Sind Veganer eine eigene Kultur?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Als Kultur würde ich veganismus nicht umschreiben. genauso wenig wie Sekte oder eine Modeerscheinung. Es geht um Empathie, Mitgefühl und verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln und der eigenen Umwelt. Der Veganismus ist mittlerweile sehr ausgebreitet ( leider nicht zu gut). Vorallem im Inden und dem Asiatischen raum ist er am meisten vorhanden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wickedsick05
20.03.2016, 10:59

Der Anteil der Veganer an der indischen Bevölkerung macht rund 0,5
Prozent aus.

es sind nur Vegane märchen dass dort der Veganismus stark verbreitet ist. Daran lässt sich erkennen es geht nicht um
Empathie, Mitgefühl gegenüber Menschen und realitätsbewusstem argumentieren... sondern um Manipulation, flaschen Tatsachenbehauptungen.


3

Such mal in Verbindung mit dem Stichwort "Indien".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wickedsick05
20.03.2016, 10:58

Der Anteil der Veganer an der indischen Bevölkerung macht rund 0,5
Prozent aus.

2

der glaube an Veganismus ist eine Quasireligion:

von P. Tillich geprägter Begriff für Gefühlshaltungen und Bewegungen,
die innerweltlichen Ziele mit einem Anspruch vertreten, der
religiös-fundamentalistischen Ausschließlichkeits- und
Missionsansprüchen vergleichbar ist, und diese allgemein oder für
bestimmte Gruppen durchsetzen wollen. In ihren Formen vielfältig, kann
die Verfolgung bestimmter sozialer Ziele (z. B. einer gerechten
Gesellschaft), politischer Utopien (z. B. eines idealen Staates), aber
auch das Vertrauen auf objektive Autoritäten (Wissenschaftsgläubigkeit),
die Bewunderung außergewöhnlicher Leistungen (z. B. in Sport und Kunst)
und die Verehrung berühmter Persönlichkeiten (Starkult) Mittelpunkt
einer Quasireligion sein. Indem diese das Profane heiligt, hat sie für
ihre »Bekenner« gleichsam (»quasi«) die Funktion einer Ersatzreligion,
die ihnen religionsanaloge Erlebnisse vermittelt, z. B. Gemeinschaft,
Hoffnung, Geborgenheit in einem übergeordneten Zusammenhang und
Identifikation mit etwas über die Existenz des Einzelnen
Hinausweisendem, gegenüber anders Denkenden und Fühlenden jedoch sehr
oft mit äußerster Intoleranz vertreten wird.

http://universal_lexikon.deacademic.com/289215/Quasireligion

er kommt von Religion und aberglaube

Ein Blick in die Geschichte offenbart, dass der Vegetarismus an völlig
verschiedenen Orten und zu völlig verschiedenen Zeiten entstanden ist
und sich seine frühen Anhänger trotzdem auf ähnliche
Argumentationsmuster beriefen. Was aus Gründen religiöser Askese
entstand, hat sich bis heute zu einem ethischen Ernährungsgrundsatz
gewandelt, dem immer mehr Menschen folgen.


http://www.mdr.de/lexi-tv/Vegetarier102.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein - für mich nicht.

Ansonsten könntest du ja Biergartengänger einer anderen Kultur zugehörig bezeichnen, weil diese vielleicht gar nicht in ein Weinlokal gehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, die Endung (-ismus) gibt Aufschluss darüber:

Das Suffix -(i)smus ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort kann ein Abstraktum bezeichnen, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/-ismus

Komisch, so gut wie alle Worte, die  auf - ismus enden, sind i-wie unangenehm,.... z.B. Alkoholismus, Egoismus, Bolschewismus....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es mag sehr wohl Veganer geben, die sich bewusst abgrenzen wollen, ich persönlich jedoch halte davon nichts.

Ich muss gestehen, dass ich viele Veganer sogar nervig finde, die mir die ganze Zeit erklären wollen was ich "besser" machen könnte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Problemfrage102
20.03.2016, 12:09

Sowas darfst du niemanden böse nehmen. Manche Leute, die vegan leben, wollen ihre guten Taten vermitteln und am liebsten hätten sie's, wenn es mehr so machen. (Was auch nicht verwerflich ist, immerhin ist es eine gute Sache.)

0

Zunächst einmal ist veganismus eine Modeerscheinung. Das Thema wird von der Lebensmittelindustrie euphorisch aufgegriffen und multipliziert, weil mit den neuen Veggies als Zielgruppe sehr viel Geld zu verdienen ist. Unbeeindruckt von diesem Hype sind die Ur-Veganer, die schon immer vegan gelebt haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Problemfrage102
20.03.2016, 12:04

Veganismus ist keine Modeerscheinung. Ja, es werden immer mehr Leute über Veganismus aufgeklärt und immer mehr werden vegan. Jedoch macht man da echt was falsch, wenn man denkt es wäre cool (Was es auch eigentlich ist) und es nur so lebt, weil es mehr machen. Vegan ist kein Stream, den man mitschwimmt um dazu zu gehören. :) Mit Kauf von veganen Lebensmittel vermeidet man so Einiges an falschen Verhalten. Du formulierst so, als wären Veganer/Vegetarier Opfer der einfachen Wirtschaft und sind so blöd um vegane Produkte zu kaufen. Es ist ein Hype, für eine gute Sache. Es scheint so, als würde dir dieser "Hype" ordentlich auf die nerven gehen, du aber nichts gegen Leute hast die schon länger vegan sind. "Ur-Veganer". Wenn man vegan ist, weiß man auch weshalb. :)

0
Kommentar von alphonso
20.03.2016, 14:57

Ich mag keine unehrlich geführten Debatten. Ich mag keine Menschen, die sich mit Geld ihr reines Gewissen. Seien es die, die mit ihrem 250 PS SUV bei Den's Bio-Supermarkt vorfahren oder Veggies, die im April Chilenische Tafeltrauben kaufen. Wie kann man einen Imker als Sklavenhalter beschimpfen, im nächsten Moment aber in den Apfel beißen, den es ohne den Imker nicht gäbe. Okay - in China werden Obstblüten von Kindern mit Pinseln bestäubt. Dieses Obst ist dann wirklich vegan. Wie kann man allen Ernstes fordern, Bergwiesen, die nur durch Weidetiere abgehütet werden können, in Ackerflächen umzumünzen, obwohl nichtmal die Böden geeignet sind. Das sind nur ein paar wenige Widersprüche, die regelmäßig bei Diskussionen auftauchen. Deshalb bin ich von dummen Veggies genervt, die null Ahnung von Landwirtschaft haben. Ich bin übrigens weder Bauer noch Imker.....

0

Keine Kultur, eine Ideologie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Such mal nach Straight Edge

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kaeselocher
19.03.2016, 10:04

Straight Edge hat im Grunde gar nichts mit Veganismus zu tun.

Der Leitfaden heißt don't drinkt, don't smoke, don't f*ck arround und da kommt das Wort vegan überhaupt nicht vor.

Mag sein dass viele aus dieser Sezene ebenfalls vegan leben, aber es ist kein fester Bestandteil.

0

Vegan ist keine Kultur, sondern eine Ernährungsideologie, die bestimmte Dogmen vorraussetzt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Rindviecher sind auch Veganer

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung