Frage von mindesten, 112

Sind viele Muslime gezwungene Muslime?

Ich beabsichtige nicht den Islam zu beleidigen oder so, aber mir kommen immer wieder Fragen auf... Zum Beispiel diese: Womit nehmen sich Menschen dass Recht, anderen Menschen vorzuschreiben welcher Religion sie angehören müssen, ist das keine persönliche Entscheidung, die ich über meine Person mache? Bin ich nicht frei zu entscheiden was ich denke, was ich glaube? Muss der Staat für mich glauben?

Oder eine andere Frage: In etlichen islamischen Ländern ist der Islam Staatsreligion, und Andersgläubige sind Menschen zweiter Klasse, oder verstehe ich da irgendwas falsch? Wenn jeder Mensch als Muslim geboren ist, und dass "Austreten" vom Glaube eine Straftat darstellt die (manchmal) sogar mit dem Leben bezahlt werden muss, warum gibt es dann so viele Menschen die keine Muslime sind? An irgendeinem Punkt in ihrem Leben müssen diejenigen ja wohl mal vom (islamischen) Glaube abgefallen sein, sei es die Taufe oder was weiß ich. Also sind alle Nicht-Muslime ja schon rein hypothetisch schwere Sünder, die den Tod verdient haben, oder nicht? Wie soll ich das verstehen?

Grüße.

Antwort
von qosimo, 91

Was machst Du das am Islam fest?

Das ist im Christentum auch nicht anderst. Jahrhunderte lang hat man allenthalben alles umeinander gemetzelt, was nicht dem eigenen imaginären Großzombie huldigt, nicht nur der Islam, bei weitem nicht.

Diese Leute meinen, persönliche Entscheidungen gibt es nicht allenthalben. Das Ding ist genau dazu da, die Masse zu unterjochen. Unterjochen klappt letztlich nur mit Zwang.

Wenn jeder Mensch als Muslim geboren ist,...

Man wird nicht als Muslim geboren, nicht als Christ, man wird als Kind geboren, als Mensch, mit einem tadellos funktionierenden Gehirn. Man wird hinterher dazu gemacht, der Geist zugunsten religiösen Blödsinns verbogen, zumeist durch Eltern, die ihrerseits so behandelt wurden und die diese Gehirnwäsche weiterführen, weil sie glauben, sie tun was tolles.

"Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein".
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Die, die in solchen Kreisen, sei das die Islamische oder eine andere "Mach-mit-oder-du-brennst-Religion" aufgewachsen sind, sich dann davon abgewendet haben, das sind die, bei denen das Denken nicht komplett eingestellt werden konnte, das irgendwann wieder kam.

Einige könne es ganz überwinden. Andere sind so indoktriniert, dass sie der nächsten Märchentorheit verfallen, übertreten zu einem anderen Religiotenverein, nicht verstehend, dass die nicht anders sind, nur andere Sprüche klopfen.

Deswegen, die meisten Religiösen sind das gezwungener Maßen, krank durch Kindesmisshandlung, begangen durch Eltern und den Staat, der dieses Treiben auch noch unterstützt mittels Religionssunterricht.

Kommentar von qosimo ,

Da fällt mir ein Zitat ein:

Wenn die Kinder nicht nach dem fragen dürfen, was sie interessiert, was sie seltsam oder unwahrscheinlich finden, wenn ihre Fragen ausweichend, zweideutig oder verlogen beantwortet werden, wenn ihre geistige Arbeitskraft dazu ausgenutzt wird, ihnen Kenntnisse beizubringen, die weder kritisiert noch bezweifelt werden dürfen - dann wirkt dies alles direkt und effektiv verdummend.
Die Kinder werden 'Arm im Geiste', sie werden feige, schläfrig, gehorsam: - sie werden Christen!
(Arnulf Øverland)

Kommentar von scrutinize ,

Da fällt mir ein Zitat ein:

Mir auch:

Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist. Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört sie. Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; welcher nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

(1. Johannes 4, 4-6)

Kommentar von sarahj ,

tja, "Gott mit uns"; hatten wir schon.

"wir sind von Gott", "wir sind die Besseren", "wir haben Recht", "die anderen sind im Irrtum", ... es gibt halt Menschen 1. und 2. Klasse.

Kommentar von scrutinize ,

es gibt halt Menschen 1. und 2. Klasse.

Nein, das ist dein Gedanke, nicht der der Bibel.

Es geht nicht um erste oder zweite Klasse, sondern um die Unterscheidung zwischen denen, die Gott lieben und denen, die Gott hassen.

Durch deinen Hohn hast du aber schon gezeigt, auf welcher der beiden Seiten du stehst. Erspare dir also einen Kommentar darauf, er wird von mir ohnehin ignoriert werden...

Kommentar von qosimo ,

Kindlein, ihr seid von Gott....

Ja klar, und Rapunzel lass Dein Haar herunter.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Aus dem Selbsverstäntnis des Islams sind sehr wohl alles Muslime !Die Antwort zeigt nur das du weder eine Vorstellung von Islam geschweige den vom Christentum hast ...

Antwort
von 1988Ritter, 90

Ich kann natürlich nicht für die gesamte Welt sprechen, aber im Balkan war die Zwangsislamisierung zu Zeiten der türkischen Okkupationsversuche ein Thema. Daraus resultieren die muslimischen Enklaven Bosnien Herzigowina, Kosovo und Albanien.

Kommentar von Georg63 ,

Da schreibst du aber von vergangenen Jahrhunderten, als es Christen noch für richtig befanden, ungläubige Ureinwohner zu massakrieren.

Kommentar von sarahj ,

ich übertrage mal Deinen Satz in eine verständliche Aussage:

"Mord wird dadurch weniger schlimm, weil Andere auch Morden."

komische Moral.

Und was sollen die nicht-Christen sagen? Die bekamen von beiden Seiten eins auf die Birne.

Antwort
von Christi88, 112

Ich denke ja. Wir hier in Deutschland werden ja nicht wirklich zum Christentum oder sonst einer Religion gezwungen. Ich bin jetzt sicher kein Experte, aber für mich kommt es so rüber als sei der Glaube in Muslimischen Familien sehr, sehr tief verwurzelt, und fliesst deshalb auch zum großen Teil in die Erziehung ein. In einer Familie, in der soetwas gang und gäbe ist, hat man natürlich schlechte Karten wenn man seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Es gibt sicher viele Ausnahmen, aber es gibt eben auch einige Fälle, in denen die Familie verstöße gegen ihren Glauben auf recht radikale Art und Weise "bestraft." Wenn du Muslime fragen würdest, würden sie kaum sagen das sie gezwungen wurden. Aber viele kennen es auch nicht anders, als in dieser Ideologie zu leben.

Kommentar von mindesten ,

Derweil bin ich mir sicher dass Muslime gezwungen sind.

Kommentar von Christi88 ,

Ja, das sehe ich auch so. Aber zum Beispiel hier in Deutschland gibt es auch einige Ausnahmen. Zumindest trinken und rauchen viele Muslime. Aber was z.b. ihre Schwester macht, das nehmen sie wieder ganz streng Muslimisch.

Antwort
von hummel3, 92

Im Prinzip muss man deine Frage mit JA beantworten. In muslimischen Ländern gibt es allein schon durch einen sehr verengten Blick auf den Rest der Welt durch die Kultur und Traditionen einen indirekten Zwang, sich zum Islam zu bekennen. Zudem fehlen die alternativen Religionsangebote, weil sie unterdrückt oder sogar verboten sind.

Und es gehört Mut dazu, manchmal sogar Todesmut, sich für einen anderen Glauben öffentlich zu entscheiden.  

Kommentar von sarahj ,

Nur so ein Gedanke:

Du schreibst "Im Prinzip..."

Laut Definition von "Prinzip" (wikipedia) gilt:

"Im klassischen Sinne steht das Prinzip zwingend an oberster Stelle"

oder meinst du die umgangssprachliche Bedeutung, bei der typischerweise ein "aber" folgt (nicht das ich das unterstellen wollte).

Antwort
von josef050153, 22

Also ich arbeite auch in der Flüchtlingshilfe und schätze den Prozentsatz bei Frauen auf etwa 15%, bei den Männern etwas geringer ein. Wenn man allerdings mit einberechnet, dass viele gar nicht anderes richtig kennen gelernt bzw. nur die Lügen des Islam darüber serviert bekommen haben, liegt der Prozentsatz weit höher.

Antwort
von earnest, 78

Das "Schöne" an der Gehirnwäsche ist, daß der Gewaschene sie nicht (mehr) bemerkt. Äußere, gesellschaftliche oder familiäre Zwänge werden nicht als solche wahrgenommen. Alles ist gut. Daher gibt es keine "Gezwungenen." 

All das bezieht sich selbstverständlich nicht nur auf fundamentalistische Muslime, sondern auf Fundamentalisten jeder Art. Und auf Ideologien jeder Art, die Menschen eingeimpft werden. 

Gruß, earnest


Antwort
von LuziFoehr, 64

Die meisten kennen einfach nichts anderes, und empfinden es nicht als "Zwang".

Sie halten es für normal.

Manche trauen sich auch gar nicht, darüber nachzudenken, weil sie meinen, solche Gedanken gäbe ihnen der Shaitan ein, und ---schwupp---- schon haben sie Angst in die Hölle zu kommen

Das wäre evtl. sowas wie "sich gedanklich selbst gezwungen"

Ich sehe es sowieso aus einer anderen Sicht.

Da ich es als Erzieherin mit muslimischen Eltern ( öfter: Vätern ) zu tun habe, finde ich es viel mehr erstaunlich, wie sich manche männlichen Muslime dazu "gezwungen" fühlen, mich als "Freiwild" zu betrachten.

Womit nehmen sich Menschen dass Recht, anderen Menschen vorzuschreiben welcher Religion sie angehören müssen, ist das keine persönliche Entscheidung, die ich über meine Person mache? 

Sie nehmen sich "Das Recht" daher, weil in ihrem Koran steht, dass der Koran die einzige Wahrheit ist.

Wer will schon anzweifeln, was im Koran steht ?

Und alle, die es anzweifeln, beleidigen den Islam, und dafür gibt es "Strafen"

Kommentar von Georg63 ,

"Wer will schon anzweifeln, was im Koran steht ?"

Tja - genauso halten es hier viele mit der Bibel - aber das ist ja gaaaanz was anderes^^

Kommentar von LuziFoehr ,

Das sehe ich nicht so.

kein Christ hier würde wollen, dass ein Richter seine Urteile anhand der Bibel begründet... der Richter würde sofort suspendiert werden, und psychiatrische Hilfe bekommen.

.. und das ist tatsächlich gaaaaaaaanz was anderes, als der Islam, wo nahezu alle hier lebenden Muslime wünschen, in einem islamischen Staat und nach der Sharia zu leben, und geurteilt zu werden.....

Allerdings kann und sollte man zwei so gegensätzliche Religionen nicht miteinander vergleichen, oder als Gegenargument verwenden... da passt rein gaaaaar nix...

Daher:

Französisches Vorbild... Trennung von Staat und Religion... !

Kommentar von LuziFoehr ,

P.S.: ich habe die Erfahrung gemacht, dass Muslime meist dann "biblische" Argumente bringen, wenn ihnen die islamischen "Weisheiten" ausgehen... btw... mir geht beides a.A. vorbei

Kommentar von Jogi57L ,

cool wie Du "drauf" bist. Intelligent, direkt, wissend, aber auch differenzierend und klarstellend ( finde ich jedenfalls )

Kommentar von LuziFoehr ,

Paß bloß auf, dass Du auf Deiner Schleimspur nicht ausrutschst.

Da seid ihr Männer doch alle gleich

Kommentar von sarahj ,

ist das schon wieder die Rechtfertigung (oder Entschuldigung oder Relativierung) eines Unrechts durch ein anderes?

Dürfen sich dann wenigstens Atheisten dazu kritisch äußern - die sind ja unverdächtig, an die Bibel zu glauben. Oder wird man denen dann Stalin und Nordkorea als Maulkorb vorwerfen?

Antwort
von MegaCornan, 93

Viele Eltern zwingen ihren Kindern den Islam auf. Denn wenn die Kinder nicht dem Islam beitreten, ist das für die Eltern eine Sünde (laut Koran).

Kommentar von mindesten ,

Ouh dass habe ich gar nicht bedacht... wirklich nicht... Gut, dass leuchtet ein. Allerdings verstehe ich immer noch nicht warum Menschen diesen Zwang dann mit bis ins Erwachsenenalter tragen und nicht einmal hinterfragen.... sie leben einfach damit, als wäre es eine Selbstverständlichkeit.

Kommentar von ScreenTea ,

Wir leben doch auch mit der Selbstverständlichkeit das Politik unverständliches gewäsch sein muss und es wird von Generation zu Generation weiter getragen. Die die sich darüber aufregen oder es nicht interessiert machen keinen Unterschied und die die mit tanzen sind irgendwann so lange drin das sie sich längst dran gewöhnt haben. 

Andere Länder andere Sitten.

Kommentar von sarahj ,

"Allerdings verstehe ich immer noch nicht warum Menschen diesen Zwang dann mit bis ins Erwachsenenalter tragen und nicht einmal hinterfrage"

Prägung, wie ich in der Antwort an dudu erklärt habe (will ich nicht nochmal pasten)

Kommentar von MegaCornan ,

Es geht natürlich sehr auf die Psyche für das Kind, wenn es das nicht selbst will. Viele "akzeptieren" es und leiden dann ihr Leben lang damit, weil die es nicht anders kennen. Aber viele (hier in Deutschland) setzen sich aber auch dagegen. Meine Freundin (aus Indonesien) hat es genau so mit ihren Eltern, doch sie wehrt sich dagegen, weshalb wir auch zusammen sein können. Aber das ist nun ein anderes Thema. Es gibt viele Theorien, wieso das so ist :/

Kommentar von Georg63 ,

Das gilt aber für Christen genauso. Auch christliche Eltern erziehen ihre Kinder zum Glauben und zur Einhaltung ihrer Riten.

Das kannst du jetzt tendenziös Zwang nennen, oder Überzeugung, oder Erziehung oder unterstellen, dass die jeweiligen Eltern einfach das ihrer Meinung nach richtige für ihr Kind wollen.

Kommentar von sarahj ,

diese Relativiererei zieht sich durch, wie ein roter Faden.

Nochmal:

Es macht eine schlechte Tat nicht besser, wenn andere es auch tun. (Ausrufezeichen)

Und was sollen die nicht-religiösen sagen?

Kommentar von Georg63 ,

Es macht eine schlechte Tat nicht besser, wenn andere es auch tun.

Diese Aussage kann ich nur unterstützen. Mir gings nur um die einseitige Verteufelung einer großen Menschengruppe. Diese existiert leider, aber trotzdem darf man nicht alle Muslime in einen Topf werfen.

Ich für meinen Teil komme ohne Religion gut zurecht und bin froh, als nicht nicht religiös indoktriniert worden zu sein.


Kommentar von sarahj ,

danke für die Reaktion (habe schon mehrfach angeklopft).

Es ist für eine Argumentation insbesondere als religiös Außenstehender nicht hilfreich, vom eigentlichen Thema abzulenken. Sicher stimmt alles (naja, vieles) was Du gesagt hast.

Aber dazu braucht es eine eigene Diskussion über Christen.

Denn sonst kannst Du am Ende mit keiner Seite sinnvoll argumentieren, weil jede sagt: "seh' doch, der Georg hat gesagt die anderen machen es auch". Und damit denken sie dann, sie wären fein raus.


Antwort
von ScreenTea, 85

Das sind zum Teil überzogene Bilder die in unseren Medien falsch dargestellt werden. Den meisten ist es egal wer an einen anderen oder überhaupt einen Gott glaubt.

Dann gibt es jedoch wieder einzelne kleine Länder und Gebiete in anderen die sehr Konservativ in Sachen glauben sind. Klar gibt es hier in Deutschland kaum Christen die zum Glauben gezwungen werden, aber warst du schonmal in Bayern? Das ist nichts anderes, nur das manche Muslimische Länder eben auch andere Gesetze und Sitten haben, jedoch bei weitem nicht alle. Lass dich da nicht in Panik vor Blutrünstigen Moslems versetzen. 95% sind mindestens so friedfertig wie du, ich, dein Nachbar und die Leute aus deiner Stadt. 

Verbrecher gibt es überall, das hat aber rein gar nichts mit der Religion zu tun.

Kommentar von LibertyFire ,

es ist sicherlich reiner Zufall, dass man in den meisten muslimischen Ländern ins Gefängnis kommt oder gar hingerichtet wird, wenn man vom (islamischen) Gkauben 

Kommentar von LibertyFire ,

...abfällt, während das in christlichen oder buddhistischen Staaten nicht der Fall ist. In Bayern ist die Religionsfreiheit genau so eingeschränkt wie in islamischen Ländern? Willst du ganz Europa beleidigen?

Kommentar von sarahj ,

sag mal, woher hast Du denn diesen Vergleich?

Zitat: "...Bayern, das ist nichts anderes..."

und

"...95% sind mindestens so friedferig..."

Sorry, aber das geht so nicht.
(und ich habe mich sehr sicher in Bayern gefühlt)

Übrigens:
bei 5% nicht friedfertigen Bayern, wären das 620000 potentiell gefährliche Bayernterroristen.
Und 100000 bis 250000 gefährliche Muslime (bei 2 - 4.5 Mio Muslimen).

Ich dachte immer, es wären nur ein paar hundert Salafisten.
Das macht dann aber schon Angst - oder?

Kommentar von ScreenTea ,

Ich habe mich weder auf Zitate noch Studien berufen. Das waren einfach nur Zahlen um diese Islam-Panik zu besänftigen. 

Woher habt ihr denn die Fakten das "die meisten" Islamischen Länder von gewalttätigen religiös fanatischen Hinterwäldlern bewohnt sind?

Ich bin selber kein Moslem, bin nicht aus der Linken ecke und sehe mich auch nicht als übertrieben gutgläubigen Nachrichtenfresser, dennoch finde ich diese ganzen Diskussionen zurzeit einfach übertrieben und lästig. Bis vor wenigen Jahren interessierte kein Schwein was im Osten geschieht, die haben eben ihre eigene Religion, ihre eigenen Sitten und sind was Menschenrechte angeht evtl etwas hinten an, ebenso aber China, Afrika, Russland und wartet .. in den USA gibt es auch noch Hinrichtungen von Teils unschuldigen Menschen. Sind dies nun barbarische Christliche Fanatiker? Wird hier eine Angst vor Boko Haram und dem dadurch verseuchten Afrikanischen Kontinent geschürt? Nein, es wird getrost ignoriert weil die meisten davon nichts wissen, obwohl ebenso viele Einwanderer aus Afrika kommen. 

Wusstet ihr das es dort noch viele Stämme gibt die sich selbst als Kannibalen sehen und vor Gefechten mit anderen Stämmen das Blut von jungen Kindern trinken und deren Herz essen weil sie denken es schütze sie vor Kugeln? Wusstet ihr das in Brasilien (zufälligerweise ein sehr Christliches Land) , gleich bei uns um die Ecke, IN Europa sich Menschen tagtäglich mit Macheten niederschlagen, eine Drogenmafia das halbe Land unter Gewalt hat und die Polizei korrupter ist als in kaum einem Ostblock Staat? 

Nein? Dann hört auf mit der Panik Mache!!! Es führt zu nichts. Es ist ein Feindbild in unseren Köpfen geschaffen aus immer wiederkehrenden Wiederholungen von Gräueltaten aus dem Osten. Natürlich ist Grausam was dort geschieht, aber ich schätze keiner von euch hat sich auch nur die Mühe gemacht sich darüber zu Informieren was dort wirklich geschieht.

Einige Moslemische Länder sind im Bürgerkrieg, Rebellengruppen haben sich wie in Syrien das Land zu eigen gemacht. Das dies zu blutigen Gefechten führt ist normal, wäre hier auch so wenn sich die Regierung verabschiedet und die stärksten und brutalsten des Volkes sich Deutschland aufteilen, da diese eben die mit den meisten Waffen sind.

Und so ganz nebenbei, alles zu entkräften nur weil ich meinte das Bayern ähnlich sei ist genauso Schwachsinnig. Ich habe Bayern nur als Beispiel für konservative religiöse Erziehung genommen, oder stimmt es nicht das Bayern in der Hinsicht sehr rigoros ist? Dann erleuchte mich mit Informationen die ganz neu zu sein scheinen, denn jeder in Deutschland weiß das Bayern der konservativste Bundesstaat ist den wir haben. Klar tötet und foltert ihr nicht am laufenden Band, aber eure Kirchenpolitik, euer Schlager, eure Weißwurst, eure Radios- und Fernsehsender sind Terror genug.

Kommentar von sarahj ,

Das waren einfach nur Zahlen um diese Islam-Panik zu besänftigen.

Du hast Dir die Zahlen also einfach so aus den Fingern gesogen?

Woher habt ihr denn die Fakten

Nun den Begriff "gewalttätige Hinterwäldler" hast Du eingeführt.
Daß in islamischen Ländern in denen die Scharia voll gültig ist auch die Todesstrafe bei Abfall vom Glauben fällig ist, sollte hinreichend bekannt sein. Auch die Länder, in denen die Scharia gilt, und die Zustimmungsraten der Bewohner wurde anhand von Studien festgestellt. Beides wurde hier in diesem Forum übrigens auch schon mit Quellenangabe in diesem Forum zitiert.

Ich habe Bayern nur als Beispiel für konservative religiöse Erziehung genommen, oder stimmt es nicht das Bayern in der Hinsicht sehr rigoros ist?

Nein es stimmt nicht, und auch das hast Du Dir aus den Fingern gesaugt. Außerdem ist es nicht an mir, jede Dumme Äußerung von Dir zu widerlegen, sondern Du musst eine Behauptung belegen.
Du könntest uns ja sonst den ganzen Tag damit beschäftigen, zu einem Bundesland nach dem anderen eine Statistik und Quellen herauszusuchen um aus-den-Fingern-gesogene Behauptungen zu widerlegen.

Dann erleuchte mich mit Informationen die ganz neu zu sein scheinen, denn jeder in Deutschland weiß das Bayern der konservativste Bundesstaat ist den wir haben.

ich weiß es nicht. Also stimmt Deine Aussage schon mal nicht.
Von welchem Bundesstaat Bayern sprichst Du eigentlich - gibt es da noch ein Bayern irgendwo im Nahen Osten? Dann müsste ich mich gar arg entschuldigen.

Klar tötet und foltert ihr nicht am laufenden Band, aber eure Kirchenpolitik, euer Schlager, eure Weißwurst, eure Radios- und Fernsehsender sind Terror genug.

wow, jetzt wird es aber derb.
Schlager und schlechte Radiosendungen in einen Topf zu werfen mit Folter, Gliederanhacken, Steinigen und Köpfen, ist ethisch und moralisch soweit unten, daß mir die Worte fehlen. Damit fliegst Du hochkannt aus jedem Verein, egal ob religiös oder nicht.

Den Rest dazwischen soll jemand anderes kommentieren, wenn er Zeit und Lust hat.

Kommentar von ScreenTea ,

@sarahj

Dir sollte klar sein das ich nur mit viel Sarkasmus auf lästige Kommentare Antworte. Das hier ist immer noch GuteFrage.net und kein Ort an den man Wissenschaftlich dozieren muss. 

Wenn meine Antwort dem Fragesteller nicht ganz zusagt wird sie eben nicht mit einem Danke ausgezeichnet oder als Hilfreiche Antwort gelobt. So einfach ist das. Ich bin hier weder in einem Verein, noch muss ich mich für meine Persönliche Meinung zu einem Thema das medial offensichtlich übertrieben dargestellt, rechtfertigen. 

Ich habe nie gesagt das ich belege für irgendwelche Zahlen habe. Du kannst auch gerne alle meine Antworten in Teile zerreisen und die Teilstücke kommentieren, das ändert jedoch trotzdem nichts daran das es eine Antwort ist die meine Meinung zu einem Thema wiederspiegelt zu dem es viele Meinungen und Tatsachen gibt.

Ich warte immer noch auf die Liste der ach so vielen Scharia Staaten. Zusammengenommen kannst du meine Aussage reduzieren auf *Füllwörter* Du brauchst keine Angst vorm Islam zu haben, Extremisten und Verbrecher gibt es überall *Füllwörter*.

Eure Aussagen reduziert zu betrachten lassen kein gutes Bild auf euch scheinen. Sehr rechts, sehr verängstig, sehr voreingenommen und von Massenmedien-Meldungen beeinflusst ohne sich selbst darüber Informiert zu haben.

Ich bin niemand dem du glauben schenken musst, eine stimmlose, gesichtslose, textbasierte Person an der du aus mir unerfindlichen Gründen deine Wut auf was auch immer auslassen musst. Ignoriere mich einfach wenn dir nicht passt was ich sage, oder ist dir deine Zeit so unwichtig auf mich einzugehen wenn ich so falsch liege? Ich versuche immerhin einer oder mehreren Personen zu sagen das sie weniger Angst haben sollen, mehr Verständnis und Nächstenliebe nützlich ist. Du allerdings sagst der brutale Osten und Islam ist verachtenswert, man sollte definitiv Angst haben und (Achtung das sind nun wieder aus den Fingern gesogene Worte) am besten alle Moslems aus Deutschland verbannen da sie eine Gefahr darstellen und am ende die Scharia noch hier einführen wollen.

Wenn dem so ist, bist du dir offensichtlich nicht im klaren was Tag täglich auf der gesamten Welt geschieht. Ist es doch so und du sagst man müsse vor allem Angst haben, verkrieche dich gerne in einem Bunker und sterbe dort in Angst, oder du bist schlichtweg rassistisch Veranlagt. Jedem das seine, aber ich möchte nicht jeden Tag so Vollpfosten wie dir begegnen, die mir mit ihrer populistischen Panikmache den Tag vermiesen.

Kommentar von sarahj ,

wow - habe jetzt erst den Vollpfosten gelesen. Das empfinde ich jetzt aber als ziemlich unangebrachte persönliche Beleidigung. Die übrigens eher Dich schlecht aussehen lässt.

Noch eins: "ich warte auf die Liste der Scharia Länder". Wenn Du Dich schon so qualifiziert zu unbegründeter Angst, Rassismus (was übrigens etwas anderes ist, als Kritik und Vorbehalte an einer Ideologie) äusserst, sollte das eigentlich Basiswissen sein.
https://en.wikipedia.org/wiki/Application_of_sharia_law_by_country

Antwort
von suziesext04, 16

die Mehrheit der Muslime auf Erden sind sicher KEINE Konvertiten, sondern vom Kleinkindalter an nach islamischen Regeln dressiert worden. Sich als Erwachsene davon zu emanzipieren, ist psychologisch ziemlich schwer.

Und wer Exmuslim wird und in einem islamisch behrrschten Land lebt, kann jederzeit damit rechnen, als 'Apostat' offiziell oder inoffiziell hingerichtet zu werden.

So verhindert der Islam, und zwar nach ähnlichen Regeln wie Scientology und andere Psychosekten, dass zuviele Gläubige sich von ihm wieder abkehren - durch direkte Gewalt oder durch Psychoterror.

Antwort
von waldfrosch64, 17

Allein dein erster Satz zeigt doch, dass hier der Islam, der zwar Täter ist aber sich gerne in die Opferrolle begibt , bereits auch in unserer Gesellschaft die Unterwerfung fordert .

Hättest du den Satz auch so formuliert ,bei einer Frage wo es um andere Religion ginge ... Buddhisten /Christen /Wotanisten et...?

Die Antwort liegt wohl daran dass viele die Gehirnwäsche die dem Islam zugrunde liegt ,der sie permanent dazu zwingt gegen ihr Gewissen zu handeln ,nicht mehr ertragen .in der Islamischen Welt ist das allerdings so gut wie unmöglich .Dort sind deshalb die Menschen nach aussen häufig Muslimen und im Herzen längst schon Christen .Die Taufe kommt erst danach einen Muslim kann kein Mensch die Taufe spenden .Die Taufe kann immer nur ein Christ erhalten .

Andre sind der artig  traumatisert das sie auf immer nichts mehr von Gott wissen wollen .

Dafür wird der Islam einst gerade stehen müssen vor Gott. 

Ich habe selbst viele solche Menschen  im verlauf der letzten Jahre kennengelernt .und man kann nur staunen ...was sie berichten ....wie sie zu Jeusus Christus finden ....und wie sehr sie Jesus Christus lieben .aber auch in Europa sind sie nicht sicher und werden bedroht ,von Tag zu Tag mehr .

Das Islamische Menschenbild spricht dem Menschen nicht die Fähigkeit zu ,zu  erkennen was böse und gut ist .Das kann ihm laut islam nur der Koran /Sunna /Scharia sagen ..Daher gibt es in dem Soziopolitischen System auch keine Menschenrechte .

Für ein Zukünftiges Europa, das von Konzernen regiert wird , und nur Profit kennt ,die Perfekte Religion für eine der Willkür Preisgegebene  Arbeiter masse .

Es wird immer deutlicher ...

Antwort
von dudu987, 105

Keiner wird gezwungen man entscheidet es für sich
Ich bin ein stolzer muslim aber kein TERORIST

Kommentar von hummel3 ,

Es ist ein Trugschluss zu glauben in islamischen Ländern wäre man frei seinen Glauben zu wählen. - Zumindest indirekt wird man schon über Kultur und Tradition zum Islam "gezwungen". Zudem sind keine Alternativen erlaubt. 

Und auf was du "stolz" sein willst, nur weil du dich zum Islam bekennst, solltest du dich fragen. Schließlich ist es keine eigene Leistung sich zum Islam zu bekennen und damit etwas, worauf man wirklich das Recht hätte, stolz zu sein. Ich habe auch noch nie parallel einen Christen formulieren hören, dass er "stolz" wäre Christ zu sein. Glaube an eine bestimmte Religion ist kein persönlicher Verdienst sondern, religiös gedacht, ein "Geschenk" Gottes.

Kommentar von Georg63 ,

Die religiöse Indoktrination findet in den christlichen Familien genauso statt - ist das nun Zwang?

keine Alternativen? Woher kommen dann die vielen Christen in der Türkei, in Ägypten und anderen islamisch geprägten Staaten?

Und warum werden sehr strenge Staaten wie Saudi-Arabien von den ach so christlichen USA unterstützt?

Kommentar von sarahj ,

Georg,

hier wurde über den Islam diskutiert.

1) was soll das, wenn jeder Deiner Sätze immer gleich mit
   "...aber die Christen haben doch..."
beginnt. Wie schon mehrfach geschrieben wird eine Untat nicht dadurch besser, daß andere sie auch begehen. Sowas gibt es weder in der juristischen Rechtssprechung, noch in irgend einer religiösen Moralvorstellung, noch irgend einer humanistischen Ethik.
Ich kenne so eine Regel noch nicht einmal aus der Scharia, und da geht es ja schon zu Sache.

2) Deine (m.E unmoralische und zynische) Haltung ist also,
    "B darf etwas tun, weil A es tat"
(oder in euphemistisch verklausulierter Form):
  "ich verzeihe/entschuldige, was B tut, weil A es getan hat"

3) wenn A oder B nun aber etwas gegen C tun, der bisher unbeteiligt war und weder A, noch B etwas zuleide getat hat, welche moralische Haltung hast Du dann dazu?

Kommentar von sarahj ,

@georg:

"Woher kommen dann die vielen Christen in der Türkei, in Ägypten und anderen islamisch geprägten Staaten?"

Du stellst das so hin, als hätten die dort ein angenehmes Leben.

Nordafrika wurde während der islamischen Expansion zwangsislamisiert. Da waren vorher überall Berber und Christen. Konstantinopel (Istanbul) war mal die wichtigste christliche Stadt (mit Papst) und zur Spätzeit wichtiger als Rom. Die von Dir genannten Länder hatten in früheren Zeiten weit größere christliche Mehr- und Minderheiten. Daß es dort überhaupt noch Christen gibt und nicht alle vertrieben oder ermordet wurden, ist eher glücklichen Umständen zu verdanken, als der Religionsfreiheit im Islam.

Die Armenier, von denen im frühen 20. Jh über eine Million umgebracht wurden waren und sind Christen. Das war eine "ethnische Säuberung" (böses Wort, aber mir fällt nichts anderes gerade ein). Und sie werden noch heute verfolgt. Die Jesiden werden aktuell verfolgt. Sie sind weder Muslime noch Christen.

Die geopolitischen Interressen der USA sind möglicherweise wirr, ihre Strategie möglicherweise nicht vorhanden und ihr Vorgehen kann man durchaus als dumm und tölpelhaft bezeichnen.
Aber mit der Religionsfreiheit oder Unfreiheit im Islam haben sie nichts aber auch gar nichts zu tun.

Kommentar von sarahj ,

liebe(r) dudu:

das Problem ist: eine freie Entscheidung erfordert einerseits umfassende Information über die Fakten, andererseits ein relativ ausgebildetes Verständnis, insbesondere von Logik.

Das hat man aber als (Klein-)Kind nicht.

Tatsächlich hat es die Natur so eingerichtet, daß Kleinkinder quasi unhinterfragt und unkritisch die Meinungen der Erziehenden übernehmen (Prägung), was evolutionär Sinn macht.
Es gibt zwei Hauptphasen, in der Entwicklung, währenddessen dies anders ist (Trotzphase und Pupertät), und das Kind eine gewisse Rebellion und damit Eigenständigkeit entwickelt.

Eine Umkehrung dieser frühen Prägung erfordert weit mehr Aufwand (im Sinne von geistiger Arbeit) als die ursprüngliche Prägung selbst, da Meinungen in Form von Gefühlen in das Unterbewusstsein eingebrannt wurden, die man teilweise nur schwer bewusst steuern bzw. abschalten kann.

Es ist also, wenn man frühkindlich einem Religionsunterricht (und insbesondere: einseitigem Religionsunterricht) unterzogen wird, sehr schwer, später eine freie Entscheidung zu fällen.

Man könnte (sollte?) Kinder allgemein neutral erziehen, um sie  dann mit 14-18 selbst, Anhand der Faktenlage entscheiden zu lassen, ob und zu welcher Religion sie sich hingezogen fühlen.

Statistiken und Erfahrungen zeigen, daß bei diesen der Anteil nicht-religiöser und nicht-Theisten (also nicht an persönlichen gott glaubender, wie z.B. Buddhisten) weit höher ist. Sehr viel höher.

Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie es sich in Deinem konkreten Fall darstellt. Vielleicht hast Du Dich ja mit allen Religionen befasst, ihre Vor- und Nachteile abgewogen, bzw. deren Glaubwürdigkeit geprüft, und Dich dann, als denkender Jugendlicher oder gar Erwachsener dafür entschieden, Muslim zu sein. Dann ist es ja auch OK. Wenn nicht, dann denk mal darüber nach.

PS: keiner hat behauptet, Du wärst ein Terrorist. Ich denke, es hat nicht einmal jemand vermutet. Also nicht immer gleich im Vorraus das Schlimmste befürchten.

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