Sind Kreationisten unter euch?

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12 Antworten

Servus Chef,

Es ist doch ganz einfach: Es gibt k e i n e schlüssigen Argumente für Kreationismus.

Was du von Kreationisten hören wirst, sind religiöse Begründungen, wo bspw. entweder das, was in der Bibel steht, tatsächlich für bare Münze genommen wird oder so kreativ interpretiert wird, dass es irgendwie gerade noch so zu dem aktuellen Stand der Wissenschaft passt.

Besonders fundamentalistische Moslems können Letzteres unglaublich gut - da werden dann mal "naturwissenschaftliche Beweise" aus dem Koran angeführt, wo bspw. anhand von Stellen wie Sure 23,14 (http://islam.de/13827.php?sura=23) behauptet wird, der Koran würde die Embryonalentwicklung beweisen und ähnlicher interpretierte Tatsachen - die natürlich allesamt an den Haaren herbeigezogen sind.


Auch bei den Christen gibt es beide Spielarten - da gibt es Leute, di eglauben tatsächlich, dass die Welt 4004 v. Christus erschaffen worden ist und der Teufel Dinosaurierknochen im Boden vergraben hat, um uns irrezuleiten... Genauso wie es Leute gibt, die behaupten, die Schöpfung würde schon so stimmen, nur dass sie kreativer ausgelegt wird (siehe die Zeugen Jehovas mit ihrem Kreationismus)

Schlüssige Argumente liefern sie aber alle nicht - sie beantworten nur Strohmannargumente, stopfen ihren Gott in die Lücke und ignorieren die Wissenschaft drumherum.

Das beschreibt es sehr gut:

"Argumentativ ist das eine schwache Position. Wenn man in der Wissenschaftsgeschichte zurückschaut, dann wurde immer wieder Gott in alle möglichen Wissenslücken gesetzt. Ob es der Lauf der Sonne war, die Jahreszeiten, die Entstehung von Leben im Mutterleib, die Entwicklung des Lebens auf der Erde, das Verhalten der Materie, usw. Immer wenn die Lücke geschlossen und durch Wissen ersetzt wurde, dann war dort kein Platz mehr für Gott. Das Argument „Gott in der Lücke” ist auch für Gläubige eine Strategie, mir der sie sich langfristig nur selbst enttäuschen können. "

http://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-5-gott-in-der-luecke

Andere Gläubige gehen so weit und wollen die Evolutionstheorie "widerlegen", obwohl es daran nicht einen begründeten Zweifel gibt.

Dass auch das natürlich kein Beweis für Kreationismus ist (und meistens diese "Widerlegungen" auf Strohmannargumenten aufbauen und derart wissenschaftlich falsch sind, dass das eigentlich Jedem sofort auffallen sollte) ist diesen Leuten nicht klar.

Daher: Diskutier lieber erst gar nicht mit solchen Leuten - wer wirklich Kreationist ist kannst du mit Wissenschaft nicht mehr erreichen, leider.

Lg

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Leider gibt es derartige Wirrköpfe in diesem Forum tatsächlich.

Die absurden Thesen der Kreationisten, insbesondere der "Junge-Erde"-Variante, stehen natürlich absolut im Gegensatz zu allem was wir über diesen Kosmos wissen und sind auch nicht mit diesem Wissen vereinbar, welches ein jeder normale Mensch nach Durchlauf unseres Bildungsystems haben müsste. 

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Kommentar von Garfield0001
05.04.2016, 23:58

und? was ändert das an unserem Alltag? absolut nix. also absolut unwichtig überhaupt in der schule erwähnt zu werden.

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Kommentar von Garfield0001
07.04.2016, 09:40

... die Argumente sind gut ^^

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Kreationismus bedeutet zunächst einmal nichts anderes, als dass man von einem (wie auch immer aussehenden) Schöpfer ausgeht, der Ursprung der Welt / des Kosmos ist. 

Woher komme ich? Das ist eine philosophische Grundfrage und naturwissenschaftlich nicht zu beantworten, sondern eben philosophisch. 

Wenn man das auf einen Schöpfer zurückführt, dann ist das meines Erachtens überhaupt nicht bescheuert. Wenn man mit dieser Hypothese "arbeitet", funktioniert man sicherlich nicht weniger gut in biologischer, psychischer und sozialer Hinsicht. Bescheuert könnte eher sein, dass sich manche darüber aufregen, ohne dass ihnen ein Nachteil dadurch entstünde.

Gehen wir davon aus, dass es einen Urknall gegeben hat, anstatt dass es immer gleich ausgesehen hätte, dann kann man doch die Frage stellen, was (oder wer) ursächlich für diesen gewesen ist. Es ist doch nicht sooo unplausibel, dass es Menschen gibt, die von einer raum- und somit zeitlosen Intelligenz als Ursache ausgehen, oder? Natürlich kann man die nicht messen oder wiegen und das beansprucht ja auch keiner. Es ist einfach eine philosophische Überlegung, die sich nicht so wenigen Menschen nahelegt, da durch Naturbeobachtung eine Ursache für ein Ereignis erwartet wird.

Ich persönlich gehe in meinem Weltbild von einem Verursacher, einem Schöpfer aus und ich denke, dass diese Anschauung tolerabel ist. Ich toleriere auch Anschauungen, die von einer Nichtursache des Kosmos ausgehen, obwohl diese Annahme meiner Vernunft Probleme bereitete.

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Ja. Ich bin Kreationist.

Meine Frage ist: was ändert es an meinem Alltag, ob das Universum durch Gott erschaffen wurde oder zufällig entstanden ist? Gar nichts!!!
Und nehmen wir an Gott hätte das Universum vor zig Milliarden Jahren erschaffen. Was dann? Dann wäre es genauso wie es heute ist. Und?
--- aber jetzt meine Frage: was würdest DU tun oder glauben wenn Gott sich dir offenbaren würde und DIR höchstpersönlich beweisen oder zeigen würde, wie er alles geschaffen hat. Würdest du anschließend hier öffentlich sagen: das, was ich als bescheuert hingestellt habe, stimmt doch?

--- Bitte jetzt kein: "das passiert nicht da es keinen Gott gibt"-Geschwafel. es ist nur eine wenn-dann-Frage. Die kannst du ruhig beantworten.

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Kommentar von dadita
06.04.2016, 00:06

Ich würde einen Psychiater aufsuchen, da ich offensichtlich an Wahnvorstellungen leiden würde. 

Ich muss allerdings zugeben, dass wenige Menschen, selbst Kreationisten, so offenkundig stolz auf ihre eigene Ignoranz sind wie du...und das ist kein Kompliment.

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Kommentar von haus360
06.04.2016, 08:06

Ich glaube an Gott und es kann sein dass er vor zig milliarden jahren den Grundstein für alles gelegt hat. Aber viele eurer Ansichten widersprechen Tatsachen die schon längst 100%ig bewiesen wurden. Ich bin sicher wenn Gott selbst mir erzählen wurde wie die welt entstand würde er mir etwas erzählen was wirklich passiert ist. aber solange du an deinen irrsinn nur glaubst, mir egal solange du nicht andere dazu bringen willst.

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Sir Francis Crick (1916-2004), Mitentdecker der DNA-

Struktur, Nobelpreis Medizin 1962

......Die Entstehung von Leben erscheint gegenwärtig wie ein Wunder
angesichts der zahlreichen Bedingungen, die erfüllt gewesen sein
müssen, damit es in Gang kam.......


.....Weshalb schwelgen Biologen dann in unbegründeten Fantasien,
um zu leugnen, was doch so offensichtlich ist: Dass die 200.000
Aminosäure-Ketten, und damit das Leben, nicht durch Zufall
entstanden sind?!.....

Sir John C.Eccles (1903-1997)
Gehirnforscher, Nobelpreis Medizin 1963

....Da materialistische Lösungen darin versagen, unsere erfahreneEinzigartigkeit zu erklären, bin ich gezwungen, die Einzigartigkeitdes Selbst oder der Seele auf eine übernatürliche, spirituelleSchöpfung zurückzuführen ...Ich gestehe ein, dass keine andere Erklärung haltbar ist ...Diese Schlussfolgerung ist von unschätzbarer theologischer Bedeutung. Sie unterstützt entschieden unseren Glauben an die menschliche Seele und ihren wunderbaren Ursprung in einer göttlichen Schöpfung. Sie enthält nicht nur das Bekenntnis des transzendenten Gottes, Schöpfers des Alls - des Gottes, an den Einstein glaubte -, sondern auch des immanent wirkenden Gottesdem wir unser Dasein verdanken.....

Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946)

Astronom und Physiker, bewies die Krümmung von
Lichtstrahlen durch die Schwerkraft
“Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler.
Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.
Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin,
nicht von ihm fort.”

Aus dem PDF 

'Zitate berühmter Naturwissenschaftler über den Glauben an Gott'

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Kommentar von KaeteK
07.04.2016, 09:59

Ich zitiere:

David M. Raup [ 7 ]

"Der Nachweis der Evolution ist nach wie vor erstaunlich lückenhaft.
Ironischerweise haben wir im Hinblick auf evolutionäre Zwischenstufen heute sogar weniger vorzuweisen als zu Darwins Zeiten. Ich meine damit, daß einige klassiche Beispiel, die man früher als Belege für Evolution ansah, inzwischen wieder aufgegeben oder revidiert werden mußte, wie z.B. die Entwicklung des Pferdes in Nordamerika, weil eine solche Interpretation mit dem heutigen Kenntnisstand einfach nicht zu vereinbaren ist."

Quelle http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/evolution/evolution_zitate.html

lg

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Kommentar von dadita
07.04.2016, 10:32

Ausnahmen, selbst zu ihrer Zeit. Mit dem heutigen Wissen sind ihre Aussagen noch weniger vereinbar. 

Allein der Wissenszuwachs in den letzten Jahrzenten ist enorm. Diese Aussagen wurden getätigt, bevor es Hubble, Permutationsmatrizen und Bioinformatik sowie einen Großteil unseres Wissens über die molekulabriologischen Grundlagen der Evolution gab.

Sie zeigen nur (wiedermal), dass kindliche Indoktrination ausgesprochen restistent ist, soweit nichts neues. 

http://www.cnet.com/news/stephen-hawking-makes-it-clear-there-is-no-god/

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Kommentar von Hyperhaes
07.04.2016, 11:35

Sir Francis Crick (1916-2004), Mitentdecker der DNA-

Struktur, Nobelpreis Medizin 1962

Bitte beende den Satz von ihm doch mal, anstatt den Rest einfach wegzulassen und aus dem Kontext zu reissen (du weisst was quote-mining ist, oder?)

Bzgl. dem anderen Zitat: Wer behauptet denn, dass von jetzt auf gleich eine mehrere hunderttausend AS-Sequenz entstanden sein soll? Richtig... keiner... Inzwischen gibt es derart viele Erklärungsmodelle, die diese Lücke schliessen könnten... aber naja... Mal ganz davon abzusehen, dass Crick Anhänger der Panspermie-These war und eben kein Kreationist...

Bzgl. Eddington: Atheismus kann nicht "erfunden werden", es ist einfach die Abwesenheit von Glauben an einen Gott. Oder wer hat den Nicht-Sport-machen erfunden? Nichtsportler? 

Bzgl. Eccles: Mag sein, dass es seine Meinung ist, aber immerhin ist er auch soweit, dass er die evolutionäre Abstammung unterstützt, es aber dabei auf eine göttliche Steuerung begründet (siehe: https://en.wikiquote.org/wiki/John_Carew_Eccles), also wieder eine andere Darstellung als Kreationismus. Im übrigen auch ein gutes Beispiel dafür, dass der Glaube an einen Gott sicherlich nicht von der Wissenschaftlichen Gesellschaft unterdrückt wird... mal so nebenbei, da das sehr häufig als Beiklang rüberkommt.

Bzgl. Kaeteks "Zitat" von David Raup:

Auch hier mal wieder völlig aus dem Kontext gerissen. Eine Seite vorher schreibt Raup noch, dass Evolution absoluter Fakt ist, ebenso beschreibt er nicht, dass z.B. die angepsrochene Evolution des Pferdes aufgegeben werden musste, sondern, dass sie anhand von neuen Daten angepasst wurde. (-> http://commondescent.net/articles/Raup_quote.htm)

Also ehrlich... und ihr wundert euch, dass Kreationisten nicht ernst genommen werden, wenn sie sich solch billiger Methoden bedienen und dann auch noch in Foren so auftreten, als hätten sie sich mit der Materie auseinander gesetzt? 

... und dann auch noch wie Kaetek mit dem Finger auf andere Leute zeigen und meinen sie zu belehren wie man sich benehmen sollte... das ist schon echt dreist!!

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Wenn man eine Frage hat, eine Diskussion wünscht, dann fängt man nicht an, Leute zu beleidigen oder ihre Einstellung zu dem Diskussionsthema. Wenn diese Leute für bescheuert hälst, dann lass sie in Ruhe. Du hast ja schon dein vorgefasste Meinung. Lerne du dich erst mal, wie man sich benimmt. lg

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Kommentar von haus360
06.04.2016, 15:36

Entschuldigung, dass ich dich beleidigt habe, aber ich halte nicht grundsätzlich jeden Kreationisten für bescheuert sondern nur den richtigen Kreationismus an sich. Weiterhin habe ich diese Frage gestellt weil ich mich gefragt habe, wie man überhaupt so eine Einstellung (die ich für bescheuert halte) haben kann. Ich war nicht auf eine Diskussion oder einen Streit aus.

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Ich habe auch nie verstehen können, warum manche, Wissenschaft gegen Gottesglauben auszuspielen versuchen und umgekehrt. So eine Einstellung jedoch als "bescheuert" zu bezeichnen, erleichtert allerdings auch nicht gerade ein Miteinander in unserer Gesellschaft. 

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Kommentar von ScoreMagnet
27.08.2016, 18:09

es ist aber leider treffend

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Nein, Kreationismus ist einfach falsch. Die Evolution ist mehrfach bewiesen, selbst ohne Fossilien. Und die Erde wurde nicht erschaffen sondern entstanden. 

Leider gibt es immer noch Leute die sich gegen die Wissenschaft wehren und behaupten, Gott hätte alle Tiere und die Welt erschaffen. Freut mich, dass du das nicht glaubst / weißt dass es nicht so ist. 

Gerade unter den islamischen Zuwanderern befinden sich aber viele Kreationisten, laut einer Studie glaubt fast die Hälfte (!) der Türken, die Welt wurde vor etwa 10.000 Jahren von "Allah" geschaffen. Der Islam ist eine primitive und rückständige Religion, die sich seit ihrer wissenschaftlichen Vormachtstellung vor vielen Jahrhunderten nicht weiter- sondern zurückentwickelt hat. 

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Nach meiner Erfahrung mehrere bis etliche.

Ob sie es zugeben, ist kein Kriterium.

Und schlüssig sind die Argumente allenfalls im selbstergorenen Weltbild.

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Bescheuert; Wirrköpfe; ignorante Fanatiker; gegen die Wissenschaft; Wahnvorstellungen, die eines Psychiaters bedürfen;

Das sind die Bezeichnungen, die in den letzten 13 Stunden gefallen sind im Bezug auf Menschen, die glauben, dass Gott die Welt geschaffen hat.

Interessant.

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Kommentar von KaeteK
06.04.2016, 10:12

Man darf ruhig sagen, dass solch ein Benehmen zeigt, dass sich viele Eltern keine Zeit mehr für ein gute Erziehung lassen. lg

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Kommentar von dadita
06.04.2016, 12:12

Weil all diese Bezeichnungen bei solchen Menschen durchaus zutreffend sind.

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Komm, du erwartest doch nicht wirklich "schlüssige" Argumente von Leuten die an ein 2.000... okay eigentlich 3.000 Jahre altes Märchen glauben?

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und das weltbild irgendwelcher anderer religionen ist nicht bescheuert?

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Kommentar von haus360
05.04.2016, 20:04

das habe ich nicht gesagt. aber der kreationismus ist eben so besonders

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