Frage von Centario, 110

Sind wir für Gott aufgrund unserer Vielgläubigkeit als Menschen ein ernstes Problem oder was ist eigenlich der Grund dafür, hilft es ihn besser beim sortieren?

Antwort
von Mucker, 9

Für GOTT sind wir sicher kein Problem. Er lässt uns unseren freien Willen und gibt uns verschiedene Wege, Ihm wieder näher zu kommen.

Aber vllt. wundert es IHN, wie wir Menschen mit unserem freien WILLEN, mit der NATUR, unserem VERSTAND sowie der Fähigkeit zur VERNUNFT bzw. zum vernünftigen Handeln und Verhalten umgehen.

Antwort
von RevatiKKS, 49

Für Gott sind wir in keiner Weise irgendein Problem. Er lässt uns unseren freien Willen und gibt uns verschiedene Wege, Ihn wieder näher zu kommen. 

Es ist kein Zufall, in welchem Land wir geboren werden und welche Religion unsere Eltern praktizieren (oder auch nicht). Das entspricht vielmehr unserer in vielen Vorleben entwickelten eigenen Überzeugung und unserer daraus resultierenden Fähigkeit, den entsprechenden Vorgängen zu folgen. 

Die Vielfalt der vedischen Schriften, die jeden Menschen dort abholt wo er steht, ist ein gutes Beispiel dafür, dass es absolut für jeden Menschen einen Weg zur spirituellen Weiterentwicklung gibt. Die einzige Einschränkung dafür ist, dass man dazu bereit sein muss (ich sagte ja schon - freier Wille). 

Unsere "Vielgläubigkeit" stellt also gar kein Problem dar. Für Gott ohnehin nicht, Er ist allmächtig, für Ihn gibt es keine Probleme. Was uns selbst Probleme bereitet, ist vielmehr unsere Unentschlossenheit, die daraus resultiert, dass wir viel zu wenig über Gott und den Sinn unseres Lebens wissen. Vielleicht auch gar nicht wissen wollen, denn das könnte ja unsere selbstgeschaffene Illusion von unserer "absoluten Freiheit", der eigenen alles überragenden Größe beeinträchtigen.

In der "Bhagavad-gita wie sie ist" sagt Krishna: "Die Intelligenz der Unentschlossenen ist viel-verzweigt." 

Das kannst du hier nachlesen und auch, dass es darum geht, am Ende alle äußere Religion aufzugeben und uns Gott wieder ganz zuzuwenden:

http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Letztendlich wird Religion in den meisten Fällen als ein Vorgang praktiziert, durch den man sein Leben in dieser Welt auf eine etwas weniger unsicherere Basis stellt, indem man bestimmten Regeln folgt um negatives Karma einzuschränken. Und dabei vergisst man leicht, dass es im Grunde nur darum geht, Gott wieder lieben zu lernen.

Kommentar von RudolfFischer ,

Na, super gesagt. Ich bin doch wohl mehr von den östlichen Weisheiten beeinflusst, als ich dachte.

Kommentar von RevatiKKS ,

Ja, dieses Wissen ist unabhängig von Zeit, Ort und Umständen.Und niemand kann sagen, wie oft er/sie schon in früheren Leben damit in Kontakt gekommen ist. 

Wir mögen es bereits praktiziert oder sogar gelehrt haben und sind aufgrund unserer materiellen Wünsche und "guten" Karmas in dieser unwissenden westlichen Welt geboren werden. 

Antwort
von RudolfFischer, 18

Die Vielgläubigkeit ist für Gott kein Problem, denn er weiß ja, dass wir nichts begreifen können, was über unsere erlebbare Welt hinausgeht, also speziell ihn. Wie ein Erwachsener über einen Dreikäsehoch lächelt, der im Kindergarten versucht, seine Sandkastenordnung durchzusetzen.

Wichtiger als der spezielle Glaube des Einzelnen ist, ob er sich in der Welt bemüht und sich auch um andere Menschen kümmert. Dabei darf er auch ruhig Atheist sein; ihm fehlt dann nur die Erfahrung, dass es mit einer alltäglichen Verbindung zu Gott auch noch sinnvoll und beglückend ist.

 

Antwort
von Dxmklvw, 34

Ich weiß nicht, ob Körperteile denken können. Aber wenn es so wäre, dann wäre es mir piepegal, ob einer meiner Zehen glaubt, daß ich blond oder schwarzhaarig bin oder wenn ein andere Zeh meint, daß es mich gar nicht gibt.

Hauptsache, die Zehen funktionieren so, wie sie es sollen, und nur, wenn sie es nicht tun, dann wäre es mir nicht egal.

Deshalb wird es Gott wohl auch völlig egal sein, was Menschen glauben, solange es nicht dazu führt, daß sie nicht mehr das tun, wozu sie erschaffen wurden.

Antwort
von Attagus, 45

Wenn du schon an einen Gott glaubst, dann nehme ich an, dass du auch davon ausgehst, dass er das mächtigste Wesen im Universum ist. Und so ein Wesen sollte in der Regel mit rein gar nichts Probleme haben.

Kommentar von RudolfFischer ,

Genauso ist es auch. Was kümmert's den Menschen, wenn ihm eine Amöbe trotzen will? Deshalb ist es Größenwahn, wenn ein Mensch Gott loben will (naja, er meint es ja gut), und Dummheit, wer ihn lästern will (der macht sich nur lächerlich). Aber freiwillige Zustimmung zu Gottes guten Plänen ist angebracht (so kann man das Lob dann auch sehen).

Trotzdem sind wir zur tätigen Liebe aufgerufen, auch wenn wir Gottes Vollendetsein damit nichts Messbares hinzufügen können. Wie in der Mathematik gilt: Unendlich plus Endlich bleibt Unendlich. Wir wären ohne ihn ein Nichts, aus Nichts geschaffen; aber durch ihn sind wir Etwas (aber nicht gottgleich). Wie die Bibel es schön ausdrückt: Gott hat unseren Namen unter die Sterne geschrieben.

Kommentar von Attagus ,

Seltsamerweise bin ich auch ohne deinen Gott etwas. Und selbes gilt für 99% der Menschen in meinem Umfeld, von denen keiner bis auf eine gottgläubig ist.

Antwort
von Zicke52, 17

Ich verstehe deine Frage zwar nicht ganz. 

Aber gäbe es Gott, hätte er ganz bestimmt kein Problem mit Vielgläubigkeit, denn er wäre ja selbst dafür verantwortlich. Er könnte das "Problem" nämlich ganz einfach lösen: indem er sich allen Menschen endlich klar zu erkennen gibt und ihnen sagt, was er von ihnen erwartet.

Aber indem er sich versteckt und tausende sich widersprechende "Propheten" beauftragt, den Menschen seine angeblichen Nachrichten zu überbringen, erschafft und fördert er das Chaos. Muss also seine helle Freude daran haben.

Kommentar von Centario ,

Gute Erklärung, ob es stimmt?

Kommentar von Zicke52 ,

@Centario: Ob est stimmt? Ich habe geschrieben "wenn es Gott gäbe" (ich glaube nicht daran).

Aber wenn es ihn gäbe, wäre das doch die einzig mögliche Erklärung. Mir fällt jedenfalls keine andere ein.

Aber vielleicht hat jemand anders eine bessere? Ich warte.

Antwort
von AaronMose3, 50

Die Vielgläubigkeit und die ebenfalls vorhandene Vielfältigkeit von Gottesvorstellungen sollten uns eigentlich bewusst machen, das diese nicht real sind. An welchen Gott man glaubt ist schließlich davon abhängig, wo die jeweiligen Menschen leben bzw. wo sie herkommen.

Wenn ich einem Gläubigen sage, er solle sich doch mal vorstellen er wäre in der Türkei geboren. Dann wird aus dem selbstsicheren Christ ganz schnell man ein zweifelnder, er hätte nämlich ganz genauso gut ein Muslim werden können. 

Hirnrissig, aber es liegt nunmal nicht in der Macht des Menschen diese angeblich vorhandene Wesen zu widerlegen. 

Kommentar von RudolfFischer ,

Na, ich würde da kein zweifelnder Christ. Weil ich ein sehr kritischer Mensch bin, habe ich vom Christentum einiges sehr Konservatives hinter mir gelassen, worin ich mich inzwischen von progressiven Theologen bestätigt sehe. Genauso hätte ich es als geborener Moslem gehalten, unter denen auch kritische sind.

Die Realität Gottes hängt eben nicht davon ab, was an ihm der einzelne Mensch zu begreifen vermag. Das gilt ja schon für das Weltall (Materie).

Kommentar von AaronMose3 ,

Na, ich würde da kein zweifelnder Christ.

Das war auch nicht vielmehr als ein Beispiel um die Örtliche Abhängigkeit des Glaubens zu betonen.

 Weil ich ein sehr kritischer Mensch bin

Da haben wir auch schon den Punkt. Genau das, kritisch, sind die meisten eben nicht. Die Mehrheit will einfach nur Antworten und diese am besten ohne dabei nachdenken zu müssen.

unter denen auch kritische sind.

Kritische Menschen gibt es überall, das ist nicht Glaubensabhängig. Wobei das Thema Kritik besonders in der arabisch- türkischen Kultur ein sehr heikles Thema ist.

Die Realität Gottes hängt eben nicht davon ab, was an ihm der einzelne Mensch zu begreifen vermag. 

Das könnte man auch genauso gut auf die gesamte Realität übertragen. Die Realität ist absolut, wie wir sie wahrnehmen ist verschieden, das ändert aber nichts an ihrem Zustand.

Fiktives Beispiel: Die Sonne verschwindet nicht, nur weil der Blinde sie nicht sehen kann.

Antwort
von Shiftclick, 66

Tja, über Gott zu spekulieren ist so eine Sache. Wenn dabei etwas rauskommen würde, also wenn er berechenbar wäre, dann würde es (wohl) ihn nicht geben können.

Antwort
von joergbauer, 27

So habe ich das noch nicht gelesen - aber das mit dem sortieren ist im Grunde nicht falsch. Aber Gott wäre es lieber, alle Menschen würden in der Weise an IHN glauben, wie es im biblischen Evangelium gesagt und geraten wird. Gott will, was wir in 1. Timotheus 2, 4-6 lesen: ''Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Jesus Christus, der Mensch wurde und sich selbst  als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das
Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will''
. Alles Andere ist Irreführung und führt nicht zum Ziel! Alles Gute.

Antwort
von DerBuddha, 16

wie bitte?..........wir kleine dummen menschen sollten für einen möglichen erbauer des universums ein problem sein?......lächerlich........da erhebt sich aber jemand auf die gleiche stufe wie eine märchenfigur...............*g*

1. gibt es KEINE götter, dass beweist die geschichte der religionen selbst........

2. wäre es echt anmaßend, sich so hoch zu stellen, dass man für einen möglichen erbauer des universums ein problem wäre.......... mal im ernst, ALLES im universum wäre für einen möglichen erbauer des universums mit sicherheit KEIN problem, warum auch?.........er könnte mit einem klick alles wieder auslöschen und neu designen...........:)

Antwort
von Andrastor, 38

Da Gott als allmächtig dargestellt wird, braucht er keine "Hilfe beim Sortieren". Er hätte keinen Ressourcenaufwand, also warum sollte er sich die Arbeit erleichtern müssen?

Gott ist nichts weiter als eine Erfindung der Menschen und seine Darstellung ändert sich entsprechend der Zeit und der geographischen Lage. Hirnrissig so etwas für real zu halten.

Antwort
von nowka20, 7

für gott ist alles in bester ordnung in seiner schöpfung

Antwort
von experience56, 43

Nein, aber es sollte eigentlich uns helfen, zu erkennen, dass es so etwas wie einen Gott nicht gibt...auch wenn uns die Leute, die damit ein Heidengeld verdienen und eine fast absolute Macht über ihre Anhänger ausüben, gerne bis in alle Ewigkeit glauben lassen würden!

Antwort
von kreuzkampus, 29

Zerbrich' die bitte nicht seinen Kopf. Das führt zu nichts.....

Kommentar von Centario ,

Ich frage nur und möchte auch nicht das du dir den Kopf zerbrichst, denn dann kätten wir dich nicht mehr.

Kommentar von kreuzkampus ,

Ich zerbreche mir den Kopf doch nicht. Ich möchte Dir nur vermitteln, dass Deine Frage ins Leere gehen wird, falls Du weiter drüber nachdenkst.

Kommentar von Centario ,

iO,

Antwort
von telemann2000, 12
Doch wenn der Menschensohn in Herrlichkeit wiederkommt, und alle Engel mit ihm, wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen. 32 Alle Völker werden vor ihm zusammengerufen, und er wird sie trennen, so wie ein Hirte die Schafe von den Ziegen trennt. 33 Die Schafe wird er zu seiner Rechten hinstellen, die Ziegen zu seiner Linken. 34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: `Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet. 35 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen. 36 Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.´ 37 Dann werden diese Gerechten fragen: `Herr, wann haben wir dich jemals hungrig gesehen und dir zu essen gegeben? Wann sahen wir dich durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann warst du ein Fremder und wir haben dir Gastfreundschaft erwiesen? Oder wann warst du nackt und wir haben dich gekleidet? 39 Wann haben wir dich je krank oder im Gefängnis gesehen und haben dich besucht? 40 Und der König wird ihnen entgegnen: `Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!´ 41 Und dann wird sich der König denen auf seiner linken Seite zuwenden und sagen: `Fort mit euch, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine bösen Geister bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir nichts zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich nicht in euer Haus eingeladen. 43 Ich war nackt, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich nicht gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.´ 44 Dann werden sie fragen: `Herr, wann haben wir dich jemals hungrig oder durstig oder als Fremden, nackt, krank oder im Gefängnis gesehen und dir nicht geholfen?´ 45 Und er wird ihnen erwidern: `Ich versichere euch: Was ihr bei einem der Geringsten meiner Brüder und Schwestern unterlassen habt, das habt ihr an mir unterlassen!´46 Und sie werden der ewigen Verdammnis übergeben werden, den Gerechten aber wird das ewige Leben geschenkt.«


Matthäus Kapitel 25

Gott schaut nicht in erster Linie auf das, was ein Mensch glaubt, sondern auf sein Inneres - wie er andere Menschen behandelt. Aus den oben zitierten Worten Jesu kannst du auch ableiten, wie das 'Sortieren' funktioniert.
Antwort
von chrisbyrd, 7

Freiheit...

Gott hätte auch Roboter erschaffen können, die ihn wegen ihrer Programmierung lieben, ihm glauben und vertrauen und ihm folgen müssen. Doch was hätte das mit wirklicher Liebe, mit wahrhaftigem Glauben und echtem Vertrauen zu tun? Gar nichts...

Deshalb gibt Gott uns die Freiheit, uns für oder gegen ihn zu entscheiden. C. S. Lewis, der Autor von Narnia, hat einmal gesagt: "Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen - jene, diezu Gott sagen: "Dein Wille geschehe", und jene, zu denen Gott sagt: "Dein Wille geschehe". Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt."

Antwort
von christ1235, 39

ich verstehe die Frage ncht wirklich, kannst du sie anders formulieren?

Kommentar von maxim65 ,

Lohnt sich nicht

Kommentar von Centario ,

Ich habe schon den Vorschlag abgeschickt. Versuche erstmal so, wir sind hier nicht im Gerichtssaal, da wird die Wahrheit auch manchmal gebogen.

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