Vitafreak am 12.05.2009 um 14:51 Uhr
Haben Leute, die Selbstgespräche führen zwangsläufig eine leichte psychische Abweichung oder können auch total gesunde Menschen Selbstgespräche führen? LG, Vitafreak

ich laufe gern und fahre fahrrad ... dabei rede ich oft laut ... ich nenne das brainstorming ... aber was soll schon passieren ... das machen so viele, manche singen, manche fluchen oder lachen

Ich habe mal gelesen, dass das gesund und gut für die Psyche sein soll. Konnte mich dennoch nicht dazu überwinden, Selbstgespräche zu führen. Nun habe ich glücklicherweise meinen Kater, den ich vollquatschen kann, ohne dass er sich wehrt.

Das heisst nicht Selbstgespraeche fuehren, sondern laut Denken. Kann jedem passieren.

Ich denke,das ist was normales, solangs nicht ausartet. Wenn du denkst, sprichst du ja mehr oder weniger in deinem Kopf auch mit dir selbst ... "soll ich?..."
Manche ältere Menschen oder solche, die viel alleine sind, reden mit sich selbst. Hat aber nichts mit psychischen Problemen zu tun

nicht wirklich ne...ab und zu ist das ok,aber wenn es einer ständig tut,dann ist aufkeinfall normal!
is normal... ab und zu sagt man doch ma boa seh ich scheiße aus oder so vorm spiegel
Gebe Draco völlig Recht,denke auch manchmal laut oder schimpfe vor mich hin....

Selbstgespräche führen wird denke ich alle.
Bis zu einen gewissen Punkt ist das auch normal.
Auffällig finde ich es erst, wenn eine Ich-Grenze fällt, also wenn der Betroffene glaubt, dass die Antwort von einer anderen Person/Instanz kommt.

klar können auch "Normale" Selbstgespräche führen. Was für eine blöde Frage is das denn? Und vor allem wenn mans mal ganz krass nehmen wil,l könnte man sagen jeder der über etwas nachdenkt führt ein Selbstgespräch.
Natürlich kann man Selbstgespräche führen auch als "normaler Mensch". Das ist sogar gut, die meisten trauen sich das gar nicht, weil sie Angst vor sich selbst haben, wenn sie ihre Stimme hören und keiner antwortet ihnen.... Ich finde es sehr empfehlenswert.....

Ich bin gesund und ich kann trotzdem...vor allem, wenn ich mich ärgere, kann ich die ganze Zeit für mich dahinmollen...:-)))

also im gedanken normal. aber es gibt ja auch viele die laut denken um sich das im hirn besser zu verdeutlichen. also ich finde es normal. jedem seins. nur weil die meisten menschen es vermutlich für krank oder übergeschnappt etc. halten. finde ich sollte jeder es für sich so amchen wie es ihm passt
Wenn es nicht in eine Art Zwiegespräch ausartet. Ansonsten denke ich, machen das viele. Ich übrigens auch! Meistens wenn ich im Streß bin :-)

Ich denke, bis zu einem gewissen Grad ist das Führen von Selbstgesprächen vollkommen normal. Es zeugt von Kreativität und wachem Denken; manchmal auch von Einsamkeit oder mangelnder Ansprache / Bestätigung.
Als psychisch krank würde ich es erst bezeichnen, wenn die Gespräche keinen Sinn mehr ergeben, sich ständig wiederholen, das eigene Handeln beeinflussen, mit imaginären Personen geführt werden oder sonstwie aus den Fugen geraten.

In Selbstgesprächen führt man oft auch Unterhaltungen mit Personen um sich auf dieses Treffen vorzubereiten. Es hilft z. B. wenn man gereizt ist, dass man, wenn es soweit ist nicht die Beherrschung verliert. Selbstgespräche führt man auch oft einfach nur um sein eigenes Handeln zu untermauern. Da ist nichts unnormales dran. Allerdings sollten Gesprächer dieser Art nicht lebensbestimmend sein.

Der Mensch ist das animal loquens, das sprechende Tier. Die Sprache ist die Spur des Menschen. Der Mensch spricht eigentlich immer.
Es geht also darum, ob es sich um eine therapiewürdige Verhaltensstörung handelt, wenn das Selbstgespräch von anderen wahrgenommen werden kann. Und auch hier gilt es m.E. abzuwägen, wie selbstfixiert dieses Sprechen ist. Wie absorbiert der/die Betreffende in der Auseinandersetzung mit sich selbst seine Umgebung ausblendet.
Das Selbstgespräch ist doch auch bei Kindern ganz normal und oft sehr lustig! Und, wer viel alleine ist,redet auch mit sich selbst. Ich kenne einen Herren, der ist 99 Jahre jung, dieser redet mit sich in der dritten Person, dann lachet er immer über dessen Fehler--und ist immer glücklich! Ich fahre manchmal alleine von Nürnberg bis Marbella-2.500km, da rede ich auch plötzlich laut und ich meine schon von mir, normal zusein.
Wissenswert Sind Selbstgespräche normal? Mitunter wirkt es befremdlich, wenn der Sitznachbar in der U-Bahn anregende Diskussionen mit sich selbst führt. Kein Grund zur Sorge: Selbstgespräche motivieren und helfen Gedanken zu bündeln. Nicht nur vereinsamte Menschen reden mit sich selbst. Auch wer einen regen Austausch mit Familie und Freunden pflegt, neigt dazu, sich mit sich selbst zu unterhalten. „Selbstgespräche sind in der Regel harmlos und dienen sogar einem bestimmten Zweck: Zum Beispiel können sie in einer schwierigen Situation einen fokussierenden und motivierenden Charakter entwickeln“, erläutert Peter Falkai von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin. Ein Beispiel sind Sportler, die sich in entscheidenden Spielsituationen selbst Mut zusprechen oder nach wichtigen Punktgewinnen für ihre Leistung loben – lautstark und für alle hörbar. Auch vor schulischen oder beruflichen Herausforderungen wie einem wichtigen Referat kann sich eine Selbstansprache positiv auswirken. Selbstgespräche sind laut Falkai verbale und punktuelle Ausbrüche unserer permanenten gedanklichen Reflexion, die normalerweise über die sogenannte innere Stimme abläuft.
Wenn fremde Stimmen ins Spiel kommen
Offenbar neigen zerstreute Menschen häufiger zu Selbstgesprächen. Untersuchungen haben laut Falkai gezeigt, dass die Frontalhirnaktivität, also der Bereich, der für planvolles Handeln zuständig ist, bei strukturiert denkenden Menschen sehr aktiv ist. Bei zerstreuten Personen ist sie dagegen deutlich weniger ausgeprägt – sie müssen ihre Gedanken ständig neu bündeln. Dabei läuft das innere Fokussieren häufiger als bei anderen auch über die Stimme ab – sie führen Selbstgespräche. In besonders schweren Fällen kann dies auf Außenstehende skurril bis beängstigend wirken – etwa wenn im Bus der Sitznachbar allzu energisch auf sich selbst einredet. „Die Grenze, bis zu welchem Punkt Selbstgespräche normal sind und ab wann krankhaft, ist sicherlich fließend“, sagt Falkai. Problematisch wird es in jedem Fall dann, wenn sich der inneren Stimme fremde, real nicht existente Stimmen hinzugesellen und sich der Betroffene mit diesen angeregt unterhält. „Zehn Prozent der Bevölkerung hören manchmal Stimmen oder haben das Gefühl, beobachtet zu werden“, sagt Falkai. Nicht immer hat dies auch Einfluss auf das Verhalten. Die Selbstgespräche können aber durchaus Symptom für eine psychische Erkrankung wie etwa eine Psychose sein.
jeder mensch führt selbstgespräche und zwar täglich. gedanken gehören dabei ebenfalls zu selbstgesprächen. es fängt schon morgens an mit dem gedanken "was ziehe ich bloß an?" (nur als beispiel).

Also ich schimpf immer nur mit mir "Wow das hast du ja wieder TOLL hin bekommen" Grummel....HIHI nein im Ernst wenn ich für eine Klasur lerne, sag ich mir die Scahen auch immer laut vor. Das hilft das gedachte mit dem gesprochenen zu verknüpfen, manchmal muss man ja auch nur einfach mal hören wie sich das gedachte "anhört" :-)
Wir führen täglich mehr Selbstgespräche als wie mit unseren Mitmenschen. Es laufen ständig eigene Dialoge in uns ab. Wenn es keinen anderen stört kann/darf man dies auch laut tun.

Ich hab letztens och mit dem Sanitärsilikon geredet...Er war alle,und ich hatte schon neuen...Ich hab mich erst verabschiedet,und als er sich beim entfernen der Kartusche zickig hatte,hab ich zustimmend gemeint;"ja,ich weiß,du willst och nicht gehn.."Ich hab den danach weggeworfen...Schlimm wirds nur,wenn man den aufhebt,und zum Sprechen rausholt...Denk ich..;-))