Wolfgang Joost am 20.06.2007 um 18:34 Uhr
Nelson Mandela sagte mal "Wie human eine Gesellschaft ist, das zeigt sich an ihrem Umgang mit Kindern und Alten". Doch Kinder gelten bei uns inzwischen als unkalkulierbares Kostenrisiko. Wie seht ihr das?

Sehe ich diese Frage rein unterhaltstechnisch, dann ein sattes JA
Meine Antwort soll nicht die Entscheidung für Kinder schmälern.

Warum so viele zornige Antworten? Aus der Fragestellung geht doch die Haltung von Wolfgang J. nicht hervor? Und wer Kinder großgezogen hat weiß, da sie kosten! Heute steigen die Kosten sogar. Klassenfahrt nach Spanien, Trainingslager vom Sportverein, Schulbücher, PC + Drucker - Voraussetzung für die Schule, alles Dinge ohne die kein Kind auskommt. Und wenn du dann zwei hast, fährt der andere mit seiner Klasse nach Paris. Kinder sind ein Kostenrisiko, nur sollte das niemanden davon abhalten sich welche "anzuschaffen", denn ohne sie ist das Leben ärmer. Im Krieg wurden uch Kinder geboren sagte der Arzt im Kreißsaal zu uns. Heute bereuen wir es uns nnicht noch wenigstens ein drittes gegönnt zu haben. Also, schei... auf die Kosten - ran an die Kinder!
engelhaar am 20. Juni 2007 21:20 @PatBo: Supertolle Antwort !!!!! :-)
Wolfgang Joost am 21. Juni 2007 10:04 Sehe ich genauso!

Selbstverständlich sind Kinder ein unkalkulierbares Kostenrisiko. - Nur ist diese Erkenntnis kein Kriterium für die Frage, ob man welche haben sollte oder nicht.
Wolfgang Joost am 20. Juni 2007 18:39 Da gebe ich dir recht. Viele gehen aber davon aus.

Ich habe meine Kinder noch nicht auf Wirtschaftlichkeit betrachtet. Wer Kinder von dieser Seite aus sieht, der sollte sich auch fragen wieso er auf der Welt ist.
Für mich sind meine Kinder Reichtum!
Wolfgang Joost am 20. Juni 2007 19:19 Ich beglückwünsche dich für diese Feststellung. Ich habe selbst drei Kinder groß gezogen und freu mich über sie.

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Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und die Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, doch nicht aus euch,
und sind sie auch bei euch, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihren Körpern dürft ihr eine Wohnstatt bereiten,
doch nicht ihren Seelen,
denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft, und das bleibt euch verschlossen, selbst in euren Träumen.
Ihr dürft danach streben, ihnen ähnlich zu werden, doch versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben schreitet nicht zurück, noch verweilt es beim Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebendige Pfeile abgeschnellt werden.
Der Schütze sieht die Zielscheibe auf dem Pfad des Unendlichen, und er beugt euch mit Macht, damit seine Pfeile umso geschwinder und weiter fliegen.
Freut euch der Beugung, die euch die Hand des Bogenschützen aufzwingt;
denn so wie er den flüchtigen Pfeil liebt, liebt er auch den verharrenden Bogen.
Wolfgang Joost am 21. Juni 2007 10:03 Warum so zornig? Ich wollte nur auf die jetzige Einstellung vieler Menschen hinweisen!

Kinder aufzuziehen ist bestimmt auch eine finanzielle Investition, die man jedoch tausendmal auf andere Art und Weise zurückbekommt und zwar durch Freude. Leider wollen viele keine Kinder, da sie das gewohnte "freie Leben" einschränken.
Wolfgang Joost am 20. Juni 2007 18:43 Es gibt ja ein Ausspruch der da sagt: "Deutschland stirbt aus oder verblödet".
In den Medien werden wiederholt Untersuchungen über Kinder als Armutsrisiko genannt. Die staatlichen Transferleistungen gleichen zur Zeit die finanziellen Belastungen nicht vollständig aus. Zudem wird die Lernmittelfreiheit eingeschränkt und in einer Reihe von Bundesländern sind Studiengebühren eingeführt worden. Völig unkalkulierbar ist das finanzielle Risiko allerdings in der Regel nicht und neben der Kostenseite gibt es immer noch den menschlichen Gesichtspunkt.
Wolfgang Joost am 20. Juni 2007 19:03 Das werden auch nicht die letzten Maßnahmen sein unserer Regierung!? Und dann fragen sie sich warum haben wir so wenig Kinder.

Kommt darauf an, einige können die Kosten die ein Kind verursachen würde locker wegstecken, also kann ich nicht pauschal mit ja stimmen.
Angenommen ich hätte mit ja gestimmt würde ich das Kind aber auch nicht als Kostenrisiko sehen sondern eher die lange Auszeit vom Beruf die ein Elternteil nehmen muss.

Unkalkulierbar!? Würde ich nicht sagen! Man kann sich schon grob ausrechnen was Kinder kosten! Wenn man Hartz4 verdient ist eigentlich von vorne herein klar das man den Kinder nichts ermöglichen kann, was sich sicherlich auch auf das Soziale Verhalten auswirkt, das meine ich noch nichtmal Negativ. Ich kenne Hartzer die weit Hilfsbereiter sind als die Schwerverdiener. Dummerweise checken die meisten dann aber nicht ganz das Abreit ein muss ist! Leider sehen das in Deutschland immer weniger so und bekommen reichlich Kinder ohne überhaupt ein geregeltes Einkommen zu haben!
Natürlich kosten Kinder Geld. Aber sie als Kostenrisiko zu bezeichnen, finde ich grotesk. Ich kenne niemanden, der sich mit dem Argument der Kosten für oder gegen Kinder entscheidet. Kinder gehören genauso zum Leben dazu wie Beziehungen und Freundschaften. Eine Familie ist doch das Alltäglichste der Welt. Menschen, die keine Kinder wollen, haben andere Argumente und das muss man auch respektieren. Die wenigsten fahren dabei die Egoschiene der Selbstverwirklichung, sie können sich das schlicht nicht in ihrem Lebensplan vorstellen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Ich habe selbst eine Tochter und darüber, was sie uns kostet und kosten wird, haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Das muss halt sehen, was man sich leisten kann.
Wolfgang Joost am 20. Juni 2007 19:12 Finde ich auch. Danke für deine Meinung.

WAS SOLL DAS ???
Legt man sich ein Haustier zu, heißt es immer: Hast du auch genug Zeit!?
Legt man sich ein Kind zu, heißt es immer: Hast du auch genug Geld!?
Jetzt überlegt mal genau... vor allem in unserer BRD... IST ES NICHT GENAU UMGEDREHT !!! ???
...das "nein" gilt unter normal menschlicher Betrachtung - was normal in Deutschland so nicht stimmt. Denn die Familien mit Kindern haben nachweisbar alles getragen ! Kinder aber sind ein Glück und Freude !!! Und um das geht es letztendlich. Wen die Kosten stören, der sollte sich einiges fragen `?
Kinder und Kleintiere liegen mir nicht.
WolfRichter am 20. Juni 2007 19:31 Spricht Ulrich Roski. (Des Pudels Kern)
:-))
Kinder sind ein kalkulierbares "Risiko", bzw. teures Lieblingshobby. Und; so eine echte Großfamilie mit 4 Kindern, die ich mir als Mädchen immer erträumt habe, wäre bei uns finanziell kaum machbar. Bislang haben wir zwei, und dabei wirds wohl auch bleiben.
Wolfgang Joost am 21. Juni 2007 10:05 Kinder als Hobby zu betrachten finde ich nicht gut!
Hier scheiden sich die Geister. Natürlich kosten Kinder Geld, aber bilde sich bloss keiner ein, er wäre ohne Kinder glücklicher, weil er dann mehr Geld hätte. In den armen und ärmsten Ländern der Welt stellt sich diese Frage gar nicht. Hier gilt das Motto, je mehr Kinder, desto reicher. Kinder kann man nicht finanziell aufwiegen.
Wolfgang Joost am 23. Juni 2007 16:07 gebe ich dir vollkommen Recht!
vieles, was kinder brauchen, wurde mit der zeit richtig billig. nach dem krieg musste ein facharbeiter 3 stunden für ein kilo fleisch arbeite - heute sich es keine 30 minuten. ein kind braucht keine neue konsole jedes jahr, und das neueste handy - aber das, was kinder brauchen, ist billiger geworden. in diesem sinne - seid fruchtbar und mehret euch.

Kinder sind sinnstiftend! Was soll ich mit einem großen, aber leeren Haus. Ohne meine Kinder wäre auch mein Leben leer und all diese Ersatzbefriedigungen der angeblich glücklichen Kinderlosen sind für mich einfach nur traurig.
Man sollte immer alle Aspekte betrachten und sich dann entscheiden.