Höre immer wieder von Freunden und Bekannten, dass das achtjährige Gymnasium die Kinder überfordert. Vielmehr können sie es kaum bewältigen, wenn nicht die Eltern massiv mithelfen z.B. durch Hausaufgabenbetreuung. Wie sind Eure Erfahrungen?

Ganz ehrlich? Keine Probleme, Mittagspause in der Mensa hervorragend geregelt, manchmal könnten mehr Lehrer da sein. Die Intensivierungsstunden sind bei unserem Sohn sehr beliebt. Unser Sohn hat wenig Hausaufgaben, die er zu Hause erledigen muss. Ich habe nur Bedenken, weil in einem Schuljahr zwei Jahrgänge an die Unis und auf den Arbeitsmarkt drängen werden. Aber wie gesagt, bislang (inzwischen 8. Klasse) läuft es gut.

Leute lasst doch die Kinder Kinder sein, so lange es geht. Ich denke, eine vernünftige Unterstützung von zu Hause und die Ausgewogenheit im kindlichen Leben sind von unschätzbarem Wert. Ein Wert, den keine Lehranstalt vermitteln kann.

Ich finde nicht! Durch das frühe gewöhnen an schwerere Aufgaben sind die Schüler leichter in der Möglichkeit das Leben zu meistern. Sind wir mal ehrlich beim Schwirigkeitsgrad der letzten Pisastudie kann und muss unser derzeitiges Bildungssystem einen Offenbarungseid ablegen.
Es wird Zeit, dass sich Eltern in die Bildung wieder mit einbringen!

Ich finde es allgemein nicht gut, schon in der 4. Klasse einem Kind schon den Lebensweg vorschreiben zu lassen. Ich muß zugeben, ich bin kein Freund von Gymnasium und Abitur, von Studenten schon gar nicht (bis auf wenige Ausnahmen). Ich halte meinen Weg (Realschule und Ausbildung) erst mal für den besten und würde es auch meinem Kind so machen lassen. (Außer er will wirklich selbst aufs Gymnasium.) Was danach kommt steht auf einem anderen Blatt, aber eine richtige Ausbildung (gewerblich oder kaufmännisch) sollte meiner Meinung nach sein. Lieber mit 20 ne anständige Ausbildung hinter sich als das man erst aus der Schule kommt und noch nicht mal weiß daß beim Besen die Borsten nach unten gehören.
Diese Erfahrungen habe ich auch machen können als meine beiden Jungs aufs Gymnasium gingen.