HansWernerK am 15.02.2008 um 3:53 Uhr
Ich verstehe einfach nicht, warum es nun wohl chic ist, von Rauchern zu reden. Ist denn nun nicht mehr so, dass man einen Menschen nicht deshalb, weil er einen A... hat, nicht A...loch nennen darf. Wenn doch, warum darf man dann nun einen Menschen als "Raucher" diskreminieren.

Lieber Hans-Werner,
Deine Formulierung ist ganz schön krass! Vielleicht achtest Du in Zukunft darauf, Deine Frage weniger provokant zu formulieren, weil sie sonst schnell missverstanden werden kann.
Viele Grüße
Verena vom gutefrage.net-Support

Ich bin Raucher und das ist auch gut so.
Die Bezeichnung "Raucher" diskriminiert nicht und hat nie diskriminiert. Allerdings werden Raucher seit einiger Zeit als solche diskriminiert. Betrieben wird das von Leuten, wie diesem Nichtraucherverein in Wiesbaden, der Altkanzler Schmidt wegen Körperverletzung angezeigt hat, weil er in Hamburg geraucht hat. Das zeigt auch sehr deutlich, worum es diesen Leuten eigentlich geht.

Ich gestehe,auch ich bin Raucher. Aber auch ich bin ein Mensch und es gehört zu meiner persönlichen Freiheit zurauchen oder nicht. Wenn der Staat es so verwerflich und schlimm findet wie es im Moment in den Medien dargestellt wird, dann sollte er konsequent sein und es ganz verbieten . Wo es nix zurauchen gibt - kann man auch nicht rauchen. Aber dann würde ja die Raucher Steuer weck fallen.Und was heist eigentlich mehr Kosten wegen Krankheiten - wenn rauchen dazu beiträgt das man eher stirbt dann wird der Staat doch entlastet.Es muss wohl unterm Strich doch ein gutes Geschäft sein. Dieser unserer aller Staat ist inkonsequent und verlogen. MfG freefree

Da spielt glaube ich so was ähnliches mit wie beim Trinker.
Alkoholiker sind Suchties, Raucher auch. Nur war Rauchen bisher noch nicht so verpönt wie gerade jetzt. Und mancher bläst sein Ego damit auf, dass er mit Fingern auf die "Stinker" zeigt

Ich sehe es wie Reinmund und teilweise wie WolfRichter. Abgesehen von den wenigen Genussrauchern ist rauchen eine Suchtkrankheit. Stell Dir vor, was das für eine Auswirkung auf die Finanzen der Krankenkassen hätte, wenn es wirklich als eine Suchtkrankheit angesehen und behandelt wäre. Es ist doch für den Staat viel kostengünstiger das Geld in panikverbreitende Kampagnen zu stecken und mit billigen Parolen die Menschen zu manipulieren und dadurch Nichtrauchern das Gefühl zu geben Sie wären etwas Besseres. Es wurde ziemlich genau ausgerechnet, daß die Raucher dem Staat zur Zeit viel weniger kosten als Nichtraucher. (Wenn mann einkalkuliert wieviel früher Sie sterben und dadurch Renten und Gesundheitkosten im hohen Alter ausfallen.) Die übertriebene Panikmache mit dem Passivrauchen zB. in einer Kneipe....ich glaube, wenn es erwartet wird, daß man das wirklich ernst nehmen soll beleidigt man damit die Intelligenz der Menschen. (Bevor sich hier jemand beschwert: Ich meine damit nicht das ein Kind zu hause ständigem Rauch ausgesetzt werden soll). Aber billige Argumente und Panikmache hervorzuziehen, nur weil mir der Geruch von einigen nicht gefällt, finde ich wirklich einfach billig.
Was mir immer wieder auffällt, das sich immer die Leute am lautesten über Raucher beschweren die sich sonst auch immer versuchen sich als etwas Besseres darzustellen. Ist euch das auch schon aufgefallen??
Die Zeit ist reif für ein RAUCHERSCHUTZGESETZ.
berthold11 am 15. Februar 2008 07:03 Mir fällt gerade die große Menge an Rechtsschreibfehler auf. Sorry. Habe den "absenden" Knopf gedrückt ohne durchzulesen.
Eins mal vorne weg, auch ich bin Raucherin. Das Rauchen schädlich ist, ist allen wohl bekannt. Doch was mir "stinkt" sind Aussagen wie man mir sie neulich an den Kopf warf. Zitat: Wenn Nichtraucher sterben liegt es daran dass sie durch Passivrauchen krankgemacht wurden!" Das ist eine völlig unqualifizierte Aussage!! An allem den Rauchern die Schuld geben ist - wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Sollen sie uns das Rauchen auf öffentlichen Plätzen oder Lokale verbieten, bitte. Doch die Regierung wird den Teufel tun und Rauchen generell verbieten. Denn das wären enorme Einbußen. Steuern die dann alle, auch die Nichtraucher, auffangen müssen und dann wird das nächste Geheule losgehen. Nur als Beispiel: die Spritpreise sind enorm gestiegen in den letzten 10 Jahre und trotzdem fahren wir alle mit dem Auto weiter. Ich finde man braucht einen Sündenbock für das was einen im Leben schief geht. Man wird krank - kann doch nicht sein, man lebt doch gesund. Ganz einfach: da sind die Raucher dran Schuld. Es sollte doch jeden selbst überlassen werden wie er leben möchte, oder. Mal sehen was man sich noch in den nächsten Jahren einfallen lässt.
Ich weiss zwar nicht, wann die ersten Menschen anfingen zu rauchen - aber ich denke, dies ist schon sehr lange her. Ebenso weiss jeder Raucher schon lange, dass das Rauchen seine Gesundheit schädigt. Auch der Staat (nicht nur der deutsche Staat) hat auch schon lange erkannt, dass er mit dieser Angewohnheit sehr viel Geld in Form von Steuern kassieren kann.
Nun haben sich in den letzten Jahrzehnten viele Nichtraucher stark gemacht. Sie wollen den Rauchern das Rauchen nicht verbieten, aber erinnern daran, dass die Raucher beispielsweise höhere Krankenkosten verursachen und sie als Nichtraucher ebenfalls schädigen.
Der Einfluss der Nichtraucher mit ihren verschiedensten, andauernden Kampagnen hat so stark gewirkt, dass selbst der Staat sich nun gegen die Raucher stellt und diesen das Rauchen in immer mehr Situationen strikt verbietet.
Es ist für viele nicht nachvollziehbar, wie der Gesetzgeber in vielen - unter Anderem der Raucherfrage - so strikt eingreift und so die Persönlichkeitsrechte der einen Gruppe einschränkt und die der anderen stärkt.
Es gibt sicherlich noch zahlreiche andere Dinge, die mich schädigen - nur gibt es hiergegen keine geeignete Lobby.
Ich selbst werde so lange weiterrauchen, wie mir danach zumute ist, und lasse mich durch Diskriminierungen oder gar Beschimpfungen nicht beeindrucken. Den Schaden hat der Staat letztlich selbst (ich sitze z. B. in keine Kneipe und trinke mein Bier ohne Zigarette), nur dass er in der Lage ist diesen an anderer Stelle wieder auszugleichen. Leider.
WolfRichter am 15. Februar 2008 12:38 Ein durchschnittlicher Nichtraucher verursacht im Laufe seines Lebens ca. 280.000 Euro Kosten für die Krankenversicherung; ein durchschnittlicher Raucher 220.000 Euro. (Ich spreche nur von der Krankenversicherung; Rentenersparnis und Steuereinnahmen sind nicht einbezogen.) Wer verursacht also mehr Krankheitskosten?

Toll, was hier so kommt! Ich bin auch Raucher und habe mich mittler Weile seit Jahren daran gewöhnt, dass die Menschen und ganz speziell die Deutschen gerne auf einer Minderheit herumtreten.
Die freundlichsten Menschen um mich herum sind Raucher, die Nichtraucher laufen nur mit gefletschten Zähnen herum.
Und wer mir von passivem Mitrauchen erzählt, wird sofort als Weichei, Schwächling und Looser angesehen und zurückgewiesen.
Ich rauche seit dem 14. Lebensjahr und bin nun 64. Hatte nie Krankheiten oder Wehwehchen. Lungenprüfungen ergeben stets Nachfagen nach Sport : Nein, Nie!
In Deutschland hat man so viele Rechte und persönliche Freiheiten! Wer hat dann das Recht, sich in MEIN Leben einzumischen und meine Wünsche und Neigungen zu steuern.
Außerdem wird viel mehr Geld für Trinker und Süchtige ausgegeben! Da gibt's sogar teure Kliniken ( von den Krankenkassen finanziert! ) und viele Familien und Beziehungen zerbrechen dabei. Darüber spricht keiner.

Ich bin fast ganz Eurer Meinung. Ich bin auch Raucherin und nehme natürlich auch Rücksicht auf Nichtraucher. Was müssen wir uns noch alles verbieten lassen ? In diesem Staat zu leben ist langsam wirklich nicht mehr schön. Lg und einen schönen Tag.

..nun mal im Ernst, wer oder was ist denn der Staat? Das sind Menschen, Du und ich......hast Du wirklich das Gefühl, wenn der "Staat" das Rauchen gänzlich verbieten würde, dann gäbe es keine Raucher mehr? Der Mensch findet immer ein Schlupfloch. Sicher, jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, was immer er darunter verstehen mag, das glaubt ein Selbstmordattentäter auch. Jeder Mensch sollte m.E. bei sich selbst anfangen bevor er mit den Fingern auf andere zeigt. Wenn jemand rauchen will, dann soll er. Wenn jemand Sport betreiben will, bis seine Gelenke im Eimer sind, dann soll er. Irgendwann kommt der Tag, wo er einsieht, dass er sich selber schadet und bis dahin.........wie nennst Du es, persönliche Freiheit.......wir sollten uns gegenseitig wirklich das alles offen lassen, nur wenn es dann ans "Bezahlen" geht, bitte nicht jammern......
Ich bin Nichtraucher und habe in allgemeinen nichts gegen Raucher. Mit dem neuen Gesetz wird denke ich keiner diskriminiert, eher es werden Regeln gesetzt. Es gibt leider immer wieder Raucher, möchte hier haber nicht alle gleichstellen, die überall rauchen müssen und auf andere Menschen leider keine rücksicht nehmen. Somit war es klar das irgendwann mal so ein Gesetz kommen mußt welches Rauchern verbietet in öffentlichen Einrichtungen zu rauchen, was in vielen anderen Ländern schon seit Jahren so ist. Wenn mich ein Raucher höfflich gefragt hatte der bei uns am Tisch saß ob er rauchen darf war ich selten einer der gesagt hatte nein sie dürfen hier nicht rauchen. Nur möchte man beim Essen nicht unbedingt mit Rauch eingenebelt werden. Als Raucher sollte man sich doch auch mal selbst an der Nase zumpfen und fragen muß ich jetzt unbedingt eine rauchen und andere belässtigen oder kann ich mich auch mal 5 min zurückhalten und im freien rauchen.
Auch ich bin /war raucher! Ich habe im Bar geshcäft sehr viel erlebt wie zum bsp. auch das sich leute im freien zuerst sich zu einem rauchertisch gesetzt haben und sich dann über den rauchgestank mokiert haben. Ich bin der meinung das es NIchtraucher und raucher bereiche geben sollte das sehe ich ein aber das komplette rauchverbot in den lokal führen doch nur dazu das sich die raucher im freien treffen und bei konsum von alkohol und freunde treffen wird so mancher laut und das führt dazu das sich nachbarn und sonstige bewohner belästigt fühlen und der wirt oder der betreiber des lokals bekommt probleme, wegen lärmbelästigung, ausserdem hat man als kellner dann nicht die möglichkeit seine Gäste im auge zu behalten; Leider ist es schon soweit und bald heißt es auch noch das raucher die mörder der nation sind!
Vorweg: Ich bin seit Jahren Nichtraucher und sehr glücklich darüber! Es ist schön bei eiern Tasse Kaffe kein zwang zu verspüren! Sondern ganz einafch den Kaffee geniessen zu können. Das war als Raucherin nicht möglich! da war mein Kaffe nur Nebensache! Viel wichtiger war die Zigarette!
So nun aber zur eigentlichen Frage:
es ist einfach total super, dass ich endlich auch mit Kind mal zB in den irish Pub gehen kann um Fish & Chips zu essen! Oder zum Mexikaner um die Ecke. Um mein kind zu schützen habe ich bisher auf solche Abende verzichtet! Silvester waren wir bei unserem Italiener nebenan. Es waren einige familien mit Kindern da und Raucher sind nach draußen gegangen! Es war ein sehr schöner rauchfreier Abend! UND ENDLICH konnten wir mal eine richtieg Silvesterparty mitmachen...trotz Kind!!! Seitdem unser Kind geboren war habe ich jedes Jahr Silvester zu Hause verbracht. ICH Danke den Gesetzgebern dass sie mir endlich ermöglichen mich MIT KIND auch am öffentlichem Leben besser beteiligen zu können!
Das was hier im Lande gerade passiert ist in Amerika schon seid vielen jahren Alltag. Trotz vieler Raucher! Und trotzdem leben alle friedlich miteinander!
Ich verstehe zwar auch eine gewisse Wut von Seiten der Raucher...aaaaaber glaubt mir...ihr werdet es überleben ... genauso wie Nichtraucher es Jahrelang überlebt haben bei jedem Kneipengang benebelt zu werden! Jetzt sind halt wir Nichtraucher mal dran!
Morgen gehen wir mit Freunden und den Kindern zum Afrikaner! Ganz Rauchfrei! Juchuuu...wir können endlich auch mit Kindern essen gehen!!!

in letzter Zeit konnten wir doch Tag für Tag erleben, wie mit populistischen Maßnahmen gepunktet, anstatt wirkliche Probleme in diesem Land anzugehen...
Tja und dann sitzt der Politiker ABC mit einem Heiligenschein in einer Presekonferenz oder was weiß ich und brüstet sich damit, was er doch alles getan für das Wohl der Menschheit...
Um ehrlich zu sein, ich finde diese ganzen Sachen zum K....