Was ist genau der Unterschied zu normalen Anleihen? Und werden diese Anleihen dann sicherer, wenn sie vor Inflation geschützt werden?

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere. Man nennt sie auch Rentenpapiere. Man hat einen Nennwert und einen Zinssatz. Der Kurs der Anleihe ist immer ein Prozentsatz vom Nennwert. Bei Rückgabe erhält man immer den Nennwert. Zwischen Emission und Rückgabe schwankt bei Anleihen auch der Kurs. Z.B. wenn die Zinsen steigen, fällt der Kurs und umgekehrt. Je nach dem wer die Anleihe emittiert, gibt es Unternehmensanleihen, Schuldverschreibungen , Inhaberschuldverschreibungen, Bundesanleihen Pfandbriefe, Kommunalobligationen, Industrieanleihen, Optionsanleihen. Unternehmensanleihen sind nicht durch die Einlagensicherung der Bank abgesichert. Wichtig bei Anleihen ist deshalb die Bonität des Schuldners. Diese werden in der Regel geratet nach von Standard Poor, Moodys , Fitch usw. Je schlechter die Bonität des Schuldners desto schlechter das Rating und desto höher der Zinssatz den er zahlt. Das ist der Preis für das Risiko.
"Sicher ist nur, dass es Sicherheit nicht gibt" lautete mal eine Zeile eines Liedes.
Die allersicherste Variante ist nach wie vor: Gold. Das verliert nie an Wert, so lange es Menschen gibt.
Mit dem, was du über Gold zu wissen glaubst, liegst du auch falsch. Was verstehst du unter Inflationsschutz? Ohne diese Info ist keine Antwort möglich, jedenfalls mir nicht.
Damit liege ich - Achtung Wortspiel - GOLDRICHTIG. Wenn es zu einem totalen Zusammenbruch kommt, nützen Aktien, Bundesschatzbriefe etc. auch nichts mehr. Und wenns keine Menschen mehr gibt, ist Gold wieder unbedeutend. Was soll daran - aus logischer Sicht - falsch sein?