Sind Lehrkräfte nicht eigentlich nur dazu da,dass sie den Schülern den Stoff beibringen?

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6 Antworten

Sie haben auch eine Fürsorgefunktion. Insofern dürfen sie sich schon einmischen, wenn sie eine Gefahr für die Entwicklung des Jugendlichen sehen.

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Kommentar von sunandrain05
05.12.2015, 23:39

stimmt, das Verheerende nur ist, dass bei weitem nicht alle Lehrer dazu in der Lage sind ..bzw. es gibt Lehrer, da denkt man sie bräuchten selber noch eine Art "Erziehung" (ist nicht böse gemeint, aber ich hab echt schon die seltsamsten Fälle erlebt bzw. von Freunden/Bekannten gehört..)

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Kommentar von Seanna
05.12.2015, 23:46

Da geb ich dir Recht. Die Fragestellerin ist hier aber bekannt dafür, eine Essstörung zu haben, die sie nicht einsehen will, und stellt die Frage deshalb, weil sich offenbar ein Lehrer aufgrund dessen um sie sorgt. Und das ist völlig korrekt und gut so. Nur könnte sie das ja vom weiteren Hungern abhalten und das möchte sie jetzt von uns bestätigt wissen, dass der Lehrer sich nicht einzumischen hat..

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Warum sollten Sie nicht auch dazu da sein? Ich finde, ein guter Lehrer interessiert sich in gewissem Maße auch für seine Schüler, und auch für persönliche Belange, wenn ein besonderer Fall vorliegt (z.B. der Schüler hat starke psychische Probleme). Lehramt ist ein sozialer Beruf, daher sollten Einem Schüler nicht egal sein. Klar ist er vorwiegend dazu da, den Unterrichtsstoff zu vermitteln, aber ich als Schülerin fand immer Diejenigen Lehrer toll, die auch ein offenes Ohr für ihre Schüler hatten.

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naja ..was viele immer vergessen ^^ Lehrer sind auch Menschen ;)

ich seh nichts schlechtes dran, wenn ein Lehrer bspw. mitkriegt, dass ein Schüler gemobbt wird, das er versucht zu helfen. Oder wenn jemand bspw. seinem Lehrer sehr vertraut und ein Problem hat, mit dem er nicht weiß wohin er sich wenden soll und ihn (diesen Lehrer) dann um Rat fragt ..wieso nicht? Wieso sollte man anderen Menschen nicht in ihrer Notlage helfen, wenn man dazu in der Lage ist - egal ob es dein Nachbar/Schüler oder jemand völlig anderes ist ?

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Lehrkräfte haben Schutzbefohlene, in diesem Fall Schüler. Sie haben auch eine sozialpädagogische (erziehende) und psychologische Funktion, da sie auf Kinder und Jugendliche einwirken müssen, um ihnen was beibringen zu können. Sie müssten also normalerweise jeden ihrer Schüler fördern können und nicht nur ihren Stoff rauf und runtermosern. Da Kinder und Jugendliche sehr stur sein können, sollte eine Lehrkraft immer sozialtechnisch begabt sein und können so auch bei Problemen helfen.

Geht es aber um private Dinge die nicht den Klassenraum betreffen, geht es die Lehrer nichts an, wenn man das nicht möchte. Dafür gibt es in schulischen Themen den Schulpsychologen. Dass Lehrer Schutzbefohlene unter sich haben bedeutet lediglich, dass derjenige die Verantwortung und Streitschlichterfunktion im Klassenraum für die Schüler trägt und diese nicht psychisch oder physisch unter Druck setzen darf.


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Mittlerweile müssen sie die Kinder ja schon erziehen da die Eltern es nicht machen und sich nicht um ihr Kind kümmern. Muss teilweise ein echter Sc*ei*beruf sein. 

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Die haben ja (leider) keine Schweigepflicht oder so, deswegen können die ja auch bei deinen Eltern anrufen und so

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Kommentar von sunandrain05
05.12.2015, 23:41

naja, aber das ist ja dann demjenigen überlassen, der sich an sie wendet, ob er das Risiko eingehen möchte, oder? Ich meine an und für dich spricht doch eigentlich nichts dagegen einen Lehrer, dem man vetraut auch mal in anderen Dingen zu Rate zu ziehen

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Kommentar von anna76570
06.12.2015, 00:35

Lehrer haben Schweigepflicht! Sie müssen es aber bei Häuslicher Gewalt oder auf Verdacht auf Suizid melden.

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Kommentar von innerscream
06.12.2015, 09:23

Hat ja alles nichts mit dem Körper und der Gesundheit zu tun,also das ist ja jedem selbst überlassen.

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