Frage von Klassen5, 115

Sind romane wahr?

Sind es wahre begebenheiten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mikafan111, 12

Nein. Das steht auch meist auf der seite wo copyright, auflage etc steht

Antwort
von Andrastor, 17

In den aller seltensten Fällen und wenn, dann ist meist nur eine Schlüsselbegebenheit "wahr".

Ein Roman der auf den Untergang der Titanik aufbaut, hat den Untergang der Titanik als wahren Kern, was jedoch nicht bedeutet, dass auch nur ein anderes Wort der Wahrheit entspräche.

Das Dschungelbuch hat Wolfskinder bzw. Wildkinder als realen Kern, also Kinder welche von wilden Tieren aufgezogen worden sind, alles andere davon ist nichts weiter als FIktion.

Antwort
von RuedigerKaarst, 39

Ein paar Romane beziehen dich auf wahre Begebenheiten, werden aber ausgeschmückt.
Ich meine, dass Greenmile dazugehört.

Die meusten Romane sind jedoch Fiktion.

Die Romane von Stephen King berufen sich gsrantiert nicht auf Begebenheiten, obwohl Mysery könnte noch.

Antwort
von Dahika, 11

Nein, dann wären es Tatsachenberichte. Romane sind erdichtet. Sie können einen wahren HIntergrund haben, aber das Drumherum ist Dichtung.

Kommentar von Deponentiavogel ,

Und auch die Tat(sach)enberichte sind oft Dichtungen. Da genügt, einmal in den Res Gestae zu schmökern.

Antwort
von Yape1n, 58

Es gibt Romane die auf Wahren Begebenheiten beruhen, diese sind auch meist dementsprechend gekennzeichnet. Die meisten sind aber frei erfunden

MfG

Antwort
von Eselspur, 20

nein - aber es gibt durchaud Elemente, die der Wahrheit entsprechen.

Antwort
von CplAlone, 67

Normalerweise nicht, jedoch gibt es Einzelfälle die sich an wahren Begebenheiten orientieren. Aber aufgrund der Komplexität von Romanen ist die Handlung meist fiktional.

Kommentar von tool98 ,

Fiktiv

Kommentar von DrBraune ,

richtig Tool

Antwort
von Dodoxd5000David, 44

Romane sind oft selbst erfunden aber manche haben eine wahre Begebenheit die meistens stark abgeändert wird.

LG Dodoxd50000 

Antwort
von Minzwolke, 35

meistens sind es ausgedachte storys. es gibt aber romane die entweder auf wahren begebenheiten basieren aber halt drastisch verändert wurden. es gibt aber auch welche die quasi fast genauso passiert sind ;)

Antwort
von Geisterstunde, 12

Nein, natürlich nicht - sonst wären es ja keine Romane.

Antwort
von Shrkra, 38

Nein. Vielleicht ein paar aber nein die meisten, sind erfundene Geschichten.

Antwort
von Leennylover, 44

Nein. 

Kommentar von Klassen5 ,

sind die dann nur geschrieben für beispiele? oder wozu sind die geschrieben?

Kommentar von Leennylover ,

Hmm manche würden sagen um aus der Realität zu flüchten.. Manche was anderes.. Zu inspirieren vielleicht.. Echt ne gute Frage :D 

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Hmm manche würden sagen um aus der Realität zu flüchten..

...und diese Leute wissen nichts über Geschichten und wie und warum diese überhaupt entstehen und weitererzählt oder aufgeschrieben werden.

Seit grauer Vorzeit versammeln sich Menschen um Feuer und erzählen Geschichten. Nicht um aus der Realität zu flüchten, sondern weil sie es KÖNNEN.

Menschen besitzen drei Eigenschaften, die der Intelligenz zugeordnet werden: Kreativität, Fantasie und Vorstellungsvermögen.

Das Geschichten-Erzählen und Geschichten-Hören (oder seit der Erfindung der Schrift auch: Geschichten-Aufschreiben und Geschichten-Lesen) diente seit Urzeiten dem Weiterreichen überlebenswichtiger menschlicher Erfahrungen und der Erhaltung menschlichen Wissens, aber auch der Vermittlung sozialer Inhalte und Regeln, Moralvorstellungen (Märchen!) und Warnungen. Auch alte Mythen und Glaubensinhalte, die fest zur Kultur gehören, wurden seit jeher durch Geschichten weitervermittelt.

Durch das Erzählen von Geschichten werden Erlebnisse, Erfahrungen und auch kulturell wichtige Inhalte "warm gehalten", sie gehen den folgenden Generationen nicht verloren. Als Information über die Dinge dieser Welt, zum Lernen, ohne selbst jeden Fehler noch einmal machen zu müssen, zum besseren Verstehen der Welt und der Dinge - aus diesen Gründen gibt es Geschichten.

Dazu kommt: Menschen lieben Erzählungen, Geschichten, sie verbinden Menschen miteinander, sie regen Emotionen an und sind ein Bestandteil sozialen Miteinanders. Es ist tief in ihrer menschlichen Bedürfniswelt verankert, Geschichten zu hören und Geschichten zu erzählen.

Darum schreiben / erzählen Leute heute noch Geschichten: Weil sie darin Inhalte verpacken, die sie der Welt mitteilen möchten. Auch in Fantasy-Geschichten werden Werte vermittelt, wird Kritik geübt an sozialen oder politischen Mißständen, werden Lösungen dargestellt für Probleme, die unsere Welt im übertragenen Sinn ebenfalls hat und lösen muss. In ausgedachten Geschichten kann man etwas über Freundschaft und Mut, über Zuvberlässigkeit und Liebe, über Durchhaltevermögen und den Einsatz für gute Dinge lernen. Sie sie weitaus mehr als nur "Unterhaltung" oder sogar "Fluchtgelegenheit". Wer in Geschichten nicht mehr findet als nette Unterhaltung und Ablenkung von einer realen Welt, liest nicht mit wachem Geist - oder er /sie liest das Falsche.

"Realitätsflucht" als Grund zum Lesen vielleicht vereinzelt hier und da, ja. Aber garantiert ist Realitätsflucht kein Motiv fürs Schreiben. Um gute und komplexe Romane zu kreieren, muss ein Autor sich mit einer Fülle an Dingen und Themen intensiv auseinandersetzen. Recherche und Lernen über Dinge, Menschen, Umstände, Situationen, dies nimmt einen großen Teil dessen ein, was Arbeit und Aufgabe eines Autors ist. Schreiben ist nicht Flucht, im Gegenteil:

Es ist eine Konfrontation mit den Dingen und Themen der Welt. NICHT zu schreiben und NICHT zu lesen würde ich Flucht bzw. Ausweichen nennen.

Kommentar von Klassen5 ,

ok Danke!

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