Sind Katzen Einzelgänger oder Rudel Tiere?

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11 Antworten

Katzen sind sehr soziale Tiere, also sind sie keine Einzelgänger. In "freier Wildbahn" leben Hauskatzen häufig in Gruppen(, nicht in Rudeln). Wie schon richtig geschrieben wurde sind sie Einzeljäger weshalb leider zu oft angenommen wird sie wären auch Einzelgänger - was sie aber keinesfalls sind. In Einzelhaltung weisen Katzen häufig mit der Zeit Verhaltensstörungen auf, besonders dann wenn kein Freigang gewährt wird. Denn draußen lassen sich ja auch Kontakte unter Artgenossen knüpfen.

Ich habe Angst dass wenn ich mir eine zweite Katze anschaffe, ich eine
bevorzuge oder ihr nicht genug Aufmerksamkeit schenken kann. Deshalb
würde ich sie lieber alleine halten

Das sollte alles ganz unbedenklich sein, denn du hängst deiner Katze ja nicht den ganzen Tag am Hintern. Wenn sie mit dir schmusen und spielen möchte kommt sie zu dir - und da bleibt noch viel Zeit für die andere. Außerdem beschäftigen sich die beiden ja miteinander und du bist da eher zweitrangig :-)

Habt ihr Erfahrungen mit zwei Katzen? Konntet ihr beiden genug Aufmerksamkeit geben? Hattet/Habt ihr eine "Lieblingskatze"?

Ich bin gleichzeitig mit fünf Katzen groß geworden und zu knapp kam da nie jemand, wobei wir aber auch eine 4-köpfige Familie waren. Meistens haben die Katzen sich untereinander beschäftigt, waren draußen oder kamen einzeln an. Sind ja keine Hunde oder Kinder die den ganzen Tag betüddelt werden wollen :-)
Auch jetzt habe ich selbst drei Katzen und eine "Lieblingskatze" gibt es da nicht. Klar, mit dem ältesten Kater habe ich eine engere "Bindung" - aber lieb hat man sie doch alle gleich.

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Katzen sind, entgegen des nicht totzukriegenden Gerüchtes, keine Einzelgänger, sondern lediglich Einzeljäger.

Bei einzeln gehaltenen jungen Katzen oder bei Wohnungskatzen kommt es zu Verhaltensstörungen in irgendeiner Form. 

Leider fehlt es einigen Haltern an Wissen und/oder an Empathie, um die ein oder andere Verhaltensstörung als solche zu erkennen.

Ich habe genauso wenig eine Lieblingskatze wie ich einen Lieblingshund oder gar ein Lieblingskind habe (wir haben zwei Katzen, zwei Hunde und zwei Kinder).

Es ist nicht möglich, einer einzelnen Katze genug Aufmerksamkeit zu geben da man nicht 24 Stunden am Tag 365 Tage im Jahr mit der Katze verbringen kann und sich nicht auf Katzenart mit ihr beschäftigen kann, schon deshalb muss unbedingt ein Artgenosse her.

Eine Einzelkatze kommt nur dann infrage, wenn es sich um eine erwachsene Katze handelt, die nach relativ kurzer Zeit in den Freigang kann oder um eine ältere Katze, die aufgrund jahrelanger Einzelhaltung gegenüber Artgenossen so schwer gestört ist, dass man sie nicht mehr vergesellschaften kann. Solch eine Katze darf aber nur wenige Stunden täglich alleine sein und es muss jemand bei ihr wohnen, wenn man in Urlaub fährt.

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Weder noch. Katzen sind soziale Tiere, die gerne nen Artgenossen um sich haben, zum Spielen, raufen und schmusen.

Strassenkatzen leben z.B. in mehr oder weniger grossen Gruppen friedlich zusammen, aber sowas wie nen Rudelführer wie bei Hunden gibt es bei Katzen nicht.

Katzen, die Du alleine auf der Strasse siehst, sind auf der Jagd, entweder nach Mäusen oder auf mal nach nem Menschen, von dem es womöglich ein Leckerli geben könnte. Katzen jagen immer einzeln. Spielen sieht man Katzen auch in freier Wildbahn selten, denn die meisten reinen Strassenkatzen sind zu scheu, um sich zu oft sehen zu lassen.

Aber an Stellen, wo sie regelmässig gefüttert werden, sieht man sie auch spielen oder raufen.

Katzen brauchen den Kontakt zu Artgenossen, aus dem Grund wird auch immer empfohlen, mindestens 2 Katzen zu halten, vor allem wenn sie Babies sind, oder als reine Hauskatzen ohne Freigang gehalten werden.

Ich habe 5 Freigänger, die in meinem Haus ein und ausgehen, wie sie wollen und dazu noch 3 Strassenkatzen, die in meinem Hof leben, sich aber bis jetzt noch nicht ins Haus trauen.

Meine 5 Freigänger sind es von klein an gewöhnt, täglich gebürstet zu werden und sie fordern das auch, ebenso wie sie meine Aufmerksamkeit brauchen und das zeigen, entweder indem sie um meine Beine streichen oder mich auch mal lauthals anschreien.

Von meinen Strassenkatzen kommen die beiden Babies immer zu mir, wenn sie gekrault werden wollen, die Mutter der beiden wartet immer vor dem Fressen darauf, dass sie erst mal gestreichelt wird. Von selbst zu mir zu kommen, traut sie sich bis jetzt noch immer nicht und sie lebt schon länger als ein Jahr in meinem Hof.

Eine Lieblingskatze habe ich nicht, ich mag alle meine Katzen gleich gerne und behandle sie alle möglichst gleich.

Meine Katzen spielen miteinander oder jagen sich auch mal durch die Gegend und wenn ich spazieren gehe, sind auch immer einige von meinen Katzen dabei.

Eine Katze einzeln halten, solltest Du nur dann tun, wenn Deine Katze erwachsen ist und raus kann, denn im Freigang sucht sie sich den Kontakt zu anderen Katzen. Sonst würde das fehlen und Deine Katze könnte Probleme bekommen.

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tJustDavid,

Das Katzen Einzelgänger sind, ist leider noch immer ein weit verbreiteter Irrglaube. Studien belegen, das Katzen die Gesellschaft von Artgenossen brauchen. Einzig auf der Jagd, sind sie wirklich lieber alleine. Freilebenden Katzen bilden sogar, freiwillig, große Kolonien in denen sie zusammen leben. Auch Hauskatzen pflegen draußen soziale Kontakte.

Natürlich gibt es vermeintliche Einzelgänger, denen Artgenossen nicht all zu viel bedeuten oder die in einer Gruppe einfach nicht Fuß fassen können. Doch diese haben, meist schon in der Prägezeit, eine sehr tiefe und enge Bindung zu Menschen aufgebaut, oder ein Traumatisches Erlebnis im zusammen leben mit Artgenossen erlitten und sind absolute Ausnahmen. Und selbst diese „Einzelgänger“ pflegen, auf ihre Art und Weise, draußen soziale Kontakte.

Eine Katze in Einzelhaft, vor allem noch schlimmer wenn es eine reine Wohnungskatze ist, wird mit großer Sicherheit auf kurz oder lang, Verhaltensauffällig.
Auch die Meinung, Katzen kann man lange alleine lassen, ist seit Jahrzehnten veraltet. Katzen stumpfen mit der Zeit ab und vegetieren eher vor sich hin, wenn sie zu viel alleine gelassen werden. Selbst wenn der Besitzer viel zu Hause ist, ist es kein Vergleich zu einem Spielgefährten mit dem man raufen, toben und spielen oder auch mal Kräftemessen kann. Das was Katzen untereinander teilen, können wir Menschen ihnen niemals geben.
Bitte ermögliche deiner Katze Gesellschaft durch einen Artgenossen !

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Ich habe zur Zeit 4 Fellpopos. Natürlich kann ich nicht alle Gleichzeitig beschäftigen, bürsten oder kuscheln. Jeder hat seine Zeit, wo gespielt, gebürstet und gekuschelt wird. Ich schaue, das ich das immer im Gleichgewicht halte. Natürlich ist auch das nicht immer machbar. Schließlich dreht sich mein Leben nicht nur meine Katzen. Und man hat auch seinen Favoriten, das ist doch völlig normal. Ich liebe meine 4 sehr, aber mein kleiner Balou ist doch mein Prinz :-)

Wie du also siehst, machst du dir da ganz schön einen Kopf. Zum einen sehr gut, das du da nicht blind ran gehst, aber zum anderen finde ich deine Sorge zu dem Thema schon bisserl unbegründet.

Alles Gute

LG

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Hi,

Habe zwei Katzen, beide sind sehr individuell, der Kater ist verschmust mit ihm Kuschel ich, die Katze ist sehr technikbegeistert mit ihr bearbeite ich Intelligenz Bretter usw. Man muss nur jeden auch gerecht werden, was bei zwei Katzen aber noch kein Problem darstellt.

Warum ich denke das Hauskatzen lieber in sozialen Gruppen leben? 

Mein beiden pflegen sich gegenseitig, indem sie gegenseitig ihr Fell sauber halten. Sie liegen und schlafen zusammen. Meine Katze ist eher unsicher, bei neuen Sachen orientiert sie sich am Kater, als wir umgezogen sind hat er als erstes die Wohnung inspiziert und die Katze in iner Box abgeholt und rumgführt. Mein Kater passt zudem auf seine Katze auf, als sie mal dringend zum Tierarzt musste und mein Freund sie eingefangen hat kam mein Kater erbost angerannt und hat mein Freund attackiert. Sie spielen auch zusammen und jagen sich gegenseitig spielerisch.

Das einzige was mein Kater lieber alleine gemacht hat ist das jagen, was er aber bereitwillig teilen wollte, weil er tote Tiere nicht zu mir brachte, sondern zu meine Katze. 

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Beides.

Es gibt Katzen, welche sich nicht vergesellschaften lassen, und andere wiederum welche sich problemlos mit einer 2. Katze anfreunden.

Wenn beide jung sind, funktioniert das meistens problemlos, und sie spielen schon nach kurzer Zeit. Bei älteren Semester kann das schon mal zu Streitereien führen.

Ich hab vor 2 Jahren eine 2 Jahre alte Hauskatze zu meinem damals 12 Jahre alten Kater dazu nehmen müssen, weil ein Arbeitskollege keine Zeit mehr hatte sich um sein Tier zu kümmern, und es eine reine Wohnungskatze war. 

Nach einiger Zeit und etwa 2 Wochen Eingewöhnungszeit respektierten sich die Beiden...gehen sich aber nach wie vor aus dem Weg. Wobei ich sagen muss, dass es am Kater liegt...die Kätzin hat sich im Freien schon mit einigen anderen Katzen angefreundet, und sie Jagen auch mal die gleiche Maus.

Wenn Deine Katze ein Freigänger ist, und nur zum schlafen heimkommt, dann kannst du sie auch alleine halten. Als reine Wohnungskatze sollte sie besser zu zweit sein.


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Katzen sind einzeljäger aber keine Einzelgänger deshalb sollte man immer 2 Wohnungskatzen halten aber freigänger kann man auch aleine halten da er sozial Kontakte auch draußen finden kann

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Katzen sind keine Einzelgänger nur Einzeljäger.

Katzen ohne Gesellschaft verkümmern seelisch. Hauskatzen sollten also immer einen Kumpel haben (ausser es sind vorbelastete Tiere bei denen davon abgeraten wird).

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Katzen sind sehr soziale Tiere.Am Anfang wenn eine 2. Katze dazu kommt,gibt es ziemlich viel Streit,weil die erste Katze den neuen als Eindringling sieht.Aber nach einer Zeit ist bei ihnen die Welt wieder in Ordnung

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Die meisten die ich kenne, haben 2 Katzen.
Sind aber meistens Geschwister

Kenne aber wiederum auch welche, mit nur 1 Katze.

Ich denke mal, solang deine Katze Auslauf hat, braucht man wahrscheinlich keine 2.
Wenn sie aber nur im Haus lebt, dann wäre ein Partner angemessen...

Aber ich hab keine Ahnung von Katzen😸
Kann auch völliger Schwachsinn sein, was ich gerade schreib

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Sie sind weder noch. Katzen jagen nicht im Rudel. Sie sind aber auch keine Einzelgänger.

Sie jagen allein, fressen allein, kommen zum Schlafen dann zu einer festen Gruppe zusammen, putzen sich oft noch zum Abend, und schlafen. Jede wilde Katze tut das, wenn es genug Nahrung für mehrere Katzen gibt. Spielen ist mehr was für Kinder und sorglose Katzen, überleben ist ein fulltime-job, spielen sieht man daher eher bei Katzen in Menschenhand.

Eine Katze bracht mehr Aufmerksamkeit als zwei Katzen zusammen. Du bist der Dreh-und Angelpunkt der Welt einer wohnungseinzelkatze. Sie braucht jeden Tag mehrere Stunden Aufmerksamkeit. Ein katzenpaar kann man schon mal nen Tag Katzen sein lassen, wenn der Tag stressig ist.

Zwei Katzen genug Aufmerksamkeit geben ist kein Problem. Keine Angst.

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