Frage von Einefrage321, 246

Sind Suizidversuche ein Trend geworden?

Guten Abend.

Immer öfter lese ich in letzter Zeit von vielen Mädchen, aber auch einigen Jungs, die ..depressionsbedingt" mit dem Ritzen anfingen, sich versuchten das Leben zu nehmen und und und. Damals, und ich spreche hier von höchstens 5-10 Jahren, traten solche Fälle nur bedingt auf, die Themen wurden sehr ernst genommen und so ziemlich jeder bemühte sich darum, den Betroffenen zu helfen. Heutzutage ist es jedoch so, dass es schon beinahe in ist sich zu ritzen, jeder der weniger als 300 Instagram Abonnenten hat kündigt offiziell an Selbstmord begehen zu wollen etc. pp. Ich bin mir sehr wohl im Klaren darüber, dass es eine Vielzahl an ernstzunehmenden Fällen gibt und diese Frage soll auch niemanden angreifen, ich habe nur langsam das Gefühl, die heutige Jugend von 12-15 Jährigen feiert diese ganze Selbstverletzung als Trend. Wer mir erzählt will, die Kinder von heute machen eine schwierigere Zeit durch als ich vor 10, meine Eltern vor vielleicht 35 und meine Großeltern vor beinahe 60 Jahren, der möchte diesen Hype von Suizid, Selbstverletzung und erzwungender Depression nur unterstützen.

Was mich interessiert ist nun, ob solche Dinge wie Selbstmordversuche und Ritzen bei den Kindern von heute wirklich als cool angesehen werden. Ich hoffe zwar, dass der Großteil der 12-15 Jährigen schon schläft, aber dennoch würde ich mich über Antworten und Meinungen aller Alterstufen freuen.

Liebe Grüße & allen noch eine gute Nacht, einefrage321.

Antwort
von ElenaBanana, 246

Nachdem Goethe "Die Leiden des jungen Werther" geschrieben hatte, waren viele Menschen besorgt, da sie feststellten, dass vermehrt Jugendliche depressiv und melancholisch waren, sich selbst verletzten oder sogar Selbsmord versuchten oder begangen. Man schob es auf Goethes Werk, da es darin um einen jungen Mann geht, der aus Liebeskummer Selbstmord begeht. Letztenendes war es aber so: Es war gar nicht der Fall, dass mehr Jugendliche als sonst depressiv waren oder selbstmordgefährdet. Sondern der Fokus darauf war einfach intensiver, Goethes Werk hat die Menschen auf das Thema Suizid aufmerksam gemacht, daher achtete man mehr darauf, als sonst. Und so gibt es immer wieder in der Geschichte Zeiten, in denen man vermehrt auf so ein Verhalten achtet.

Da du die Zeit deiner Großeltern erwähnst: In der Kriegs-und Nachkriegszeit hat man nicht über psychische Probleme gesprochen. Es war ein Tabuthema. Daher wirkt es so, als hätte es diese Probleme bei Jugendlichen nicht gegeben, weil man es eben möglichst ignoriert hat und geheim gehalten hat.

Heute leben wir in einer Zeit, in der man sehr viel von sich Preis gibt. Man erzählt alles, was einen bewegt in sozialen Netzwerken und teilweise sind das sehr private Dinge. Auch über Depressionen, Selbstverletzung und Suizidgedanken wird gesprochen. Dass es für dich so wirkt, als wäre das eine Art Trend liegt einfach nur daran, dass mehr Menschen offen darüber sprechen, als noch vor ein paar Jahren, nicht daran, dass es mehr geworden ist. Ich persönlich finde das gut, da man so mehr mitbekommt, wenn es jemanden nicht gut geht und ihm Hilfe anbieten kann. Du solltest es auf jeden Fall ernst nehmen, wenn du in deinem Umfeld so etwas mitbekommst, denn es geht um Menschenleben. Lieber einmal zu viel so etwas ernst genommen, als einmal zu wenig.

Kommentar von Einefrage321 ,

Meine Familie ist nicht deutscher Herkunft. Auch ich bin im Krieg aufgewachsen und nichtsdestotrotz gab es solche Gedanken nie, weder bei meinen Großeltern, noch bei meinen Eltern oder mir.

Kommentar von ElenaBanana ,

Man sollte eben nicht von sich auf Andere schließen. Ob jemand solche Probleme bekommt liegt an vielen Faktoren, nicht nur an einer Sache. Das sind biologische Faktoren, Umweltfaktoren, Charaktereigenschaften usw. die letztenendes zu psychischen Problemen führen. Man kann sich nicht nur eine Sache raus picken. Wenn man Menschen miteinander vergleicht, die das Selbe erlebt haben, dann kommen unterschiedliche Ergebnisse bei raus. Die einen machen weiter wie bisher, die Anderen gehen kaputt dabei. Anderes Beispiel, mit einer körperlichen Erkrankung: Wenn man raucht kann es sein, dass man Krebs bekommt. Oder auch nicht.

Antwort
von Benutzer97, 226

Hallo,

ich glaube nicht, dass man da von einem Trend sprechen kann; es stimmt schon, dass immer mehr Leute betroffen sind, aber ein  Trend ist ja etwas, was man cool findet, wo man gern mitmacht, vielleicht auch froh darüber ist oder stolz darauf, wenn man dem Trend folgt etc. Bei der Selbstverletzung ist das aber nicht so, zumindest bei den meisten (hoffe ich mal, ich kann hier nur von mir sprechen und von einigen, die ich kenne, aber ich denke, dass das bei den Meisten so sein sollte). Wer sich selbst verletzt, findet das meistens selbst nicht gut, würde gerne aufhören oder möchte nicht, dass jemand davon erfährt. Wenn man aber einem Trend folgt, will man doch, dass Leute das sehen; es sieht aber niemand, wenn man zum Beispiel täglich seine Narben versteckt oder sich Ausreden einfallen lässt.

Es ist aber schon so, dass viele Jugendliche sich selbst verletzen oder es zumindest mal ausprobiert haben. Bei vielen bleibt es aber zum Glück beim Ausprobieren; viele machen das mal, hören aber schnell wieder auf. Diejenige, die damit weitermachen und ein großes Problem damit entwickeln, haben meist auch wirklich ernstzunehmende, psychische Probleme. Ich war lange Zeit in der Jugendpsychiatrie und habe dort sehr viele Jugendliche kennen gelernt, die sich auch selbstverletzten; (fast) jeder davon hatte wirklich Probleme, aus denen er eben auch in die Klinik kam. 

Mit den Suizidversuchen ist es ähnlich, wenn auch längst nicht so schlimm, finde ich. Ich habe während meiner Klinikzeit auch sehr viele Jugendliche kennen gelernt, die Suizidversuche hinter sich hatten; bei den meisten war es wie bei mir, dass sie wirklich Probleme hatten, die sie nicht mehr aushielten. Zwar gibt es Ausnahmen, ich habe auch von ein paar Leuten gehört, die das nur so gemacht haben, aber das sind Ausnahmen. Zum Beispiel hat mir jemand erzählt, dass eine Freundin von ihr einen Suizidversuch vorgetäuscht hat, um in die Klinik zu kommen wie sie und damit auch "cool" zu sein. So eine Sichtweise ist aber wirklich eine Ausnahme. Wahrscheinlich ist es schon so, dass Leute, die mit sowas prahlen, das wirklich aus einer Art "Trend" tun; aber genau sagen kann man das nicht. Die meisten suizidalen Menschen erzählen das ja nicht gleich jedem und halten das lieber geheim, ich zum Beispiel erzähle das auch nicht gern Leuten, die nicht ähnliche Probleme haben, und kenne es von vielen anderen auch so. 

Jetzt habe ich aber viel geredet. Also, ich denke nicht, dass man sagen kann, dass Suizidalität und Selbstverletzung ein Trend sind, zwar gibt es mehr Fälle als früher und es gibt schon einige Leute, die vor Allem das SVV als cool ansehen, aber das sind verhältnismäßig wenige. Die meisten Leute, die Probleme damit haben, sind wirklich psychisch krank und brauchen Hilfe; warum sie sowas tun, ist bei jedem anders, aber ein Trend ist es bei den Wenigsten, zumindest bei denen, die das häufig oder über einen längeren Zeitraum tun. 

Letztendlich sollte es aber immer ernst zu nehmen sein, weil sich bei jedem ein richtiges Problem damit entwickeln kann; ob man es jetzt tut, weil man wirklich psychisch krank ist oder weil man cool sein will, ist dabei egal, auch jemand, der es nur aus einem Trend heraus macht, kann irgendwann an einem Punkt ankommen, wo er nicht mehr aufhören kann. Deswegen sollte sowas immer ernst genommen und, wenn es nicht aufhört, behandelt werden. Das ist zumindest meine Meinung.

Antwort
von Wolfnight, 78

Ich würde es keinen Trend nennen. Viel eher eine schreckliche Nebenwirkung der heutigen Zeit. Wenn ein Jugendlicher den Fernseher einschaltet, dann sieht er Leute, die es im Leben weit gebracht haben. Schlägt er eine Zeitschrift auf, sieht er Leute, die schöner sind. Auf Facebook sieht er, dass alle seine Freunde ein interessanteres Leben haben. In der Schule sieht er, dass die Klassenkameraden bessere Noten schreiben als er.

Dies lässt die Angst aufkommen, ausgeschlossen zu werden, weil man schlechter ist als die anderen. Deswegen glaube ich, dass der Gruppenzwang unter Jugendlichen immer stärker wird. Das merke ich daran, wie viele anfangen zu rauchen, nur weil ihre Freunde das machen. Es schadet ihnen zwar, aber sie wollen dazugehören. Wer sich gegen die Mehrheit stellt, wird schnell ausgegrenzt. Viele Jugendliche stehen alleine da. Und wenn sie dann auch noch von den Eltern im Stich gelassen werden, weil beide Karriere machen wollen, wen haben sie dann noch? Sie verletzten sich selbst, um stumm nach Hilfe zu schreien.

Heutzutage wird man von allen Seiten mit der Nachricht bombadiert, dass andere besser sind als wir. Die Jugendlichen von heute müssen sehr viel resistenter sein als früher. Die meisten zerbrechen unter dem Druck. Die Depressionen sind kein Trend. Sie sind die Wirklichkeit.

Hier noch ein kurzes Video, das über die Manipulation der Medien aufklärt.


Antwort
von howelljenkins, 99

frueher waren selbstmordgedanken eine private angelegenheit. heute wird in pseudo-anonymen internet-communities offen darueber gesprochen und diskutiert.

das hat zwei seiten: die eine ist hilfreich, weil so eine community auch ein bisschen wie eine selbsthilfegruppe funktionieren kann.

die andere ist gefaehrlich, weil es zwar nicht direkt ein trend ist, sich mit psychischen problemen und allem, was dazu gehoert, zu schmuecken, aber fuer kinder und jugendliche (auch junge erwachsene), die im real life schwer anschluss finden und vielleicht auch wenig anerkennung in der familie, sind online-communitys auch ein platz, an dem sie sich das holen, was sie sonst nicht bekommen: zustimmung, trost, verstaendnis etc.

und das fuehrt nicht selten dazu, dass die eigenen probleme uebertrieben dargestellt werden, sich in selbstmordgedanken hineingesteigert wird, symptome von anderen "abgeschaut" werden und mitunter auch traurige lebensgeschichten frei erfunden werden.

es ist nicht "chic", psychische probleme zu haben (mit allem, was dazu gehoert), es ist aber eine moeglichkeit, online-zuneigung zu bekommen. fatal daran ist, dass es am ende meistens beim online bleibt, kein einziges problem wirklich loest und in den schlimmsten faellen zur massenhysterie werden kann (z.b. in manchen selbstmordforen).

insgesamt halte ich den "gefuehlten" anstieg von selbstmordversuchen etc. zu einem gutteil fuer eine von vielen veraenderungen, die durch das internet zustande kommen.

dazu kommt noch, dass ja heute jeder sich selbst mal eben eine depression diagnostizieren kann, indem er online-tests macht. und ich glaube, dass hoechstens die haelfte derer, die behaupten es handele sich um eine aerztliche diagnose, jemals mit ihren problemen beim arzt gewesen sind.

Antwort
von Salima92, 211

Also mit den Wort "Trend" würde ich vorsichtig sein. Wir kennen diese jungen Leute nicht und auch nicht deren Geschichte. Klar hatte jeder von uns Schicksalschläge, aber jeder verarbeitet es anders. Welche betrinken sich, andere nehmen Drogen, die nächsten holen sich Psychologische Hilfe und andere wählen leider diese beiden Wege :( Jugendliche sind noch in der Entwicklung und können es nicht richtig verarbeiten. Suizidversuche sind meistens nur ein Hilfeschrei. Diejenigen die sich absichtlich ritzen, um "Aufmerksamkeit" zu bekommen haben richtig Psychische Probleme, die man auch nicht belächeln sollte. Daher glaube ich nicht, dass es eine "Mode" geworden ist, denn wie gesagt kennen wir nicht deren Hintergrundgeschichte.

Kommentar von lunakatze02 ,

Ich habe gerade deine Antwort gelesen und muss sagen, dass ich es echt toll finde, dass sich auch jemand mal Gedanken darüber macht dass auch die die "dem Trend nachgehen" normalerweise Probleme haben.

Kommentar von Salima92 ,

Kein Problem :) Ich hatte in der Ausbildungszeit viel mit Azubi-Kolleginnen zu tun gehabt, die sich auch mal geritzt hatten. Daher steckt immer eine Geschichte dahinter. Leuten die behauptet hatten, dass solche armen Seelen nur aufmerksamkeit brauchen, haben einfach keine Ahnung und sollten ihre sinnlose Bemerkung für sich behalten.

Antwort
von melonenmaedchen, 126

Ich bin ein 15 Jähriges Mädchen. Ich habe mit 11 angefangen mich zu ritzen durch verschiedene schwerwiegende Probleme ich habe dann auch angefangen Alkohol und Drogen zu konsumieren und habe des öfteren den Versuch gestartet mir das Leben zu nehmen. Mit 13 habe ich mich dann in die Psychiatrie eingewiesen da ich bemerkt habe das so nicht mehr weiter gehen kann dort habe ich verschiedene Menschen mit verschieden Problemen kennengelernt. Jeder geht damit anderst um die einen ritzen sich die anderen verfallen in den Alkohol oder Drogen Konsum. Oder manche machen beides Klar es gibt auch welche bei denen es so scheint als ob sie keine Probleme haben aber auch diese haben welche es kann auch einfach "nur" eine Aufmerksamkeitsstörung sein. Es kommt immer auf den Menschen darauf an wie er mit sowas umgeht. Mittlerweile kann ich stolz sagen ich bin von all dem weg die Behandlung hat mir sehr viel gebracht. Ein Trend sich selbst zu verletzen ist vielleicht nicht entstanden aber viele stellen es in der Öffentlichkeit dar wie zum Beispiel in Instagram da gehört es leider schon dazu.. Sich selbst zu verletzen gibt es genau so oft wie schon vor 10-25 Jahren nur mann bekommt es eher mit da man es nicht mehr so heimlich macht und es durch soziale Netzwerke wird die Verbreitung intensiviert. 

Kommentar von howelljenkins ,

kannst du mal belegen, dass vor 10 - 25 jahren genauso viele faelle von selbstverletzung vorgelegen haben wie heute? finde ich naemlich eine gewagte behauptung.

Kommentar von melonenmaedchen ,

In der Klinik in der ich in Behandlung war habe ich mich darüber informiert und diese meinten es so zu mir ich gebe nur meine Informationen die ich bekommen habe weiter. Ich kann es natürlich nicht belegen da ich keine Daten von Ihnen bekommen durfte aber das ist aber auch verständlich meiner Meinung nach. 

Antwort
von HeinrikH, 163

Ich denke das Problem ist nicht, dass das Leben heute schwerer ist als früher. Das ist Unsinn, wie du ja auch schon festgestellt hast. Ich würde trotzdem sagen  dass die Pubertät heutzutage schwieriger ist, als vor ca. 20 bis 30 Jahren. Vielleicht aber auch schon schwieriger als in den letzten 5 Jahren.
Als Auslöser hierfür sehe ich vor allem das Internet und in moderner Technik wie Smartphones und Tablets. Diese Geräte können ein Fluch sein, aber sie können uns auch extrem belasten.

Einerseits sieht man in sozialen Netzwerken eher wie es anderen gut als schlecht geht, was das eigene Leben im Verhältnis oft schlecht darstehen lässt. Vor allem aber werden besonders junge Leute leicht vom Internet abhängig. Das wiederum führt oft zu Depressionen.

Und auch ein Großteil von denen die das offen als Trend leben haben tatsächlich Probleme wie Depressionen oder Borderline. Dieses öffentliche Ausleben bzw. fast schon zelebrieren der Krankheit kann häufig auch als Hilfeschrei verstanden werden, da viele mit ihrer Situation überfordert sind und nicht wissen, wie sie sonst handeln sollten.

Antwort
von Strawberrycake5, 107

Also ich bin auch 12 und letzte Woche hat mir meine Freundin erzählt, ihre Schwester würde sich ritzen und sie hätte es herausgefunden, wüsste aber nicht ob sie es erzählen solle oder nicht. Außerdem wollte sich vor kurzer Zeit ein Mädchen in der Schule auf dem Pausenhof von einem recht hohen Baum stürzen, weil sie Probleme mit ihrem Lehrer hatte. Sie konnte aber noch von ihrem Vorhaben abgehalten werden, zum Glück. Ich finde allerdings, man sollte solche Fälle schon ernst nehmen, und der betroffenen Person helfen, denn das ist nicht zu unterschätzen.

Antwort
von Seanna, 181

DAS frage ich mich auch öfter.

Ich gebe zu, ich war unter den paar, die das früher gemacht haben, aber aus ernsten Problemen heraus, die sehr lange Zeit behandelt wurden.

Aber heute hat man den Eindruck, dass es jeder dritte mit 13-16 macht... Und meist werden als Gründe dann auch "psychische Probleme" genannt.. Aber im ernst: die werden ja kaum in den letzten 15 Jahren SO sprunghaft angestiegen sein, dass der prozentuale Anteil SO hoch sein kann. Die Statistiken der psychischen Erkrankungen in diesem Altersbereich belegen das auch nicht.

Allerdings kommt auch oft "Depressionen"... Ja gut, aber statt zum Arzt zu gehen wird sich dann lieber rum gedrückt mit "meine Eltern sollen nix wissen" usw.

Und irgendwie kann man das ganze nicht ernst nehmen und fragt sich was das soll, sich wegen selbstdiagnostizierten "Depressionen" dann zu "ritzen". Oder wegen angeblicher "psychischer Probleme".

Denn meist bestehen die dann doch nur aus "keine Freunde, Freund hat Schluss gemacht, zu unmotiviert für Schule und leben allgemein...".

Antwort
von jilli122, 127

Hallo.

Ich finde es auch komisch, dass diese 'Problemfälle' immer mehr ansteigen, aber ich denke nicht, dass viele es als 'cool' empfinden. In meinem Umfeld kenne ich niemanden, der etwas wie Selbstverletzung auf die leichte Schulter nimmt. Meine Freunde nehmen es ernst und ich selbst auch da ich selbst betroffen bin. (Bin in psychologischer Behandlung.) Allerdings sehe ich auch oft im Internet irgendwelche Menschen die posten wie sie sich 'ritzen' und damit Aufmerksamkeit erregen möchten. Warum macht man sowas?

Antwort
von jessica268, 165

Ich gehöre nicht zu der Altersgruppe, möchte mich aber trotzdem dazu äußern. Ist ja auch erwünscht. Bin jetzt nicht in jedem Netzwerk. Ich persönlich habe in den letzten Monaten nur von einem gehört, der wirklich zu den Gleisen gegangen ist und es tun wollte. Dann holte er sich selbst Hilfe bei seiner Mutter. Seitdem kriegt er Hilfe. Ich verkehre in christlichen Kreisen, auch viele Tierschützer. Da höre ich es nie. Wenn sie sowas öffentlich bekannt geben sind das ja Hilfeschreie. Die Seelsorger dürfen es nicht erzählen. Hören es aber bestimmt sehr oft. Für mich ist es kein Modetrend, sondern pure Verzweiflung. Falsche Werte werden vorgegeben. Siehe Heidi Klum. Man muß schön sein, reich. Die Realität ist anders. Ein großes Problem ist auch, daß die Menschen nicht mehr miteinander reden. Sich nicht gegenseitig zuhören. Die Kinder bräuchten nicht Handys, sondern Freunde und Eltern die zuhören. Die gibt es aber auch. Die Medien haben halt Unrecht. Nicht Sonne, Strand und Partys sind wichtig. Sondern andere Werte. Anscheinend lernen die Jugendlichen heute das nicht richtig.

Antwort
von Juliwuli, 16

Also ich bin selbst grade mal 18 und Ich denke es liegt an der heutigen Gesellschaft denn wer anders ist egal in welcher art (dick, dünn, ungeschminkt usw..) wird schon im Kindesalter von seinen Mitmenschen (schule, arbeit...) nicht akzeptiert und gemobbt. Das sorgt beim Betroffenen für ein vermindertes Selbstwertgefühl und das nicht akzeptieren der Selbst bzw Selbsthass! Dann passiert es dass die Jugendlichen zur rasierklinge greifen mit dem Gedanken : ich bin schlecht, keiner will mich.

Antwort
von NotHappyEnogh, 147

Ich muss ehrlich sagen, ich gehöre leider auch zu den Fällen. Wobei ich von SVV mittlerweile gut weg bin. Aber weiter bin ich trotz allem. Und ja, es ist schwierig zu unterscheiden, wer es ernst meint und wer nicht. Mein Therapeut hatte so viele Fölle von "Aufmerksamkeitssuchenden" Jugendlichen, dass er tatsächlich auch bei mir länger wie erwartet mit der eigentlichen Therapie gewartet hat. Es scheint tatsächlich irgendwie "modern" geworden zu sein, die Anspitzer aus der Schule auseinander zu schrauben oder so.. Ich hatte mal eine Freundin, die hat sich den Namen ihrer Ex in den Namen geschnitten und ihm dann vorgeworfen, er habe ihr das Leben ruiniert. So Sachen gibt es.. Ich weiß auch nicht, was an den Narben so schön sein soll oder was so cool daran ist, andere mit dem Satz "Gerade schon wieder zu viele Tabletten genommen" in Angst und Panik zu versetzen, bis dann rausgefunden, dass es nur 4 Ibuprofen 600 waren. Scheint aber cool zu sein...

Antwort
von Allexandra0809, 51

Zwar gehöre ich hier zu der älteren Generation, melde mich aber trotzdem noch zu Wort.

Als ich jung war, gab es das (fast) nicht, dass sich jemand geritzt hätte, auch  Depressionen waren eine Seltenheit. Meiner Meinung nach ist das heute so stark ausgeprägt, weil die jungen Leute keine richtigen Ansprechpartner mehr haben. Die Eltern hören oft nicht zu oder haben keine Zeit. So suchen diese jungen Leute, die vielleicht etwas labil sind, eben ihre Aufmerksamkeit in Depressionen oder auch im Ritzen.

Früher, also ich spreche jetzt von vor hundert Jahren, gingen die Leute mit ihren Problemen, sofern sie nicht in der Familie besprochen werden konnten, zu ihrem Geistlichen, der sie angehört hat und ihnen oft einen guten Rat geben konnte. Das ist ja heute auch fast nicht mehr der Fall, da immer weniger Leute einen Glauben haben.

Antwort
von rotesand, 73

Hallo!

Dass das subjektiv so wahrgenommen wird, hängt m.E. nicht an einer höheren Zahl von Selbstmordversuchen und selbstverletzendem Verhalten, sondern wie so oft an dem Forum, das zweitklassige sensationssuchende Massenmedien diesen Dingen entgegenbringen! Die schlachten ja solche Dinge genüsslich aus bzw. berichten am laufenden Band über derartige Themen, sodass dann auch ein solches Zerrbild zustandekommt!

Auf jene Weise entsteht dann dieser Eindruck, dass sich gefühlt jeder Dritte Jugendliche irgendwie verletzt oder probiert sich das Leben zu nehmen.. das ist mMn alles!

Schönes Wochenende :)

Antwort
von jilli122, 94

Noch eine zweite Antwort von mir tüdelüüü..

Viele hier sagen etwas wie Liebeskummer ist kein Grund um sich zu 'ritzen'. (Ich mag dieses Wort nicht ugh.) Naja. Vielleicht ist es für dich kein Grund, weil du damit umgehen kannst aber viele können mit diesen Situationen nicht umgehen. Ich z.B. habe eine Depression (kommt wahrscheinlich von einem Tod der mir sehr Nahe ging) und manche sagen es ist kein Grund mich selbstverletzen. IHR WISST DOCH NICHT WAS IN DEN KÖPFEN VORGEHTTTTT! Tut mir leid, aber ich habe absolut kein Verständnis für soetwas.

Kommentar von howelljenkins ,

leid wird wie auch schmerz subjektiv sehr unterschiedlich wahrgenommen. brutal ausgedrueckt koennte man sagen: manche stellen sich einfach mehr an als andere.

dadurch, dass psychische erkrankungen heute eher als krankheit akzeptiert werden als frueher (wo man entweder faul war, sich angestellt hat oder komplett verrueckt war), gibt es einfach auch mehr leute, die sich fuer krank halten und als krank bezeichnen. ob objektiv tatsaechlich mehr leute die "kriterien" erfuellen, kann man nicht pruefen, nur vermuten.

was das angeht, was in den koepfen vor sich geht, das wusste frueher auch keiner, noch viel weniger sogar. nur da war es halt nicht akzeptabel, dass man nur versuchte, sich umzubringen. entweder man hat es getan, oder sich zusammen gerissen.

kritikpunkt ist ja hier weniger ein tatsaechlicher anstieg der selbstmordfaelle (den es sicherlich in geringerer form auch gibt), sondern eher das sich bruesten mit selbstmordversuchen (ueber die man unterschiedlicher meinung sein kann).

sich zu ritzen ist dabei EINE sache, davon fotos zu machen und sie im internet zu verbreiten, ist fuer mich inakzeptabel.

Kommentar von Ysosy ,

IHR WISST DOCH NICHT WAS IN DEN KÖPFEN VORGEHTTTTT!

Hm, ja doch.

Jedes Problem gab es schon hunderttausend fach oder Millionenfach. Jeden Tag haben Millionen Menschen Liebeskummer, Jeden Tag werden Millionen in der Schule oder auf der Arbeit gemopt, Jeden Tag werden Menschen Krank diagnostiziert, Jeden Tag sterben Menschen.

Man stelle sich einen Menschen vor, der 90 Jahre oder älter ist.... viele der besten Freunde sind Tod, der Ehepartner ist Tod, die Eltern sind Tod, vielleicht sogar schon die Kinder.

Kommentar von jilli122 ,

Jeder geht mit solchen Situationen anders um.

Kommentar von Ysosy ,

Nicht ganz. Der Mensch ist da eher der Mitläufer oder das Herdentier. Was andere machen, macht man dann auch selber. Momentan ist Suizid Androhungen und Selbstverletzung einfach Mode. Da kann man keinem ein Vorwurf machen.

Antwort
von Matzeee12345, 166

Vor 5 bis 10 Jahren hat man es vielleicht auch noch nicht so oft mitbekommen den der digitale Fortschritt der letzen Jahre ist gigantisch gewesen.

Kommentar von Einefrage321 ,

In meinem Umfeld ging die Anzahl von Suizidversuchen und Selbstverletzung gegen Null, im Jahrgang meiner jüngeren Schwester nimmt sie fast 2 stellige Werte an.

Kommentar von Flupp66 ,

Du weißt ja wahrscheinlich auch nicht von allen. 

Kommentar von Einefrage321 ,

Ich hab in meiner Heimat Tür an Tür mit Tod, Leid und Verzweiflung gelebt, und das als kleiner Junge. Trotzdem hatte keiner von den Menschen, die wirklich, und ich meine wirklich ernste Probleme hatten, mit dem Gedanken gespielt sich selbst zu verletzten oder umzubringen, ganz allein aus dem Grund, dass alles geschätzt wurde was noch da war.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Wir wissen's jetzt, du denkst, alle hier sind schwach und du kennst nur tolle, starke Leute.

Kommentar von Ysosy ,

Einefrage321: Ich hab in meiner Heimat Tür an Tür mit Tod, Leid und Verzweiflung gelebt, und das als kleiner Junge. Trotzdem hatte keiner von den Menschen, die wirklich, und ich meine wirklich ernste Probleme hatten, mit dem Gedanken gespielt sich selbst zu verletzten oder umzubringen, ganz allein aus dem Grund, dass alles geschätzt wurde was noch da war.

schokocrossie91: Wir wissen's jetzt, du denkst, alle hier sind schwach und du kennst nur tolle, starke Leute.

Einefrage321 weist darauf hin das Selbstverletzung und Suizid First World Problems sind. Studien belegen das die Depressionsrate mit der Industrialisierung zu nimmt. Beispiel: in Kongo haben 1,4% der Menschen Depressionen, in Marokko haben 3,2 % der Menschen Depressionen und in Deutschland 8,3%.

Vermutlich liegt es größtenteils an dem Verhalten und der informations- schwemme dem die Menschen ausgesetzt sind. Die Menschen sehen all die schönen dinge welche andere Leute haben und man selber nicht. Und da kommen schon die selbst zweifel. Da sind die Menschen selber schuld.

Studien belegen das 50-60% der Menschen im Internet ihr Privatleben besser darstellen als es in Wirklichkeit ist. Person A Fotografiert sich mit einer Uhr welche die Person nicht besitzt, Person B fotografiert sich mit Schuhe welche Sie nicht besitzt, Person A mit einem Fahrrad... Person B mit einem Auto … und so weiter. Beide haben nichts von alle dem und denken der Andere hätte alles.


Antwort
von Flupp66, 79

Hey,

Keinesfalls tritt sowas nur heutzutage auf.

Die Sache ist allerdings, dass man heutzutage mehr davon erfährt durch die Medien. 

Antwort
von cafibone, 22

Nein. Das ist kein Trend geworden.

In den Opferbelastungszahlen auf 1000 Jugendliche, sofern man an Zahlen rankommt, sind keine signifikanten Änderungen erkennbar, eher eine Abnahme der absoluten Zahlen. 

Aber durch Netzwerke, Internet und Soziale Medien werden bestimmte Probleme anders dargestellt, das Bauchgefühl sagt urplötzlich was anderes.

Aber so geht das schon lange. Immer wieder steht die Frage, ist die Jugend anders?

 Nein. Sie ist genau wenig anders, wie wir damals anders waren, als wir noch zur Jugend gehörten. 

Antwort
von jumper121, 125

Bin 16 und ritze mich leider auch....normalerweise macht man es nicht weil es "cool" oderso ist. Die meisten von den betroffenen haben ernste probleme.

Kommentar von Einefrage321 ,

Können wirklich 5 von 10 Jugendliche so ernste Probleme haben, sich selbst verletzen zu müssen?

Kommentar von Salima92 ,

Mobbing in Schulen, Zukunfstängste, Scheidung der Eltern, Liebeskummer ect.

Kommentar von Einefrage321 ,

Mobbing in Schulen? Hab ich durch. Zukunftsängste? Hat jeder. Scheidung der Eltern? Kennen viele. Liebeskummer? Ist alltäglich.

Kommentar von ElenaBanana ,

Nur weil du mit diesen Dingen gut klar kommst, heißt das nicht, dass alle das können. Ein Beispiel, das jetzt nichts mit dem Thema zu tun hat, sondern als Metapher gesehen werden kann: Ich habe eine Vogelspinne, die ich über alles liebe, die ich total süß und flauschig finde. Ich denke du weißt, worauf ich hinaus will.

Kommentar von jumper121 ,

Es kann aber muss nicht sein. Man kann nicht wissen warum sich jemand "wirklich" ritzt. Viele behalten ihre probleme für sich und von außen sieht es dann so aus als wäre man glücklich und sich nurso ritzen. Ich hoffe sie wissen was ich meine.

Kommentar von Einefrage321 ,

Ich verstehe worauf du hinaus willst und ich möchte auch niemanden angreifen. Ich glaube sehr wohl, dass du relativ klar im Kopf bist und keinem Trend hinterherläufst. Es ist nur so, und da wirst du mir Recht geben, dass ein Mensch der seine Wunden der Öffentlichkeit präsentiert oder immer wieder herausposaut wie gerne er doch sterben würde, dies nicht aus ernsten Gründen machen kann.

Kommentar von Flupp66 ,

Jemand der sich absichtlich selbst verletzt, hat immer ein Problem.

Kommentar von ElenaBanana ,

"dass ein Mensch der seine Wunden der Öffentlichkeit präsentiert oder immer wieder herausposaut wie gerne er doch sterben würde, dies nicht aus ernsten Gründen machen kann" Natürlich tut derjenige das aus ernsten Gründen. Niemand macht das zum Spaß oder als Hobby. Wenn jemand so etwas tut, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, es geht ihm richtig schlecht, weswegen er Aufmerksamkeit braucht und diese in sozialen Netzwerken sucht, oder es geht ihm richtig schlecht, weswegen der kleine Teil in ihm, der vielleicht doch noch am Leben hängt, versucht einen Hilferuf zu senden. So oder so geht es demjenigen schlecht.

Kommentar von jumper121 ,

es kommt drauf an ob man mit der ganzen situation eben umgehen kann oder nicht...

Antwort
von Virginia47, 40

Nein. 

Gab es früher genauso oft. Bis vielleicht auf das Ritzen. Nur wird es heute durch den Veröffentlichungsdrang im Internet und den Medien mehr publik. 

Antwort
von vanillakusss, 20

Ich empfinde genau so wie du, wirklich.

Mich nervt es mittlerweile ständig vom Ritzen zu lesen, was zum Henker soll das?! Egal was man sagt, früher war es nicht so, warum das jetzt so zugenommen hat, keine Ahnung.

Es gibt junge Leute, die wirklich aus Neugierde damit anfangen. Oder aus Langeweile!

Und dann immer diese Selbstmordankündigungen.... Wer es wirklich ernst meint, der spricht nicht darüber und kündigt es auch nicht erst groß an.

Ich weiß nicht, was das soll aber es ist wirklich extrem geworden.

Antwort
von tumblrbtch, 97

Und ebenfalls gibt es viele Menschen die nicjt genug Aufmerksamkeit von ihrem Umfeld bekommen und versuchen diese Aufmerksamkeit so für sich zu gewinnen.. Ich kann es nicjt verstehen... and ivh sage das nicht weil ich es denke, ivh sage es weil ich soetwas in meinem Freundeskreis mitbekomme.
P.s.: bin die 13- jährige die nicjt schlafen kann :D

Antwort
von diroda, 61

Nein, nur es wird öfter darüber geprochen. Früher war das Tabu, da hat niemand damit "geprahlt". Als es noch kein Internet gab hat das kein Fremder erfahren.

Antwort
von Gegengift, 31

Sind Suizidversuche ein Trend geworden?

Werfe doch einfach einen Blick in die Statistik dann weißt du es. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/583/umfrage/sterbefaelle-durch-vor...

Antwort
von KiaraAnin, 65

Hallo:)

Ritzen ist ein stummer Hilfeschei.
Ich habe selbst so etwas durch gemacht. Ich war 12 Jahre alt und so fing es an. Habe auch schon einen Selbstmord Versuch hinter mir.

Manche machen es, weil sie keine Aufmerksamkeit bekommen.
Andere, damit sie den Schmerz spüren und somit wissen, dass der komplette  Alptraum ,indem sie Leben, doch ihr leben ist.

Ob es ' In ' ist, das weiß ich nicht. Jedoch machen es viele nur aus ' Spaß '.

Antwort
von tumblrbtch, 100

Ivh schlafe noch nicht weil ich einfach nicht einschlafen knn haha. Aber kommen wir zu deiner Frage. Ich persönlich bin 13 und kenne sehr sehr viele Mädchen die sich ritzen u.ä. (auch 1 meiner freundinnen). Und das Ritzen ist wirklicj soetwas wie ein Trend geworden.. Ich persönlich finde es in den meisten Fällen einfach nur lächerlich weil die meisten einfach wirklich keine Gründe haben sich zu ritzen. Ivh kenne aber auch sehr viele die ritzen total "toll" finden, was ivh nicht verstehen kann...

Kommentar von Salima92 ,

Woher weiß du, dass diese Mädchen keine Gründe haben sowas zu tun? Viele haben seelische schmerzen und wissen nicht weiter und gehen leider diesen Schritt. Du kennst deren Geschichte nicht.

Kommentar von Einefrage321 ,

Wovon denn seelische Schmerzen, wenn ich fragen darf? Die meisten "leiden" darunter, dass ihr Freund sie verlassen hat, sie in der Schule sitzenbleiben, ihre beste Freundin eine andere kennengelernt hat etc. Das sind meiner Meinung nach keine triftigen Gründe, und du wirst mir zustimmen, dass dies die meisten "Gründe" für Selbstverletzung sind.

Kommentar von tumblrbtch ,

Ich habe nicht gesagt, dass alle so sind, ABER das was ich in meinem eigenen Freundeskreis mitbekomme ist einfach so wie oben beschrieben, und ich glaube icj kenne die Geschichte einer Person mit der ivh 8 jahre lang befreundet bin sehr wohl

Kommentar von tumblrbtch ,

Ja genau das meine ich. Wenn du 13 bist, und dein freund mit dem du 1 monat zusammen warst dich verlässt ist das einfach kein Grund sich selbst zu verletzten! Man findet die wahre lieb noch... Niemand muss mit 13 verzweifeln weil seine "große liebe" ihn verlassen hat

Kommentar von Einefrage321 ,

Hast eine gesunde Einstellung & meinen vollsten Respekt!

Kommentar von tumblrbtch ,

und ebanfalls finde ich, wenn man dies noch der Öffentlichkeit, sprich Instagram etc., präsentiert dann können dies keine ernsten Gründe sein.

Kommentar von tumblrbtch ,

Vielen Dank:)

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