Sind mehr Menschen depressiv als wir wissen. Viele meiner Bekannten, denen es nach außen hin gut geht leiden an Depressionen. Wie sind da eure Erfahrungen?

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5 Antworten

Depressionen sind ein Tabu-Thema. Man wird als arbeitsfaul abgestempelt...ist doch alles super, man hat einen Job und eine Wohnung. Anderen geht es viel schlimmer.

Deswegen versuchen viele die Erkrankung geheim zu halten.

In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an einer depressiven Störung. (MOMENTAN)

Dadurch dass die Krankheit gut behandelbar oder auch heilbar ist, heißt im Umkehrschluss, dass nur ein Bruchteil von diesen 4 Millionen in 5 Jahren noch depressiv sind.

Aber dann sind es immernoch 4 Millionen, vielleicht sogar mehr Leute.

Im Laufe des Lebens erkranken also ein guter Prozentteil der Menschen an einer Depression.

Ich habe dazu keine genauen Zahlen, aber es selbst erlebt, wie es ist, wenn man keine Freude mehr am Leben hat.

Ich bin heute wieder in Ordnung(95% der Zeit), trotzdem sage ich, ich habe Depressionen, denn manchmal ist immernoch alles ziemlich schlimm.

Ich bin damit sehr offen, aber viele können das nicht sein.

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Das siehst du richtig, es sind wirklich viel mehr Menschen depressiv. Ich war 5 Monate lang in der Psychiatrie und habe dort meine ganz eigenen Erfahrungen gesammelt. Meine erste Therpeuten zu der ich ambulant ging meinte, das jeder 2te Mensch einmal in seinem Leben eine depressive Phase hat. Ich kenne sehr viele Menschen, die sich nach außen anderest geben als sie wirklich sind. In ihrem Kopf findet ein ewiger Kreislauf statt, der aus Selbstmordgedanken und Unlust besteht. Es ist so das viel zu viele sich jeden Tag aufs neue Stress machen, sei es wegen der Arbeit oder dem Privatleben. Kaum ein Mensch geht den Tag mehr locker an und lässt die Ereignise auf sich zu kommen.

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Es kann ja gar nicht anders sein, als das es tatsächlich mehr depressive Menschen gibt als von denen man es weiß.  Wie sollte es andersrum auch sein. ;)

Wie bei allen Krankheiten (z.B: auch Alkoholkrankheiten) versuchen die Betroffenen ja oft genug diese vor der Öffentlichkeit geheim zu halten.  

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Nicht jede Verstimmung ist eine Depression. Aber ich denke, dass bei Depressionen die Dunkelziffer hoch ist. Nicht jeder wird sich eine Erkrankung eingestehen, nicht jeder wird darüber sprechen wollen. Unbehandelte Depressionen können den Betroffenen Lebensqualität kosten. Sie sollten daher behandelt werden.

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Viele reden einfach nur leichtsinnig von Depressionen.

Man hat nicht gleich Depressionen, weil man eine Down-Phase oder Stimmungsschwankungen hat.

Aber ja, in den letzten Jahren sind Burnout, Depressionen etc. gestiegen.

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