MichaelKS am 03.08.2009 um 6:26 Uhr
Habe eben davon gelesen, dass sich im Winter ein Liebespaar im Auto aufwärmen wollte, das draußen (!) geparkt war. Sie stellten den Motor an, weil es ihnen kalt war. Beide starben, weil sich direkt hinter dem Auspuff aufgehäufter Schnee befand, der die Abgase ins Auto leitete und das Paar vergiftete. Sind solche Unfälle im Zeitalter von Katalysatoren überhaupt noch möglich? Gab es für die beiden kein Warnzeichen? Übelkeit? Qualmentwicklung?
Wenn dadurch das bei einer Verbrennung entstehende hochgiftige Kohlenmonoxid (oder war es dioxid? -.-) ins Auto gelangt, dann kann das durchaus tötlich sein. Da dieses Gas Farb-, Geruchs- und Geschmacklos ist gibt es keinerlei Vorzeichen wie Übelkeit. Man wird einfach müde, schläft ein und erstickt, da die sauerstoffhaltige einfach verdrängt wird.

Ich denke, wenn der Motor lange genug läuft! Der Katalysator verhindert ja nicht den Kohlenmonoxydausstoß sondern schränkt ihn ein.

ein schmerzloser einschlafen, aber für immer
Der Kat hat doch damit überhaupt nichts zu tun.
Kohlenmonoxid kommt trotzdem raus !

Der Wagen hatte wohl keinen Kat, ich weiß aber auch nicht, ob das von Relevanz ist. Man wird plötzlich sehr müde, sodaß man den Qualm garnicht wahrnimmt. So erging es jedenfalls mir, als ich mal in der Garage den Motor laufen ließ und das Tor geschlossen war (ist lange her, da war ich noch jung und dämlich).