Frage von Jesse34, 55

Sind rechtliche Schritte angebracht, was ist hier am sinnvollsten?

Meine Frau ist Storemanagerin bei einem hiesigen Textilunternehmen! Ein Minijobbering hat bereits vor einigen Monaten einen Geldbetrag während der abendlichen Abrechnung aus der Kasse entfernt! Man konnte ihr das jedoch nicht zweifelsfrei nachweisen! Allerdings sprechen alle Gegebenheiten dafür! Doch im Zweifel für den Angeklagten!! Meine Frau musste als Vorgesetzte - da sie für den Differenzbetrag Rechenschaft ihrer Chefin gegenüber abgeben muss - das Gespräch mit diesem Mädchen suchen!! Die Stellvertreterin meiner Frau war ebenfalls bei dem Gespräch anwesend! Es war ein sachliches Gespräch!! Mit Verständnis seitens der Minijobberin! Doch einige Tage später hat sie sich über das Verhalten meiner Frau aufgeregt und die Beschuldigungen als haltlos abgetan!

Diese Woche hat die Mj (Minijobberin) Ihre Tätigkeit gekündigt! Meiner Meinung nach wäre es nachvollziehbar gewesen, hätte sie direkt nach der Beschuldigung gekündigt, insofern sie diese als unberechtigt empfunden hätte!

Sie hat parallel einen Brief an die Zentrale geschrieben, Instanzen übersprungen und behauptet meine Frau hätte sie ausländerfeindlich beleidigt!! Meine Frau kommt aus einem Theologenhaushalt und würde niemals auch nur so etwas ansatzweise in den Mund nehmen! Des Weiteren behauptet sie, sie wäre die ganze Zeit gemobbt worden und meine Frau hätte den Geldbetrag absichtlich aus der Kasse genommen, um sie zu mobben! Im letzten Punkt dieses Briefes, behauptet sie, meine Frau hätte absichtlich Arbeitspläne geändert, damit die Mj zu spät, oder gar nicht zur Arbeit erscheint!!

Diese Dinge sind haltlos und die Vorgesetzten stehen zwar geschlossen hinter meiner Frau, jedoch habe ich Angst, dass sich dadurch eine Rufschädigung einstellen könnte, oder eventuell noch weitere Dinge, an die ich momentan vlt gar nicht denke! Denn diese Beschuldigungen, werden in den Köpfen der Vorgesetzten sein und können möglicherweise unbewusst Aufstiegsmöglichkeiten erschweren, oder gar ganz zunichte machen!

Wie seht ihr das? Welche Schritte würdet ihr einleiten? Würdet ihr überhaupt was unternehmen!!

Vielen Dank im Voraus für jede Antwort und die damit verbundene Hilfe!!

Antwort
von Nightstick, 13

Entgegen einiger anderer Ratgeber bin ich hier der Meinung, dass sich Deine Frau gegen diese Beschuldigungen unbedingt zur Wehr setzen sollte, und zwar mit allen Mitteln, denn dies wird 100 %-ig in den Köpfen der Vorgesetzten hängen bleiben!

Ich würde zunächst (alles auf nachweisbarem, schriftlichem Weg!) vom Unternehmen -unter detailierten Auflistung des gesamten Vorganges- eine lückenlose Aufklärung der unhaltbaren Anschuldigungen der Minijobberin verlangen, und dies anschließend zur Personalakte nehmen lassen.

Sollte sich das Unternehmen dies nicht innerhalb von 14 Tagen auf die Reihe bekommen, würde ich natürlich kontinuierlich nachhaken, zum gleichen Zeitpunkt jedoch Privatklage wegen Verleumdung und Rufschädigung gegen die Minijobberin erheben, und das Ergebnis dann ebenfalls zur Personalakte geben.

Antwort
von BradleyBiggle, 34

Hallo

so wie die Minijobberin behandelt wurde ist es kein Wunder das sie sich beschwert und dabei übertreibt. 

Da ihr nichts nachgewiesen werden konnte ist sie zu Unrecht beschuldigt worden und letztlich hat sie wegen dieser Anschuldigungen gekündigt, sie wollte wohl nicht weiter mit Leuten arbeiten die ihr nicht Vertrauen und ständig auf ihre Finger schauen. 

Lasst sie in Ruhe! 

Die Bosse scheinen ja so oder so deiner Frau mehr zu glauben. 

°LG

Kommentar von Jesse34 ,

Wenn Du richtig gelesen hättest, wäre Dir sicher aufgefallen, dass meine Frau sie keineswegs beschuldigt hat. Es wurde lediglich der Sachverhalt schriftlich festgehalten.

Kommentar von BradleyBiggle ,

Deine Frau und ihre Stellvertreterin haben mit dem Mädchen gesprochen. 

Das hast du selber geschrieben, du hast nicht geschrieben das über den gleichen Sachverhalt mit anderen Mitarbeitern gesprochen wurde. Daher nehme ich an das die Minijobberin die einzige Verdächtige war. 

Somit wurde sie beschuldigt und hat deshalb ihren Job aufgegeben! 

Ich hätte in einem solchen Fall anzeige erstattet wegen Verleumdung und mit der Geschäftsleitung persönlich über das Verhalten deiner Frau gesprochen. 

Antwort
von Annelein69, 29

Deine Frau hat doch eine Zeugin !

Ich würde da nichts unternehmen.So lange die Vorgesetzten hinter deiner Frau stehen ist alles in Ordnung.

Antwort
von holgerholger, 15

Gibts bei deiner Frau gerade Ausrufezeichen im Angebot, oder warum schmeisst Du so damit rum. Ein Punkt am Ende eines Satzes ist doch auch was schönes.

Kommentar von Nightstick ,

Das sind "Förmlichkeiten" - Du solltest darüber hinaus besser einen Beitrag zur Sache hervorbringen (!!!)

Kommentar von holgerholger ,

Aber gern!! Die Mitarbeiterin wurde verdächtigt!!! Es wurde Ihr ein Fehlverhalten vorgeworfen!!!  Die konnte aber nicht ! nachgewiesen werden!!! Trotzdem wird weiter behauptet, sie hätte das Geld aus der Kasse genommen!!!! Darüber würde ich mich auch beschweren!!! Der Fragesteller war nicht dabei, tut aber so, als sei es ausgeschlossen, daß seine Frau etwas missverständliches gesagt habe!!!!

Hey!! DAs macht ja Spass!!! Kein Brief mehr ohne mindestens 20 !!!!! ;-)

Kommentar von Jesse34 ,

Vielen Dank für Deinen Beitrag !!! Leider war er nicht wirklich hilfreich !!! Denn hier geht es um ein ernstes Thema, und nicht um Interpunktion !!!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten