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Sind Lehrer automatisch privat Krankenversichert?

gefragt von KoalabaerchenKoalabaerchen am 04.11.2009 um 16:50 Uhr

Eine Bekannte von mir meinte, dass sie - da sie Lehrerin sei - ja logischer weiße privat Krankenversichert ist. Jetzt wollte ich wissen, ob alle Lehrer automatisch privat krankenversichert sind und wenn ja, was ist, wenn sie das nicht wollen, da es ihnen zu teuer ist? Können die dann auch eine gesetzliche Krankenkasse wählen?

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lilalu81
beantwortet von lilalu81 am 4. November 2009 16:53
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Hilfreichste Antwort

Für Lehrer lohnt sich die private Versicherung mehr als die gesetztliche, da das Land ihnen die Hälfte erstattet > Beihilfe

Kommentar von 704f0408ceddd90efa6ed51d20c13244smallWasserbetten am 4. November 2009 17:01

Richtig

Kommentar von gnadenlos am 4. November 2009 17:04

Quatsch - nicht jeder Lehrer ist automatisch beihilfeberechtigt, das ist IMMER von der Lohnhöhe abhängig

Kommentar von B7abd7fa3af296e1febf6a1f18708807smallPepsiMaster am 4. November 2009 18:23

Die Beihilfe ist unabhängig von der Lohnhöhe

das hängt davon ab, ob der Lehrer/in verbeamtet ist oder angestellt...


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Wasserbetten
beantwortet von Wasserbetten am 4. November 2009 16:52
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Lehrer sind in der Regel zu 50% Beihilfe fähig, für die Restlichen 50% müßen sie sich privat versichern, gelten bei Arzt als Privatpatienten


Orchidee1
beantwortet von Orchidee1 am 4. November 2009 20:32
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Die Beamten ja. Aber es gibt auch angestellte Lehrer.


heinmueck
beantwortet von heinmueck am 4. November 2009 17:06
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Wenn der Lehrer ein Beamter ist (was nicht immer der Fall ist), dann führt sein Arbeitgeber keine Krankenversicherungsbeiträge an die gesetzliche Krankenkasse ab. Der Beamte ist also gezwungen seine Arztrechnungen selber zu bezahlen.

Wenn dann eine solche Arztrechnung kommt (oder ein Medikament in der Apotheke zum vollen Preis gekauft wurde), zahlt der Beamte zuerst von seinem Gehalt die Rechnung. Dann reicht er eine Rechnungskopie an seinen Arbeitgeber (z. B. die Bezirksregierung) weiter. Bei der dortigen "Beihilfestelle" wird die Rechnung geprüft und dem Beamten ggf. 50% des Rechnungsbetrages ersetzt.

An dem Beamten bleiben also die anderen 50% der Kosten hängen. Da von einem Beamtengehalt leider nicht mal locker die Rechnungen von Gehirnchiurgen, Herztransplantanten oder anderen teueren Einrichtungen bezahlt werden können (auch nicht die 50%), ist der Beamte gezwungen sich und alle seine Familienangehörigen privat zu versichern. Der Versicherung reicht er dann auch all die selbst bezahlten Rechnungen ein und bekommt von dieser dann die anderen 50% ersetzt.

Hintergrund ist nicht etwa die Überlegung, dass es Beamten durch die Privatversicherung und den Status als Privatpatient etwa besser gehen soll als Otto Normalsterblicher. Es geht dem Staat bei dieser Verfahrensweise nur darum Kosten zu sparen. Der Arbeitgeber Staat zahlt nur dann etwas, wenn der Beamte wirklich krank ist - bei Angestellten hingegen müsste der Arbeitgeber jeden Monat einen festen Anteil vom Gehalt abführen, was den Arbeitgeber teurer käme.


SnapeUndDean
beantwortet von SnapeUndDean am 4. November 2009 16:50
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Nein Quatsch


anonym
beantwortet von waltghaupt am 5. November 2009 13:53
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Lehrer im Beamtenverhältbis erhalten Beihilfe in Höhe von bis zu 70% durch den Dienstherren und sollten tunlichst für die restlichen Prozente eine Privatversicherung abschließen, wobei hier die Möglichkeit besteht auch einen Billigtarif zu wählen, der nur Leistungen analog zur GKV bezahlt. Lehrer im Angestelltenverhältnis sind automatisch in der GKV versichert und erst nach Erreichen der Beitragsbemessengrenze können sie sich privat versichern.


anonym
beantwortet von Shakotai am 4. November 2009 21:22
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Lehrer sind nicht automatisch privat krankenversichert. Wenn es sich um Lehrer im Angestelltenverhältnis handelt, müssen sie wie andere Angestellte auch erst die Betragsbemessungsgrenze erreichen und die gesetzl. Bindefrist in der freiwilligen Versicherung bleiben. Danach können sie die gesetzliche kündigen und in die private wechseln. Auch verbeamtete Lehrer sind nicht automatisch privat versichert. Sie haben die Wahl zwischen Beihilfe und gesetzl. Krankenversicherung. Bei der Beihilfe übernimmt der Staat einen Teil der Krankheitskosten. Dieser Teil bewegt sich von 50 % bei Kinderlosen bis 70 % bei Pensionären oder Beamten mit Kindern. Kinder von Beamten erhalten 80 % Beihilfe. Durch eine geringe Aufzahlung erhalten sie von der Beihilfe auch die entsprechend prozentuale Übernahme von privatärztlichen Leistungen. Um nicht auf den restlichen 50 bis 20 % Kosten sitzen zu bleiben schliessen die meisten Beamten eine private Zusatzversicherung ab. Erst diese macht dann aus den Beamten die 'Privat Versicherten'.

Zu den Kosten: Ein 30jähriger lediger Angestellter, welcher in eine private Krankenkasse wechseln könnte, zahlt mtl. etwa 515 € Krankenkassenbeitrag (50:50 mit Arbeitgeber) . Um die dann gleichen Leistungen wie ein privat Versicherter aus einer Kombination aus gesetzl. Kasse und Zusatzversicherungen zu erreichen müsste er aber etwa 800 € rechnen. Wechselt er in die Private zahlt er zwischen 250 und 300 €. (50:50 Arbeitgeber) Der Preis für einen Beihilfetarif kostet ihn etwa 120 €, mit Kind auch nicht viel mehr. Ein Beamter wird also nie in die Verlegenheit kommen, dass ihm der BeihilfePrivattarif zu teuer wird.


Praline
beantwortet von Praline am 4. November 2009 16:54
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Beamtenversicherung ist wie privat!


soust
beantwortet von soust am 4. November 2009 16:53
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In Bayern ist es so, dass Lehrer über die sogenannte "Beihilfe" über ihren Bezirk zu einem bestimmten Prozentsatz krankenversichert sind und den Rest durch eine private Krankenversicherung abdecken müssen. Keine unvorteilhafte Regelung, denn sie müssen ja nur den betreffenden Prozentsatz der Privatkrankenversicherungsbeiträge bezahlen, bekommen aber die gleiche bevorzugte Behandlung wie "Voll-Privatpatienten" (Terminvergabe, Chefarztbehandlungen, Einzelzimmer usw.). Ob das aber in jedem Bundesland genauso geregelt ist, weiß ich nicht.


dingsvomdach
beantwortet von dingsvomdach am 4. November 2009 16:52
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du meinst,weil sie Beamte sind? Kann gut möglich sein.Polizisten sind meines Wissens auch privat versichert oder?

Kommentar von 704f0408ceddd90efa6ed51d20c13244smallWasserbetten am 4. November 2009 16:54

das ist in jedem Bundesland anders, in NRW z.B. haben Polizeibeamte eine freie Heilfürsorge

Kommentar von 431c45c905c51051b685eac39dea1ad3smalldingsvomdach am 4. November 2009 16:58

danke für die Infor,sehr interessant,das wußte ich nicht


Arminiastern
beantwortet von Arminiastern am 4. November 2009 16:52
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nein...glaub nivht, meine oma ist leherin und nicht nicht privat


anonym
beantwortet von gnadenlos am 4. November 2009 16:51
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Ist immer abhängig vom Lohneinkommen und das kann bei Lehrer auch so niedrig sein, dass sie pflichtversichert sind


Knuuutel
beantwortet von Knuuutel am 4. November 2009 16:51
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Das sind Beamte und ich glaube Beamte sind immer privat


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