Frage von tommygilbert, 73

Sind jetzt zu wenige oder doch zu viele Flüchtlinge da (um die Überalterung der deutschen Bevölkerung entgegenzusetzen?

Hallo, es wird oft als Pro-Argument gesagt, man brauche viele (junge) Flüchtlinge, um der Überalterung Deutschlands entgegenzusetzen. Andererseits behauptet man auch, dass es nur 300 Tausend seien, weniger als 1% der deutschen Bevölkerung. Meiner Meinung nach widersprechen sich die Argumente, oder? Danke schon im Voraus für Antworten.

MfG

tommygilbert

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hutten52, 15

Gegen die Überalterung würden nur Menschen helfen, die beruflich qualifiziert sind und sozialversicherungspflichtige Jobs ausüben würden. Leider sind die gegenwärtigen Einwanderer zu 90 % nicht für den Arbeitsmarkt geeignet. Viele werden also nicht einzahlen, sondern sie werden kosten. Die Beispiele Schweiz und Dänemark zeigen, dass auch nach 10 Jahren anerkannte Asylbewerber noch zu 70 bis 90 % arbeitslos sind. 

Es sind nicht 300000, sondern allein 2015 etwa 1,1 Millionen, dazu noch weitere, weil je keine Kontrolle an der Grenze mehr stattfindet. Mit Familiennachzug und der hohen Geburtenrate werden das in 10 Jahren sicher zwischen 10 und 20 Millionen sein. Die Kosten werden astronomisch sein.  AUS, Kanada und USA gehen den besseren Weg: Einwanderung nur für Qualifizierte und nur für solche, die sich auch integrieren wollen.

Kriegsflüchtlinge sollten, wie es der Dalai Lama fordert, nicht auf Dauer bleiben, sondern ihre Heimatländer wieder aufbauen nach dem Krieg.

Antwort
von Zicke52, 15

Das ist ein unsinniges Argument, das mit dem Flüchtlingsthema überhaupt nichts zu tun hat. Allenfalls mit Einwanderung. 

Bei Flüchtlingen geht es weder um Demographie, noch um Qualifikation, noch um Sprachkenntnisse oder ähnliches. Sondern ausschliessich darum, ob Schutzbedürftigkeit gemäss Asyl- und Flüchtlingsrecht besteht.

Antwort
von Rin3432, 45

selbst 1% ist schon gut , in Mittel europa sind 2 Kind Familien bereits ne Seltenheit , viele haben überhaupt keine Kinder , und momentan haben wir aufgrund der wenigen kinder viel mehr alte Leute als junge , und wenn jetzt ca 1000 Junge Leute kommen die dann gleich 2-3 kinder bekommen , wäre es zumindest ein schritt in die richtige richtung ( was "wiederherstellung einer Alterspyramidenform" betrifft) 

Kommentar von Rin3432 ,

kleine zusatz anmerkung , ein gutes beispiel ist meine Familie , meine Großeltern hatten 4 Kinder ,  einer meiner onkel hat kein einziges kind , ich bin ein Einzel kind , ein anderer Onkel hat nur 2 , lediglich mein 3. Onkel hat 3 kinder (allerdings mit verschiedenen Frauen ) 

(den einen onkel der recht viele Kinder hat beiseite , haben 3 der 4 Kinder lediglich 3 weitere Kinder , und weder ich , noch meine Cousine  ( von dem Onkel der 2 Kinder hat ) haben in naher zukunft vor ne familie zu gründen (bei meinem Cousin bin ich unsicher ) 

Antwort
von palindromxy, 12

Das eine ist ein Argument, das andere eine grobe Untertreibung. ;-)

Antwort
von ManuViernheim, 29

Es ist unrealistisch zu denken, die Geburtenrate würde durch die jungen Männer, die alleine  nach Deutschland einwanderten, steigen.

Die meisten wurden wahrscheinlich wegen ihrer Homosexualität, in ihren Heimatländern verfolgt.

Also das mit der Geburtenrate hat nicht geklappt.

Plan B mit dem Fachkräftemangel auch nicht.

Jetzt kommt Plan C???

Antwort
von TopRatgeberNR1, 16

nein es sind nicht genug um dem trend entgegen zu wirken und sollten es soviele sein dass sie die überalterung umkehren könnten hätten wir ganz andere probleme :D.

Antwort
von AntwortMarkus, 33

Jeder Flüchtling, der flüchten  muss ist einer zu viel. Wer will schon die Heimat verlassen müssen? Hieraus auch noch Kapital schlagen zu wollen ist unter der Gürtellinie. 

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