Kann man heute eigentlich noch bedenkenlos zugeben, daß man seinem Kind ab und zu mal einen Denkanstoß in Form eines Klapses auf den Po oder die Finger gibt? Ich tue mich da in der Wertung sehr schwer, aber bin auch anders erzogen worden udn habe miene erwachsenen Kinder auch anders erzogen.

heutzutage eird ja gerne behauptet man könne alles mit reden hin kriegen hallo!!was sollich denn einem 1järigen erzählen der gerade dabei ist auf die heisse herdplatte zu fassen oder der immer wieder die tür zumachen will und lässt die finger noch drin ein kleiner KLEINER klaps ist effektiver alle die jetzt aufschreien sollten ich möchte nicht wissen wiviele davon nicht ganz ehrlich sind

Bei einem Konflikt unter Erwachsenen käme ein zivilisierter Mensch nie auf die Idee, diesen körperlich, bzw. unter Anwendung von Gewalt zu lösen.
Da ist es doch naheliegend, dass so etwas bei Kindern, die ja viel kleiner und schwächer sind, erst recht nicht geht!!!
Ich finde, auch der kleinste Klaps ist falsch und überflüssig, es muss auch ohne gehen! Die Frage ist ja nicht, wie der Erwachsene den "Klaps" wahrnimmt, sondern das Empfinden des Kindes, und ich denke, für Kinder ist der manchmal gar nicht so "klein", wie die Erwachsenen das sehen. Es ist halt wesentlich anstrengender, sich mit dem Kind auseinanderzusetzen, als es so zur Ruhe zu bringen.
Meiner Meinung nach ist in der Erziehung keine Form der Gewaltanwendung erlaubt, auch keine seelische, wie beispielsweise Nichtbeachtung, Demütigung oder Liebesentzug und erst recht keine körperliche Züchtigung, wie auch immer man sie euphemistisch umschreiben mag.
krauthexe am 13. Oktober 2007 23:17 Sehr gute Antwort.Ich stimme Dir vollkommen zu.
vollimleben am 13. Oktober 2007 23:40 hast du schon einen heiligen schein jetzt hast du ihn von mir bravo
D.H.
Prima, genau richtig.
Habe meine Töchter ohne "Klapse" erzogen, ich möchte ja auch keine "Klapse" bekommen.
krauthexe am 13. Oktober 2007 23:06 DH

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Klaps und unbeherrschtem Dreinschlagen. Letzteres ist auf jeden Fall zu ächten, ersteres kann durchaus mal nötig bzw. hilfreich sein. Wichtig ist aber, dem Kind zu verstehen zu geben, daß man mit diesem Klaps die "Tat" bestraft, nicht das Kind ablehnt. z.B durch anschließendes in den Arm nehmen. Das funktioniert wirklich!

In den letzten zig-Tausend Jahren hat das wunderbar funktioniert. Jetzt muß ich lésen, dass ich wohl eine zerbrochene Seele haben. War mir noch gar nicht aufgefallen.
Frauen die geschlagen werden, leiden!! Da gibts ein Frauenhaus etc. Die Seele leidet und sie sind erwachsen. Die Seele der Kinder bricht und oft merken sie es selbst nicht. Vertrauen fehlt, Bindungsprobleme etc.
collo am 14. Oktober 2007 23:43 wir reden von einem Klaps, der natürlich nie weh tun darf. Schlagen ist natürlich absolut verwerflich. Ich bin 54 und kann von mir sagen, dass ich noch nie in meinem Leben eine Frau geschlagen habe.

Manchmal geht es nicht anders...
krauthexe am 13. Oktober 2007 23:07 Oh doch,es geht.
JoeWied am 14. Oktober 2007 00:40 Also ein 1-jähriges Kind zu schlagen, finde ich das Letzte. Aber antiautoritäre Erziehung, die funktioniert in der Frühpubertät auch nicht und sonst kommen vielfach komplett unerzogenen Menschen raus, die es nicht mehr lernen sich anzupassen, oder aber es auf die harte Weise im Leben lernen müssen.
Autoritaet hat nicht zu tun mit schlagen. Autoritaet ist klare Meinung und Haltung, Ja ist ja, Nein ist nein. So einfach
JoeWied am 14. Oktober 2007 12:17 Autorität ist keine Meinung und Haltung, sondern deren Durchsetzung ! Aber ich bin mit dir einig, dass dies Gewaltfrei erfolgen soll.

Ein "klaps" auf den Po und das noch als "Denkanstoß" ist ja wohl ein extemes Armmutszeugnis eines denkenden Menschens, der sich anmasst, mehr Wissen als ein kleines Kind zu haben.
krauthexe am 14. Oktober 2007 11:44 Absolut richtig!DH
RolfHoegemann am 14. Oktober 2007 19:41 Weiss ein Kind genausovoel wie ein Erwachsener? hat es schon die gleichen Lebenserfahrungen? Schön wärs.... Ein Erwachsener HAT definitiv mehr Wissen als ein kleines Kind.
Deine unsachliche Antwort ist ein Armutszeugnis ...

Auch ein Klaps ist Schlagen in meinen Augen.Für mich ist so etwas Ohnmacht und Unbeherrschtheit der Erwachsenen.Man darf das keinem Kind antun.So kleine zarte Seelen darf man nicht zerbrechen!
boriswulff am 13. Oktober 2007 22:59 Wenn man einer Krauthexe einen kleinen Klapps auf den Po gibt will man sie doch nicht auch gleich Schlagen. Also da gibt es schon Unterschiede.
krauthexe am 13. Oktober 2007 23:05 @Boriswulff@web.de:Das versuch mal!Hat schon Mancher bereut.:-)
collo am 13. Oktober 2007 23:00 richtig ! ich würde es auch ausdiskutieren
Wishmaster am 13. Oktober 2007 23:11 @krauthexe:
Du hast vollkommen recht!
emjay am 13. Oktober 2007 23:47 Liebe Krauthexe, wir sprechen hier von einem Klaps an dessen Folgen auch die zarteste Kinderseele noch nicht zerbrochen ist. Bitte mal die Kirche im Dorf lassen!!!
krauthexe am 13. Oktober 2007 23:57 Das hat mit der Kirche im Dorf NICHTS zu tun!Man klapst oder schlägt Kinder nicht.Das ist meine Meinung und ich vertrete sie auch.Du bist anderer Meinung,bitte,ich akzeptiere es,aber muss mich Dir nicht anschließen.:-)
Richtig. Du Deine Meinung, andere andere Meinung. Ich haette auf den Teppichklopfer von Mutter gern versichtet.

Bei kleinen Kindern, mit denen man noch nicht wirklich reden kann, geht es nicht immer ohne einen Klapps. Mehr darf es aber wirklich nicht sein. Bei größeren Kindern finde ich das nicht mehr so gut.
Jegliche körperliche Erziehung verfehlt das wahre Ziel. Egal ob Klaps, wegzerren, wegschubsen etc. egal ob Baby, Kleinkind, Kindergartenkind, Schulkind usw. Konsequenzen können auch sehr kleine Kinder lernen und begreifen. Ich habe meine Kinder noch nie schlagen, klapsen müssen, sie haben bislang überlebt, ihre Finger sind nicht verbrannt und sie haben sich nicht vergiftet. Es gibt niemals einen Grund um körperlich einzugreifen. Kinder lernen doch nur daraus das es legitim ist sich mit Klapsen durchzusetzen, Kindergartenkinder können nicht wirklich unterscheiden warum Mama das darf ((!)) und sie nicht.
krauthexe am 13. Oktober 2007 23:18 Richtig!DH
Wishmaster am 13. Oktober 2007 23:23 Ja!
Sorry, aber bevor das Kind vor das Auto rennt, zerre ich es weg. Ob es das versteht oder nicht. Auch das ist körperliches Eingreifen. Ich finde, man kann hier nicht alles über einen Kamm scheren. Die Tendenz ist richtig, aber nicht durchgängig anwendbar. Zu viele unnatürliche Gefahren lauern (z.B. Fenster in Hochhäusern - auf so einen hohen Baum könnten kleine Kinder niemals klettern), so dass sich körperliches Eingreifen nicht immer verhindern lässt.
Richtig. Aber ich wuerde das als retten bezeichnen, etwas wofuer das Kind lebenlang dankbar ist, Mutter und Kind nie vergessen, im positiven Sinn. Erinnerung an Schlaege be;leiben immer negativ.

Es gibt den Spruch:
Geschlagene Kinder werden zu Schläger
Und es stimmt, geschlagene Kinder werden Schlagen, denn so haben Sie gelernt Konflikte auszutragen.
In diesem Sinne: bitte nicht schlagen und schon gar keine 1-jährigen, die sich überhaupt nicht wehren können.
krauthexe am 14. Oktober 2007 11:45 Stimmt.
Die Staerke des Erwachsenen liegt in der Ueberlegenheit des erfahrenen Denkens und Handelns, mit der Einsicht, wie verletzlich ein Kind. Wer noch nicht soweit, schlaegt, vielleicht.

Warum wird ein Klaps auf den Po heutzutage immer gleich mit Gewalt und Prügel gleichgesetzt - ein Klaps, richtig dosiert natürlich und nicht mit Kraft, ist doch, genau wie ein lautes "Nein" nur ein Signal für das Kind "Aufpassen" und tut NICHT weh (einjährige haben einen Pampers-Po-der dämpft)- das Kind erschrickt nur, und das tut es bei einem lauten Wort auch.
Kann es nicht sein, dass wie bei vielem die Situation aus der Sicht eines Erwachsenen beurteilt wird weil die kindliche Sichtweise von uns Erwachsenen nicht mehr nachvollziehbar ist. (ich erinnere an die hier vor einiger Zeit gestellte Frage um Gitterbettchen/Laufstall) Oder kann sich jemand der Erwachsenen noch an einen Klaps aus der Kindheit erinnern? Bestimmt nur die armen Menschen die verprügelt wurden - und Prügel sind was anderes als ein Klaps....
RolfHoegemann am 14. Oktober 2007 19:38 Und Zusatz: Was tut einem Kind mehr weh: Ein Klaps auf die Hand oder das Verbrennen der Hand auf der heissen Herdplatte oder an einer Kerzenflamme?
Das hab ich mich auch gefragt. Wenn ich mit einem Klaps den großen Schmerz vermeiden kann, dann wähle ich doch den Klaps, wenn nichts anderes hilft...

Gegen einen Klapps sagt sicher niemand etwas. Die Frage ist mit welcher Gewalt dieser Klapps gegeben wird. Einige Eltern geben ja Klappse sodass grüne und blaue Flecke entstehen. Da bin ich absolut dagegen. Solche Eltern sollte man schleunigst anzeigen.
Ja!
JoeWied am 14. Oktober 2007 12:22 Es geht nicht darum, ob grün oder blau. Züchtigung hat das Ziel Schmerzen zu verursachen. Das kostet dich schlussendlich aber mehr Autorität, als das was du erreichst, nämlich dass das Kind einen verborgenen Weg sucht, das auszuleben, was du für falsch hältst. Es geht Gewaltfrei, aber nicht Autoritätsfrei ! Ist ein riesiger Unterschied. Klappse nein danke !
RolfHoegemann am 14. Oktober 2007 19:39 Dann sind es auch keine Klapse mehr- DANN ist es Verprügeln...

Meine Tochter ist ein Jahr alt. Sie räumt alles aus, steckt die Finger in die Steckdosen usw usw.......mir ist aufgefallen, das wenn ich etwas wirklich nicht will, wie die Finger in den Steckdosen, dann scheint mein Ton viel bestimmender zu sein als bei einem "nein" wenn sie das Regal ausräumt. Und du wirst es nicht glauben, sie lässt es. Ich glaube nicht, das man einen Klaps geben muss. Denn um einen Kind etwas mit einem Klaps verständlich zu machen, muss dieser ja schon weh tun. Und ob das so der richtige weg ist, bezweifel ich.
Gut beobachtet. Fuer meine Soehne war alles zugaenglich, auch auf Bodenhoehe, incl. Bar mit Schnaps. Zum Entsetzen von Bekannten. Das kann man, darf man doch nicht. Doch. Sein lassen, niht anfassen. Viel zu lang. Wirksam: ssssssss. Die Finger zogen sich zurueck, ab irgendwann fuer immer.
Ysobel am 14. Oktober 2007 15:27 Mag sein, das es für dich der richtige Weg ist, und ich sage auch nicht, das deine Kinder geschädigt sind, ich habe halt die Erfahrung gemacht, das es auch ohne geht.

aus rechlicher sicht gesehen ist im kindschaftrecht das recht auf gewaltfreie erziehung verankert, das gilt für körperliche und psychologische gewalt.
"mir hats damals auch nicht geschadet" - Ausrede is unzulänglich.
jeder der kinder schlägt macht sich strafbar! zu recht
(auch wenn ich das gut verstehen kann, wennn man sein Kind manchmal "an die wand klatschen" wollen würde... aber machen?????
Ich empfinde es als Armutszeugnis, wenn ein Erwachsener einem kleinen Kind einen Klaps auf Hand oder Po geben muß. Abgesehn davon ist es rechlich festgelegt, dass Kinder gewaltfrei erzogen werden sollen, und zwar ohne körperliche und psychische Gewalteinwirkung. Wie soll das auch weitergehen, wenn ich schon einem Kleinkind einen Klaps geben muß, damit es auf mich hört, was mach ich dann mit einem pubertierenden 12 jährigen. Als Erwachsener sollte man immer versuchen die Welt aus Sicht der Kinder zu sehen ,die noch nicht unser Denken und Wissen erlangt haben. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass es auch für die Persönlichkeitsbildung des Kindes eine wesentliche Rolle spielt, ob "geklapst" wird, oder ob Eltern mit konsequenter Erziehung ihrem Sproß beibringen Grenzen zu erkennen und sich an Regeln zu halten.
Ein böses Wort oder ein wortloses aus dem Zimmer gehen hat mich als Kind wesentlich mehr verletzt als ein Klaps, weil bei der Abwendung des Elternteils die Beziehung zu zerbrechen schien (Distanz!) - bis jetzt schmerzt mich nichts so sehr, als wenn jemand, den ich liebe, mich mit bösen Worten angreift! Das heißt nicht, dass schlagen okay ist, sondern dass andere "Strafen" mindestens genauso verletztend sein können!
Nein man darf kein Kind irgendwie verletzten wer schlägt das ist ein zeichen von schwäche wenn man nicht mehr weiter weiss und ein 1 jähiges kind zu schlagen weil es die herdplatte anfassen will ist totaler quatsch als ob das kind das durch schläge versteht er fässt die herdplatte nur nicht an mehr weil er weiss das er dan schläge bekommt aber nicht weil er jetzt weiss das die heiss ist
DH
...wenn er auf die Herdplatte fasst, dann macht er eine Erfahrung die er nicht vergißt, er fasst nie wieder darauf.
Ich habe meinen Kindern niemals auch nur einen Klaps gegeben.Ich habe auch nie von meinen Eltern einen bekommen.Du siehst,es geht.Und da bin ich ehrlich,meine Tochter ist auch bei GF,die würde jetzt aber aufschreien,wenn ich lügen würde.
Richtig!
miccy, nicht gelogen / Tochter von "Hexe" ?
ist ja ok, ich wage es allerdings zu bezweifeln das man sich als erwachsener Mensch daran erinnern kann, als Kleinkind einen Klapps auf den Po bekommen zu haben.
Bitte verhau keinen 1-Jährigen. Das ist komplett falsch. Wenn du ein frühreifes pubertierendes Früchtchen zurechtweisen musst, dann kann das tatsächlich heilvoll sein. Aber bitte bleib dann bei einem Klaps. Schläge bringen grundsätzlich nichts, sie kosten DICH nämlich Autorität.
Ein Klaps ist nicht nicht mit Verhauen gleichzusetzen! Ein lautes Wort oder Aufschrei ist meistens viel erschreckender uns schlimmer für ein kleines Kind.
Er lernt, daß die Eltern, bzw. die Menschen die es liebt, ihm wehtun.
ein Klaps der weh tut ist kein Klaps mehr. Das ist schlagen und das lehnen hier wohl alle ab.
Konsequentes "Nein, dass ist heiß" oder "Nein, Du zwichst dich da ein" sind wohl zu anstrengend. Da geht ein Klaps wohl leichter.
Sagdt Du damit, dass Du fuer den Klaps bist ? Oder wunderst Du Dich, dass Reden zu anstrengend ?