Frage von KleinerGolem, 8

Sind Leute die von der politisch linken in die rechte oder der rechten in die linke Szene wechseln Opportunisten?

Antwort
von Dxmklvw, 3

Der Unbedarfte hält sie für Opportunisten, der Fanatisierte für Trojaner, und der lebenserfahrende Selbstdenkende hält sie für die Hämorrhoiden am Hintern der Politik.


Kommentar von KleinerGolem ,

Wenn dein Kommentar nicht so abwertend wäre, würde ich es positiv bewerten. 

Antwort
von LordofDarkness, 1

Nein, sind sie nicht, denn wenn man beispielsweise das "Hufeisenmodell" betrachtet, stellt man fest, dass die politische Linke und Rechte sich umso mehr annähern, je weiter sie ins Extreme gehen. Es wird also sogar eher leichter, vom einen ins andere Lager zu wechseln.

Dieses Modell hat sich historisch als durchaus praxisnah erwiesen, denn gerade beim Beispiel Nationalsozialismus (rechtsextrem) und Stalinismus (linksextrem) drängen sich dem unvoreingenommenen Beobachter die Parallelen geradezu auf.

Antwort
von voayager, 2

Nicht selten sind es wankelmütige Geister, die vermehrt als Wetterfähnchen sich zeigen und recht unsichere Kantonisten sind. Wer so drauf ist, springt auch leicht wieder ab, ist seltenst ein Gesinnungsmensch.

Antwort
von Bitterkraut, 8

Nein. Nur weil jemand seine Meinung ändert, ist er kein Opportunist.

Ein Opportunist ist, wer sein Fähnchen nach dem Wind hängt, wie man so sagt. Wer keine Meinung hat und sich nur nach seinem eigenen Nutzen richtet. 

Wes Brot ich ess, des Lies ich sing - das ist Opportunismus.

Antwort
von lupoklick, 3

Mit den Jahren können sich Einstellungen ändern

Bundespräsident Heinemann war. bevor er zur SPD kam, in einigen anderen Parteien, auch in der CDU....

das erklärt seine unwürdige Hassrede von "Machtwechsel" und die Kungelei mit Walter Scheel......

Kommentar von KleinerGolem ,

Sollte das in der Regel nicht vor einer solch großen Entscheidung gründlich überlegt sein ?

Kommentar von lupoklick ,

Menschen sind nun einmal nicht "gläsern", obwohl manche zu Quallen wurden. In den Sechzigern besuchte ich mit einer Gruppe den befreundeten CDU-Bundestagsabgeordneten Julius Steiner in Hechingen...

Niemand konnte ahnen, daß er sich 1972 mit 50.000 DM bestechen ließ, Rainer Barzel beim "konstruktiven Mißtrauensvotum" die Stimme zu verweigern....

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