Habe ein Angebot gesehen, bei dem eine Lebensversicherung auch im Falle eines Unfalls aufkommt. Ist das sinnvoll? Kann man sich damit eine Berufsunfähigkeitsversicherung sparen?
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Nein, die Berufsunfähigkeitsversicherung kannst du dir nie sparen und ist auch als Anhang an eine LV sehr attraktiv (günstiger, als eine BU ohne LV). Diese sollte man IMMER haben. Die Unfallversicherung kannst du dir eher sparen. Ich habe keine und bin selber Versicherungskaufmann. Unfallversicherungen sind meiner Meinung nach purer Luxus. Aber das ist deine Entscheidung.

Es ist sinnvoll , wenn du dich gegen Unfall absicherst, aber damit umgehst du nicht die Berufsunfähigkeitsversicherung, denn du wärst ja dann nur im Falle eines Unfall abgesichert, jedoch deckt die Berufsunfähigkeit auch Krankheiten ab und es ist eher wahrscheinlich , dass man mal wegen einer Krankheit berufsunfähig wird, als wegen eines Unfalls.

Nein eher nicht sinnvoll, von kombinierten Vers. wird von Fachleuten meist abgeraten. Unfallversicherung zahlt auch wirklich NUR bei Unfall (wie der Name schon sagt) und gehört eher zu den unwichtigen Versicherungen. Wenn du länger/chronisch krank wirst, sichert dich nur eine BU gut ab (ist sinnvoll, aber relativ teuer).
Das ist aber im Falle einer LV falsch. Rechne es mal durch. Die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung angehängt an eine Rentenversicherung ist deutlich günstiger, wie eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherung und einer entsprechenden Altersvorsorge. Diese beiden sollte man kombinieren. Spart mächtig im Geldbeutel.
Doppelherz am 2. November 2009 16:37 Ok, habe halt meine Erfahrungen wiedergegeben. LV macht ja letztendlich auch eher Sinn, wenn man Familie absichern möchte; zur reinen Altersvorsorge würde ich eher eine private Rentenversicherung, besser noch Immobilien, vorziehen (oder sehe ich das auch falsch).
Ne, richtig. Aber am besten auf mehrer Pferde setzen. :-)
NEIN! Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt!(Leistet nähmlich auch bei Krankheit)! Wenn die Summe in der Lebensversicherung hoch genug ist, kannst du dir das Zusatzangebot sparen (Ich geh ma davon aus, dass du auch eine private Unfallversicherung hast. Die sollte schließlich auch jeder haben)!
Ich finde solche Angebote nicht gut. Eine Lebensversicherung ist eine Geldanlage und hat wenig mit Risikoschutz zu tun. Geldanlage und Risikoschutz sollten getrennt sein. Eine BU ist auf jeden Fall notwendig.
Eine Lebensversicherung, also Versicherung mit Todesfallschutz und Kapitalanteil abzuschliessen, macht in keinster Weise Sinn, egal was verschiedene hier behaupten wollen. Wenn Todesfallschutz, dann RisikoLV und Sparen getrennt, z. B. in einer Rentenversicherung. Hintergrund: Den Todefallschutz braucht man in den meisten Fällen nur so lange, wie die Kinder klein sind und die Frau nicht selber arbeiten gehen kann. Hat man ihn in einer Kapitallebensversicherung ist man bis zum Ablauf daran gebunden. Ausserdem frisst der Todesfallschutz die Rendite auf. Der 'Unfallschutz' den man folgend in einer LV vereinbaren kann, ist ein Gimmick, auf das man getrost verzichten kann. Er verdoppelt die Leistung bei Unfalltod. Das Risiko, durch einen Unfall zu sterben geht jedoch in den Promillebereich. Eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung macht dagegen schon mehr Sinn. Wenn sie BU werden sollten, übernimmt diese die Zahlung der Versicherung und schützt sie so vor einem weiteren Rentenloch. Allerdings, sollten sie eine BURente benötigen, dann sollte es auf jeden Fall eine eigenständige Risikoversicherung sein. Daqs sie in Verbindung mit einer LV billiger ist, ist schon seit Jahren überholt. Ausserdem gilt auch hier wieder das, was ich oben bereits zu Todesfallschutz sagte. Die BU brauchen sie u. U. bis zum 65sten, den Todesfallschutz bis die Kinder groß sind...
Ohohoh, hier behauptet jemand Sachen die er sich anscheinend aus den Fingern saugt. Lieber Shakotai, das ist immer noch so. Und auch deutlich so. Ich habe es mir gerade sogar bestätigen lassen. Die BUZ ist aufgrund der nicht anfallenden Stückkosten, etc. wesentlich günstiger als eine eigenständige BU. Und "der Todesfallschutz frisst die Rendite auf" ist auch so ein Quatsch. Was bringt es mir, wenn ich eine RisikoLV getrennt von der Rentenversicherung habe und sie zwar die Rendite nicht schmälert, ich diese aber mit monatlichen Beiträgen dann zahlen muss?!? Sorry, aber dieses "alles muss getrennt sein" von angeblichen Experten bleibt ein Wunschtraum. Denn dann zahlst du dich dumm und dämlich. Und wenn angeblich die Eventualität entsteht und der Todesfallschutz zu groß ist (Kinder sind aus dem Haus, Scheidung, etc.), dann kannst du die auch normal runter drehen oder voll raus nehmen. Oder, wenns nur ne RisikoLV sein soll, dann kannst du sie auch auf Minimalbeitrag setzen. Du kommst immer noch mit einem dicken Plus unterm Strich raus. Und bevor du jetzt hier schreibst: Bei zwei unter den Top10 der Größten Versicherungen ist es definitiv so. Also erzähl hier nichts herum, dass das in den 80ern oder 90ern so war. Ich hab zwar wenig mit Leben zu tun, aber ein klein wenig habe ich durchaus schon darüber eine Ahnung.
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Oh, fühlte sich da jemand auf den Schlips getreten? Dabei ist es doch amüsant zu betrachten, wie sie anfangs behaupten, meine Aussage sei aus den Fingern gesaugt, am Schluß ihres Postings jedoch zugeben „Ich hab zwar wenig mit Leben zu tun…“. Zu BUT/LV vs SBU. Bevor sie sich wieder aus dem Fenster lehnen wäre der Einsatz eines Vergleichsrechners ratsam. Morgen & Morgen gab wesentlich mehr als 10 SBU mit günstigeren Preisen als BUZ/LV aus. Zu KLV: Vielleicht ratsam Lektüre seit den 90gern zu Rate zu ziehen, speziell was damals nach Aktionen des Verbraucherschutzes gerichtlich festgestellt wurde. Zu Todesfallschutz frißt Rendite auf: Ein Mandant ließ sich seine 11 klassischen KLV kürzlich auszahlen. Die Effektivrendite (Beitrag/Lfz : Auszahlung) lag zwischen 1,02 % min. und 2,11 % max. Bei einer Inflationsrate 1,93 % durchschnittlich im gleichen Zeitraum, können sie sich die Effektivrendite nach Inflation vorstellen. Btw. Die älteste KLV lief 49 Jahre. Sein Kind stand mit 19 auf eigenen Beinen, bereits wesentlich zuvor wurde seine Frau wieder berufstätig. Somit hat unser Mandant wenigstens 30 Jahre für einen Todesfallschutz bezahlt, den er da nicht benötigte. Weiter haben sie bei Ihren Recherchen übersehen, dass die meisten Gesellschaften/KLV eine Minderung des Todesfallschutzes während der Laufzeit nicht vorsehen. In solchen Fällen wäre ein Eingriff in den Vertrag (sofern überhaupt mögl.) als Nouvelierung anzusehen, mit allen damit verbundenen Nachteilen wie Steuerpflicht bei Altverträgen / erneute Gesundheitsprüfung/verringerter Garantiezins. Entgegen ihrer Meinung bin ich kein Vertreter des ‚Alles muss getrennt sein’. Ansonsten hätte ich kaum BUZ0 in einem Rentenvertrag empfohlen. Allerdings bin ich ein großer Freund des Minimalismus bei der Risikoabsicherung zugunsten intelligenter kurz- und mittelfristiger Rücklagen für den Mandanten. Zu oft wurden lang laufende Anlagen wie LV/RV gekündigt, weil der Mandant einen Engpass hatte Kollegiale Grüße Shakotai
Unfallzusatz in der Lebensversicherung ist immer nur die Verdoppelung der Todesfallsumme bei Unfalltod - damit keine Unfallversicherung. Berufsunfähigkeit ist immer eine sinnvolle Lösung - lasse einen Vergleich machen. Wozu brauchst du überhaupt eine Kapitallebensversicherung? Für die Altersvorsorge gibt es sinnvollere Angebote, zur Absicherung ebenfalls
Also eine private Unfallversicheurng halte ich nicht für puren Luxus!
Darüber können wir uns nun bis ans Ende der Tage streiten und wir werden beide Argumente finden. Aber die Essenz von uns beiden ist das gleiche: LV und BU(Z) muss sein. :-) Ok? Kannst du damit leben? Ich möchte mich hier nämlich jetzt nicht dazu stundenlang äußern müssen.
Ja, ist O.K! Bleib gelassen ;-)!
;-) Passt schon.