Sinn des Lebens. Eure Meinung/ Religiöse Meinung?

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26 Antworten

Die Lebensmomente des vergehenden Seins zwischen Willkommen und Abschied bewusst zu erleben und zu erfahren und das vermeiden was dieses Leben (zer-)stört.

Mir fällt dazu ein Gedicht von Goethe ein:

Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!

Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.

Der Abend wiegte schon die Erde,

Und an den Bergen hing die Nacht.

Schon stund im Nebelkleid die Eiche

Wie ein getürmter Riese da,

Wo Finsternis aus dem Gesträuche

Mit hundert schwarzen Augen sah.



Der Mond von einem Wolkenhügel

Sah schläfrig aus dem Duft hervor,

Die Winde schwangen leise Flügel,

Umsausten schauerlich mein Ohr.

Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,

Doch tausendfacher war mein Mut,

Mein Geist war ein verzehrend Feuer,

Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.



Ich sah dich, und die milde Freude

Floß aus dem süßen Blick auf mich.

Ganz war mein Herz an deiner Seite,

Und jeder Atemzug für dich.

Ein rosenfarbnes Frühlingswetter

Lag auf dem lieblichen Gesicht

Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,

Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.



Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!

Aus deinen Blicken sprach dein Herz.

In deinen Küssen welche Liebe,

O welche Wonne, welcher Schmerz!

Du gingst, ich stund und sah zur Erden

Und sah dir nach mit nassem Blick.

Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,

Und lieben, Götter, welch ein Glück!

( Johann Wolfgang Goethe)

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Ich bin ein religiöser Mensch und meiner Meinung nach schafft sich jeder Mensch den Sinn seines Lebens letztlich selbst.

Vielleicht kann man diese Sinnsuche sogar bereits selbst als Lebensaufgabe und somit als Sinn ansehen.

Woher Menschen ihren Sinn beziehen, habe ich an dieser Stelle schon einmal etwas in einem Posting zusammengefasst:

https://www.gutefrage.net/frage/wo-kriegen-die-leute-heutzutage-den-sinn-des-lebens-her-wenn-nicht-ueber-die-religion?

Persönlich habe ich für mich nun einmal die religiöse Lehre und Praxis des Buddhismus als Lebensweg gefunden.

Bei anderen Menschen ist es das Christentum, der Islam, oder irgendeine andere Weltanschauung, sei sei nun religiös, oder atheistisch geprägt.

So lange die jeweilige Weltanschauung den Menschen nicht massiv in seiner persönlichen Freiheit einschränkt, oder diskriminiert, habe ich kein Problem mit den Ansichten anderer Menschen.

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Meine Meinung: Welche Religion man angehört, ist nicht so wichtig.

Die größte Leistung im Leben besteht darin, es in vollen Zügen genossen zu haben. Du bist noch nicht über einen Gletscher gewandert oder hast dich unter einer Steinbrücke versteckt oder im Winter aus dem Fenster gespäht, um den Vogel zu erblicken, der sich leuchtend vom Schnee abhebt. Du bist auch nicht in tiefen Höhlen gewesen oder in der Wüste gewandert und hast eine Schlange auf Nahrungssuche beobachtet. Und du hast nie ganz allein in einer großen Pyramide geschlafen oder Gebiete erforscht, die noch kein Mensch zuvor betreten hat- und deren gibt es viele. Du bist nicht über einen großen Ozean gesegelt und hast dort die großen Fische springen sehen und du bist auch nicht einem Hirsch in einen vom Sonnenlicht gesprenkelten Wald gefolgt. Hast du schon mal stundenlang Liebe gemacht, Gespräche mit dir selbst geführt und die Natur gelauscht?

Viele Dinge, die für dein Sein elektrisierend und aufregend und wundervoll wären, hast du nicht getan.

Das alles habt ihr nicht gemacht und bei keiner dieser Erfahrungen käme es je auf deinen Beruf oder deine Ausbildung, Alter, Geschlecht, Religion, Intelligenz, Rasse, Herkunft, deine gesellschaftliche Stellung oder das Alter deines Autos an

Man soll es tun, was man wirklich erleben oder erreichen möchte, sodass man spätestens nicht am Sterbebett bereut. Und mehr Zeit für sich selbst zu haben, und die eigene Gefühle ehrlich zu sein und auch mal nein zu sagen. Ich sage es dir: die größte Leistung wird nicht sein, wie reich du bist oder wer am meisten Liegestütze machen kann oder wer den besten Kuchen machen kann, sondern das Leben in vollem Zügen genossen zu haben, auch wen vieles negativ sein sollte. Man wird am Sterbebett am meisten an die Turbulenzen des Lebens erinnert, durch alle Krisen die man bewältigt hat, an dem man vorher geglaubt hätte, sie nie durchstehen zu können, aber auch an die positiven Höhepunkte des Lebens. Das Leben ist geistiges und seelisches Wachstum, alles hat einen Sinn, wirklich alles. IN KÜRZE: MAN SOLL DAS LEBEN IN VOLLEM ZÜGE 

Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 6,19 6,20 und 6,21

6,19: Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, 

6,20: sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. 

6,21: Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt6.html#19

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Es gibt keinen allgemeinen Sinn des Lebens. Es gibt schon gar keinen Sinn des menschlichen Lebens.

Der Mensch ist ein Primat unter vielen, nicht wichtiger als alle anderen. Er ist halt (möglicherweise) das einzige Lebewesen auf diesem Planeten, dessen Bewusstsein weit genug entwickelt ist, um sich die Sinnfrage zu stellen.


Also kann sich jeder seinen eigenen Sinn aussuchen. Für mich liegt er in der Kunst. Musik, Literatur etc pp. In der Erschaffung von Unvergänglichem.

Unvergänglich ist das alles natürlich nur, bis die Sonne in ein paar Milliarden Jahren die Erde verbrennt. Aber vielleicht schaffen wir ja bis dahin doch noch einen Umzug samt all dem von uns Geschaffenen. Oder wir versenden alles auf unzähligen Sonden ins Universum. Die Speichermedien werden immer kleiner und vielleicht passt irgendwann alles, was der Mensch komponiert, geschrieben oder gemalt hat auf ein kleines Gerät. Wenn nicht, wäre das in meinen Augen zwar schade, aber auch egal. Dann ist es so. Das Universum wird ohne alls dies wunderbar auskommen. Und vielleicht gibt es in seinen Weiten noch andere/größere Künstler.

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Grüß Dich TERMAXI888!

Es gibt nicht den Sinn des Lebens, den man aus der Bibel oder sonstwo heraus zitieren könnte! Es gibt immer nur den Sinn, den Du in das Leben selbst hineinlegst. Und es ist immer nur Dein Sinn.

Wollte Dir jemand sagen, dies oder das ist der Sinn, dann verlierst Du Deine geistige Freiheit, wenn Du dem folgst. Es gibt eigentlich nur eine schlüssige Antwort:

Der Sinn des Lebens ist, das Leben zu leben.

Und das Leben ist so bunt und so vielfältig, das niemand es vollständig überblicken kann. Es gibt eine Menge Menschen, die das Gegenteil behaupten. Doch jeder muss selbst entscheiden, was in seinem Leben wichtig ist und was nicht. Das kann ihm niemand abnehmen.

Für denen Sinn im Lebenist jeder selbst verantwortlich, niemand sonst und diese Verantwortung musst jeder tragen. Erst aus seinen Fehlern und Irrtümern und natürlich auch aus seinen Erfolgen lernstder Mensch, was wirklich wichtig ist.

Anders geht es nicht, aber dieser Weg ist der einzig Wertvolle, den er  gehen sollte. Alles andere können nur Ratschläge sein, der letzte Entscheider bist ist nur der einzelne Mensch..

Albert Schweitzer meinte:

Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, was leben will.

Genau überdacht und in allen Lebenssituationen berücksichtigt, hat dieser Satz mich dazu geführt, meinen Sinn im Leben zu finden.

Herzlichen Gruß

Rüdiger


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Kommentar von vonGizycki
24.04.2016, 12:12

Entschuldigt bitte die Tippfehler :-)

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Hallo TERMAXI888,

ich habe mich sehr intensiv mit dieser Frage beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass man eine Antwort drauf nicht allein durch Nachdenken finden kann. Das wäre ungefähr so, also würde ich versuchen, eine komplizierte Maschine bedienen wollen, ohne zuvor die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Mir nur auszudenken, wie gewisse Funktionen der Maschine zu bedienen sind, würde mich garantiert nicht viel weiterbringen. Außerdem bestünde die Gefahr von Bedienungsfehlern und Hervorrufen von Defekten.

Da ich an Gott glaube, ist es meine feste Überzeugung, dass er sich uns Menschen durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, mitgeteilt hat. In ihr findet man Antworten auf all die vielen Lebensfragen, die wir Menschen uns stellen, auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Wenn Gott uns geschaffen hat, dann ist es logisch, dass er uns auch einen Daseinszweck gegeben hat. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28) Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen. Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird.

Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13) Es geht jedoch nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot.   Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39) Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden. Zu wissen, was sich Gott von uns wünscht und das Tun seines Willens zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen, das ist es, was den wirklichen Sinn unseres Lebens ausmacht!

Viele können sich mit dem Gedanken, dass ihr Leben von Gott bestimmt wird, nicht anfreunden. Sie möchten lieber eigene Entscheidungen treffen. Es ist ja auch nicht so, dass Gott uns von früh bis spät bevormundet und uns keinen Spielraum für eigene Vorstellungen, Wünsche und Entscheidungen lässt. Wenn Gott uns bestimmte Grenzen setzt, dann tut er dies nicht deshalb, weil er unsere Lebensfreude einschränken möchte, ganz im Gegenteil! Das Beachten gewisser Gebote dient letztendlich zu unserem eigenen Schutz und schränkt unser Glück in keiner Weise ein. Jesus brachte es einmal auf den Punkt, als er sagte: "Glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!" (Lukas 11:28). Wenn man sich also die große Erfahrung und Weisheit unseres Schöpfers zunutze macht, kann man davon nur profitieren. Außerdem bekommt unser Leben dadurch Richtung und Zweck!

LG Philipp

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Kommentar von gottesanbeterin
22.01.2017, 16:37

"Da ich an Gott glaube, ist es meine feste Überzeugung, dass er sich uns
Menschen durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, mitgeteilt hat."

Wie sollte denn eine Sammlung von Geschichten und Berichten "Gottes Wort" sein können?

Wenn du schreiben würdest, die Berichte sind "von Gott inspiriert" oder Ähnliches, dann könnte ich das ja noch nachvollziehen, doch "Gottes Wort" zu sagen und meinen ist ganz schön verquer!

"Jesus brachte es einmal auf den Punkt, als er sagte: "Glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!"

Eben, Jesus sagte (angeblich, doch das ist auch egal) "Gottes Wort hören" - er sagte nicht an irgendeiner, wenn noch so wichtigen, bedeutenden Schrift kleben! - Weißt du denn nicht, was Jesus von Schriftgelehrten gehalten hat, von denen, die bei jeder Möglichkeit die Schrift zitiert haben?

"Gottes Wort hören" ist doch nicht in Büchern lesen oder sich auf Bücher und Buchstaben und Berichte berufen!

"Gottes Wort hören" ist "auf Gott hören"; dazu muss man Verbindung zu/mit Gott haben; und logischerweise ist jemand, der mit Gott in Verbindung steht, glücklich.

Wie aber sollte man Verbindung zu Gott bekommen? Jesus hat das dem Nikodemus so erklärt: Du muss ein 2.Mal, und zwar "durch den Geist" geboren werden, damit du "das Reich Gottes sehen/erlangen kannst".

Um diese (meinetwegen ominöse, geheimnisvolle) "2. Geburt" geht es, nicht um das Hören von Geschichten, die Priester oder andere "Schriftgelehrte" aus der Bibel erzählen, auch nicht darum, die Bibel auswendig zu lernen und damit zu glauben, man wüsste dann schon alles Wichtige.

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Hallo erstmal, eine kurze Info: Ich bin ein Atheist und denke deshalb, dass die Bibel ein erfundenes Werk ist.

Der Sinn des Lebens? Sowas kann man einfach nicht sagen, da keiner, nach dem Tod, weiß ob irgendetwas gutes passiert ist / ob er überhaupt ein Bewusst sein hat. Deshalb sollte man für sich selbst ein Sinn des Lebens definieren. Es gibt Leute, die glauben deshalb an Gott (eher die Minderheit, den der Rest glaubt einfach blind an Gott) Denn ohne den Sinn des Lebens, hast du kein Ziel und somit verfällst du eigentlich in eine unendliche Depression. 

Bis du dir ein Ziel - eine Sinn - des Lebens dir gesetzt hast. Nur weil irgendwo im Buche steht, dass plötzlich ein Mann namens Josef oder ähnliches gesagt habe, man komme irgendwo nach oben (oder ähnliches), heißt es doch lange nicht das es Wahr sein muss. Immerhin ist das Neue Testament schon 2000 Jahre alt. Evolution? Wie das Gehirn denken kann, könnte sich schon längst in den 2000 Jahre geändert haben.

Eventuell gab es ja sogar Gründe oder man hat tatsächlich einen Typen gesehen der Wiedergeboren ist. Aber, willst du mir sagen, ich sollte an sowas glauben, nur weil ein Buch, wo man sogar nicht mal jeden einzigen Author auswendig machen kann, glauben soll, nur weil dort von verschiedenen Sichten geschrieben wird? Die Religionslehrerin hatte das nämlich so Argumentiert. 

Also kommen wir zurück:

Was habe ich für ein Ziel gesetzt?

Die, aus meiner Sicht, besten Entscheidungen bewältigen und meine Träume verwirklich lassen. Am Ende kommt doch eventuell irgendwas. Eine Wiedergeburt, eine Fahrt ins ewige Nichts...? Wenn es nämlich eine Wiedergeburt wäre, könnte ich eventuell, selbst wenn ich keine Erinnerung habe, von mir selber gehört haben, da ich in der Vergangenheit dafür gesorgt habe, das ich berühmt werde - oder bin ich so naiv, denken zu wollen, dass der Tod nicht wirklich das Ende sein soll aus meiner Sicht, sondern dass ich weiter leben möchte?

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Der Sinn des Lebens.
Etwas, dem sich schon viele Leute die Gehirnzellen verrenkt haben. Hier meine Meinung:

Biblisch: So leben, dass man bei der Auferstehung vorne Mitmischen kann
Biologisch: Seine Gene möglichst weit verbreitet zu haben
Persönlich: Ein zufriedenes Leben führen, auf das ich im Alter ohne Reue zurückblicken kann.

So hat jeder, je nach Glaube und Lebensstil seine eigene Auffassung vom "Hier Sein". Und ich hoffe, dass du auch irgendwann die Deine findest.

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Der Sinn des Lebens ist rational nicht erklärbar. Unsere Ratio kann das Übersinnliche – und dazu zählen Fragen nach dem Sinn, nach Gott und Unsterblichkeit – nicht erkennen. Jeder Erklärungsversuch dreht sich im Kreise bzw. ist reine Spekulation (Informiere dich bei Kant und dessen Stellungnahme zu den Gottesbeweisen).

Da der Mensch aber ein starkes metaphysisches Bedürfnis hat, kann er sich bei den Religionen, die für das Metaphysische zuständig sind, Auskünfte einholen.

Nach dem Christentum muss der Mensch „den Willen des Vaters im Himmel tun“, damit ihn Jesus am Jüngsten Tage erkennt und er in das Reich Gottes eingehen kann (s. Matthäus-Evangelium). Wer immer nur sagt „Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt“, dabei aber nicht den Willen des Vater tut (d.h. gottesfürchtig lebt), wird von Jesus am Jüngsten Tage verstoßen (s. auch hier Matthäus-Evangelium).

Nach der buddhistischen Lehre muss der Mensch gutes Karma sammeln, d.h. möglichst gute Taten vollbringen, dann 
kann er nach seiner Wiedergeburt auf ein besseres (irdisches) Leben hoffen. Lebt er gemäß der 4 edlen Wahrheiten und geht den schwierigen achtfachen Pfad (das ist die vierte der vier edlen Wahrheiten des Buddha und gibt eine Anleitung zum Gewinn der Erlösung), kann er ins Nirwana eingehen. Die Erlösung erreicht er, wenn er sich vom „Lebensdurst“ vollkommen löst und  die Nichtigkeit des Daseins erkennt. -  Ähnlich ist es beim Hinduismus und beim Jainismus (bei letzterem ist die Tötung eines
jeglichen Tieres absolut verboten, auch (z.B.) das Töten von Mücken.

Absolute Gewissheit kann der Mensch aber auch nicht von den Religionen bekommen. Die Christen sprechen von "Glaubensgewissheit" und halten diese für absolut wahr. Doch noch niemals ist ein Wanderer aus dem Totenreich zurückgekehrt und hat über seine Erlebnisse Auskunft gegeben (frei nach Hamlet: "von des Bezirk kein Wanderer wiederkehrt.").




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Tja, das ist die Lebensaufgabe. DU musst deinem Leben Sinn verleihen.

Sei also ein Sonnenschein für deine Mitgeschöpfe und verbreite Frohsinn. Das wäre schon mal ein sehr guter Anfang.

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Dem Leben einen Sinn geben, /ist der Sinn des Lebens

(Religiöse Meinungen hingegen, sind oft sehr unsinnig.)

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Kommentar von Fantho
24.04.2016, 03:37

Dem Leben braucht man keinen Sinn geben, denn es besitzt diesen bereits: Sein (im Sinne von existieren)...

Es geht jedoch um den Sinn Deines und eines jeden Lebens...

Gruß Fantho

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Sinn des Lebens sollte es sein sich selbst und sein inneres Ich gefunden zu haben. Das Leben gedanklich und spirituell wirklich frei von allen Dingen zu leben und sich von allen was einen belastet zu befreien.

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Wir sind hier als Seelen in menschlichen Körpern auf Erden, um karmische Beziehungen, welche wir zuerst in den Anfängen der Zeiten im Jenseits und später in den vielen Inkarnationen aufgeladen hatten, aufzulösen.

Zudem haben wir auch viele Lernprozesse zu bewältigen und ne Menge an Lernaufgaben zu erledigen...

Das Leben auf Erden selbst, sprich das Umfeld, die Sozietät, die Kultur usw., in welche eine Seele hineingeboren wurde, sind das Ergebnis unserer bisherigen Inkarnationen. Und zwar aus Gründen des in dieser Inkarnation zu bewältigenden Lernprozesses, Lernaufgaben und karmischen Beziehungen...

Am Ende geht es um die Entwicklung als Seele, um die geistige Entwicklung und um die Rückkehr nach Hause, nach Hause zu Gott...

Gruß Fantho

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Der "Sinn des Lebens" besteht zuerst einmal darin, zu leben, am Leben teilzuhaben, nicht etwa am Leben vorbei zu leben.

Das Leben zu leben bedeutet, die Fülle des Lebens zu erkennen, zu erleben, zu genießen, darin Erfüllung zu finden.

In religiöser Hinsicht ist die "Erfüllung" etwas in Richtung Vervollkommnung, also so eine Art Streben nach oder in Richtung Vollkommenheit.

Alle wichtigen Religionen haben (ursprünglich) dasselbe Ziel (das sie allerdings im Laufe ihres Bestehens allesamt aus den Augen verloren haben; warum? Weil Diejenigen, auf deren Lehren sich die jeweilige Religion gründet, ja nicht mehr da sind, um korrigierend eingreifen zu können, um Missverständnisse und Missinterpretationen und Missbrauch auzumerzen).

Dieses Ziel hat Jesus "2. Geburt", "Geburt durch den Geist", Johannes der Täufer "Taufe mit dem Geist" genannt. Andere religiöse Traditionen nennen dieses Ereignis anders, meinen aber Dasselbe.

Dieses reale Ereignis ist ein tiefer Eingriff in das Bewusstsein eines Menschen, es wandelt ihn von Grund auf sukkzessive , ein neues Bewusstsein wird in seinem Wesen verankert und etabliert; bei jedem Menschn in der Art und Weise und in dem Tempo, das er verkraften kann, das seinem Wesen entspricht.

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Wenn man die natur als ganzes betrachtet ja dann natürlich forpflanzung jedoch ein mensch sollte den sinn des lebens als die liebe betrachten nicht als die fortpflanzung.

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Kommentar von Fantho
24.04.2016, 03:24

Wenn man die natur als ganzes betrachtet ja dann natürlich forpflanzung

Was machen dann all jene, die dazu gar nicht in der Lage sind - haben diese jetzt ihr Leben verwirkt, weil sie den Sinn des Lebens nicht erfüllen können?

Gruß Fantho

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Zunächst empfehle ich Dir, schau mal unter dem oben rechts platzierten Button unter "Sinn des Lebens" nach. Da hast Du aus den vergangenen 10 Jahren genug Stoff zum Nachdenken!

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Wir sind Kinder Gottes. Gottschuf den/die Menschen nach seinem Ebenbild und hauchte ihnen seinen Odem(Geist, Verstand, Gedächtnis) ein, damit haben alle Menschen einen Pixel GottesGen.

 Nun kannst du dich in vielen Leben von der asketischen bis zur Verschwendung >beweisen<  (ein Leben reicht da zu nicht) um aus den einem Gottes Gen tausend zu machen, um GOTT gleich zu werden, es warten 100 Trilliarden Planeten im Universum auf einen Gott.

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Mein Sinn des Lebens ist , alles zu erreichen was ich erreichen will und glücklich zu leben!

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Kommentar von Tessakk
23.04.2016, 18:48

Meiner auch😃

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Der Sinn des Lebens ist leben.

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Kommentar von smokiiiii
23.04.2016, 19:29

und dazu brauchst du keine religion

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Wenn die Bibel - in der sich uns Gott nach meiner Meinung offenbart (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21) - recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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