Ich habe gelesen, dass Kinder auf ASS z.B. in Aspirin mit dem Reye Syndrom reagieren können, ist das bei Erwachsenen auch möglich?
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Das Reye-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der eine akute Schädigung des Gehirns (Enzephalopathie) und eine fettige Degeneration der Leber im Vordergrund stehen. Es ist eine seltene Erkrankung, die zumeist Kinder im Alter von vier bis neun Jahren betrifft, jedoch in allen Altersstufen vorkommen kann.
Quelle: Wikipedia. Für Kinder ist ASS sowieso nicht geeignet, Ibuprofen wird besser vertragen.

nein nur bei kinder weil die dosis im vergleich zu ihrem körpergewicht zu groß ist...bei Erwachsenen trifft das im Regelfall nicht zu
Aristella am 17. April 2009 10:31 Das Reye Syndrom hat mit der Dosis nix zu tun. Alle anderen Nebenwirkungen (Blutgerinnungshemmung etc) allerdings schon.

Das Reye-Syndrom beschreibt eine akute Hirnfunktionsstörung (Enzephalopathie). Diese beruht auf Giftstoffen, die durch einen Leberschaden freigesetzt werden. Der Leberschaden wiederum steht meistens mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure (Aspirin) im Rahmen von fieberhaften Virus-Infekten in Zusammenhang. Fast ausschließlich werden Kinder im Alter zwischen wenigen Monaten und acht Jahren befallen. Die Erkrankung ist mit einem Fall auf 100.000 Einwohner selten. Sie tritt häufiger in ländlichen Gegenden auf. Seitdem man seit Mitte der 80er Jahre um die Gefahren des Einsatzes von Acetylsalicylsäure bei fieberhaften Infekten im Kindesalter weiß, ist die Erkrankung drastisch zurückgegangen. Wenn überhaupt ein fiebersenkendes Mittel erforderlich ist, sollte auf Paracetamol zurückgegriffen werden.
rudigard am 17. April 2009 10:28 Paracetamol ist doch auch schon ziemlich umstritten, oder??? Habe die Empfehlung bekomen, lieber Ibupofen zu benutzen.
rudigard am 17. April 2009 10:31 kann ich dir nicht sagen. der artikel stammt von der AOK.
Wie immer, ist es am besten, gar keine unnoetigen Medikamente zu geben.
In fast allen Faellen kann das Fieber in Kindern mit kalten Wadenwickeln oder lauwarmen Baedern gesenkt werden.
Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.