Frage von AndiWanDD, 143

Sind Huskies eigentlich wirklch schwerer zu erziehen als andere Hunde?

Moin!

Ich überlege mir einen Hund anzuschaffen und finde Huskies ja ziemlich cool. Hab aber irgendwo mal gehört, dass die nicht allzu leicht zu erziehen sind, stimmt das?

Danke LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Starciel, Community-Experte für Hund, 35

Kommt drauf an was du von der Erziehung erwartest.

Huskies lernen nicht langsamer als andere Hunderassen. Aber wenn du erwartest dass der Husky mit genug Aufwand am Schluss gehorcht wie ein Schäferhund wirst du vermutlich immer enttäuscht.

Es fehlt ihnen meist weitgehend das "Bedürfnis" mit Menschen zusammenzuarbeiten, jede Handlung mit dem Menschen abzustimmen, der sog. "Will to please". Da das grade bei den Hütehunden und Retrievern sehr ausgeprägt ist da man genau das zum Hüten und Jagen brauchte hat man das heutzutage zum Maß der Dinge und der Erziehung gemacht. Jeder Hund der das nicht zeigt ist dann schwer erziehbar.

Schlittenhunde haben "desire to go", unbedingten Leistungswillen im Geschirr, die Fragen nicht dauernd ob das Tempo passt oder die Richtung perfekt ist. Die rennen sich die Seele aus dem Leib und wenn man Glück hat kann man den Leithund noch ein bissl lenken.

So sind sie eben, wenn du einen eigenständigen Hund willst kann es passen, wenn du freudigen Gehorsam suchst würde ich gleich anderswo schauen, das bringt die Rasse einfach in den Anlagen nicht mit.

Antwort
von LukaUndShiba, 75

Alle nordischen Rassen sind schwieriger zu erziehen.

Aber das Problem liegt beim husky in erster Linie bei der Auslastung.

Willst du mir sagen du rennst JEDEN TAG 20-30km am Stück mit dem Hund ohne Pause. Und wie gesagt rennen nicht normal laufen. Und betreibst dazu noch Zugsport? Wenn sogar möglich in Kombination mit den 20-30km rennen. 

Und man hält sie mindestens zu zweit. Und damit ist nicht gemein Husky und Schäferhund, Husky und Dackel usw sondern Husky und Husky. 

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 44

Hi,

leider denken viele Hundeanfänger das es ähnlich wie bei Kindern ist und das Erziehung alles ist.

So ist es aber leider nicht, man muss erstmal in der Lage sein den Hund artgerecht halten zu können, um überhaupt an Erziehung denken zu können. Und da liegt beim Husky halt der Haken, die wenigsten Menschen haben am Tag soviel Zeit und die sportliche Ausdauer die von Nöten wäre, um den Husky richtig auszulasten.

Hinzu kommt noch der Jagdtrieb, der beim Husky echt nicht ohne ist, da muss man ja auch in der Lage sein, was positives draus zu machen.

Antwort
von skydram, 61

Heei
Wir halten mehr als 10 Huskys in Norwegen☺️ aus erfahrung kann ich sagen das es ihnen hier und vorallem in der Wohnung zu warm ist!
Zudem sollte man den Husky im Rudel halten, sprich keine einzelhaltung!
Der husky braucht mehrere Stunden (mehr als 3h) auslauf pro Tag, und er will Zughundesport machen, wenn du dies aber vernünftig machen willst, musst du oft Trainieren, aber bei einer aussen Temperatur ab 15 crad ist es gefährlich zu Trainieren wehen einem Kollaps und sie fühlen sich dann auch nicht mehr wohl!
Bitte kauf dir als ersthund keinen Husky,

Antwort
von inoukhusky, 15

Ich denk mir jedes Mal, lass die Leute reden die keinen Husky haben aber wenn solche Fragen kommen muss ich einfach immer meine Meinung dazu abgeben.. Ich hab selber einen Husky und die ist nicht schwer zu erziehen, die liebt es mit mir zu üben und mit mir etwas zu machen. Inouk kann jederzeit ohne Leine laufen, ist 100% aus jeder Situation rückrufbar - auch wenn Wild 50 Meter entfernt steht ;), weiters kann sie bei Fuß laufen das sogar manche Labrador Besitzer nur so schauen. Generell sind Huskies sehr lernwillig, aber sogar manchmal richtig faul wo die den ganzen Tag schläft :) ich liebe meinen Hund und ich würde sie für kein Geld der Welt hergeben!!! Und meine Hündin ist eine Showlinie und keine Arbeitslinie,  an alle die immer reden Huskies müssen 30 Kilometer laufen, es gibt nicht nur Huskies die für's arbeiten geboren sind ;)

Antwort
von Sumselbiene, 80

es geht bei einem Husky nicht nur um die Erziehung, sondern ob man den Anforderungen allgemein gerecht wird.

Bei einem Husky ist es nicht damit getan, drei mal am Tag mit ihm rauszugehen. Ein Husky muss laufen. Eigentlich muss er auch was ziehen. Wenn man nicht bereit ist, das auf sich zu nehmen und dem Hund einen vernüfntigen Auslauf zu bieten, sollte man das nicht machen.

Mir tun die Huskys leid, die in einer WOhnung gehalten werden und vielleicht mal eine größere Runde am Tag laufen dürfen..

Wenn sie nicht ausgelastet sind, fangen sie natürlich auch an, Blödsinn zu machen.

Das ist bei allen Hunden so. Man sollte sich immer vorher über die rasse und ihre Bedürfnisse informieren.

Antwort
von AnnaTeresaLe, 14

Ich weiß nicht, ob schwerer das richtige Wort ist. Huskies sind von der Persönlichkeit her einfach nicht darauf bedacht, dem Menschen so sehr zu folgen wie andere Hunderassen. Sie sind eigenständiger und haben daher weniger das Bedürfnis dem Menschen "etwas gutes zu tun". 

Wenn Du dir einen Husky holen möchtest, dann würde ich mich einfach sehr gut mit der Rasse auseinandersetzen, vielleicht auch mit anderen Haltern reden und dir von denen Tipps holen.

Die Huskyhalter die ich kenne, können ihren Hund zum Beispiel niemals von der Leine lassen, da er sonst einfach zu eigenständig wäre. Was ja an sich nicht schlimm ist, man muss sich darüber einfach bewusst sein. Die sind zum Beispiel viel mit so einem Hunderoller (wo der Hund ziehen darf) unterwegs oder an Biothane Schleppleinen.

Also ich würde dir raten dich zu informieren und wenn Du denkst du bist der Haltung eines Hundes und gerade eines Huskys gewachsen, dann wünsche ich dir viel Spaß damit :-)

Liebste Grüße

AnnaTeresa

Antwort
von Goodnight, 40

Die sind eher unerziehbar. Hast du einen Hundeschlitten und kannst ein Rudel halten, wohnst in kühlen schneereichen Weiten ohne Nachbarn, dann ist vielleicht eine Meute Huskys richtig für dich.  Sonst würde ich diese Tiere einfach schön und faszinierend finden aber sicher keine zulegen.

Antwort
von viomio82, 63

Schöne Hunde ja....aber....sie brauchen Bewegung.2 Std am Tag raus ist zu wenig. Ist übrigens für alle Hunde zu wenig. Ausser natürlich für die Armen hochgezüchteten Rassen, die nach 10 Schritten schon keine Luft mehr bekommen!!

Antwort
von Kleckerfrau, 63

Mit der Erziehung weiß ich nicht. Aber sie sind nicht geeignet als Wohnungshunde die nur ab und zu raus kommen. Huskys wollen draußen sein und "arbeiten"

Antwort
von Shany, 59

Ich habe 2 Huskys Sie brauchen immer viel Auslauf mehr als andere Hunde 

Aber schwerer zu erziehen nein finde ich nicht

Kommentar von Shany ,

Warum zwei untere Pfeile?

Antwort
von Gridkiller2001, 60

Du brauchst verdamm* viel ausdauer bei dem Hund ! Doppelt so viel wie beim Labrador den ich habe :D

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