yuCATi am 12.06.2007 um 17:27 Uhr
Ich habe letztens eine Doku gesehen, in der erklärt wurde, warum wir nciht am Klimawandel schuld sind. Da haben die gesagt, dass früher der Kohlenstoffdioxid gehalt in der Luft viel mehr war und die Temperaturen trotzdem gesunken sind. Das haben sie auch bewiesen. Aber wer ist dann nun schuld am Klimawandel? Oder macht die Welt das von sich aus, wie sie es auch vor Jahren gemacht hat?

ich hab gestern die reportage auf rtl gesehen, die erklärung warum der mensch nicht am klimawandel schuld ist, war plausibel. die schuld gaben sie den weltmeeren. ich würde aber sagen, dass klingt wie eine erlaubnis noch mehr atomkraftwerke oder müllverbrennungsanlagen zu bauen, weil wir sind ja nicht daran schuld...so einfach ist es ja nun nicht. der mensch hat definitiv seinen beitrag dazu geleistet!

Der Bericht (gestern bei rtl) war sehr reißerisch, wissenschaftlich fundiertes Wissen war kaum zu erkennen, alles lief darauf hinaus, den Menschen freizusprechen (moralisches Motto: "Der Mensch ist nicht Schuld"), damit er so weitermachen kann wie bisher. Es wurde auch nur das CO2 betrachtet - was wir bereits auf anderen Ebenen zerstört haben wie Korallenriffe, Regenwälder, Ölpest, Meere kippen um, Ozonloch und die Folgen all dieser Zerstörung, die auch wieder gesundheitsschädlich sind und die natürlichen Vorgänge verändern - diese Entwicklung ist nicht natürlicher Art, schon gar nicht in dem Tempo.
Der Beginn der Zerstörung der Wälder liegt bereits Jahrtausende zurück, wenn man bedenkt, dass irgendwann einmal auch die Sahara und Länder wie Griechenland voll bewaldet waren. Das war der Mensch. Und wir hauen heute nur in einem größeren Ausmaß in einem schnelleren Tempo in dieselbe Kerbe. Das bleibt nicht ohne Folgen.
Ein Argument in dem Bericht war, dass die Industrialisierung zwischen 1940-1970 verstärkt begann, in dieser Zeit aber keine Erwärmung stattfand. Ja und? Es dauert seine Zeit, bis sich die Auswirkungen zu spüren sind, denn dieser Planet ist groß und ein Zeitraum von 30 Jahren ist klein. Die Folgen sind nicht sofort da. Das ist eine Milchmädchenrechnung, um Augenwischerei zu betreiben. Sorry, aber so läuft das nicht.
Es kann doch jeder spüren, wie es in wenigen Jahren jetzt immer heißer, auch im Winter immer milder geworden ist. Wir hatten hier keine Tornados. Wir hatten nicht die Mengen an Naturkatastrophen und Überschwemmungen. In dem Tempo geht es weiter und das ist KEINE natürliche Entwicklung. Es kann mir keiner erzählen, dass der Mensch nicht seine dreckigen Finger drin hat.
Verdammt, ich bin wütend, weil solche Berichte alles schön vertuschen wollen und der Mensch es ja auch zu gerne hören möchte.
fender am 12. Juni 2007 20:09 Absolut Deiner Meinung!
WildeFee am 12. Juni 2007 20:45 Der Hammer ist ja noch - muss ich jetzt noch loswerden - dass gerade noch vor wenigen Wochen auf den RTL-Websites ein pseudo-wissenschaftlicher Bericht veröffentlicht war, nach dem man laut wissenschaftlichen Erkenntnissen der Erde und dem Menschen darauf noch etwa 13 Jahre gibt. Dann kippen die Weltmeere, dann wird es kalt in Europa und dann brechen die Katastrophen los (absolute Panikmache!).
Und plötzlich ist das alles ein natürlicher Vorgang, ein Klimawandel, wie es ihn seit Jahrtausenden, Jahrmillionen gibt... Da passt doch was nicht. Das ist nicht natürlich, sondern RTL.
Mikatto am 13. Juni 2007 09:39 Sorry, Emotion ist verständlich aber leider ein schlechter Ratgeber. Wie viele vermengst Du Umweltschutz und Klimawandel. Es geht nicht darum, den Menschen zu entschuldigen, macht weiter wie bisher, haut den Dreck raus, macht den Planeten kaputt. Im Gegenteil sind sich diesbezüglich alle Seiten EINIG, dass sorgsamer Umgang mit Resourcen, Entwicklung neuer Technologien usw. wichtig für den Fortbestand der Menschheit sind.
Du mußt hinterfragen, wer von was Nutzen hat. RTL ist ein privater Sender, es geht hier selbstverständlich wie im ganzen TV um Quote, entsprechend auch die Aufmachung. Du solltest mal lesen, welch widersprüchliche Dinge in allen Medien zu sehen und zu lesen sind.
Ich hab mein Posting von gestern hier nochmal eingefügt. Es gibt Profiteure en masse von der "Klimakatastrophe". Diese Profiteure sind aber eben nicht die Umwelt oder hungernde und kranke Menschen in der dritten Welt. Es ist einfach ein sehr komplexes Thema, klar dass man das gerne auf einfache Nenner bringen will, so funktioniert es leider aber nicht. Es ist ein mühsames Geschäft hier dahinter zu steigen. Das muß nicht jeder machen, kategorische Ablehnung bestimmter Fakten - die nun mal da sind - hilft für den Gesamtblick leider nicht.
Ich hätte Unmengen an Material und Links, aber das ist nicht die Plattform dafür.
WildeFee am 13. Juni 2007 10:26 Wenn es nicht darum ging, den Menschen zu entschuldigen, warum lief denn dann die Sendung unter dem Motto: "Der Mensch ist nicht schuld!" ?
Natürlich gibt es Profiteure von der Panikmache, aber das ist für mich unabhängig davon, dass der Mensch sein ORDENTLICHES Schärflein zur jetzigen Situation beigetragen hat. Das Thema Klima gibt es doch nicht erst seit gestern, auch wenn es manche Menschen jetzt erst wahrnehmen, wo es sich tatsächlich ändert.
Bei jeder Panikmache springen Profiteure auf. Das ist doch aber kein Beweis, nicht mal ein Indiz, dass der Mensch nicht verantwortlich wäre für die Vergiftungen der letzten Jahrzehnte, wenn ich das Waldroden nehme, ja sogar Jahrtausende.
Mikatto am 13. Juni 2007 12:05 Komm mal wieder etwas weg von der "Sendungsaufmachung", wollen wir nicht lieber die Fakten diskutieren? Die Bildzeitung macht auch prägnante Schlagzeilen um Leser anzulocken. Wenn die Sendung geheißen hätte: „Aufarbeitung und Vergleich verschiedener Klimamodelle anhand spezieller Meßmethoden“ hätte es vielleicht seriöser geklungen aber wohl nur wenige Menschen interessiert.
Also, als mündiger und kritischer Bürger möchte ich grundsätzlich mal nicht vergackeiert sondern klar und deutlich informiert werden. Ich möchte mich nicht für jede Fahrt zum Einkaufen oder den abgesparten Urlaubsflug rechtfertigen müssen, noch will ich, dass ich persönlich Geld ausgeben soll für angeblich klimaschonende Dinge oder meine Steuern da landen, wo eine gewisse Lobby sie gerne hätte.
Ich erwarte von der Wissenschaft, dass alle Möglichkeiten abgewogen werden. Wissenschaftler, die ein vorgegebenes Ergebnis (der Mensch ist schuld) unter allen Umständen verifizieren sollen – und somit Dinge, die gegenteiliges anzeigen negieren oder ignorieren – kann ich nur schwer als seriös bezeichnen. Genauso ist es aber gewesen, als der Klimarat den Auftrag bekommen hat, Modelle zu entwickeln.
Von Politikern würde ich erwarten, dass sie nicht nur das aus wissenschaftlichen Berichten übernehmen, was ihnen gerade in den Plan passt sondern die Nebensätze eben auch mit erwähnen. Man sollte sich mal die Mühe machen, die hochoffiziellen Statements des IPCC selbst durchzugehen. In dem Bericht kamen ja nicht nur sog. „Klimaskeptiker“ (übrigens schönes Wort um gleich von vornherein eine tendenziöse Wirkung zu erzielen) sondern Ratsmitglieder, die auch an diesen Berichten mitgearbeitet haben.
In der Diskussion anschließend über den TV-Beitrag brachte es der Zukunftsforscher schön auf den Punkt: Wenn Dogmen entstehen steht dies einer objektiven Aufarbeitung im Weg.
Dass es Menschen gibt, die hier ein Alibi sehen, immer weiter im gleichen Trott, mag sein, die haben aber einfach die Botschaft nicht verstanden. Wer nicht weiter denken will dem ist nicht zu helfen.
Die Blüten, die der Klimahype treibt, sind nicht nur kurios sondern kontraproduktiv. Zwangsbeimischung von Biosprit zum „Klimaschutz“ steigert dessen Nachfrage so enorm, dass in Indonesien riesige Urwaldflächen abgeholzt oder gerodet werden und entsprechendes Getreide angebaut wird, um die Nachfrage zu befriedigen. Damit werden nicht nur große CO2-Speicher vernichtet, der dortige Torfboden gast aus und emittiert riesige Mengen an Methangas, das wesentlich klimaschädigender ist als CO2.
In Brasilien wird mittlerweile mehr Getreide zur Spritproduktion angebaut als zur Nahrungsherstellung, was die Nahrungsmittel enorm verteuerte, was Kleinbauern in den Ruin treibt usw.
Ich könnte noch Mengen an solchen Beispielen bringen, es ist nicht einfach, dieses komplexe Thema mit ein paar Sätzen abzuhandeln.
Natürlich sollte jeder mit gutem Beispiel vorangehen, Energie sparen, die Umwelt nicht verschmutzen oder belasten. Wir sollten sparsam mit den endlichen Resourcen umgehen und unsere Auswirkungen auf den Planeten so gering wie möglich halten. Dafür ist der „Klimahype“ aber leider in vielen Bereichen nicht hilfreich, ganz im Gegenteil. Wenn man hinterfragt „wem nützt es“ kommt man auf viele interessante Details, von gentechnikverbreitenden Industriekonzernen bis zu politischen Ränkespielchen ist alles vorhanden.
WildeFee am 13. Juni 2007 12:20 Mikatto: ich habe keine Lust hier mit Dir zu diskutieren. Ich habe Dir auf Deinen persönlichen Wunsch meine Meinung per pm geschrieben und erwarte darauf eine Antwort PER PM.

Hier gibt es auch noch Antworten:
http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-dran-am-klimaschwindel
ich meine, dass ist ein ganz normaler wandel der natur, wäre auch ohne unser zutun gekommen.
vielleicht paar jährchen später, aber die hauptschuld hat der mensch nicht.
Katinka T. am 12. Juni 2007 17:51 wie ich schon erwähnt hab, gerade deshalb denken die leute sich nichts bei, wenn sie ihren dreck in die natur schmeissen, weil "wir ja nicht schuld sind". abgesehen von der umweltverschmutzung, treibhausgasen, klimawandel, der mensch hat viel zerstört, krankheiten wie allergien, krebs...treten viel viel häufiger auf, desshalb würd ich schon sagen wir müssen viel mehr tun und uns nicht zurücklehnen, da wir ja nicht die bösen sind
für dreck in die natur schmeißen plätiere ich ja nun auch nicht grad.aber wo stünde der mensch ohne diese entwicklungen?freilich vielleicht sollte alles bischen zurückgefahren werden.
ich würde erst mal anfangen alles abzuschaffen was treibhausgas verursacht und krank macht,da möchte ich mal das volk schreien hören,wenn das auto verboten wird.aber wäre doch ein anfang,wenn der mensch schuld hat.müßte ja dann jeder einsehen.
Ich habe vor einiger Zeit eine ähnliche Doku gesehen. Demnach hat es zu allen Zeiten Klimaveränderungen gegeben.Trotzdem denke ich, dass die Umweltsünden der letzten Jahrzehnte nicht ganz schuldlos sind.Stimme da auch in allen Punkten WildeFee zu. Allerdings kann es auch nicht sein, dass immer nur der kleine Mann (sprich Autofahrer) zur Kasse gebeten wird.
Richtig, vor Jahrmillionen hatten wir hier auch einen Klimawandel, die Eiszeit. Und dann gab es Meteoriteneinschläge und wieder einen Wandel, da sind vielleicht die Saurier bei drauf gegangen.
Bei diesen und sicherlich bei anderen Klimaveränderungen in den letzten 500 Millionen Jahren hat kein Mensch an der Schraube gedreht. Aber jetzt sind wir ja da, und es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht in 300 bis 500 Jahren schaffen, wozu die Natur Jahrmillionen gebraucht hat.

meiner meinung nach gibt es auch in der natur regelmäßigen wandel (eiszeiten, zwischeneiszeiten), und zwar schon länger, als es den menschen mit seinen "eingriffen in die natur" überhaupt gibt. medien und politiker wollen uns immer unnötige schuldgefühle vermitteln und nach ihrem willen manipulieren.
bommel65 am 12. Juni 2007 22:02 Absolut richtig, und jeder gerade so wie er es braucht, das kam doch bei dem BBC-Bericht gestern gut heraus. Hauptsache, man hat mal wieder ein Argument um noch mehr Geld aus unseren Taschen zu ziehen. Und: wir trennen fleißig Müll um dann zu erfahren, dass es zusammengeworfen gen Osten oder nach Indonesien verschifft wird.
Im Übrigen folgt das CO2 der Erwärmung (mit 800 Jahren "Lag"=Zeitverzögerung), nicht umgekehrt, aber das ist in der Fülle der Infos wohl untergegangen...
WildeFee am 13. Juni 2007 11:21 Meines Erachtens kann man nicht alle pros und cons nur mit Hilfe des CO2 begründen. Das ist m.E. sehr einseitig.
bommel65 am 13. Juni 2007 11:26 Das ist richtig, es war auch nur ein Beispiel dafür, wie widersprüchlich die Aussagen teilweise sind.
Und sind wir doch mal ehrlich: das komplexe Thema kann eigentlich auch nur ein Fachmann wirklich beurteilen, oder?
Meine Klimakenntnisse sind definitv zu mangelhaft dazu, weshalb ich mich auch so ärgere, wenn ich einmal dem oder dann wieder einem anderen etwas glauben soll.
Ich werde auch in Zukunft Energie sparen, Müll vermeiden, trennen usw... und das aus Überzeugung.
Mikatto am 13. Juni 2007 12:09 Genau das machen aber doch diejenigen, die diesen Klimahype veranstalten!? Sie negieren anderen Einflußfaktoren wie Sonne u.a. und reduzieren alles auf CO2.

http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-dran-am-klimaschwindel
hatten wir doch gerade eben erst....copy:
Ich habe dazu schon einige Postings verfaßt (ja, ich hör schon wieder einige aufstöhnen...). Fakt ist, dass das Klima kein statisches System ist sondern sich laufend ändert, so war es immer und so wird es immer sein. Fakt ist auch, dass es viele sich oft widersprechende Fakten gibt, je nachdem, zu welchem "Szenario" der Wissenschaftler dann tendiert, nimmt er diese oder jene Fakten, die zu seinem Modell passen - und vernachlässigt die anderen. Die Krux daran ist, dass das Ergebnis von vornherein feststand und dann Beweise gesammelt werden sollten. Der Weltklimarat bekam und bekommt viele Gelder, um zu beweisen, dass der Mensch Schuld an einer Erwärmung hat. Wäre natürlich dumm, wenn man dann feststellen würde, das dies nicht so ist. Im IPCC ist man sich ja selbst nicht einig. Schlimm ist nur, dass Politiker das herausnehmen, das ihnen paßt, während andere Sätze aus den Veröffentlichungen des Klimarates einfach weggelassen werden. Da hilft nur eigene Recherche, doch die meisten Menschen lesen eben Bildzeitung (Hilfe, die Welt geht unter!!) und glauben Politikersprechblasen. Die Sonnenaktivität korreliert in vielen Zeitabschnitten wesentlich besser mit den globalen Temperaturen als z.B. die CO2-Emmission, Bohrkerne sprechen - je nachdem, aus welcher Gegend sie stammen - mal für die eine, mal für die andere Sache. Schlimm ist der heutige Klimafundamentalismus, ich kann da einem Autoren des Films nur zustimmen, wenn man die angeblich menschgemachte Klimakatastrophe nur hinterfragt kommt man sich schon vor als ob man den Holoc+ust leugnen würde. Eine unaufgeregte Diskussion ist kaum möglich, weil eine große Industrie dahintersteht. Hier geht es mehr um Ideologien und nicht mehr um Theorien. Man sollte durchaus handeln, aber v.a. in Richtung Umweltschutz. Aber Milliarden ausgeben für fragwürdige Ergebnisse während überall auf der Welt Menschen an Hunger und heilbaren Krankheiten sterben ist der falsche Weg. Genauso falsch wie die Hysterie, dem einfachen Bürger jede Autofahrt, erst recht den abgesparten Urlaubsflug schlecht reden zu wollen, Glühbirnen verbieten zu wollen, gleichzeitig aber Braunkohlekraftwerke zu bauen und tägliche Flüge Bonn - Berlin zu machen, weil die ReGIERung immer noch aufgeteilt ist. Deshalb kann man nur jedem raten, erst mal selbst zu denken und Verantwortung zu übernehmen, aber sich nicht von einer Hysterie anstecken zu lassen, wie das leider oft der Fall ist, man denke nur an BSE, Sars oder die Vogelgrippe. Im Angst- und Panikmachen sind Medien und Politiker ungeschlagen
WildeFee am 13. Juni 2007 10:41 Ok. Ich lasse mich nicht anstecken, ich stehe hinter keiner Theorie, ich habe mein eigenes Bild, in dem ich die Menschen und die Umwelt seit meiner Kindheit beobachte. Vielleicht verstehe ich deshalb die Frage nicht, wie Du sie verstanden wissen möchtest.
Ich sehe einfach, was seit vielen Jahrzehnten in die Luft gepumpt wird, und ins Meer und aus der Erde heraus. Und ich habe Angst AUFGRUND dessen, was ich wahrnehme in der NATUR. Nicht aufgrund dessen, was irgendwelche Wissenschaftler sagen.
Wenn Du sagst, man sollte in Richtung Umweltschutz handeln, was umfasst dies denn alles für Dich?