Sind Philosophen daran interessiert ihre Erkenntnisse so präzise und zugänglich wie möglich zu präsentieren?

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4 Antworten

Hi,- in allen wissenschaftlichen Bereichen wirst du kluge Köpfe finden, die ihr Wissen und erst recht ihre eigenen Ideen nicht "didaktisch" aufbereiten können - insbesondere nicht bei der hierfür notwendigen Reduktion von Komplexität.
Und natürlich gibt es auch "gelehrte Schwätzer" - auch heute noch - egal in welcher Fakultät.

Und fast jeder Schüler macht diese leidvolle Erfahrung mit dem einen oder anderen Lehrer.

Als ehem. Philo-Student möchte ich jedoch eine Lanze für diese Fakultät brechen und mich unter den Schutz von Descart flüchten. Für ihn war die Philosophie "Aufklärung", also die Überwindung des dumpfen Glaubens durch die strukturierte (und selbstreflektierte!) Suche nach Wissen.

Philosophie IST Aufklärung und damit nach Kant die Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit!

Mathematik und Philosophie sind übrigens Zwillinge wobei jedoch die Philosophie der Mathematik vorausgeht denn du wirst leicht feststellen, dass hinter jeder mathematischen Aussage (als Metasprache) eine philosophische Grundannahme über die physikalisch-mathematischen Grundlagen dieser Welt steckt.

Fluch und Segen der Philosophie ist es, dass sie schlußendlich immer mit "Sprache", also Begrifflichkeiten arbeitet woraus in der Geschichte allzu leicht der Weg für jene frei wurde, die sich mit "komplexem" Reden zu "Philosophen" erheben konnten.

Das Konzept einer Universität in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs "Alma Mater" IST Philosophie. Seit dem frühen Mittelalter war es z.B. niemals möglich, Rechtswissenschaften, Medizin, Mathemathik u.s.w. zu studieren ohne auch Philosophie zu belegen da in der Philosophie die einzige Möglichkeit besteht, eine Meta-Theorieebene zur "Systemblindheit" des eigenen Fachbereiches zu schaffen.

Ich würde - unter der Voraussetzung qualifizierten Lehrpersonals - mir heutzutage sehr wünschen, dass Philosophie zum Pflichtfach an Schulen, spätestens nach der Grundschule wird. Gesamtsystemisches Denken auf qualifiziert-strukrurierte Weise fehlt uns heutzutage mehr denn je!

Gruß

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Nicht eindeutig zu sagen. Analytische Philosophen versuchen sehr sauber und genau zu argumentieren. Bekannt sind Mill, Locke oder Wittgenstein.

Kontinentale Philosophen sind dagegen auch für sehr wirre Äußerungen bekannt. Auf die Spitze trieb es wahrscheinlich der hauptvertreter des deutschen Idealismus: Hegel

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nein, denn die "schauern nicht dem volk aus maul) wie luther es tat!

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weit von  den Philosophen entfernt.

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Kommentar von Sims3Suchti16
15.10.2016, 17:22

Würdest du sagen, so eindrucksvoll wie möglich passt?

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