Frage von LeFerdinand, 6

Sind Viren der Ursprung für Vielfältigkeit?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MarkusPK, 2

Das könnte tatsächlich sein. Viren könnten am Anfang der Evolution eine entscheidende Rolle gespielt haben. Durch ihre eigene DNS, die sie beim Befallen von Bakterien tranferierten, könnten sie nicht nur sich selbst vermehrt, sondern auch das Bakterium grundsätzlich beeinflusst und verändert haben. Die Entwicklung vom Ein- zum Mehrzeller könnte ebenfalls durch Viren katalysiert worden sein.

Dies sind jedoch alles nur Hypothesen. Da wir die Vorgänge der Evolution und speziell diese, welche ganz zu Beginn des Entstehens der Artenvielfalt geschehen sind, im Labor nicht wiederholen können, weil sie viele Jahrmillionen bräuchten, bleibt dies alles höchst spekulativ. Möglich ist es aber, und ich hakte es persönlich sogar für wahrscheinlich.

Antwort
von Herb3472, 6

Sicherlich nicht, wie kommst Du zu dieser Annahme?

Kommentar von LeFerdinand ,

In dem Zusammenhang das Viren dafür Verantwortlich sind, Zellen mutieren zu lassen (sie zu verändern), nehme ich an das sie Auslöser sind für jegliche Vielfalt eines jeden Lebewesens auf dieser Erde.

Kommentar von Zoroastres ,

Ganz sicher nicht: jegliche Vielfalt, aber einen einfluss hatten sie sicher

Kommentar von Herb3472 ,

Du hast aber in Deiner Frage nichts von Lebewesen geschrieben. Und annehmen kann man viel, da wirst Du nie fertig mit Deinen Annahmen.

Kommentar von JustusMorgan ,

Die wenigsten Viren lassen Zellen ungesteuert mutieren. Das passiert durch Zufall oder starke Strahlung.

Kommentar von MarkusPK ,

Aber es muss durch Zufall genau so passieren, wie es der Virus braucht, um einen Vorteil daraus zu ziehen. Und das Bakterium, das er befällt, am besten auch. Je mehr Bakterien durch diesen Vorteil entstehen, umso besser für das Virus. Die These ist zwar nicht zu belegen, aber der Ausgangspunkt für ein interessantes Modell, das uns die Entwicklung des Lebens erklären könnte. Überprüfen und belegen lässt sich diese These jedoch nicht, man kann wegen der langen Zeiträume die Bedingungen im Labor nicht nachstellen. Die Zeiträume, welche die Entwicklung braucht, sind viel zu lang dafür.

Kommentar von Herb3472 ,

Überprüfen und belegen lässt sich diese These jedoch nicht, man kann wegen der langen Zeiträume die Bedingungen im Labor nicht nachstellen.

Daher ist es müßig und ebensowenig fruchtbar, wie über die Unsterblichkeit der Maikäfer nachzudenken

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