Frage von Sophia3107, 478

Sind Islam und Menschenrechte miteinander vereinbar?

Hallo ihr Lieben,
ich hätte folgende Frage: Sind Islam und Menschenrechte miteinander vereinbar? Meine Antwort würde grundsätzlich Nein lauten, da es einige Faktoren gibt, die dagegen Sprechen. Ich schreibe nächste Woche eine Klausur wo es auch um diese Frage geht...Da mein Lehrer sehr streng ist wollte ich euch mal fragen wie ihr ein Nein begründen würdet?
LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 1988Ritter, 147

Die Antwort zu Deiner Frage ist relativ einfach.

Die große Islam-Konferenz begründete 1990 eine eigene Charta der islamischen Menschenrechte. Die Menschenrechte der Welt konnte der Islam nicht annehmen, da die Menschenrechte der Welt nicht mit der Scharia und dem Koran im Einklang steht.

Der Kern der islamischen Menschenrechte ist dabei, dass die Rechte den Gläubigen zugesprochen werden, Ungläubige dabei weitestgehend außer acht gelassen werden.

Mit Begründung dieser Charta, und dem darin enthaltenen Einschränkungen, bekundet sich der Islam außerhalb der Menschenrechte, die weltweit beschlossen sind.

Der Islam grenzt sich selber aus.

Damit ist auch gleichsam beurkundet, dass der Islam nicht mit den Menschenrechten der Welt vereinbar ist.  

Kommentar von 1988Ritter ,

Vielen Dank für die Auszeichnung.

Kommentar von JBEZorg ,

Der Westen grenzt sich durch "Menschenrechte" aus. Sie sind nicht weniger idiotisch als die irgendeiner Sekte.

Antwort
von suziesext10, 180

die sunnitischen Ländern verneinen das, indirekt. Sie stellen eine Reihe von Menschenrechten auf, ordnen diese aber den Regeln der Scharia unter. Die Regeln der Scharia entstehen aber nicht demokratisch, sondern sind willkürrliche und selbstherrliche Interpretationen des angeblichen Willens Allahs durch Rechtsgelehrte und Müftis.

Adama Dieng, ein Mitglied der Internationalen Juristenkommission, kritisiert die Kairoer Erklärung, weil


1. sie den interkulturellen Konsens ernstlich bedrohe, der die Grundlage der internationalen Menschenrechte ist
2. sie, im Namen der Verteidigung der Menschenrechte, zu untragbaren Diskriminierungen von Nichtmuslimen und Frauen führe
3. sie, in Bezug auf bestimmte grundlegende Rechte und Freiheiten, einen gezielt einschränkenden Charakter aufweise, so dass bestimmte, wesentliche Bestimmungen unter dem geltenden Standard einiger islamischer Länder lägen
4. sie, unter dem Schutz der islamischen Schari’a, die Legitimität von Praktiken, beispielsweise der Körperstrafen, bestätige, welche die Integrität und Würde des menschlichen Wesen angriffen. [16]

Die Kairoer Erklärung stellt alle ihre Artikel, auch den zur
Glaubensfreiheit, ausdrücklich unter den Vorbehalt der Scharia und
betont in ihrer Präambel die Führungsrolle der islamischen Gemeinschaft.
Hans Zirker stellt fest, dass sich über „das individuelle Selbstbestimmungsrecht in Fragen von Religion, Glaube, Weltanschauung“ in der Kairoer Erklärung nichts findet, dieses sei der muslimischen Tradition fremd. (quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

Antwort
von SibTiger, 176

Kommt darauf an, welche islamische Richtung. Bei den Aleviten sehe ich da kein Problem. Die haben meistens ein fortschrittliches Weltbild.

Die Sunniten dagegen, die eine Mehrheit im Islam bilden, leben doch zum großen Teil noch sehr mit einem Gedankengut, was ich problematisch finde.

Kommentar von earnest ,

Mal konkreter ausgedrückt: Wenn man sich die Äußerungen einiger "GF-Sunniten" vor Augen führt, dann entstammt das Gedankengut dem finstersten Mittelalter.

Hier wird praktisch täglich mit der Hölle für Anders- und Nichtgläubige gedroht. Hier wird praktisch täglich der fundamentalistische Islam als einzige Wahrheit propagiert.

Hier versprechen praktisch täglich (g)eifernde Konvertiten den "Rechtgläubigen" das Paradies.

Hier lesen wir fast jeden Tag von bestimmten Usern, dass die Scharia dem weltlichen Recht übergeordnet sei.

So etwas fördert nicht das friedliche Miteinander von Menschen.

Kommentar von SibTiger ,

Richtig, um so erfreulicher ist es, wenn es dann hin- und wieder auch mal Ausnahmen gibt.

Antwort
von marylinjackson, 91

Der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam sind über 50 islamische Staaten beigetreten.
Die Scharia als verbindliche Rechtsordnung ist die Grundlage der Vereinbarung.
Sie ist unvereinbar mit der UN Menschenrechtskonvention.

Antwort
von Empylice, 233

Ähm...Mal alles andere beiseite geschoben: Auslegungssache. So kannst du prinzipiell jede monotheistische Religion betrachten. Die Schriften sagen oft "Nein", die Menschen selbst stehen nicht für irgendwelche Bücher, sondern vor allem für sich und ihre Taten.

Manche sind wunderbare Menschen, andere nicht und wieder andere sind grausam.  Das mache ich nicht von der Religion abhängig.

Antwort
von hummel3, 169

Pauschal beurteilt entspricht der Islam in seinen fundamentalistischen Ausprägungen und Regeln wohl kaum dem, was wir in unserer westlichen Welt unter Menschenrechten verstehen.

Nur ein Beispiel: Kann es unseren Vorstellungen von Menschenrecht entsprechen, wenn Frauen schon juristisch geringere Rechte haben als Männer, oder wenn Frauen in vielen islamischen Gesellschaften sogar gezwungen werden, sich zu "verhüllen", im Extremfall bis hin zur Ganzkörperverschleierung mit Niqab und Burka? - Wohl kaum, denke ich.

Antwort
von Agentpony, 177

Nein, wenn du von der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sprichst. Für eine Klausur solltest du dich mit den Besonderheiten der sogenannten Kairoer Erklärung der Menschenrechte auseinandersetzen.

Kommentar von Agentpony ,

Die Besonderheit des Islams ist dabei, daß man ihn in traditioneller Auslegung auch als fixe Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung und Politik versteht.

Antwort
von Duhaa, 148

Das kommt immer auf die Person an...

Der Kuran besitzt eine große Vielfalt an Interpretationsmöglichkeiten.

Es hängt vom Charakter des jeweiligen Menschen ab, ob sein Glaube mit den Menschenrechten miteinander vereinbart werden kann. Wer seinem Glauben mit der Absicht nachgeht sich abzugrenzen und ins Extreme abdriftet, wird demtentsprechend wohl auch nicht viel anfangen können mit dem Frieden allgemein.

Ich persönlich mache das am Menschen und seiner Einstellung fest und nicht an einer Religion.

Jeder Mensch trägt ein Stück Verantwortung für den allgemeinen Weltfrieden bei sich selbst. Es hängt davon ab, ob man dieser Verantwortung auch nachkommen möchte.

Kommentar von marylinjackson ,

Dann sieht es aber sehr schlecht heute in der Welt aus, eben, weil sich jeder Islam-Gläubige eine eigene Interpretation des Korans gestattet.

Die Muslime als Rechtgläubige bekämpfen sich untereinander und besonders die Ungläubigen

Der allgemeine Weltfrieden ist weit entfernt.

Kommentar von earnest ,

In der eigenen Interpretation des Korans liegt immerhin auch der Hauch einer Chance - wenn die Interpretation in Richtung eines Islams geht, wie er hier von Duhaa skizziert wird.

Angesichts der Realitäten im Jahr 2016 ist das zugegebenermaßen eine sehr optimistische Sicht der Dinge.

Antwort
von HansH41, 99

Hallo Sophia, für deine Klausur:

"Sind Islam und Menschenrechte miteinander vereinbar?"

hast du hier genügend Material erhalten. Die Muslime geben selbst bekannt, dass die Gesetze des Islam weit über denen der Menschen stehen.

Es ist also nicht nur eine Frage, wie der Islam ausgelebt wird, d.h. ob kriegerisch, aggressiv oder nicht. Bereits die reine Lehre des Islam ist mit den Menschenrechten nicht vereinbar. Sie impliziert eine Vollkommenheit, die sie über alle von Menschen gemachte Gesetze und Regeln stellt.

Kommentar von Adlerblick ,

@HansH41: Das ist zu pauschal ausgedrückt, da nicht alle muslimisch geprägten Staaten diese Form des Islam für sich anerkennen.

Es sind in erster Linie die Fundamentalisten, die diese Ansicht vertreten.

Antwort
von PeVau, 42

Wenn das Christentum mit den Menschenrechten vereinbar geworden ist, dann wird das auch dem Islam gelingen.

Das wird auch davon abhängen, ob die sogenannte "christlich abendländische Wertegemeinschaft" ihre angeblichen Werte auch selbst lebt und nicht nur plakativ vor sich her trägt, um unter diesem Banner die islamischen Länder zu unterwerfen.

Antwort
von KevinsLife, 217

Der Islam möchte nichts mit unseren europäischen Werten zu tun haben und grenzt sich daher konsequent ab. Parallelgesellschaften sind die Wirklichkeit und die Verantwortlichen fein raus. So lebt jeder in seiner eigenen, kleinen und begrenzten Welt wo niemand etwas vom Anderen hören, sehen und wissen will. Ausgenommen Gewalt, da steigt plötzlich das Interesse für den Anderen wieder.  

Kommentar von LilaFrost ,

Du meinst nicht islam du meinst isis. Der islam hat mit gewalt nichts zu tun. Die isis repräsentiert den islam falsch und ich finds schrecklich wie viele menschen auf dieser Plattform islamfeindlich sind.. und außerdem wieso pauschalisiert ihr/du. Ich sag auch nicht alle deutschen sind nazis ,weil hitler mal gelebt hat und in namen deutschlands alle juden verbrannt, vergast hat. Und genau so tötet der isis menschen mit der Begründung das es alles angeblich im quran stehen würde..

Kommentar von KevinsLife ,

Wir schließen keine Muslime aus, Muslime schließen uns aus. 

Kommentar von ela64tr ,

du willst abstreiten, dass die mehrheit der europäer islamfeindlich ist? Wenn Europäer den muslimen friedlich gegenüberkommen würden, würde die situation in europa anders ausschauen. ich hab ja schließlich auch kein problem mit andersgläubigen, wieso haben es dann die europäer, wobei man sagen muss, dass nicht alle so sind. beide seiten müssen sich respektieren, sonst funktioniert es nicht.

Kommentar von earnest ,

Ich zum Beispiel würde das bestreiten.

Die Mehrheit der Europäer steht einer extremen Auslegung des Islams kritisch gegenüber. So formuliert, dürfte es stimmen, ela.

Kommentar von marylinjackson ,

Mit den Menschenrechten im Islam (Kairoer Erklärung) ist die Mehrheit der Europäer tatsächlich nicht einverstanden, also sind sie islamfeindlich.

Meinetwegen kannst Du auch behaupten, dass die Europäer gegenüber Muslimen "nicht friedlich" sind.  

Das nennt man Taqiyya.

Und Respekt muss man sich erst verdienen, ela64tr


Kommentar von KingSeyfoisback ,

Und das ist sehr gut begründet wenn man mal die Gesellschaften vergleicht...

Antwort
von DerBuddha, 115

Sind Islam und Menschenrechte miteinander vereinbar?

ein klares NEIN......... am besten sieht man dieses NEIN im vergleich zu unserem grundgesetz und den scharia-gesetzen dieser religion.......... diese scharia-gesetze sind vergleichbar mit den worten:

unterdrückung, versklavung, bevormundung, intoleranz, sogar von staat und gott befohlene körperverletzung und mord...........

man muss sich nur die dinge alle ansehen, wenn z.b. eine vergewaltigte frau bestraft wird, weil sie sex ausserhalb der ehe hatte..........oder wenn homosexuelle menschen gesteinigt, von hochäusern gestossen werden........... wenn es legitim ist, kinder zu heiraten und somit zu missbrauchen...............wenn frauen, die ihre menstruation haben, nicht beten dürfen.......wenn frauen sich dem manne unterwerfen müssen....wenn man andersgläubige vor die wahl stellt, entweder zu sterben oder in diese menschenverachtende religion überzulaufen und dann noch behauptet, man zwingt niemanden in diese religion.............wenn man menschen dafür tötet, weil sie dieser religion nicht mehr angehören wollen..............unendlich viele beispiel aus dem täglichen leben beweisen, dass diese religion NICHT mit menschenrechte vereinbar ist...........saudi-arabien, türkei, iran, irak, pakistan usw....usw....usw..... diese länder beweisen immer wieder, WAS für eine menschenverachtende religion dass ist.aber auch in deutschland sieht man solche dinge...........immer daran, wenn KRIEGSFLÜCHTLINGE in ihren unterkünften andersgläubige verletzen oder sogar töten wollen..........

der ursprung dieses ganzen glaubenswahn liegt in der geschichte dieser religion und im koran selbst, und, mit jeder lüge, dass islamistische terroristen keine muslime wären, macht sich diese religion unglaubwürdiger, denn wenn diese terroristen keine muslime sind, WARUM nutzen sie dann den koran für ihre ganzen dinge?..............WER sind dann die, die aus westlichen ländern als junge muslime, durch gehirnwäsche von salafisten überzeugt, in kriegsgebiete fahren?..............WAS ist dann der daesh, sind die taliban, el-qaida, boko haram, al-nusra-front und wie sie alle heissen, wenn sie keine muslime sein sollen?.............ihr belügt euch selbst, wenn ihr solche märchen erzählt..............

das problem ist, dass diese religion nicht kritisiert werden darf, was eine totalitäre herrschaft bedeutet..............das sie nicht hinterfragt werden darf, was eine unterdrückung des menschlichen geistes bedeutet......das sie nicht infrage gestellt werden darf, was MENSCHLICHKEIT ausschließt, denn das wort einer märchenfigur steht über allem.................!!!!

Kommentar von Veilchen48 ,

DH, aber wie!! Das hast Du einfach WUNDERBAR erklärt!!

Antwort
von khidr2015, 24

diese frage könntest du auch in bayeren stellen ;)))

Kommentar von earnest ,

Du meinst: Bayern?

Wieso denn das? Schlagen die Bayern denn ihre Ehefrauen?

Oder hat Horstl Seehofer gerade die Menschenrechte abgeschafft, so zum Beispiel das Menschenrecht auf Bier?

Kommentar von khidr2015 ,

dich nehm ich gar nicht ernst herr earnest.

Kommentar von earnest ,

HERRlich, dein Kommentar, vielen Dank.

;-))

Antwort
von josef050153, 84

Nein das ist nicht vereinbar.

Lies doch einmal die Erklärung der Menschenrechte z.B. über die Gleichheit zwischen Mann und Frau und dann Sure 4:34.

Das gleiche kann man von vielen anderen Punkten auch noch sagen.

Das Hauptproblem für gläubige Muslime ist aber wohl, dass die Menschenrechte ÜBER dem islamischen Recht stehen.

Antwort
von Nunuhueper, 36

Alle Rechte sollten immer für Menschen  und nicht gegen Menschen gemacht werden.

Das „Nein“ wird hier mehrfach begründet. Dein Lehrer wird sich damit abfinden müssen, auch wenn er es nicht wahr haben will.

Die Inkompatibilität zu unserem Verständnis der Allgemeinen Menschenrechte besteht darin, dass sich alle Gläubigen dem Islam zu unterwerfen haben. Und die, von Allah durch den Engel Gabriel an Mohamed diktierten Suren sind unveränderlich und auch nicht reformierbar. Diese Hoffnung können wir aufgeben. 

Seit 1400 Jahren gibt es nur Menschenpflichten gegenüber Allah. Menschenrechte, falls überhaupt, haben sich der göttlichen Ordnung (Scharia) unterzuordnen. Die Scharia ist ein inhumanes und ausuferndes Gesetzeswerk, das  bis in die kleinsten Details des menschlichen Miteinanders regelnd eingreift und Fehlverhalten bestraft. Unsere der Scharia entgegenstehende Verfassung/Gesetzgebung  hat leider wegen der garantierten Religionsfreiheit bereits auf einigen Gebieten dieses islamische Recht akzeptiert (Scheidungsrecht, Erbschaftsrecht).

Kommentar von earnest ,

Wie ich an anderer Stelle angedeutet habe, gibt es allerdings auch im Islam (und auch hier bei GF) eine kleine Minderheit von Muslimen, denen an einer Anpassung des Korans an die heutige Zeit gelegen ist.

Diesen Muslimen wird allerdings von radikalen Fundamentalisten immer wieder abgesprochen, überhaupt Muslime zu sein. 

Trotzdem - bzw. gerade deswegen - sollte unsere Unterstützung einer solchen Reformbewegung gelten. So sie denn als solche sichtbar ist oder wird.

Kommentar von Nunuhueper ,

. Eine Reformation innerhalb des Islams sollte nicht unsere Angelegenheit sein. 

Letztlich halten Muslime zusammen, weil es so im Koran verlangt wird. Sure 9 Vers 30.

Muslime verdächtigen uns sowieso der Missionierung oder der Verführung zur Apostasie. Jeder Befürworter einer Reformation würde wegen Häresie und Blasphemie von Fundamentalisten bekämpft werden. 

Das will ich nicht!.

Kommentar von earnest ,

Nun, das "Schlag sie tot" wird glücklicherweise von "unseren" Muslimen weder propagiert noch praktiziert. 

Ansonsten: Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Kommentar von eleteroj3 ,

die grundlegende Frage ist wohl, wie der Koran ausgelegt werden soll: als wortwörtliches Wort Gottes, Vers für Vers, als unveränderliches Gesetz für alle Zeiten und Kulturen. Oder ob der Koran im historischen Kontext, spirituell auszulegen ist, also Strafgesetzbuch contra spirituelle Lebenshilfe. Ein ähnliches Problem hatten auch Juden und Christen mit der Bibel, die Kirchen und Gemeinden begannen erst unter massivem Außendruck sich eine lebbare Lesart der Bibel zu erarbeiten. Das steht dem Mehrheitsislam erst noch bevor - dazu muß der Druck und Widerstand aber durch eine islamkritische Öffentlichkeit auf hohem Niveau sehr stabil geleistet werden. Aber leisten muß der Mehrheitsislam seine Humanisierung und Zivilisierung schon selber.

Kommentar von earnest ,

Das sehe ich auch so. Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht.

Antwort
von earnest, 99

Es kommt darauf an, WELCHEN Islam du meinst.

Ein extrem ausgelegter Fundamentalismus ist NICHT mit den Menschenrechten vereinbar.

Eine pauschale Antwort ist nicht möglich. Es kommt auf den jeweiligen Einzelfall an. Wenn jemand predigt, die "Ungläubigen" seien abzuschlachten, dann ist die Sache klar. 

Wenn jemand predigt, die Frauen MÜSSTEN das Haus hüten und dürften, wenn überhaupt, nur vollverschleiert vor die Tür, dann ist die Sache aber auch klar: NEIN.

Gruß, earnest

Kommentar von kasva ,

Also ich bin außer mein Gesicht full verschleiert und I live the freedom.

Keine Frau ist frei, wenn sie sich so anzieht, als hätte sie einen Magneten mit sich. Als Frau fühlt man sich frei, wenn kein Mann sie anschaut. 

Kommentar von earnest ,

Wie schön für dich. Auch wenn unklar ist, wer "man" ist.

Schon wieder auf Aufmerksamkeits-Trip?

Warum verbreitest du deine Ich-Botschaften nicht unter einer eigenen Antwort?

Kommentar von kasva ,

Warum bist du mal wieder so beleidigend?

Jede muslimische Frau, die mit eigenen Willen bedeckt ist, fühlt sich so.

Sicher und geborgen.

Wenn ich dir sagen würde, dass du Unfug schreibst, hättest du mich sicher ausgelacht! Aber ich bin mir im Klaren, dass du und die anderen es nicht verstehen. Und ich habe das Gefühl es erläutern zu müssen.

Kommentar von JeSuisMusIima ,

*Warum verbreitest du deine Ich-Botschaften nicht unter einer eigenen Antwort?*

Das schreibt ja gerade der Richtige...

Kommentar von earnest ,

Du solltest lernen, genauer zu lesen, extremistische Userin mit dem bewusst provozierenden Nick.

Ich erlaube mir, in Kommentaren zum Beispiel darauf hinzuweisen, wenn ich etwas für faktenwidrig halte. (Oder für extremistisch, wie so oft in deinem Fall.) 

Diese "Botschaft" ist jedoch in der Regel nicht an meinem Ich orientiert, sondern an der Faktenlage.

Selbstverständlich erlaube ich mir auch gelegentlich eine eigene Meinung. Wie jeder, der hier schreibt.

Das tue ich jedoch nicht, um hier im Mittelpunkt zu stehen, sondern um der Sache willen. In deinem speziellen Fall: um extremen Fundamentalismus nicht unwidersprochen zu lassen.

Ich danke dir, dass du mir die Gelegenheit gegeben hast, das mal in aller Kürze zu skizzieren.

Kommentar von LolleFee ,

Du solltest lernen, nicht von Dir auf andere zu schließen. Ich würde jämmerlich schwitzen, müsste ich mich verschleiern. Ich sehe aber auch nicht überall irgendwelche Augen irgendwelcher Männer auf mir ruhen und gehe auch nicht davon aus, dass Männer immer nur glotzen müssen.

Kommentar von HansH41 ,

@kavsa: Du musst krank sein.

Kommentar von kasva ,

Lieber Hans, ich bin nicht krank. Ich lebe nur meinen Glauben. 

Kommentar von HansH41 ,

@kavsa: Ich habe mich darauf bezogen:

"Als Frau fühlt man sich frei, wenn kein Mann sie anschaut." 

Kommentar von ela64tr ,

Es gibt nur einen Islam. Ich frag mich was du unter Islam verstehst? Der Islam ist nicht so, dass es Unklarheiten gibt. Und diese Terroristen, die haben kein Stück mit dem Islam zu tun. Wenn der Islam die Abschlachtung der Ungläubigen lehrt, warum tun sie dies nicht? Sag jetzt nicht IS, denn dieser schlachtet nur Muslime ab. Wann wirst du endlich lernen, dass Islam und Terrorismus zwei verschiedene Sachen sind?

Kommentar von earnest ,

Der IS schlachtet nicht nur Muslime ab.

Und selbstverständlich hat der IS was mit dem Koran zu tun: Er beruft sich auf die dort reichlich zu findenden gewaltheischenden Suren und strebt die möglichst weltweite Errichtung der Scharia an.

Erzähl also hier bitte keine Märchen.

Und selbstverständlich gibt es nicht DEN Islam. Schau am besten selbst, zum Beispiel hier:

https://www.welt.de/politik/article155770/Die-verschiedenen-Richtungen-des-Islam...

Kommentar von ela64tr ,

Wenn eine Frau für sich selbst entscheidet ein Kopftuch zu tragen, ist das doch ihre eigene Sache. Lasst die Leute doch ihren Glauben so ausleben, so wie sie es wollen. Immer wird das Kopftuch diskutiert, da gibt es aber nichts zu diskutieren.

Kommentar von earnest ,

Hier geht es nicht um das Kopftuch, sondern um die Frage, ob Islam und Menschenrechte miteinander vereinbar seien.

Du lenkst ab.

Antwort
von AndreasSieg, 213

Natürlich ist das vereinbar. Nur Fanatiker und Extremisten legen das ganze anders aus, und das ist nur ein sehr kleiner Anteil unter den Moslems, die sich eigentlich nur hinter ihrer Religion verstecken, um Terror und Angst zu verbreiten. Da sollte man schon differenzieren und nicht alle über einen Kamm scheren.

Kommentar von marylinjackson ,

Nein, ist sie nicht, auch wenn ich Dir einen Pfeil nach oben gab.

Am 5. August 1990 haben 45 Außenminister die Kairoer Erklärung unterschrieben.

Nur ein Beispiel dafür, wie unvereinbar diese Menschenrechte im Islam mit  der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN von 1981 ist, zeugt dieser Artikel 22:

"Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“. (Zitat aus Wikipedia.)

Terror und Angst verbreiteten fundamentalistische Muslime nach der Veröffentlichung von ,Mohamed-Karikaturen in Paris.

Das ist bereits ein groAnteil unter Muslimen. Die Kairoer Erklärung ist für sie richtungsweisend.

Kommentar von AndreasSieg ,

Das ist nicht der Islam, das sind Regierungen und Staatsbeamte, die es so auslegen. Und die meisten Muslime besonders die in Europa leben ja auch hier, um dieser Auslegung zu entgehen. Hier sind es nur ganz wenige die so ticken. Ich will nicht sagen, dass es sie nicht gibt. Fundamentalisten sind zwar gefährlich, aber es sind dennoch nur wenige. Und das ist im Grunde das gleiche Klientel, dass wir bei Rechts und Linksextremisten auch vorfinden, die Abgehängten dieser Gesellschaft.

Kommentar von earnest ,

Wie bitte?

Die 45 Außenminister aus muslimischen Ländern - ist das etwa KEIN mehr als repräsentativer Querschnitt?

Hat das mit DEM Islam denn nichts zu tun?

Wenn, wie du sagst, hier nur wenige Muslime so ticken: Wo blieb dann ihr Protest gegen die Kairoer Erklärung mit ihrer den Menschenrechten übergeordneten Scharia?

Kommentar von AndreasSieg ,

Es gibt von jeder Religion fundamentalistische Auslegungen, es gibt weder "DEN" Islam, noch "DAS" Christentum, und dann guck mal nach Amerika und schau dir Ted Cruz an, da wird dir auch schlecht und in Amerika gibt es viele Fundamentalisten. Mir geht es aber in erster Linie um Muslime in unserem Land und die, die ich kenne haben mit der Scharia aber so gar nix am Hut, und ich kenne viele. Die Scharia ist nicht dem Islam gleichzusetzen!

Kommentar von earnest ,

Aber MIR geht es nicht nur um die hiesigen friedlichen Muslime.

Der Fragestellerin auch nicht.

Vielleicht nimmst du wenigstens Letzteres zur Kenntnis?

Kommentar von marylinjackson ,

Natürlich gibt es Kategorien mit Gemeinsamkeiten  der Oberbegriffe.

Ansonsten gäbe es auch nicht DIE Menschenrechte.

Deiner Meinung nach kann aber jeder sich aussuchen, was er für richtig hält.

 Du  richtest.Dich nach Dir bekannten oder befreundeten Muslimen

Ich könnte viele Gegenbeispiele geben..

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