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Sind Sie diabetiker? Ich brauche ihre Meinung!

gefragt von MrsDaisyMrsDaisy am 04.12.2008 um 10:50 Uhr

Meine Schwiegermutter hat diabetis seit ca. 10 Jahren. Sie nimmt das Problem nicht wirklich ernst!!!! Seit einige Zeit, hat sie regelmässig Schmerzen an Bein (wie muskelkater aber sehr stark!). Wir haben schon 1000 mal gesagt, dass sie zu Arzt gehen soll und sich komplett untersuchen lassen. Aber nichts da! Jedes mal sagt sie, dass der Arzt gesagt hätte dass sie tip-top wäre. Wie kann das sein wenn man Schmerz hat???? Ich habe gelesen dass es Nervenschäden sein könnten, verursacht durch die Diabetis. Darum frage ich, alle Diabetiker hier unter uns, WAS MEINT IHR? Ist das ganz normal "Weh-weh" oder doch ein Grund zu sorgen?


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anonym
beantwortet von Dwaggie am 4. Dezember 2008 10:52
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ich würde DRINGEND zum arzt gehen! es könnte eine thrombose sein und das kann extrem gefährlich werden lieber schnell zum arzt und dann mit "muskelkater" wieder nach hause als nichts machen und dann passiert was schlimmes! keine zeit verlieren, ab zum arzt!!!!

Kommentar von Bdeea491ff109356d11da59e864ad080smallNellina am 4. Dezember 2008 10:53

DH


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 4. Dezember 2008 10:52
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Bin kein Diabetiker, allerdings hört sich das sehr schlecht an. Die Dame sollte dringendst einen Arzt aufsuchen, das kann sowohl ein Nervenschaden als auch eine Thrombose sein, egal, auf jeden Fall dringend behandlungsbedürftig. Sehr dumm, diese Krankheit schadet dem Körper schleichend aber massiv, nicht zum Arzt zu gehen.

Kommentar von Bdeea491ff109356d11da59e864ad080smallNellina am 4. Dezember 2008 10:53

DH


anonym
beantwortet von Lissa am 4. Dezember 2008 10:54
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Zu den verbreitetsten Symptomen zählen starker Durst und vermehrtes Wasserlassen. Aber auch Kraftlosigkeit, Muskelschwäche, ungewollte Gewichtsabnahme, häufige Pilzinfektionen der Haut, wiederkehrende Harnwegsinfekte und schlechte Wundheilung sowie Missempfindungen und Juckreiz können Warnzeichen sein. Oft sind es ernste Begleit- und Folgeerkrankungen wie schmerzlose Druckgeschwüre der Füße, Durchblutungsstörungen der Beine, Nierenschmerzen, Sehstörungen und Potenzprobleme sowie Herzinfarkt oder Schlaganfall, die zum Arzt geführt haben. Besonders häufig neigen Zuckerkranke außerdem zu Haut-, Schleimhaut- und Zahnfleischerkrankungen.

http://www.ellviva.de/Gesundheit/Diabetes-mellitus-vom-Typ-2-Ueberblick.html

Kommentar von Lissa am 4. Dezember 2008 10:56

ZU Durchblutungsstörungen:

  • Im Stadium 2 schmerzen die Beine zunächst beim Gehen ab einer Strecke von 200 Metern. Sie zwingen den Erkrankten immer wieder zu Pausen beim Gehen, während derer die Schmerzen nachlassen. Auf diesem Symptom beruht die Bezeichnung "Schaufensterkrankheit", weil die Erholungspause durch den unauffälligen Halt vor einem Schaufenster getarnt wird. Mit der Zeit verkürzt sich die Strecke, die schmerzfrei zurückgelegt werden kann, immer mehr. Am Ende des zweiten Stadiums treten die Belastungsschmerzen schon bei einer Strecke unter 200 Metern auf.

  • Im Stadium 3 ist die Verengung der Arterien ist so weit fortgeschritten, dass die Schmerzen auch in Ruhe auftreten, und zwar besonders nachts, wenn die Beine hoch liegen.

  • Im Stadium 4 heilen selbst kleinste Verletzungen nur noch schlecht, offene Beine treten auf und schließlich sterben ganze Gewebeteile ab, die im schlimmsten Fall eine Amputation notwendig machen.

http://www.ellviva.de/Gesundheit/arterielle-Durchblutungsstoerungen-Ueberblick.html


Sandra2804
beantwortet von Sandra2804 am 4. Dezember 2008 10:53
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Schlepp sie zum Arzt!!! Und zwar ganz schnell!!


anonym
beantwortet von 338194 am 4. Dezember 2008 10:56
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Bin nicht selbst Diabetiker, aber mein Vater war es, ich kenne mich daher etwas aus. Sie muß unbedingt zum Arzt. Und sich auch einstellen lassen, mit Tabletten z.B. Altersdiabetes, die spät auftaucht, ist wohl nicht so schlimm. Aber man darf das nicht laufen lassen. Habe oft gehört, daß es dazu kommen kann, daß Füße abgesetzt werden müssen in schlimmen Fällen. Auch wenn es sich grausam anhört, sie muß schnellstens zum Arzt, erkläre ihr, was passieren könnte.



Gruiten
beantwortet von Gruiten am 4. Dezember 2008 10:57
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ich bin Diabetikerin - nach 10 Jahren extrem schlechter Einstellung kann das (sehr wahrscheinlich) eine Nervenschädigung oder Durchblutungsstörung sein. Mach ihr klar, wenn Sie nicht in ein paar Monaten mit nur noch einem Bein leben will, sollte sie schleunigst zum Dok gehen. Je nach Schmerzgrad würde ich auch selbst den Notarzt rufen - falls sie sich weiterhin quer stellt.

Kommentar von 58fc7e6bee1701f4a7f1dc4632557e57smallMrsDaisy am 4. Dezember 2008 11:25

Das Problem ist, sie wohnt 500 Km entfernt von uns. Hierher ziehen will sie nicht! Sie ist sehr stur. Wir glauben dass sie nicht ganz ehrlich zu Onkel Doc ist und uns bleibt nur das zugucken. Wir stehen da ganz hilfelos. Der Notarzt war schon 2x bei ihr. Mein Mann hat versucht ein wenig Druck auszuüben, aber es passiert nichts. Sollen wir der Arzt anrufen????

Kommentar von A27931197f48da98e0c292626603cd64smallmonja1995 am 4. Dezember 2008 11:55

Wenn sie eine korrekte Behandlung verweigert, kannst Du gar nichts machen.
Rede ihr gut zu, dass sie mal zu einem Internisten mit Diabetesschwerpunkt gehen soll. Der wird ihr die Augen öffnen. Hausärzte verschreiben in der Regel nur die Tabletten und machen einmal monatlich nen Langzeittest. Leider ist das zu wenig, wie ich an meinem Mann sah. Der bekam durch die nachlässige Behandlung eine schwer behandelbare Gesichtslähmung und lag 6 Wochen in der Klinik. Seither geht er nur noch zum Diabetologen.

Kommentar von Simple_avatar3smallGruiten am 4. Dezember 2008 14:15

habt ihr niemanden der in der Nähe wohnt und sich ihrer ein bisschen annehmen kann? Den Dok anzurufen würde ich in so einem Fall machen -der darf euch zwar keine auskunft geben aber die Infos von euch wird er sicherlich registrieren.


Quandt
beantwortet von Quandt am 4. Dezember 2008 11:00
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Das Schlimme an Diabetis mellitus ist nicht nur der erhöhte Blutzuckerwert, sondern das der Fettstoffwechsel völlig durcheinander gerät und folgerichtig die Adern verstopft. Die werte Frau Schwiegermutter leidet höchstwahrscheinlich an Durchblutungstörungen und wird ihrer Beine verlustig, bei gleichbleibener Krankheitsverneinung. Danach sind dann die Augen dran und letztlich das Gehirn. Exitus.

Ich habe diese Krankheit seit 30 Jahren und wenn man sich entsprechend verhält, kann man damit alt werden, wenn ...

Tut mir leid, jetzt kann man nur Schadensbegrenzung betreiben.


anonym
beantwortet von TanteBertha am 4. Dezember 2008 11:43
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Als Diabetikerin sollte sie sich ernsthafte Sorgen machen. Regelmässige Arztbesuche und Blut- und Urinkontrollen sollten für Diabetiker zum Alltag gehören. Aber leider sind manche Leute einfach beratungsresitent, bis dann ernsthafte gesundheitliche Folgen eingetreten sind. Dann ist das Geschrei dann meistens gross. Schleppt die Frau zum Arzt!!


Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 4. Dezember 2008 13:17
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Der Arzt ist bei Diabetes ein muss, das sollte ständig kontrolliert werden


meierdet
beantwortet von meierdet am 4. Dezember 2008 13:46
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Sie sollte auf jeden Fall schleunigst zu einem Arzt gehen. Bei den vierteljährlichen Diabetesuntersuchungen bei meinem Arzt (und Diabetologen) werde ich gerade nach diesen Symptonen als erstes gefragt, bevor die anderen Untersuchungen stattfinden. Denn wenn sich das zu einer richtigen Neuropathie auswächst, kann sie jede Menge Probleme bekommen. Sie sollte dann auf jeden Fall auch die inneren Organe untersuchen lassen, denn auch da kann sich dann eine Neuropathie bilden und die hat auch einige sehr unangenehme Begleiterscheinungen.


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