Frage von HontaYOYO, 94

Sind vegane Impfgegner in sozialen Einrichtung (Betreuung Schutzbefohlener) tragbar?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Omnivore08, 54

Wenn sie sich aus ideologischen Gründen gegen die Vorschriften der Vorgesetzten widersetzen, dann ein eindeutiges NEIN! Das wäre moralisch untragbar. Tierversuche sind für Medizin unerlässlich und wir haben dem viel zu verdanken!

Kommentar von Omnivore08 ,

Danke für den Stern!

Antwort
von Undsonstso, 44

Wie ist die Frage zu verstehen?

  • Geht es um vegan lebende Kindergärtner, die Eltern von Impfungen - da unvegan- abraten und zu "Windpocken-Partys" animieren wollen...?

Nach deutschem Recht erfüllt  vorsätzliches Beibringen von Krankheitserregern den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung „durch Beibringung von gesundheitsschädlichen Stoffen“(§ 224 Absatz 1 Nr. 1 Variante 2 StGB) oder der versuchten gefährlichen Körperverletzung; treten durch Komplikationen bleibende Schäden ein, handelt es sich um schwere Körperverletzung.

Allerdings weiß ich nicht, was das deutsche Recht sagt, wenn ein Impfgegner Eltern zu solchen Partys rät. Zumindest dürfte der Arbeitgeber entschieden etwas dagegen haben.

  • oder geht es um Betreuer in Seniorenheimen und / oder Kindergärten, die selbst ungeimpft als "Gefahrenquelle" ev. infiziert durch die Einrichtung marschieren....

Ich finde, dass  grundsätzlich alle Impfgegner in solchen Berufen fehlbesetzt sind, gerade weil es gilt, Alte, Kranke und Kinder besonders zu schützen.

Antwort
von kayo1548, 46

Sicher, jeder darf da ja seine eigenen EInstellungen haben.

Was allerdings untragbar wäre, wenn man versuchen würde da die Menschen zu manipulieren oder eine Plattform für die eigenen Vorstellungen und Einstellungen zu haben.

Bei Menschen die in solchen Bereichen arbeiten ist Professionalität Pflicht.

 

Antwort
von karinili, 66

Da ein Betreuer nicht alleine für Kochen oder Impfung/Nichtimpfung zuständig sein dürfte, denke ich ja.

Ab und an bzw in regelmäßigen Abständen vegane Küche hat noch niemanden geschadet und bessert die übliche Ernährung eher auf, würde ich sagen, da abwechslungsreiche und vielfältige Küche immer noch einer der gesündesten ist  – meiner Ansicht nach.

Nur vegan und das gezwungener Maßen fände ich im Bezug auf die Unterstützung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit nicht tragbar.

Impfgegner ist zwar auch so eine Sache. Ein Betreuer ist aber nicht der Erziehungsberechtigte o.ä., da dürfte das letzte Wort immer noch ein Arzt haben, also hat der Betreuer da wahrscheinlich nicht viel zu sagen.

Kommentar von Omnivore08 ,

da abwechslungsreiche und vielfältige Küche immer noch einer der gesündesten ist

Und genau das ist ja eine vegane Küche eben nicht, weil sie kategorisch viele Gerichte dogmatisch ablehnt!

Kommentar von karinili ,

Bitte den ganzen Absatz lesen und nicht Teilsätze aus dem Zusammenhang reisen. Ich spreche nirgends davon, dass eine rein vegane Ernährung für sinnvoll ist. Zumal niemals nur ein Betreuer allein kocht oder alleinig für die Ernährung verantwortlich ist.

Antwort
von elismana, 59

Betreuer arbeiten für den zu Betreuenden und nicht für sich. 

Wer nie vegan gelebt habt, kann von einem Betreuer nicht gezwungen werden, genauso verhält es sich mit Impfungen. Nur weil der Betreuer Impfgegner ist, darf es es nicht verbieten. 

Im Zweifelsfall landen Gesundheitsfragen vor Gericht.

Antwort
von eostre, 51

Ist es relevant das die Person veganer oder impfgegner ist? Welche Probleme siehst du da und handelt es sich um einen konkreten Fall?

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Hmm... Deine Fragen machen durchaus Sinn !

Antwort
von kiniro, 41

Gegenfrage: sind omnivore Impfgegner (ja - für bzw. gegen das Impfen zu sein hat nichts mit der Ernährungsform zu tun) in sozialen Einrichtungen (Betreuung Schutzbefohlener) tragbar?

Bei deiner Frage geht es hauptsächlich ums (nicht) Impfen - also kannst du getrost das Wort vegan streichen in dem Zusammenhang.

Kommentar von Omnivore08 ,

Wer alte, kranke Menschen für seine Ideologien missbraucht, hat gar nichts in solchen Einrichtungen zu suchen. Egal, welche Ernährungsform man hat. Jedoch sind nun mal Veganer oft Impfgegner, weil Impfungen nun mal sinvollerweise auch mit Tierversuchen getestet wird. Und wenn man diese dogmatische Ablehnung in seiner verantwortungsvollen Arbeit unverantwortungsvoll verbreitet, dann sollte man sich lieber einen neuen Beruf suchen!

Kommentar von eostre ,

Auffällig, das täglich eine neue provokante Frage kommt und ein bestimmter User immer auf wundersame Weise sofort zur Stelle ist und anstatt des fs Erklärungen zur Frage abgibt, oder? 

Kommentar von kiniro ,

Besagter User muss doch seinem Namen alle Ehre machen.

Kommentar von Omnivore08 ,

Hey Zensursula....na du musst dich aufregen...du zensierst sachen, wenn man deine Thesen widerlegt und dann verfliegst du noch in Spekulationen und kannst dein Doppelaccountvorwurf nicht weder begründen, beweisen, ja noch nicht mal mit Namen benennen! TOLL...erste Sahne....die Menschheit ist stolz auf dich

Antwort
von ASmellOfRoses, 16

Warum ist es dir wichtig, Impfgegner mit Veganern gleichzusetzen ? 

Es gibt jede Menge Nichtveganer, die Impfungen gegenüber mehr als kritisch eingestellt sind - warum gilt deine Sorge nicht deren Kindern, die doch auch "Schutzbefohlene" sind ?

Fragen über Fragen, aber sei es drum: Meine Antwort ist, auf deine Frage bezogen, die eines "Insiders":

Deine Vorstellungen von den Gegebenheiten in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger "Einschränkung" scheinen (mit Verlaub) eher dürftig zu sein - im Gegensatz zu deinen doch seltsamen und unbegründeten Vorurteilen bzw. Ansichten über Veganer, die in diesen Bereichen arbeiten...

Über Impfungen bestimmt allein der gesetzliche Betreuer (früher auch "Vormund" genannt) - ihm obliegt in den meisten Fällen neben anderen Bereichen auch die sog. Gesundheitsfürsorge. Diese schließt z. B. die Arztwahl, Zustimmung zu Operationen und Impfungen usw. ein !

Wir haben einige dieser Betreuer, die - als Nichtveganer - Impfungen ihrer "Betreuten" (zu denen sie meist nur sproadischen bis keinen Kontakt pflegen) ablehnen !

Darüberhinaus sehe ich meine Aufgabe nicht darin, meinen Klienten etwas aufzudrücken, sondern sie zu begleiten, und - im Rahmen ihrer Möglichkeiten bzw. Fähigkeiten - zu ermöglichen, dass sie zu selbständigen und mündigen Menschen werden dürfen...

Kommentar von ASmellOfRoses ,

"spORAdischen" Kontakt - die Eile wieder mal...! :)

Kommentar von HontaYOYO ,

Für die verspätete Antwort vielen Dank.

Da du vom Fach bist, kannst du mir bestimmt noch zu dieser Frage eine hilfreiche Antwort geben.

https://www.gutefrage.net/frage/duerfen-veganer-in-sozialberufen-ihre-vegane-mes...

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich könnte wohl antworten, aber ich bezweifle, dass meine (ausführliche) Antwort "hilfreich" für dich wäre - eher kontraproduktiv...

Ich finde ziemlich unfair, wie du deine "Freundin" in dieser Frage vorgeführt und "zum Abschuss freigegeben" hast - sie hatte keine Chance zu einer Stellungnahme !

Ganz ehrlich ? Ich an ihrer Stelle würde meine "Beziehung" ernsthaft überdenken.

Hast du darüberhinaus nicht mehr als genügend Beiträge von "Fachleuten" (oder solchen, die sich dafür halten) erhalten ? Deine "Ambivalenz" dürfte dahingehend doch mehr als untermauert und bestätigt worden sein, oder ?

Hinzu kommt, dass ich dir auch in diesem Fall den "Veganer" abnehmen müsste, der du vorgibst zu sein - das kann ich beim besten Willen nicht...:) 

Antwort
von blumenkanne, 53

solange sie ihre meinung privat für sich behalten, natürlich. ansonsten sind sie natürlich nicht tragbar.

Antwort
von Leisewolke, 47

wenn sie nicht allzu schwer sind, denke ich schon

Antwort
von AppleTea, 22

Logisch. Soll doch jeder leben wie er will! Was hat das mit seinem Job zu tun??

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community