Frage von brotboden, 192

Sind unsere deutschen Gebiete für immer verloren?

Wir hatten viele Gebiete (Ostpreußen, Ostafrika, Elsass etc.) im 20. Jahrhundert verloren und nun wäre meine Frage ob diese nun für immer verloren sind? Welche Möglichkeit bestünde den diese ehemaligen Gebiete/ Kolonien wiederzuerlangen? (Kauf, Anfrage ???)

Antwort
von Jonnymur, 192

"Deutsch-Ostafrika" mag deutsche Kolonie, aber nie "deutsch" gewesen sein. Die anderen Gebiete sind leider verloren, aber glücklicherweise kein Grund mehr für Spannungen zwischen den Ländern. Die Gebiete können momentan in keiner Weise diplomatisch wieder erworben werden. Was die Zukunft bringt, was sie gibt und was sie nimmt, das ist dahingehend momentan nicht absehbar - genausowenig wie das Leid, welches einer solchen territorialen Veränderung wahrscheinlich vorausgehen würde. Heute werden diese Gebiete überwiegend von Menschen bewohnt, die sich nicht als Deutsche verstehen und entsprechend auch keine Deutschen sind. Die Polen und Russen z.B., die heute auf dem Gebiet des ehemaligen Ostpreußen leben, können des Weiteren nichts dafür, was mit deutschen Ostpreußen einst gemacht wurde. Eine Rückgewinnung ist so oder so nicht erstrebenswert. PS: Das angebliche Angebot der Russen zum Verkauf Kaliningrads war nur ein Lockmittel, um den westlichen Zusammenhalt zu schwächen. Ein ähnlicher Fall begab sich vor ein paar Monaten, als die Russische Föderation Polen angeboten hat, dessen ehemaligen Ostgebiete in der Ukraine zurückzuholen - sprich, einen Teil vom Kuchen abzukriegen. Das sind keine ernsten Angebote, sondern nur Tricks.

Kommentar von TheTrollman ,

Wirklich nur Augenwischerei Russlands ? Das Angebot Kalliningrads von vor 25 Jahren war durchaus ernst gemeint, nur eben mit hohen Kosten verbunden, Geld und Einsparungen, welches die Sowjetunion damals gut gebrauchen konnte.

Man hätte den Kaufpreis als Kriegsentschädigung deklarieren und die Rückgabe annehmen können.

Auch auf die heute Belgischen Gebiete Deutschlands bestünde eine wahrscheinlichkeit, nämlich dann, wenn sich die Flamen ihr Recht holen (kleiner Exkurs: Die Flamen sind deshalb so unzufrieden, weil ihnen seit Belgiens existenz, obwohl die Reicheren im Lande, die französische Sprache und Kultur aufgedrängt wurde, das hat dazu Geführt, das die südlichen etwa 50 Kilometer Flanderns heute Wallonien sind, bspw Waterloo, dem Namen nach klar Flämisch, aber trotzdem Wallonien, Teile wie Dünkirchen (flämisch Dunkerken) sogar Frankreich sind, im Gegensatz zu Deutschland, haben die Flamen dafür aber keinen Krieg verloren, sondern mussten dies erdulden, nur weil Französisch schick war, da wär ich auch zurecht sauer und würde zurückverlangen, was mir genommen wurde) der Staat Belgien dies nicht überstehen sollte denn dann würden die Deutschsprachigen Gebiete keinesfalls Wallonien werden, und da von Flandern geographisch getrennt, entweder mit Luxemburg zusammengehen oder eben Teil Deutschland werden.

Trotzdem hoffe ich natürlich, das die Flamen ihre Gerechtigkeit bekommen, ohne das Belgien dran kaputtgeht

Kommentar von Karl37 ,

Am 10. März 1952 gab es die Stalinnote an die Westmächte, in der Stalin Gespräche über eine Wiedervereinigung der Besatzungszonen anregte unter der Prämisse Deutschland müsse wie Österreich neutral sein und dürfe keinem Militärbündnis angehören. Adenauer wollte nicht, was der größte Fehler dieses Mannes war. 40 Jahre DDR-Diktatur hätte es nicht gegeben.

http://www.zeit.de/2002/11/Ein_heikles_Angebot

Antwort
von Dehace, 168

Gar nix geht verloren.Wen man den Menschen,die eigenen Bedürfnisse erfüllt und nicht die Zeit mit der Ausbildung der Menschheit zum Kunden-und Kinder kriegen versaut,bringen die Allgemeinheit es noch zum ausgewogenen Tauschhandel.Grüße,Dehace

Kommentar von Dehace ,

Die Ruhe ist dem Menschen heilig,nur Verrückte habens eilig!

Antwort
von lesterb42, 106

Das mit den Nationalstaaten wird überbewertet und ist wohl auch ein wenig überholt und für weltweit tätige Unternehmen eher ein Hindernis.

Mir ist relativ egal, welche Flagge wo weht. Hauptsache den Menschen geht es gut.

Antwort
von TheTrollman, 177

Die Gebiete die jetzt Polen sind, sind verloren, denn Deutschland ist heutzutage mit Polen befreundet und das ist auch gut so. Denn Polen ist zusammen mit Tschechien, (Ungarn nur in Ansätzen) noch eine wenigen, die dran arbeiten Europa europäisch zu halten (nur um Missverständnisse auszuschließen, ich begrüße das rein kulturell, Rassismus ist bei mir fehl am Platze)

Mich kotzt es einfach nur an, das intolerante Mitglieder fremder Kulturen (schlimmstenfalls sogar archaischer brutaler Auslegungen dieser) aus falsch interpretierter Offenheit unter uns verweilen dürfen.

Wenn Leute nach Kanada einwandern, dann sind deren Kinder und Enkel Kanadier, wenn sie in die USA Einwandern, US-Amerikaner und stolz darauf, aber warum schaffen es hier viele, selbst der 2.ten Generation von Einwandererkindern gewisser Länder nicht Deutsche zu sein ???

Was Kalliningrad betrifft, so gab es zur Wiedervereinigung ein Angebot der Sowjetunion, diese zurückbekommen zu können.

Wer so blöd war das nicht anzunehmen, weiß ich auch nicht

Kommentar von 657gfzu ,

selbst der 2.ten Generation von Einwandererkindern gewisser Länder nicht Deutsche zu sein ???

Weil z.B ein Türke niemals Deutscher werden kann sonder nur Bürger der BRD. 

Kommentar von TheTrollman ,

Wer sagt das ? Es gibt viele Türken und andere nicht Europäer, die komplett integriet sind, nur sind die leider nicht in der Mehrzahl. Wenn man alllerdings mal mit den nicht integrationswilligen aufräumen würde und die endlich die rote Karte (das Flugzeug nach hause) gegen intolerante fremde Paralellgesellschaften rausholen würde, sähe das anders aus

Entscheidend ist nicht die Abstammung, sondern die Erziehung gegen archaische brutale Unkultur, jeglichen Rassistischen Motieve will ich entschieden entgegenstehen, denn niemand kann etwas für seine Gene.

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