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Sind psychlogische Tests bei Bewerbungsgesprächen zulässig?

gefragt von klaus123 am 24.08.2007 um 22:03 Uhr

Eine Bekannte hatte ein Bewerbungsgespräch als Texterin in einer größeren Werbeagentur, dort machte dann u.a. ein Psychologe einen psychologischen Test mit ihr bezogen auf Charaktereigenschaften und Charakterstärken- bzw. schwächen. Ist so was etwa zulässig, ich fand das ganz schön heftig?


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anonym
beantwortet von mika1 am 24. August 2007 22:07
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Psychologische Eignungsuntersuchungen sind selbst im Falle der Einwilligung des Bewerbers nicht uneingeschränkt zulässig. Derartige Tests sind grundsätzlich nur bei der Besetzung bedeutsamer Stellen zulässig und auch nur dann, wenn der Bewerber über den voraussichtlichen Verlauf und die Reichweite des Tests aufgeklärt wurde und vorher eingewilligt hat. Auch hier ist der Test auf die Relevanz für die auszuübende Tätigkeit zu beschränken.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 25. August 2007 09:35

@mika1:

Derartige Tests sind grundsätzlich nur bei der Besetzung bedeutsamer Stellen zulässig ...

Sind Ausbildungsplätze Deiner Meinung nach "bedeutsame Stellen"?

Dort werden häufig psychologische Eignungstestes eingesetzt und das ist auch verständlich, da es ja darum geht festzustellen, ob jemand für einen Beruf geeignet ist, in dem er noch nicht tätig war, sodass er auch keine "passenden" Zeugnisse haben kann.


bitmap
beantwortet von bitmap am 24. August 2007 22:05
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Insofern man das mitmacht, ist das auch zulässig. Man kanns ja auch gerne verweigern.


Panaemorfa
beantwortet von Panaemorfa am 24. August 2007 22:07
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Ja das sind sie, obwohl sie umstritten sind!

Ich persönlich finde es nicht schlimm und für eine Firma eine zusätzliche Erweiterung des Persönlichkeitsbildes.

Ich habe eine Kollegin, bei der wäre es wünschenswert gewesen, hätte sie so einen Test am Anfang gemacht, wir alle hätten uns viel erspart!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 24. August 2007 22:10
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Letzlich ist jeder Test ein "psychologischer" Test - das hoffe ich jedenfalls, denn sonst hätte der Chef ihn sich privat zurechtgebastelt und das wäre gar nicht gut.

Ein Test muss wissenschaftlich konstruiert und anschliessend validiert werden und genau das haben Psychologen im Studium gelernt.

Manche Firmen lassen ihre Testes dann auch von Psychologen durchführen - etwa, weil sie keinen Mitarbeiter haben, der dafür qualifiziert wäre - und das ist für den Bewerber ja eher besser, weil es dort sicher seltener Fehlinterpretationen der Resultate gibt, als wenn irgendeine weniger qualifizierte Mitarbeiterin der Personalabteilung damit beauftragt würde.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 24. August 2007 22:11
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Es tummeln sich viele Psychologen bei Werbeagenturen rum, die müssen ihre Daseinsberechtigung wohl mit solchen Tests beweisen!


Qetan
beantwortet von Qetan am 24. August 2007 22:08
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Natürlich ist das zulässig. Wenn man das nicht mitmachen möchte, muss man auf die Stelle verzichten.


wj2000
beantwortet von wj2000 am 25. August 2007 23:29
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ja


anonym
beantwortet von kbra01 am 24. August 2007 22:55
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Kann mich noch an ein Einstellungsgespräch genau erinnern. Dieses Gespräch wurde von einer psychologisch geschulten Personalabteilungsangestellten durchgeführt und war auch ohne direkte Ankreuz-Tests eine ganz ausgefuchste Sache. Dort wird zum Bespiel gefragt, was man vom Arbeitgeber außer "Geld" erwarte. Oder eine Serie von verklausulierten Fangfragen, auf die man zunächst nicht vorbereitet war. Plötzlich wurde auf Englisch gesprochen. Das war eine der Grundvoraussetzungen für den Job. Bei Jobs für Werbeagenturen könnte ich mir vorstellen, daß man mit Fragebogentests oder Bild-Tests konfrontiert wird, weil eben nicht alles "verbalisiert" dargestellt werden kann. Zum Beispiel "Kreativität". Sofern das mit dem Tätigkeitsprofil der Stelle in direktem Zusammenhang steht, fände ich das legitim.

Kommentar von kbra01 am 24. August 2007 22:59

Es geht noch weiter: Plötzlich klingelte das Telefon, gleichzeitig kam eine weitere Person herein mit einem direkten Anliegen. Nun wurde getestet, wie der Kandidat damit umgeht. Ob er in der Lage ist, den stressigen Büroalltag "multitaskingmäßig" zu bewältigen.


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