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Sind Private-Equity-Fonds als mittelfristige Geldanlage zu empfehlen oder besteht ein zu hohes Risiko?

gefragt von sospeedy am 11.06.2007 um 0:19 Uhr

Bei Private-Equity-Fonds werden hohe Gewinne versprochen - jedoch will ich mit meinem Geld natürlich sorgsam umgehen - ist diese Anlage empfehlenswert oder besteht tatsächlich ein hohes Risiko? Wer hat Erfahrungen hiermit?


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Reply


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 11. Juni 2007 08:47
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Private Equity Fonds finanzieren Unternehmen, die noch nicht auf dem Markt sind. D.h. sie geben Geld für Entwicklung, Unternehmensaufbau, Rerganisation und noch einiges mehr. Das Risiko ist natürlich dementsprechend höher. Der Gewinn liegt darin, das die PE-Fonds nach Erfolg des Unternehmens entweder die Anteile verkaufen oder am Börsengang mit verdienen. Es liegt in der Natur, dass nur sehr wenige Unternehmen auch Erfolg haben. Das ist das Risiko. Eine Anlage in PE-Fonds empfiehlt sich nur als Beimischung sowie voriger Recherche und Beratung.

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 11. Juni 2007 10:36

super eklärt, nichts hinzuzufügen, D.H.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 11. Juni 2007 15:43
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Private Equity bedeutet die Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen, das zunächst Kapital von Investoren benötigt um zu einem späteren Zeitpunkt den wirtschaftlichen Erfolg mit den Kapitalgebern zu teilen. Das Konzept Private Equity ist eine Kapitalunterstützung auf Zeit.

Das ist jetzt zwar ein Werbespruch, trifft es aber ganz gut.

PE wird keineswegs nur für "neue" Unternehmen gesucht, die noch gar nicht auf dem Markt sind, sondern auch, wenn ein kleineres Unternehmen seine Aktivitäten ausweiten will.

Ein Risiko besteht natürlich bei jeder Geldanlage, aber wenn etwa ein Unternehmen, das schon mehrere Bürogebäude errichtet hat und betreibt, für einen weiteren Neubau PE-Kapital sucht, dann ist das Risiko schon besser überschaubar.

Wenn das Unternehmen sich an dem Neubau auch mit eigenem Kapital beteiligt und wenn es schon feste Mieter gibt - umso besser.

Üblicherweise läuft eine solche Beteiligung über vielleicht 5-7 Jahre.

Zu diesem Zeitpunkt wird dann etwa, um beim Beispiel zu bleiben, das Haus verkauft und der Erlös unter den Kapitalgebern aufgeteilt - bis dahin gab es "nur" Zinsen.

Entscheidend ist wirklich, wer will mit Deinem Geld genau was machen, wieviel Erfahrung hat er in diesem Sektor und inwieweit "riskiert" er hier auch eigenes Geld.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 11. Juni 2007 08:04
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Die Rechnung ist doch ganz einfach, je höher die versprochenen Gewinne, je größer das Risiko. Befrage eine Verbraucherzentrale, die kennen mittlerweile die schwarzen Schafe.




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