Werden Pfifferlinge in Bayern/Österreich Reherl genannt?
Genau so ist es. Reherl sind der bayrische Ausdruck für Pfifferlinge - schmecken sehr lecker;-). Ebenso noch verbreitet ist die Bezeichnung Eierschwammerl in Bayern/ AT

In Österreich sagt man zu Pfifferlingen auch Reherl genau wie in Bayern. Das ist der Vorteil hier in Bayern man wird, wenn man lange genug hier lebt zweispachig:-)

Pfifferling aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (Weitergeleitet von Reherl) Wechseln zu: Navigation, Suche Pfifferling Pfifferling (Cantharellus cibarius) Pfifferling (Cantharellus cibarius) Systematik Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes) Unterklasse: Hutpilze (Agaricomycetidae) Ordnung: Leistenpilze (Cantharellales) Familie: Leistlingsartige (Cantharellaceae) Gattung: Leistlinge (Cantharellus) Art: Pfifferling Wissenschaftlicher Name Cantharellus cibarius Fr.
Der Pfifferling (Cantharellus cibarius) ist ein beliebter Speisepilz. Vor allem in Bayern hat er viele volkstümliche Bezeichnungen. Man nennt ihn dort Eierschwamm, Gelbschwammerl, Recherl, Reherl, Rehgoaßl, Marillenschwammerl, Kragenknöpferl oder Nagerl. Im Süden von Brandenburg kennt man ihn als Koksch, in Sachsen ist auch die Bezeichnung Hühnerpilz oder gelbes Hühnel üblich. In Österreich ist er fast ausschließlich als Eierschwammerl bekannt; ebenso in der deutschsprachigen Schweiz als Eierschwamm. Dieser Pilz, der noch vor Jahrzehnten in Mitteleuropa massenweise zu finden war (s. u. Redewendung), ist in den letzten Jahren vor allem im Einzugsbereich der Großstädte selten geworden. In Osteuropa kommt er noch häufiger vor; von dort stammen auch die meisten in Deutschland verkauften Pfifferlinge, denn seine Zucht ist bisher nicht gelungen. Dies liegt gewiss daran, dass sein Myzel als Mykorrhiza an Feinwurzeln von Waldbäumen gebunden ist.
Die charakteristischen Merkmale des Pfifferlings sind der dotter- bis goldgelbe, erst runde und dann leicht trichterförmige Hut und der gleichfarbige sich nach unten verjüngende Stiel, der allmählich in den Hut übergeht. An der Stelle, an der sich bei den Blätterpilzen die Lamellen befinden, besitzt der Pfifferling dicke Leisten, die oft gabelig verbunden sind und die am Stiel weit herablaufen.

Es ist zu beachten, daß Pfifferlinge wie auch Semmelstoppelpilze zwar wohlschmeckend, aber auch schwer verdaulich sind.
Gruß
Silberdistel