Frage von iRevyn, 382

Sind Magersüchtige blind, Haben sie eine gestörte Wahrnehmung, WTF?

Ich verstehe das Phänomen "Magersucht" einfach nicht. Was geht in den Köpfen von den Menschen vor !? Wenn sie in den Spiegel schauen, merken sie denn nicht, dass sie aussehen wie verfluchte Skelette !? Ich verstehe es einfach nicht oh mein Gott, es macht mich wütend. WIE kann ein Mensch in den Spiegel schauen, sehen dass die Knochen überall schon rausschauen und immer noch denken, dass man zu viel Fett auf den Rippen hat... BITTE KLÄRT MICH AUF!!! Was geht vor in deren Köpfen ich muss es verstehen !!! Oder ist deren Gehirn irgendwie eingeschränkt, sodass man dinge anders wahrnimmt ? Aber das wäre doch dann eine Psychose ?

Antwort
von Suboptimierer, 148

Diese Menschen sind krank. Jemand der diese Krankheit nicht hat, wird es nie ganz verstehen können. 

Das ist so, wie man nicht eine Spinnenphobie beschreiben kann, wenn man keine Spinnenphobie hat. Da kann man 1.000x erwähnen, dass von Spinnen keine Gefahr aus geht.

Irgendetwas hast du sicherlich auch, das du anderen nicht rational erklären kannst. Trinkst du Kaffee lieber ohne Zucker? Angenommen ja. Was geht in deinem Kopf vor sich? Wie kann man Kaffee ohne Zucker mögen?

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Medizin, 159

Hallo!

Haben sie eine gestörte Wahrnehmung

Genau so ist es. Die Fachklinik in Bad Wildungen beschreibt das so :

 “........damit im Zusammenhang findet sich eine hartnäckige Verkennung der eigenen übermäßigen Schlankheit oder Kachexie in Form einer Körperschemastörung: Die eigene Körperform oder Teile des Körpers werden als zu dick wahrgenommen und geradezu massiv überschätzt. Bei Menschen mit einer Anorexia nervosa besteht meist wenig Krankheitseinsicht in die anorektische Störung und die dadurch bedingten Gefahren werden geleugnet“ 

Alles Gute.

Antwort
von MonaxD, 82

Was du verstehen musst, ist dass Magersucht eine Krankheit ist. Sowohl körperlich als auch seelisch. Diese Menschen haben vergessen wie es ist zufrieden mit sich zu sein  und sich in ihrer eigenen Haut wohlzufühlen. 

Sie hoffen einfach nur, dass es ihnen besser geht, wenn sie mehr abgenommen haben.

Das ist das einzige was sie denken, und irgendwann wird es ein Zwang den man nur noch mit Professioneller Hilfe und Willensstärke weg bekommt. 
Diese Menschen sind krank und merken es nicht einmal. 
Das ist das schlimmste an diesen Krankheiten. 

Auch ich habe einen Essstörung. Sie lässt sich nicht in die normalen Essstörungen einsortieren. Aber bei mir ist es erst durch die Jahre entstanden und ich konnte nichts dagegen tun.

 Du musst wissen, dass ich weder über noch Untergewichtig bin aber trotzdem ess ich manchmal Tagelang nichts und nicht weil ich nicht möchte sondern weil ich wirklich nicht kann.

Oft hat die Magersucht mit einem tiefliegenden psychischen Problem zu tun, welches anschließend dazu geführt hat, dass diese Person wenig ist. Und sie können wirklich nichts dagegen tun.

Antwort
von user6363, 110

Ich rieche Troll, so intolerant kann kein Mensch sein. 

> Was geht in den Köpfen von den Menschen vor !?

Was geht eher in deinem Kopf vor? Die Menschen dort sind psychisch am Ende, unter anderem wegen Leuten wie du, Leute die andere Leute auf übelste diskriminieren. Vielleicht bist du auch einfach nur unwissend und ziemlich direkt mit deinen Antworten, ich kenn dich ja nicht.

> Wenn sie in den Spiegel schauen, merken sie denn nicht, dass sie aussehen wie verfluchte Skelette !?

Eventuell, du wirst es nicht glauben, aber alles was wir sehen ist nur der Lichteinfall reflektierter Gegenstände, alles was wir sehen wird in unserem Gehirn verarbeitet. Es kann sein, dass sich magersüchtige Menschen es sich so vorstellen. Also ja, sie haben eine gestörte Wahrnehmung.

> Oder ist deren Gehirn irgendwie eingeschränkt, sodass man dinge anders wahrnimmt ?

Wenn du es so nennen willst, Magersucht ist eine psychische Krankheit also ja man könnte es sagen.

> Aber das wäre doch dann eine Psychose ?

Eine Psychose ist etwas ganz anderes mein Schatz.

Ich weiß nicht wie alt du bist, ich schätze dich auf 12. Magersüchtige Menschen sind einfach nicht nur Menschen die aus Spaß hungern, viele oder gar alle wurden in ihrem Leben oft diskriminiert, beleidigt, und je nach dem wie man psychisch belastbar ist, kann das wirklich stark auf die Psyche gehen, zu Depressionen führen und meist auch direkt in den Tod. Die Menschen hungern nicht aus Spaß, Magersucht ist mordsgefährlich und man sollte wirklich Mitleid mit denen haben und endlich richtige Therapieplätze für sie sichern bevor sie wirklich nur noch aus Organ und Knochen bestehen. 

Antwort
von Loeffelqualle, 136

Ich war selbst magersüchtig und ja, es passiert während des Hungerns etwas mit dem Gehirn. Man fängt an alles verzerrt wahrzunehmen und erkennt sich selbst nicht mehr. Von der Seite sieht man aufeinmal wie ein anderer Mensch aus wie von vorne. Das geht auch wenn man wieder gesund ist nicht weg. Ich kann mich vor den spiegel stellen und mich ganz okay finden. 5 minuten später erscheinen mir meine oberschenkel riesig. danach finde ich sie wieder mega schlang. (ich wiege 70 kilo auf 1,65 aber sehe mich manchmal trotzdem sehr dünn obwohl ich es nicht bin)

Antwort
von MemberUnknow, 74

Das Problem ist meistens eher zu wenige Muskeln.

Fett sollte man praktisch fast keins haben. Zumindest nicht als Gattung Mensch.

Ein Bär der viele Monate Winterschlaf hält und nix frisst und dazu noch ein Junges aufzieht, braucht eine dicke Fettschicht die er sich anfrisst und dann davon aber auch zehrt und überlebt. Danach aber extrem abgemagert ist.

Wir Menschen brauchen das nicht. Für uns ist eine Fettschicht eher hinderlich und muss zusätzlich mit rumgeschleppt werden, versorgt werden und kostet Energie.

Leider haben wir auch verlernt etwas zu tun und sitzen in weichen Sesseln und Bürostühlen, fahren mit dem Auto jede 10 Meter kennen nur noch den Grillsport und Fressen bis der Arzt kommt und Saufen bis zum Umfallen.

Da gibts dann eine Menschenschicht die sich aushungert, weil die Illusion und Propaganda im TV sagt was wie zu sein hat, was zu 99,9% natürlich nur Blödsinn ist und ziemlich oft nur ein verdrehte Weltanschauung oder gleich die glatte Lüge...Wer schaut bitte wirklich noch viel TV und lässt sich seine Lebenszeit dadurch rauben und gleichzeitig fernsteuern?

Dünn sein, im Sinne von kein Fett zu haben ist keine so schlechte Sache. Aber nicht in dem man nix isst, sondern in dem man sportlich einen gesunden Körper aufbaut.

Muskeln geben dem Körper eine Form. WIchtig dabei ist nicht völlig in Kraftsportwahn zu verfallen, das ist meistens auch unnatürlich und ungesund, aber ein atletischer Körper mit kaum Fett ist völlig natürlich und gut.

Wenn ich heute so sehe wie wir verlernt haben was normal ist.

Ich sehe sehr viele dicke Menschen, die gelten noch als Normal. Dabei sind sie 20 Kilo nur Fett und Wassereinlagerungen durch Gifte über ihre Normale Form, die dann meistens sehr ausgemergelt dünn ist, weil sie bis auf Handy vor sich her tragen keine normale Bewegung mehr kennen.

Aber mit den aufgedunsenen fetten Körpern, sehen sie aus als seien sie normalgewichtig und gesund.

Ich mag aber auch nicht die fanatischen Sportler die sich für einen Sixpack schinden und dann mit ihren hochdefinierten Körpern, extra hautenge Klamotten tragen, um ihren schwaches Ego aufzuwerten.

Sie vermitteln auch ein völlig falsches Bild und sind nicht der Standard der Natur, sondern herangezüchtete Opfer des vorgegaukelten Schönheitsidials.

Sie schaden dem Zusammenleben durch diese falsch angesetzte Messlatte ebenso, wie die angeblich Normalgewichtigen, die jedoch alles andere als normalgewichtig sind...

Es gibt sie aber noch. Menschen die wirklich völlig normale Körper haben. Weder einfach nur prall durch zu viel Gifte, noch übermäßig durchtrainiert.

Viele Grüße

Antwort
von Mangoherz, 145

Natürlich wissen sie, dass sie dünner als dicke Menschen sind, nur für sie selber noch nicht ZU dünn. Sie wollen ja so mager wie möglich sein! Und wenn noch zu wenig Knochen rausgucken, dann machen sie weiter, weil es eben noch magerer sein soll.

Kommentar von YlvaZoraa ,

Irgendwann kommt es nicht mehr darauf an wie stark man die Knochen sieht, sondern darauf was die Wagage anzeigt.

Antwort
von WhoozzleBoo, 98

Wenn man nicht selbst daran leidet, kann man das auch nicht verstehen. Magersucht ist wie jede andere Sucht eine Krankheit, gegen die man meistens nicht selbst bekämpfen kann.

Antwort
von Fragenwacht, 144

Sie haben eine Verhaltensstörung die behandelt werden sollte. 

Antwort
von JanfoxDE, 53

Es gibt sogenannte Braune Zellen, bei manchen an und bei manchen Aus. Diese sorgen für eine Speicherung von Ressourcen (Fett) ohne diese in Zucker umzuwandeln.

Antwort
von bikerin99, 129

Es ist keine Psychose, aber Magersüchtige haben eine andere Wahrnehmung von sich selbst. Das heißt sie haben innere Bilder von sich selbst, die dann nicht mit unserer Wahrnehmung (Skelett) übereinstimmt. So als ob noch die älteren Bilder, als sie noch mehr Körpergewicht hatten, im Spiegel sichtbar ist.

Kommentar von YlvaZoraa ,

Nein man sieht das man dünn ist. Man weiß auch das ws ungesund ist. Bitte antworte auf solche Fragen nicht, wenn du keine Ahnung hast.

Kommentar von melinaschneid ,

YlvaZoraa es mag Leute geben die das sehen und sich auch bewusst sind das sie krank sind. Es gibt aber auch viele bei denen es nicht so ist. Wenn ich mich als beispiel nehme (ich bin und war nie Magersüchtig) ich habe 22 Kilo gesund und langsam abgenommen dennoch immer noch etwa 15 Kilo Übergewicht. Die letzte zeit habe ich wenig auf meine Ernährung geachtet und ca. 5 Kilo zugenommen. Jawohl ich immer noch einiges weniger wiege als vor der Abnahme fühle ich mich fetter als ich je war. Und so sehe ich mich auch Spiegel. Das ist natürlich vollkommener Humbug aber ich sehe es so. Die selbstwahrnehmung kann wahnsinnig leicht von dem abweichen was der Realität entspricht. Gerade wenn man ein gestörtes Verhältnis zu seinem Körper hat.

Antwort
von MilaKnapp, 153

An all diejenigen, die meinen Magersüchtige als verrückt abstempeln zu müssen: Ich war selbst 4 Jahre lang magersüchtig, hatte Probleme mit meinem Essverhalten! Dass Magersüchtige ein gestörtes Selbstbild haben stimmt zwar, jedoch ist einem das nicht bewusst, man gerät eher unbewusst in diese "Magersuchtsfalle" hinein und möchte immer mehr und mehr! Man kann gar nicht mehr aufhören abzunehmen, man möchte auch nicht aufhören, vor allem sind die meisten Magersüchtigen Perfektionisten und wollen besser und auffälliger sein als andere! Das kann vielerlei Gründe haben... Ist bei jedem individuell... Entweder man hat tatsächlich Gewichtsprobleme oder irgendwelche anderen Probleme in der Familie in der Gesellschaft etc. 

ich hoffe ich konnte die Einstellung mancher Leute gegenüber Magersucht ändern!

Antwort
von ShitzOvran, 113

Magersuchtpatienten leiden unter einer sogenannten Körperschemastörung, d.h. sie sehen sich nicht so wie sie tatsächlich aussehen. Sie sehen sich selbst verzerrt, während sie die Formen anderer Menschen realistischer einschätzen können.

Antwort
von tinimini, 58

Warnehmungsstörungen , Vitamin und Minneralstoffmangel durch die permanente Unterversorgung. Sie sehen sich nicht mehr richtig sondern nur noch ein Trugbild ihrer selbst.

Antwort
von SiViHa72, 72

Das ist die Sache mit dem gestörten Selbstbild. D.h. selbst wenn sie aussehen wie ein Biafra-Kind, sehgen sie selber immer noch "zu fett".

Antwort
von nettermensch, 75

das jetzt zu erklären, das füllt ein dickes buch, das du sowieso nicht verstehst.

Antwort
von iPunktGePunkt, 47

Haben sie eine gestörte Wahrnehmung? <== so ist es, sie sehen sich im Spiegel und nehmen sich als fett und dick wahr: http://cdn.stylefrizz.com/img/anorexia-mirror-picture-ross-brown.jpg , das ist einfach nur krank!

Antwort
von Virginia47, 48

Magersüchtige haben ein gestörtes Selbstwahrnehmungsverhalten.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten