Wie lange wird es noch dauern, damit Hybrid-Fahrzeuge für jeden erschwinglich sind? Sollte man warten oder sich doch noch ein Auto mit Rußpartikelfilter kaufen?

Der Vorstand der Daimler AG sagte mal: "Es kann nicht das Zukunftsprinzig sein, ein Fahrzeug mit zwei Antriebssystemen (und den dazugehörigen Batterien) auszustatten, um damit Energie zu sparen". Das scheint mir nicht unwahr, wenn man bedenkt, dass sowohl Diesel- als auch Benzin-Fahrzeuge einen Wirkungsgrad von ca. 20 % haben. Da sollten noch wesentliche Verbesserungen möglich sein (auch alternative Antriebssysteme).

Bis Hybrid-Fahrzeuge "für alle" erschwinglich sind, wird es noch eine ganze Weile dauern. Hybrid macht die Autos teurerm schwerer und spart nur in bestimmten Betriebssituationen wirklich. Zudem gerät Hybrid wegen der offenbar schlechten Umweltbilanz (Produktions-Aufwand, kritische Materialien etc. zunehmend in die Kritik. Bis sich da eine allgemein lohnenswerte Variante herausgebildet hat, wird es noch ein paar Jahre brauchen. Ein sparsamer Benziner mit Kat oder ein verbaruchsgünstiger, optimierter Diesel mit Rußpartikelfiler sind deshalb derzeit noch die bessere Wahl.
Die Bedenken wurden schon vor über 10 Jahren geäußert und untersucht. Sogar die nicht wirklich fortschrittlichen Ausführungen damals sparen insgesamt tatsächlich Energie ein.

Sinnvoll wäre sicher eher ein Wasserstoffantrieb mit Brennstoffzelle, aber unsere heimische Autoindustrie pennt ja leider sanft vor sich hin und bietet neue Dinge (auch den Russfilter) erst an, wenn das in anderen Ländern schon Standard ist.
Als Übergangslösung ist ein Hybridfahrzeug - speziell im Teillastbereich - sicher ein guter Kompromiss.

Der Smart war ja eigentlich als Hybrid-fahrzeug geplant. Angeblich war dann doch kein Interesse da. Schade. Einigermassen erschwinglich wäre der ja gewesen.
Heutzutage sind Hybridfahrzeuge keine Zukunftsmusik mehr. Du bekommst hier viele Informationen über Hybridfahrzeuge und alternative Antriebe. http://autotipps.net/alternative-antriebe/hybridfahrzeuge
Zur Frage der Wirtschaftlichkeit solltest Du nicht nur den Anschaffungspreis betrachten, sondern einmal ermitteln, welche Kosten in ca. 5 Jahren auf Dich zukommen, wenn Du den gesamten Batteriesatz erneuern mußt.
Naja, 1,2 Millionen fahren schon, die wenigsten davon aber bei uns...
Gebraucht gibt es schon erschwingliche Hybridautos, die Auswahl ist aber nicht gerade riesig.
Der Honda Civic Hybrid ist eigentlich für seine Ausstattung gar nicht mal so teuer, aber man muss schon viel fahren, damit es sich lohnt. In dem Fall kaufen aber natürlich viele lieber einen Diesel...
Ist natürlich auch Geschmackssache und ich finde, dass mehr dafür spricht als nur der niedrige Verbrauch ;-)
Abgasmäßig ist man aber mit dem Hybrid eher auf der sicheren Seite. Wenig CO2-Ausstoß und die Schadstoffe sind auf sehr niedrigem Niveau.
Den Rußfiltern traue ich von der Funktion und von der Haltbarkeit her nicht so wirklich.
Honda plant für die nähere Zukunft ein günstiges Hybridauto für den Weltmarkt, das kleiner als der Civic ist.

Persönlich halte ich diese Fahrzeuge für Krücken.
Die deutsche Aautomobilindustrie sollte endlich innovative Wege gehen und hier ihr gesamtes KnowHow einbringen in eine neu Antriebsform. Brennstoffzelle z.B.
Dies wäre der Weg zur absoluten Marktführerschaft. Denn immer der Erste hat die größten Chancen Marktführer zu werden.

Es gibt doch schon eine ganze Reihe von Hybrid-Fahrzeugen zu vernünftigen Preisen!
MacJohn am 19. Dezember 2007 23:55 Ja, aber wenn man sich mal die Lifecycle-balance eines Toyota Prius ansieht, dann wird man erkennen können, das die Euphorie darüber noch ein bisschen verfrüht ist.
Ja, und wo kann man das nachlesen? Es gibt dazu etwas von Toyota, das etwa 15% Mehraufwand für die Herstellung angibt, was aber wenig gegen die Einsparung im Betrieb ist. Etwas anderes behauptet eine US-"Studie" (Stichworte CNW und dust-to-dust). Die ist aber kompletter Mist, was leicht zu erkennen ist, wenn man sich das Orginal mal ansieht...
Sie werden in der Übergangsphase hin zu wirklich interessanten alternativen Antrieben benuzt werden und mit stärkerer Nachfrage auch in dieser Zeit auch produziert und vermarktet aber sie werden aufgrund ihrer nicht wirklich grandiosen Verbesserungen immer nur eine Niesche bleiben. Sobald es vom einen auf den anderen Tag keine Erdölbasierten Brennstoffe mehr für den privaten Verbraucher gibt extrem schnell verschwinden wenn sie nicht vorher schon durch echte Alternativen ersetzt werden.
Deswegen baut man ja einen Hybridantrieb, eben um den Gesamtwirkungsgrad zu steigern. Ob das gelingt ist eine Frage der Entwicklung ;-)