Frage von therealvcrest, 81

Sind menschen "pärchentiere"?

In der tierwelt ist es ja normal dass die meisten tiere nur zur Paarung zusammen sind
Schwäne und pinguine bleiben ihrem Partner anscheinend treu
Jetzt wollte ich fragen ob menschen auch biologisch gesehen sich an nur einen partner binden oder ob es theoretisch ein normaler Prozess ist den partner zu betrügen

Antwort
von Orgrim, 26

Da der Mensch vom Affen also von den Tieren abstammt (oder immer noch eines ist), ist vor allem der Mann rein biologisch betrachtet nicht unbedingt nur auf einen Partner festgelegt.

Jedoch lebt der Mensch mittlerweile in Gesellschaften, in denen Monogamie die Regel ist. Deshalb sollte man als kultivierter Mensch sich auch an diese Normen halten.

Darüber hinaus verfügt der Mensch anders als die Tiere über den freien Willen. Also ist er in der Lage zwischen "Richtig" und "Falsch" zu unterscheiden. Ein moralisch anständiges Leben ist zumindest meiner Meinung nach nur mit einem festen Partner möglich. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Kommentar von Naiver ,

*schmunzel* Orgrim...,
du täuscht dich da nicht? Also, ganz so einfach ist therealvcrests Frage ja nun nicht abzuhandeln. Der Mensch stammt ganz sicher nicht vom Affen ab. Na gut, einige vielleicht *niemandengenauangucke*.
Und Monogamie sei "Regel" Von wem geregelt? Oder meintest du nur "üblich* und Mehrheit? Und in Fragen der Sexualität operiert der Mensch nach seinem freien Willen? Hmhm, da lernte ich eben viel dazu!
Danke dir auch zu deiner klaren Marschrichtung was ein "moralisch anständiges Leben" ausmacht! ;- ))

Kommentar von Orgrim ,

Also der Mensch stammt natürlich nicht von den heute lebenden Affen ab, aber beide also der Mensch und die heutigen Affen haben die selben Vorfahren. Dies ist mittlerweile bewiesen.

Mit der Formulierung, dass Monogamie die "Regel" ist, meine ich, dass dies so weltweit üblich ist. Zumindest war dies so in den letzten Jahrhunderten. In den letzten Jahrzehnten wird dies vor allem in den westlichen Ländern leider häufig anders gehandhabt. Aber alle Religionen sind sich da ziemlich einig mit.

Selbstverständlich handelt der Mensch nach seinem freien Willen, auch bei der Sexualität. Natürlich kann er nicht beeinflussen wen er attraktiv findet oder nicht. Dies funktioniert rein biologisch. Aber ob er diesem Interesse nachgeht oder nicht, liegt in seinem/ihrem freien Willen. Zumindest bei einem zivilisierten und anständigen Menschen sollte man davon ausgehen können, dass zwischen einem Gefühl/Wunsch/Phantasie/... und der realen Tat noch ein gesunder Menschenverstand und eine Charakter zwischengeschaltet ist. Natürlich trifft dies leider nicht auf alle Menschen zu.

Was den Punkt von der Moral angeht, habe ich ganz klar gesagt, dass ich dies so sehe, aber es diesbezüglich auch andere Meinungen gibt, die respektiert werden müssen. Und ich werde doch für mich selbst entscheiden dürfen, was ich für moralisch halte und was nicht.

Kommentar von ponyfliege ,

wenn die frage nach "pärchentieren" ist, ist damit ganz sicher nicht nur die sexualität gemeint.

wenn es danach ginge, würde sich das menschen"weibchen" mit sovielen unterschiedlichen männchen wie möglich in kurzen zeitabständen paaren, um die wenigen eier, die ihr körper im laufe des lebens heranreifen lässt, auch ganz sicher zu befruchten.

Antwort
von ponyfliege, 13

menschen sind gruppentiere.

dabei kann durchaus der partner innerhalb der gruppe gewechselt werden. jedoch übernimmt auch die gruppe gewaltige soziale aufgaben. zum beispiel die versorgung von müttern mit kleinen kinder, wenn kein direkter partner zum versorgen (aus welchen gründen auch immer) vorhanden ist.

ausserdem werden auch "alttiere" mit versorgt und übernehmen ihrerseits unter anderem die aufgabe, sich um die "jungtiere" zu kümmern, wenn die "elterntiere" mit der nahrungsbeschaffung beschäftigt sind.

Antwort
von jww28, 7

Hi,

Finde das ist schwer zu beantworten, der Mensch verfügt über Vernunft und für den Fortbestand unserer Spezies ist nicht mehr von Nöten, seinen Samen sehr weit zu tragen. Deswegen leben wir in Paaren, so wird der Nachwuchs der ja sehr lange braucht bis der fertig ist bestmöglichst versorgt.

Aber ich nehme auch eher an das der Mensch eher als soziales Gruppentier einzugliedern ist und wenn wir keine Vernunft hätten auch nicht in Paare leben würden, sondern wohl eher wie zB Bonobos leben würden.

Antwort
von rockylady, 44

Der Mensch ist von Natur aus nicht monogam, also treu.

Wenn die Frau befruchtet ist, braucht sie keinen Partner mehr, sondern widmet sich der Aufgabe als Mutter & der Mann verteilt seinen Samen, so oft wie möglich, um seine Art zu erhalten. Das ist jetzt mal einfach ausgedrückt.

Hier mal was Interessantes ...

http://www.zeit.de/2012/13/CH-Monogamie

Kommentar von ponyfliege ,

das ist jetzt mal einfach ausgedrückt - und falsch.

bei der hilflosigkeit des menschenbabys über eine extrem lange zeit und dem langsamen erholen der frau nach der entbindung wäre die spezies mensch schon längst ausgestorben, wenn der mann nur seinen samen verteilen würde - und es würd im verhältnis zur geburtenrate viel weniger männliche nachkommen geben.

Kommentar von rockylady ,

ich habe nicht behauptet, dass der Mann umgehend nach der Befruchtung verschwindet, sondern sich so oft WIE MÖGLICH vermehrt. 

mit "braucht sie keinen Partner mehr" habe ich mich nur auf die Befruchtung bezogen.


Kommentar von ponyfliege ,

das ist definitiv nicht so - ausser du glaubst die geschichte mit den amazonen.

Antwort
von CyberLionLP, 49

Anscheinend sind wir keine Wesen, die nur einen Partner suchen für ganz kurze Zeit, es gibt auch Menschen, die sind länger als 2 Tage zusammen.

Der Mensch sucht sich unterbewusst den Partner, zu dem er sich am meisten hingezogen fühlt und der bestenfalls auch noch als gutes Exemplar zur Fortpflanzung erscheint. Falls der aktuelle Partner einer Person nicht der Mensch ist, zu dem er sich hingezogen fühlt, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Partner betrogen wird. Gängig ist es übrigens auch, eine Beziehung zu beenden aus den selben Gründen oder weil die Gefühle mit der Zeit verfliegen. Das geht aber dann meistens langsamer als besagte paar Tage.

Antwort
von pandachaaan, 27

Menschen sind nicht monogam...d.h eigentlich hat ein Mensch keinen festen Partner.

Antwort
von Andrastor, 13

Der Mensch ist im Grunde ein polygames Wesen. Biologisch gesehen, hat die Partnerschaft mit nur einem Partner keinerlei Relevanz für den Menschen. Die Ehe ist vielmehr ein soziales Konstrukt.

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