Frage von Ever8deen, 46

Sind Freiheiten geben strategisch sinnvoll (hat nichts mit dem aktuellen Situationen zu tun)?

Bitte keine Debatten über die Türkei/BRD-Situation. Ich will das nur allgemein wissen ohne spezielle Länder mit ein zu beziehen.

Mal angenommen Land A gibt Land B Möglichkeiten leichter ins Land zu kommen, obwohl sie politisch und rechtlich nicht auf dem selben Nenner sind. Nun...Bürger von Land B siedeln sich in Land A an. Mit der Zeit immer mehr und mehr. Soweit alles gut. Im besten Fall verläuft alles harmonisch. Doch was wäre jetzt, wenn folgendes passieren würde (Weitsicht). Man muss schließlich alle Optionen abwägen, sowohl positive als auch negative. Quasi wie es im blödsten Fall ausgehen KÖNNTE.

Nun, Land A ist nun um einige Land B Bürger reicher. Da sie aber nicht auf dem selben Nenner sind, wird es spätestens bei den Wahlen zu Problemen kommen. Hätten die Land B-Bürger dann wirklich so viel Macht, die gesamte bisher bekannte Land A-Politik und Rechtsform, zu ändern?

Der Gedanke kam von meinem kleinen Bruder (9), der so ein Strategie-Farm-Spiel gespielt hat. Und so unwahrscheinlich ist es ja nicht. Hat uns die menschliche Geschichte ja bewiesen. Seine Worte waren: Er war offen und hat Bewohner eines andere Dorfes bei sich aufgenommen, weil er etwas brauchte, was zu lange dauerte, es selbst zu machen. Anfangs noch ganz friedlich. Doch irgendwann, haben sich diese Bewohner gesammelt und aufgelehnt. (KA wieso). Jedenfalls hatte sein Dorf so viel Zuwachs des anderen Dorfes gehabt, das sie quasi überrannt wurden und immer weniger Macht hatten. Er sagte: Na super, ich hab den Metzger zu meinen Schafen gelassen...selber schuld^^. Er zog Schafe auf, das andere Dorf Kühe. Es ging so aus, das zum Schluss nur noch Kühe aufgezogen wurden.

P.S. sorry, hab jetzt erst was dazu gefunden, was es gut erklärt http://www.welt.de/reise/article139865360/Mit-welchem-Pass-Sie-wirklich-entspann...

Antwort
von FuHuFu, 12

Bei der Visumsfreiheit geht es nur um die Freiheit des Reiseverkehrs, also um einen Aufenthalt in einem anderen Land für bis zu 90 Tagen.(also in erster Linie um touristische Reisen oder Familienbesuche).  Ein Visum ist kein Ersatz für eine Aufenthaltsgenehmigung oder eine Arbeitsgenehmigung. 

Erst recht ist ein Visum keine Einbürgerung. Also kein Niederlassungsrecht und kein Wahlrecht.

Wir deutschen geniessen in 177 Ländern Visumsfreiheit, d.h. wenn wir in Urlaub fahren wollen, brauchen wir nur die Reise buchen und müssen uns nicht erst an eine ausländische Botschaft oder ein ausländisches Konsulat wenden, um ein Einreisegenehmigung zu erhalten.

Antwort
von Thather, 14

Da musst Du trennen. Reisefreiheit für Urlaub etc und Freizügigkeit in Bezug auf Wohnort Wahl.

Es macht in beiden Fällen evtl. Sinn, das einzuführen. Gerade bei Ländern mit sehr guten Beziehungen.

Bei der Freizügigkeit in Sachen Beruf und Wohnort muss man auch Kriesen mit bedenken. Hier kann das sowohl Vor, wie auch Nachteil sein. Abwanderung von Fachkräften zum Beispiel.

Mit Nachbarn, wo schlechte Beziehung ist, würde ich sagen, das es ein Nachteil ist.

Kommentar von Ever8deen ,

Das wäre auch meine Einstellung gewesen. Reisefreiheit ja, aber nur wenn die Beziehungen stimmen. Immerhin kann in 90 Tagen ja auch viel passieren

Wenn keine Probleme vorhanden sind, spricht nix dagegen

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 14

Visafreies touristisches Reisen bedingt noch lange kein Aufenthaltsrecht oder eine Niederlassungserlaubnis, sondern impliziert die Verpflichtung zur Wiederausreise nach 90 Tagen!

Farm-Strategie-Spiele für 9-jährige sollte man nicht umstandslos mit der Realität verwechseln!

Aber du wirst sehen. Hier werden sich politisch Rechte finden, die das zu einer Theorie erheben...:-)

Antwort
von JBEZorg, 5

1.Der Westen soll sich nicht so haben. Wer den Liberalismus bis zur Perversion ausreizt und von allen Dächern darüber schreit und andere bezichtigt nicht liberal genug zu sein sollte mit den Konsequenzen leben können. 

2.Der Westen hat schon die eigene Kultur dermassen durch Vernachlässigung und Ersatz durch Pseudokultur geschwächt und ausgehöhlt, dass es nicht verwunderlich wäre, dass die westlichen Länder nicht unbedngt klarkommen mit fremden Kultruren, die sie "überschwemmen". Normalerweise hätte eine starke, gut verwurzelte Kultur nichts zu befürchten, ach wenn wesentlich mehr Fremde kommen würden als es z.B. zur Zeit in Europa der Fall ist. D.h. die Gefahr der Stuation haben die Europäer wieder selbst zu verantworten.

Antwort
von Barney123, 1

Hallo Everdeen,

Normalerweise dauert es lange Jahre, bis Du die Staatsbürgerschaft in einem fremden Land beantragen kannst. Es gibt noch weitere Bedingungen. So einfach ist das also nicht!

LG

Antwort
von soissesPDF, 2

Friedrich der II. holte Hugenotten ins Land, da er zu wenig Volk (Preußen) hatte. Politisch blieb das ohne Auswirkungen.
Ein Großteil der Juden wanderten in die USA aus und gründeten dort die bis heute größten Banken der USA.
Noch jeder Kandidat der US Präsident werden will braucht die finanzielle Unterstützung wärend des Wahlkampfes und muss als Gegenleistung die Sicherheit Israels garantieren.
Sonstig hat das keine größeren politische Auswirkungen.

Erdogan versucht direkten Einfluß auf die Politik der EU und Deutschlands zu nehmen, natürlich über die hier ansässigen Türken.
Der Islam gehört genau nicht zu Deutschland, nur weil das verträumte Politiker gern hätten.

Antwort
von 1900minga, 8

Interessantes Spiel, wie heißt es denn?

Dürfen denn die B-Länder überhaupt wählen ( in der Realität )?
Ich denke nicht.
Kenne mich da aber nicht so gut aus.
Musst dafür nicht die Staatsbürgerschaft von A haben?

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