Sind Pilze radioaktiv?

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9 Antworten

Hallo,

ganz sicher nicht. Champignons stammen im Lebensmittelhandel immer aus der Zucht und weisen keine Radioaktivität auf.

Wildpilze können in einigen Regionen Deutschlands (z.B. Südbayern, Bayerischer Wald) leicht radioaktiv belastet sein. Der Maronenröhrling ist z.B. leider etwas "begünstigt", Cäsium zu speichern. Man hat jedoch festgestellt, dass sich das Cäsium fast ausschließlich in der Haut des Hutes befindet. Entfernt man diese, so kann man auch belastete Maronen ohne Probleme essen.

Im Übrigen gibt es - abhängig von Boden und Gestein - auch sehr viel natürliche Radioaktivität in Deutschland.

Wegen Champignons jedenfalls musst Du dir keine Sorgen machen.

LG  Jürgen

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Wenn du sie bislang gegessen hast, kannst du es ohnedies nicht mehr ändern.

Jedoch sind die meisten Champignons nicht in freier Natur, in Wald und Wiesen gewachsen sondern in Gärtnereien gezüchtet.

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Warum sollten sie radioaktiv sein, wenn deine Pilze nicht gerade aus der Region Fukushima kommen?

Es stimmt, dass Pilze radioaktive Verseuchung lange speichern. Aber die letzte "Verseuchung" Westeuropas ist 30 Jahre her. Insofern musst du dir keine Gedanken machen. Zumal deine Champions mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer Zucht kommen.

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In einer radioaktiven Umgebung bestimmt. Aber ansonsten produzieren Pilze keine Strahlung soweit ich weiß.

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wen sie nicht in der Nähe von Atomkraftwerken wachsen glaub ich eher nicht aber man sollte schon vorsichtig sein und ein Verkäufer Fragen von welchen Ort der Pilz kommt 

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Kommentar von kidsmom
29.04.2016, 11:47

na dann frag mal im Supermarkt den Gemüse "Einschlichter", woher diese Pilze stammen...

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Von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 sind auch heute noch vor allem Waldgebiete in Süddeutschland betroffen, wie das Münchener Umland, der Bayerische Wald, die Alpen und der Pfälzer Wald. In diesen Regionen hatte es kurz nach dem Unglück geregnet, wodurch besonders viel Strahlung in den Boden gelangte. An der hohen Belastung dieser Gebiete wird sich nach Meinung von Fachleuten auch in den kommenden Jahren kaum etwas ändern, denn das radioaktive Cäsium-137 (Cs-137) ist erst nach rund dreißig Jahren zur Hälfte zerfallen. Regional deutlich über dem Grenzwert Wie stark Pilze radioaktiv belastet sind, hängt außerdem von der jeweiligen Pilzart und der Bodenbeschaffenheit ab. Während Cs-137 auf landwirtschaftlichen Nutzflächen kaum eine Rolle spielt, weil es dort fest an die Bodenpartikel gebunden wird, ist es in Waldböden für die Wurzeln frei verfügbar. Röhrenpilze wie zum Beispiel Maronen oder Birkenröhrlinge können noch deutlich erhöhte Grenzwerte aufweisen. Steinpilze sind dagegen viel weniger kontaminiert, wenn auch bei diesem beliebten Pilz in Ostbayern vereinzelt mehr als 300 Becquerel pro Kilogramm auftreten. Am wenigsten belastet sind Sorten, die auf Holz wachsen, der Gelbe Pfifferling etwa oder Krause Glucke.

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Hallo,

Champignons sind Zuchtpilze aus Pilzfarmen ( Gewächshausartige Zucht ) - somit besteht  fast keine Gefahr bzw. die selbe wie bei allen Lebensmitteln.

Einige in freier Natur wachsende Pilze können hingegen sehr wohl belastet  sein in der Form, das Ansammlungen von nukl. Belastungen das erlaubte Maß überschreitet.

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Die Pilze, die du im Supermarkt kaufst wahrscheinlich nicht. Und auch nur die, die noch von Tschernobil betroffen sind, also von der Katastrophe mit dem Atomkraftwerk dort.


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Der einzige radioaktive Pilz ist der "Atompilz" nach einer Atombombe.

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