Frage von TobiasBadboy17, 87

Sind in der Steinzeit auch schon kriege geführt worden?

Bei eines bin ich mir sicher:in der Spätsteinzeit sind langsam die ersten wohnsiedlungen entstanden,Dadurch auch Meinungsverschiedenheiten und durch streit und hass sind sicher einige kämpfe enststanden,manchmal sind auch andere Wohnsiedlungen überfallen worden um resourcen zu stehlen,schätze ich mal

Antwort
von kami1a, 49

Sicher - aber es waren Stämme von kleinerer Größe. Und die Waffen waren primitiv - aber vielleicht schließt sich da der Kreis.

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

 Albert Einstein.

Heute sind es Atombomben - auch dazu Einstein: 

Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Kommentar von voayager ,

sei so gut und behaupt nicht einfach was

Kommentar von kami1a ,

sei so gut und lese richtig - ich habe zitiert.

Antwort
von Fuchssprung, 30

Es kommt darauf an wie groß der Zeitraum ist, den du in Betracht ziehst. In der Zeit der Jäger und Sammler gab es vermutlich nur sehr wenige Konflikte. Wenn die Nachbarn zu laut gefeiert haben, ist man mit seiner Gruppe einfach ein Stück weiter gezogen oder man hat gemeinsam mit ihnen gefeiert.

Erst mit dem Ackerbau lernten die Menschen was Besitz ist und wie man sich diesen Besitz von Anderen aneignen kann, ohne selbst dafür zu arbeiten. Erst ab diesem Zeitpunkt gab es deutlich mehr tödliche Auseinandersetzungen.

Antwort
von Ruenbezahl, 37

Die Beantwortung der Frage hängt davon ab, wie man Krieg definiert. Kämpfe zwischen unterschiedlichen Gruppen hat es auf jeden Fall gegeben. Der Ötzi, die gut erhaltene Gletscherleiche, wurde vor 5000 Jahren durch einen Pfeil getötet. Ob es da einen Krieg zwischen zwei verfeindeten Gruppen gegeben hat, oder ob es sich um einen einzelnen Mordfall handelt, kann man heute nicht mehr sagen.

Kommentar von voayager ,

Du, das war am Ende der Jungsteinzeit, zu Beginn der Bronzezeit, also bleib im zeitlichen Rahmen

Kommentar von Ruenbezahl ,

Ötzi hat zum Ende der Jungsteinzeit gelebt, in einer Periode, die auch Kupferzeit genannt wird. Die Bronzezeit hatte noch nicht begonnen, also ist auch die Endperiode der Steinzeit noch Steinzeit.

Antwort
von atzef, 19

Nein.

"Kriege" kann man ausschließen. Dafür fehlte es a. an Bevölkerung und Bevölkerungsdichte, b. an Ressourcen und Zeit. Die Leute hatten schon genug damit zu tun, ihr alltägliches Überleben zu sichern. C. an lukrativen Zielen. Für oder um was hätten die armen Schlucker denn kämpfen sollen? Steinwerkzeuge? Tonkrüge?

Mir wäre auch kein einziger archäologischer Fund bekannt, der irgendwie auf "Steinzeitkriege" verweisen würde. Gut, ich bin kein Archäologe, insofern will das nicht viel heißen, aber zumindest haben wir alle noch nie von "Kriegen" der Stenzeit gehört.

Kommentar von Maxieu ,

"Für oder um was hätten die armen Schlucker denn kämpfen sollen?"

Wasserstellen, insgesamt unter verschiedenen Aspekten günstige Territorien, Frauen (manche bringen nämliche den eigenen weiblichen Nachwuchs beizeiten um und besorgen sich den Nachschub von Nachbarn, was Aufzuchtskosten ggf. erspart),
Speisefleisch.

 

Kommentar von atzef ,

Wenn du jetzt jeden Diebstahl, Raubmord ud andere Formen typischer Bandenkriminalität zu einem "Krieg" hochjazzen möchtest...bitteschön.

Ich halte das für albern und abwegig.

Aber auch schon die Vorstellung eines regelmäßigen Überfallens aderer Clans ist reichlich abwegig. Dafür ist einfach die besiedlung zu dünn und das Risiko viel zu hoch. Da es keine waffentechnologisch organisierbare Überlegenheit gibt, ist jeder Konflikt immer auch für den Angreifer mit einem maximalem Risiko für das eigene Leben verbunden.

Wie gesagt bin auch ich kein Archäologieexperte. Aber ich habe noch nie von archäologischen Funden gehört, die auf "kriegerische" Auseinandersetzungen hindeuten. Oder auch nur auf ein hohes Mortalitätsrisiko durch "Bandenkriminalität".

Antwort
von voayager, 23

In der Alt, - als auch in der Mittelsteinzeit ganz bestimmt nicht, schließlich gab es da weder Privateigentum an Produktionsmitteln, noch private Ländereien, noch Stadtstaaten. Im Laufe der Jungsteinzeit, wo all das Genannte sich entwickelte,  traten dann die ersten Kriege auf.

Kommentar von Maxieu ,

Um mal einen Kenner zu zitieren (s. weiter unten):

"behaupt(e) doch nicht einfach was aufs Grade(!)wohl"

Spintisierereien eines ewiggestrigen anti"kapitalistischen"  Träumers gehören zu solchen kritisierten Behauptungen.

Dem Fragesteller geht es erkennbar um bewaffnete Konflikte mit fremden Gruppen. Das Privateigentum einer bestimmten Qualität und eine Mindestzahl an Beteiligten dabei einzuführen, um erst ab dieser qualitativen und num(m)erischen Schwelle von Kriegen reden zu müssen, ist eine müßige Definitionsübung.

Da auch schon Schimpansen in größeren Gruppen gelegentlich gegeneinander Kämpfe mit Tötungs"absicht" oder jedenfalls mit tödlichem Ausgang ("Kriege") austragen und sich manchmal wohl den zur Strecke gebrachten Feimd auch schmecken lassen, beantwortet sich die gestellte Frage nach den Sitten "der" Steinzeitmenschen mehr oder weniger von allein.






Kommentar von voayager ,

Dein biologistisches Beispiel hinkt, weil Auseinandersetzugen der Schimpansen auf einmal zu Kriegen umgedeutet werden. Dann ist zudem anzumerken, dass solche Revierstreitereien meist dann etstehen, wenn Raumnot existiert. Schimpansen sind in ihrem Biotop arg eingeschränkt, daher verteidigen sie ihre begrenzten Territorien zuweilen hartnäckig, um so überhaupt ihre Existenz sichern zu können.

Im Falle der Alt, - und Mittelsteinzeitmenschen gab es gar keinen bedeutenden Raumdruck, denn schließlich war genug Platz da, die Bevölkerungsgröße sehr gering, so dass Rivalitäten bzw. Nahrungsdruck allermeist entfiel. Wer auch nur ein wenig sich mit der Anzahl der Neandertaler beschäftigt hat, weiss wohl, dass deren Anzahl ziemlich gering war. Auch der Hinweis, die Cro Magnons hätten sie ausgerottet, ist mittlerweile obsolet, es gibt hierfür keine handfesten Indizien.

Fazitr. bürgerliche Ideologen wollen mit ihrem reaktionären Biologismus dieNotwendigkeit von Kriegen rechtfertigen, ihnen so was wie eine unabänderliche Natugegebenheit andichten, auf dass diese so gerechtfertigt sind.

Ein Schelm wer dabei Böses denkt!

Antwort
von AnjaS89, 25

Definitiv wurden damals schon Kriege geführt. Aber es waren wohl mehr Stammesrivalitäten und hatten nicht den großen Umfang wie heutige Kriege

Antwort
von Gastnr007, 39

Ja, allerdings fand dies damals nicht in so großem Umfang statt, da die Kommunikationsmöglichkeiten noch nicht ganz so groß waren

Kommentar von voayager ,

Unsinn, was du da sagst

Kommentar von Gastnr007 ,

Stämmeskämpfe halt in 3-5er Grüppchen ums Fleisch; wieso auch nicht. Wenn du jemandem Unrecht gibst, teil ihm doch bitte auch mit, wie es richtig ist.

Kommentar von Maxieu ,

Gegenüber voayager kannst du nur recht haben.

Allerdings sind schon Schimpansengruppen, die gegeneinander "Krieg" führen, größer als Gruppen, die aus 3-5 Männern bestehen.

"Stämme" wären nach herkömmlicher Definiton schon so etwas wie Sippenzusammenschlüsse und damit um Dimensionen umfangreicher. Sie gehören wohl auch kaum in die Steinzeit.

Antwort
von Hoffnung599, 29

Es wird schon Kämpfe um Reviere, Essen und sonstige Dinge gegeben haben.

Nur anstatt mit Waffen halt mit Keulen, Steinen und was es sonst noch so gab ;)


Kommentar von voayager ,

behaupt doch nicht einfach was aufs Gradewohl

Antwort
von Lavendelelf, 26

Du hast deine Frage doch schon selber beantwortet.

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