Frage von Centario, 21

Sind wir geschaffen worden die Natur zu unseren Vorteil zu verändern oder ist das eine nachteilige Begleiterscheinung von unserer Existenz?

Antwort
von Imago8, 6

Jedes Lebewesen versucht durch Anpassung an die Umweltbedingugen und / oder durch Veränderung der Umwelt die besten Lebensbedingungen für sich zu finden.

Der Mensch handelt genauso wie die meisten anderen Lebewesen, nur leider in einem Ausmaß, das sich verheerend auf das Ökosystem Erde auswirkt. Das ist u.a. eine Begleiterscheinung der menschlichen Kurzsichtigkeit. Wir können mehr verändern, als wir überblicken können.

---------------------

Vorschlag: Macht euch der Erde Untertan und respektiert alles Lebendige.

Antwort
von Fuchssprung, 10

Wir haben im Laufe der Evolution ein viel zu großes Gehirn entwickelt. Es ermöglicht uns an den unwirtlichsten Orten dieses Planeten zu überleben. Mit unserer rücksichtslose Ausbreitung benachteiligen fast alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten. Wir rechtfertigen unseren genetischen "Defekt" mit einem angeblichen göttlichen Auftrag. Wer jedoch tief genug in sich selbst hinein horcht, dem wird jedoch klar dass diese Geschichten der blanke Unsinn sind. Wir wurden nicht dazu geschaffen die Welt zu beherrschen und die Natur zu verändern. Wir stolpern blind in eine Zukunft, von der wir keine Ahnung haben. Selbst mit unserem viel zu großen Gehirn ist es uns nicht möglich die Welt in ihrer Vielfalt und Schönheit zu erhalten. 

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Du siehst aber schlecht aus!" 

"Ich habe Homosapien."

"Mach dir nichts daraus, die hatte ich auch. Das geht schnell vorbei."

Kommentar von Centario ,

Man ist aber auch vor nichts mehr sicher.

Antwort
von realsausi2, 8

Wir sind nicht geschaffen worden, sondern haben uns als ein Teil der Natur entwickelt. Wir sind immer noch ein Teil der Natur.

Auch andere Tiere verändern die Natur zu ihrem Vorteil. Biber, Ameisen, Elefanten fallen mir auf die Schnelle ein.

Wir allerdings haben Möglichkeiten der Manipulation, die besondere Verantwortungen nach sich ziehen.

Ich mir aber völlig sicher, das die Natur in ihrer Gesamtheit sich immer stärker erweisen wird als wir.

Antwort
von Aliha, 7

Wir sind nicht geschaffen die Natur zu verändern, sondern wir sind Teil der Natur. Ändern tun wir sie allerdings ständig dadurch, indem wir sie nutzen. Nicht alle Veränderungen die durch unser Eingreifen geschehen, sind zu unserem Vorteil. Im Gegenteil, viele Eingriffe wirken sich mittel- und langfristig nachteilig für uns aus. Wenn wir beispielsweise weiterhin die Meere überfischen, werden kommende Generationen keinen oder kaum noch Fisch zur Verfügung haben.

Antwort
von Parnassus, 8

Es ist durchaus möglich im Einklang mit der Natur zu leben und sie nicht restlos zu zerstören. Einige  Naturvölker, aber auch größere altertümliche Populationen haben dies vorbildlich getan...

Kommentar von realsausi2 ,

Die hatten aber auch keine Medizin, keine Computer, keine Autos, keine Konservendosen.

Diese alten Gesellschaften sind kein taugliches Muster für uns

Kommentar von Parnassus ,

Medizinisches Wissen ist so alt wie die Menschheit selbst. Ötzi zbsp.verfügte über selbiges,von der  alten chinesischen Medizin sollte man auch schon mal etwas gehört haben etc..

Heute sind wir rastlos, alles muß schnell gehen... Ich könnte gern verzichten auf , Konserven, Autos  und auch Computer.

Entschleunigung ist das Zauberwort 

Kommentar von realsausi2 ,

Medizinisches Wissen ist so alt wie die Menschheit selbst.

Ach was. Das ist so sinnvoll wie die Aussage:"Waffen sind so alt wie die Menschheit selbst" und dabei Keulen mit Drohnen zu vergleichen.

Ich könnte gern verzichten auf , Konserven, Autos  und auch Computer.

Das liefe zwangsläufig auf ein Lebensumfeld hinaus, wie wir es zuletzt im 19. Jahrhundert hatten. Nein Danke, das ist nicht erstrebenswert.

Bei aller berechtigter Skepsis vielen "Beschleunigern" heutiger Zeit gegenüber kann der Weg nur nach "Vorne" gehen.

Antwort
von MrRomanticGuy, 7

Nein das ist Evolution - Anpassen und Überleben. Lebewesen mögen es auch sehr gemütlich und glücklich.

Antwort
von Bitterkraut, 10

Evolution ist eigentlich, sich selbst zu seinem Vorteil zu verändern.

Und ich denke, nicht, daß wir "erschaffen" wurden und schon gar nicht zu irgeneinem Zweck.

Antwort
von Fred4u2, 9

"Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht." Sich die Erde untertan machen und über die Tiere zu herrschen, damit ist bestimmt nicht die Ausbeutung etc. auch nicht die Massentierhaltung gemeint; also eine nachteilige Begleiterscheinung (als Folge des Sündenfalls)  http://quod.lib.umich.edu/cgi/l/luther/luther-idx?type=DIV2&byte=2160

Antwort
von nowka20, 6

Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. (Apostelgeschichte 17.26) 29 Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, 30 und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. 31 Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Antwort
von Omnivore11, 10

Wir sind nicht "geschaffen" worden. ALLE Lebensmittel passen sich ihrer Umgebung an. Die einen besser als die anderen. Die einen mit dies, die anderen mit dem. Der eine produziert Gift, der andere ist schnell. Noch andere können sich schneller vermehren als sie gefressen werden.

Kommentar von Machtnix53 ,

Klar, dass du als Allesfresser ALLE Lebewesen als Lebensmittel siehst.

Kommentar von Omnivore11 ,

verschrieben....meine Güte

Antwort
von Andrastor, 6

Warum sollte das nachteilig sein?

Wir sind überhaupt nicht "geschaffen" worden, wir sind entstanden, wie jede andere Lebensform auf diesem Planeten. Auch andere Arten passen ihre Umwelt zu einem gewissen Grad ihren Bedürfnissen an, da ist der Mensch absolut keine Ausnahme.

Kommentar von Bitterkraut ,

Hauptsächlich passen sich die Arten an ihre Umwelt an, nicht umgekehrt.

Kommentar von AaronMose3 ,

Auch andere Arten passen ihre Umwelt zu einem gewissen Grad ihren Bedürfnissen an, da ist der Mensch absolut keine Ausnahme.

Wenn man sich ansieht in welchem Ausmaß der Mensch seine Umwelt nach seinen Bedürfnissen "anpasst" , sind wir mehr als nur eine Ausnahme.

Zerstören unserer eigenen Lebensraum, vernichten komplette Tierarten einfach aus Spaß, gehen mit der Erde um als hätten wir eine Zweite, nehmen anderen ihren Lebensraum einfach weg ect.pp

Das hat lange nichts mehr mit normaler Anpassung seines Lebensraumes zu tun, wie es Tiere tun. Das nennt man Ausbeutung und mutwillige Zerstörung. Mehr nicht ^^

Kommentar von Andrastor ,

@AaronMose3:

Taschentuch gefällig?

Dein Rumgeheule hier hilft niemanden und zeugt von Unsachlichkeit.

Vernichtung bzw. Verdrängung anderer Arten war schon immer eine Strategie um den Fortbestand der eigenen Art zu sichern.

Auch Tiere töten aus Spaß, nicht nur der Mensch und auch Tiere machen ihren eigenen Lebensraum durch ihr Verhalten für sich selber unbrauchbar.

Weiters scheinst du das Verhalten einiger weniger Menschen auf die gesamte Bevölkerung zu übertragen, was nichts weiter als grobe Pauschalisierung ist.

Der Mensch ist in keinster Weise eine Ausnahme, er ist ein Tier wie jedes andere auch und verhält sich auch mehr als oft demensprechend.

Aber nur der Mensch hat die Möglichkeit seine Fehler wieder gut zu machen und er arbeitet fleißig daran das zu ermöglichen.

Kommentar von AaronMose3 ,

Taschentuch gefällig?

Nein. Weil du etwas in meinen Kommentar interpretierst, das nicht vorhanden ist. Demut. 

Auf so einer Grundlage lohnt es sich gar nicht erst zu diskutieren.

Kommentar von Andrastor ,

Dein unsachliches Gejammer hat nichts mit Demut zu tun, das ist nichts weiter als eine Ausrede für dein lächerliches Verhalten.

Kommentar von AaronMose3 ,

Und das Fazit der Geschichte ?

Du beleidigst mich und trittst unglaublich arrogant auf - und mit einem solchen Auftreten disqualifizierst du dich für mich vollends als Gesprächspartner.

Kommentar von Andrastor ,

Niveau wirkt von unten immer wie Arroganz.

Die Moral von der Geschichte ist, dass du ohne tatsächliche Argumente, mit pauschalisierenden Aussagen, welche unsachlich sind und nicht der Wahrheit entsprechen in eine Diskussion einsteigst und erwartest dass dich die Gesprächspartner dennoch ernst nehmen.

Zusätzlich platzierst du dich auf ein goldenes Podest indem du dein eigenes Gejammer als edle "Demut" propagierst.

Also ein Fauxpas nach dem anderen und dann meinst du ich hätte mich in in deinen Augen als Gesprächspartner disqualifiziert? XD

Denk mal scharf darüber nach ob ich dich mit deinem kindischen Einstieg überhaupt von Beginn an als Gesprächspartner ernst genommen habe.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community