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Ich muss cxyag leider wiedersprechen. Prinzipiell ist es richtig, dass der Körper den atomaren Aufbau nicht unterscheiden kann (wie auch), aber in Pflanzen sind sekundäre Pflanzenwirkstoffe, die in den Präparaten nicht enthalten sind. Deren Wrikung ist weitgehend ungeklärt. Zum anderen ist gerade Provitamin A bei Rauchern gesundheitsschädlich. dies kommt in künstlichen Präparaten häufig zu hoch dosiert vor. Niemand, der sich halbwegs gesund ernährt und keinen extremen Lebenswandel führt kann getrost auf künstliche Vitamine verzichten.

Mit Verlaub: dem Körper ist es egal - er merkt den Unterschied nicht. Wenn wir über das Vitamin XY reden, so ist es ein Molekül, hat eine definierte Funktion und erfüllt diese im Stoffwechsel. Ob Bayer oder Papaya ist da banane ---
Dass echte Früchte besser und irgendwie gesünder sind, liegt an den hunderten anderer Stoffe, die halt von Natur aus dabei sind. Ist schwer zu erforschen (siehe Rotwein-Frage). In der Vitamin C-Tablette ist nur drin was draufsteht (und dümmstenfalls noch Hilfsstoffe).
Und: zuviel Chemie geht auf Niere, Leber etc. Während Dir nach 10kg Papaya allenfalls etwas flau wird.
lalab am 8. Februar 2007 10:24 Also wenn der Körper den Unterschied angeblich nicht merkt, wie kann dann zuviel Chemie auf die Niere oder die Leber gehen?
cxyaq am 8. Februar 2007 11:20 Es geht um die Menge: zuviel des chemisch selben Stoffes, das kriegt man mit Pillen noch hin (=Leberschaden im Irrglauben Viel-hilft-viel), mit kiloweise Früchten ist das fast unmöglich (da man bis dahin schlicht satt ist). Im Gegensatz zu künstlichen Fetten (nicht identisch mit den natürlichen) sind Vitamine trivial - und eine Megaindustrie zugleich. Da stimme ich Dir zu!

Hej wamsis,
der Körper kann sehr wohl den unterschiedlichen Aufbau von Stoffen unterscheiden. Er baut Stoffe mit Enzymen ab, die nur ganz spezifisch auf bestimmte Sellen eines Stoffes passen und baut sie auch mit Enzymen wieder ein. Synthetisch hergestellte Stoffe wie beispielsweise auch Transfette in Margarine ähneln zwar normalen Fetten, sind aber nicht genau gleich - und können deshalb Probleme verursachen. Es ist noch nicht ganz klar, wie die Spätwirkungen von künstlichen Vitaminen sind, da es sie noch nicht lange genug gibt - es gibt jedoch Hinweise, dass sie unerwünschte Nebenwirkungen haben und daher sind sie nicht zu empfehlen, wenn man sie nicht unbedingt braucht. Vitaminezusatzstoffe bringen nur etwas, wenn ein Vitaminmangel vorliegt - das ist bei uns sehr selten und kommt meist nur bei Menschen mit Grunderkrankungen vor. Allerdings kann man bei bestimmten Vitaminen durch künstliche Gabe Hypervitaminosen auslösen, die nicht lustig sind. Also leiber die Finger davon lassen und genug Obst und Gemüse essen...
Da syntetisch hergestellte Vitamine gegenüber unserem Körper molekular umgekehrt sind, können diese Vitamine nicht richtig aufgenommen werden. Es hat was mit den Molekülen zutun. Die Aufnahme für den Körper ist daher so gering, dass man Unmengen von dem chemischen Billigzeug einnehmen müsste, um überhaupt eine Wirkung zu haben. Es müsste doch mittlerweile bekannt sein, dass syntetisch hergestellte Mikronährstoff-Präparate nicht nur Nebenwirkungen haben (noch mehr Chemie im Körper) da unser Körper noch mehr Schadstoffe verarbeiten muss, sondern auch Geldmacherei. Ich rate jedem ab von syntetisch hergestellten Präparaten, denn sie schädigen und belasten den Körper noch mehr.... was wollen wir unserem Körper noch für Schadstoffe zumuten????