Frage von HontaYOYO, 193

Sind Hunde, die veganes Tierfutter testen müssen auch Versuchstiere?

Ein Veganer schrieb hier auf gf letztens, dass es sehr gute vegane Futtersorten gibt , "die alles notwendige enthalten und mit Tierärzten zusammen entwickelt wurden".

Ich habe veganes Hundefutter gegoogelt und eine Futtermittelsorte wurde mit Laboren und Tierärzten entwickelt. Und es gab Hunde als Testfresser. Das klingt alles sehr nach Tierversuch.

Ist das Tierversuch?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von scheggomat, 83

Na logisch! 

Aber Gewebeproben braucht man für die Nahrungsmitteluntersuchung normalerweise nicht. 

Stuhl, Urin, Blut, Geruch aus dem Maul, Zahngesundheit, Optik und Verhalten des Hundes zu untersuchen reichen an und für sich aus.

Vielleicht wird ja auch der Fellgeruch in trockenem und nassen Zustand bewertet. ;)

Kommentar von HontaYOYO ,

Also harmlose Tests bei Labortieren. Danke.

Kommentar von scheggomat ,

Es sind für gewöhnlich nicht mal Labortiere. 

Nur komplett überwachte Hunde, deren Job es ist, Spaß zu haben, ordentlich zu futtern und ab und an gepiekst zu werden. 

Pedigree (oder eher der Konzern drumherum) hat zum Beispiel ein riesiges Hundecamp, in dem das so abläuft. Zig Rassen testen zig verschiedene Futtersorten, die Mitarbeiter schnüffeln am Hund selbst und an den Hinterlassenschaften...

Top Job. ;)

Kommentar von HontaYOYO ,

Die veganen Hersteller haben ja vielleicht auch Hundecamps.

Kommentar von scheggomat ,

Vielleicht, das weiß ich nicht. Nur bei Pedigree bin ich mir zu 100% sicher.

Kommentar von friesennarr ,

Die sind aber nicht so romantisch wie du das dar stellst, die die ich gesehen habe hatten geflieste Wände und Böden, große Beobachtungsglasscheiben und ein absolut sauberes Umfeld. Keine Gassigänge, sondern Laufband.

Aber was solls.

Kommentar von scheggomat ,

Ja, ist etwas sonnig geschrieben, gebe ich zu.

Aber NUR Laufband...? Das habe ich noch nicht gesehen. Nur für Belastungstests, aber nicht um das tägliche Bewegungspensum 'abzuarbeiten'. Aber nu. Ich habe bisher nur einen Betrieb live, und einen anderen auf Video zu Gesicht bekommen.

Einmal konzerneigen von Mars und einmal als freies Institut im Auftrag. Die (offenen) Vorgänge waren aber sehr ähnlich bei beiden.

Kommentar von Deamonia ,

"Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen. So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt wurden.

Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel jene über die angebliche Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der Apotheke zur Herstellung –der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name kommt vom lateinischen "taurus" (Stier), weil die Zusammensetzung erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es synthetisch hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten, wurden Katzengruppen während 11 Monaten in Käfige eingesperrt! Einige Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind. Nebst allen anderen physischen und psychischen Erkrankungen, die ein so langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.

Im Waltham-Zentrum der Mars wurde unter anderen Experimenten auch folgende ausgeführt: Endoskopie (in den After eingeführte Rohre zur Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen , Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive Zahnuntersuchungen, die eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur Kontrolle des Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 "sensibel" und 6 als "robust" bezeichnete Hunde verwendet. Alle erhielten eine Diät, die bei Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere vorgenommen, wobei von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt wurden.

Und ebenfalls das Waltham-Zentrum von Mars ist es, das einen Forscher der Universität Bristol (GB) finanzierte, damit er Katzen in einen 30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6 Stunden. Keine der Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle. "

http://www.animalsliberty.de/tierversuche_tierfutter.html 

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 73

Natürlich wird Hundefutter auch an Tieren getestet - leider nicht am Menschen - in diesem Fall wäre der Veganer der dieses Futter füttern will für mich die Testperson Nr. 1.

Man kann rein rechnerisch alles was ein Mensch oder Hund braucht auch künstlich herstellen.

Hund braucht Eiweiße, Fette und bissl Kohlehydrate, dann braucht er Mineralstoffe und Vitamine - also fast so wie Mensch (bei Mensch ist der Kohlehydratanteil sehr viel höher).

Jetzt kann man Nahrungsmittel extrahieren, hydrolysieren bis nur noch diese Substanzen übrig bleiben und die wieder zusammen mischen - wird bei vielen Hundetrockenfuttern schon längst gemacht, da gibt es dann z.B. nur Hühnereiweiß oder nur Hühnerfett drin, der Rest besteht aus Getreide und anderen Füllstoffen.

Wenn man bei vielen Trockenfuttern guckt, dann sind sie nicht viel besser als vegane Hundefutter - besonders bei einem Futter habe ich schon 80 % Getreide und Füllmittel gefunden, und nur 15 bis 20 % tatsächlich tierischer Herkunft. Und dann handelte es sich um o.a. Hydrolysat bzw. Extrakt.

So zurück zum rein rechnerischen: Man kann mit Eiweißen, Fetten und Kohlehydraten, Mineralstoffen und Vitaminen überleben. Gerade bei planzlichen Herkünften des Nahrungsmittels ist aber die Aufschlüsselung derer im Körper von Mensch und Tier sehr erschwert.

Es gibt Methoden, diese vorher Aufszuschlüsseln (kochen, spalten, verändern, denaturieren, auseinander nehmen - neu wieder zusammenfügen) um die Aufnahme im Körper zu erreichen, alles aber nicht Sinn der Sache und alles andere als natürlich.

Wenn man so viel an einem Nahrungsmittel manipulieren muß, um es geniessbar zu machen, dann läuft schon mal sehr viel falsch, von gesund keine Rede mehr.

Auch ein Veganer  oder Vegetarier versucht um die übermäßige Raffinierung eines Nahrungsmittels herumzukommen. Dann sollte man das nicht mit Tiernahrung tun.

Bsp.1. Ich werfe einem Hund ein rohes Stück Fleisch vor - Verdauung vom Hundekörper und Verwertung dessen zum 98 %.

Bsp.2. Ich werfe dem Hund einen Apfel oder eine Karotte im natürlichen Zustand vor, Verdauung im Hundekörper und Verwertung dessen zu ca. 4 %.

Kocht man das ganze, ist die Verwertung bei Apfel und Karotte bei ca. 25 %.

Raffiniert man das Ganze, extrahiert, exhudiert und hydrolysiert man das Zeug, dann ist eine Verwertung von bis zu 60 % möglich (wie gesagt rein rechnerisch) was dabei auf der Strecke bleibt ist die Natürlichkeit und die Befriedigung bei der Nahrungsaufnahme und die Zahnpflege.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

Find ich jetzt nicht weiter tragisch. Dem Hund schmeckts und er hat keine Mängel, von daher gibts kein Problem. Zur Zahnpflege gibts doch extra Knabber/Kau-snacks, auch vegane.

Kommentar von friesennarr ,

Und die Schlange füttert man auch mit Karotte? Die Katze dann mit Erbsen? Die Spinne mit Kokos? Die Hamster nur noch mit Gemüse? Die Igel bekommen Gummiwürmer?

Schrecklich es gibt einen Grund warum es Fleischfresser und Pflanzenfresser gibt. Wäre jeder Pflanzenfresser, wären wir schon längst verhungert. Wäre jeder Fleischfresser gäbe es kein Lebewesen mehr auf diesem Planeten.

Wer sich eine vegane Ernährung für den Hund schön redet, der hat was an der Waffel und zwar ganz gehörig.

Ob es dem Hund schmeckt wäre zu überprüfen - aber vermutlich sind da eh künstliche Geruchsstoffe dran, das der Hund da überhaupt dran geht.

Kommentar von RabbytJ ,

Hunde sind jedoch aufgrund der Domestizierung Opportunisten.

Kommentar von friesennarr ,

Deswegen fressen sie trotzdem nicht freiwillig tonneweise rohes Gemüse und Obst, Getreide und Zuckerrüben?

Allerdings fressen sie es in Trockenfutter mit Ölüberzug.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

"künstliche Geruchsstoffe"...und das ist bei konventionellem Futter nicht der Fall oder was willst du damit sagen? Klar. Ich würde übrigens keine Schlange mit Karotten füttern oder Katzen mit Erbsen. Ich habe zuhause selber 2 Frettchen, die jeden Tag frisches Fleisch von mir bekommen. Aber das sind auch REINE Fleischfresser, die mit pflanzlicher Nahrung mal so gar nix anfangen können! Bei Hunden seh ich das eben doch etwas anders. Einfach so würde ich einen Hund auch nicht vegan ernähren. Aber es gibt Studien die belegen, dass es ihnen nicht schadet und das Futter wurde zusammen mit Tierärzten entwickelt. Außerdem kann man den Gesundheitszustand jederzeit kontrollieren lassen. Auch veganer lieben ihre Tiere.. und wenn es nicht anders geht, weil der Hund es eben doch nicht verträgt, dann muss es eben Fleisch sein. Das kommt dann auf das Tier selbst an.

Kommentar von friesennarr ,

Ich muß lachen. Natürlich ist das normale Futter (das überwiegend Getreide und pflanzliches enthält auch mit diesen Geruchsstoffen überlagert, weil sonst fressen sie dieses ja auch nicht. Weshalb mein Hund gleich das orginale bekommt.

Ein Hund ist wie eine Schlange oder eine Katze oder ein Frettchen ein Fleischfresser, der auch anderes mit verdauen kann - aber wenn man 3 % Amilase hat, heißt das ja nicht, das man 100 % Pflanze verdauen kann. Er ist und bleibt ein überwiegender Fleischfresser. Also ist es bei Hunden nicht anders zu sehen - der Darm bzw. der gesamte Verdauungstrakt, die Zähne vom Hund schreien förmlich: Beutegreifer - und die sind nun mal aus Fleisch.

Studien belegen viel - bedenke bitte das du nur einer Studie vertrauen kannst die du selbst gefällscht hast. Ist ein gutes Sprichwort, weil voll richtig. Tierärzte kennen sich mit Ernährung vom Hund ungefähr so gut aus wie mein Innenarchitekt vom klemptnern. Er weis das es da ist. Vegane Ernährung hat beim Hund nichts zu suchen.

Ein Veganer darf gerne seine Mümmelmänner vegan ernähren und dann bin ich auch sicher, das er sein Tier liebt. Jemand der ein Tier verändern will, der liebt es nicht so wie es ist (gilt ja beim Menschen auch). Für mich ist ein Veganer der sein Tier nicht artgerecht füttert kein tierliebender Mensch.

Komisch finde ich nur, das diese vegane Ernährung nur bei Hund und Katze diskutiert wird - niemand würde es wagen einen Pflanzenfresser (nur weil man Fleisch isst) in einen Fleischesser umpolen zu wollen. Man stelle sich vor eine Rinderhälfte zur Fütterung meiner Pferde, Knochen für meine Meerschweinchen. Die können auch alle fleischliches Verdauen, wer käme aber auf die Idee das auch zu tun. (Bis auf den gelegentlichen Würstchenklau vom Pony.)

Und bitte sag jetzt nicht, das die das nicht verdauuen können, sie können es - es ist aber nicht ihre Ernährung.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

Es gibt ja auch keinen sinnvollen Grund, Tiere extra noch mit Fleisch zu füttern, die sowieso keins brauchen. Mir fällt zumindest keiner ein.. und dir ja auch nicht. Übrigens fressen die veganen Hunde auch nicht tonnenweise rohes Gemüse und Obst! Wie kommst du denn zu so einer verrückten Annahme? Das wird schön gekocht. Dann ist es nämlich auch gleich noch viel besser verdaulich. Und das wird natürlich als Nassfutter angeboten. Von Trofu halte ich nicht viel. :)

Kommentar von Omnivore11 ,

Es gibt ja auch keinen sinnvollen Grund, Tiere extra noch mit Fleisch zu füttern, die sowieso keins brauchen.

Hunde BRAUCHEN aber Fleisch! Das ist ja der Punkt! Sinnlos ist es einem FLEISCHFRESSER kein Fleisch zu geben! Das ist aktive Tierquälerei von Menschen, die keine Ahnung von artgerechter Ernährung haben. Eure weltfremden ethischen Ansichten interessiert keinen Hund auch nur ansatzweise!

Übrigens fressen die veganen Hunde auch nicht tonnenweise rohes Gemüse und Obst! 

Es gibt keine veganen Hunde. Hunde haben kein Interesse an Ernährungsideologien. Sich widernatürlich zu ernähren fällt nur dem Menschen ein. Und Hunde widernatürlich zu ernähren genauso. Es gibt nur fleischfressende Hunde, welche von Besitzer (welche Veganer sind) unnatürlich gefüttert werden. Die Hunde bleiben dennoch ihr Leben lang nichtvegane Fleischfresser!

Bitte mach uns ein gefallen und füttere niemals einen Hund!

Kommentar von friesennarr ,

Mir fällt auch kein Grund ein Tiere extra mit Getreide und Gemüse zu füttern, die das sowieso nicht brauchen - kapierst du das nicht endlich?

In dem Moment wo du mir zeigst, das ein Fleischfresser von rohem unbehandelten Gemüse, Obst und Getreide überleben kann, in dem moment glaub ich dir - da da aber unmöglich ist, lass bitte die Kirche im Dorf.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@omni, Pferde brauchen aber keine Rinderhälften! Es ging eben um Pflanzenfresser. Lern erstmal lesen bevor du dich irgendwo einmischst.

Kommentar von friesennarr ,

Natürlich nicht, aber Hunde brauchen Fleisch.

Wenn du einen Fleischfresser mit Gemüse füttern willst, dann mußt du dir auch den vergleich gefallen lassen, einen Pflanzenfresser mit Fleisch zu füttern.

Beide Sachen sind vollkommener blödsinn. Niemand sagt, das der Hund nicht ein paar Krümel Grünzeug fressen darf und niemand sagt, das der Pflanzenfresser nicht ein paar Krümel tierisches fressen darf.

Aber den einen oder den anderen mit jeweils der Nahrungspalette des anderen zu füttern ist vollkommene Tierquälerei.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@friese, Ja mir ist schon klar, dass dir da keinen Grund einfällt. Einigen Veganern aber eben schon!! Kapierst du das nicht endlich?? Man KANN Hunde vegan ernähren. Sie sind gesund und munter, es schmeckt ihnen und man unterstützt keine Tierzucht- und Tierschlachtungen. Grund genug.

Kommentar von friesennarr ,

Wer das tut ist ein Tierquäler - man kann sie eben nicht mit unverarbeiteten veganen Nahrungsmitteln füttern. Und jetzt hab ich die Nase voll von so viel Blödsinn auf einen Haufen, den du von dir gibst.

Mit keinem anderen Tier würde man diesen Sch...s machen nur bei Hunden kommt man auf die Idee.

Kommentar von LittleGreeny ,

Hunde sind zwar Omnivoren, tendieren aber mehr zum Carnivoren. Es gibt nicht DIE Kategorisierung eines Ominovors, ein Schwein ernährt sich z.B. anders als ein Affe. Zudem wird das omnivore Ernährungsprinzip konsequent falsch interpretiert.

Zumal der sinn dieser Ernährungsweise schlicht ist, sich möglichst vielseitig ernähren zu können und so eventuelle Durststrecken auch über einen Kurzen Zeitraum einseitig überbrücken zu können und nicht sich nur auf eine Seite zu versteifen. Oder würdest du sagen, dass ein Mensch auch dauerhaft nur von tierischen Lebensmitteln leben könnte? 

Und kein Hund dieser Welt wird Gemüse Fleisch vorziehen. Hunde ernähren sich instinktiv und nicht nach moralischen Aspekten und das du einen Hund nicht dauerhaft vegan ernähren kannst ohne das er davon Schaden nimmt zeigt dir alleine die Tatsache, dass der Verdauungstrakt eines Hundes Zellulose nur sehr schlecht selbständig aufspalten kann. Deswegen fressen sie in der freien Wildbahn den Verdauungstrakt ihres Beutetiers mitsamt Inhalt und decken so ihren Bedarf an Pflanzlicher Kost (der übrigens sehr klein ist). In dem Fall ist die Zellulose nämlich bereits aufgespalten.Beim Barfen simuliert man dies z.B. dadurch das man das Obst und Gemüse püriert. Und können kann ich vieles. Ich kann mir auch jeden Tag Heroin und Koks reinziehen, dass dies nicht auf Dauer gesund ist liegt auf der Hand.

Kommentar von Deamonia ,

und es ist ja außerdem auch total natürlich, das ein Hund gekochte Nahrung, statt roher frisst *ironie off*

Antwort
von Undsonstso, 15

Hm... Beim Darüber-Nachdenken sehe ich ein veganes Dilemma:

  • Wird veganes Futter an Tieren getestet, widerspricht es i-wie des veganen. Tierethik-Denkens ...
  • Wird das Futter nicht getestet, wird ein Produkt auf die Tiere einfach so losgelassen...

We solen eigentlich diese ominösen Tierärzte sein..? Gibt es da Namen?

Kommentar von scheggomat ,

Ganz einfach; ein neuer Name für's Kind muss her. Die Probanden in der Veganerszene heißen nicht 'Versuchstiere' sondern 'Testesser'. 

Somit gibt es keine Tierversuche, sondern nur 'Testessen, um die Akzeptanz und Verträglichkeit zu überprüfen'.

Antwort
von Andrastor, 34

klar, alles was an einem Tier "versucht" wird, ist ein Tierversuch.

Jede Art der Tierverhaltensforschung beruht auf Tierversuchen. Es ist ein Gerücht dass bei jedem Tierversuch Tiere gequält oder getötet werden, inzwischen ist der Großteil der Tierversuche völlig harmlos für die Tiere.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 36

Hi,

Für mich ist das auch am Sinn vorbei, habe das mit den Vegan leben so verstanden das die keine Sachen holen für die Tiere ausgenutzt wurden. Da würde das Futter dann ja auch drunterfallen, auch wenn Futterversuche für den Hund natürlich netter als normale medizinische Versuche sind, so wird er ja dazu gezwungen es vorher zu testen und mögliche körperliche Schäden kann man auch nicht ausschließen bei neuen Versuchen. 

Antwort
von kirschfreund, 14

Ich finde es nicht artgerecht, wenn ein Hund vegan ernährt wird. Irgendwie ist das total krank. Vor allem ist in veganem Futter dann sehr viel Getreide drin. Und das sollte wirklich nicht drin sein. Wer mal was nachlesen will: http://www.hundebibel.de/checkliste-hunde-richtig-fuettern/

Ich finde, sowas einfach nicht gut. Wenn ein Mensch beschließt sich vegan zu ernähren, ist das ja ok. Aber ein Hund ist dafür definitiv nicht gemacht. Dann darf man sich keinen Hund halten.

Antwort
von Goodnight, 86

Sicher, alle Hundefutterhersteller haben Versuchstiere.

Auch als Mensch bist du für vieles Versuchskaninchen. Dein Arzt bekommt Geschenke, von der Pharmaindustrie, wenn er dir neue Medikamente verordnet etc.

Da hat ein Testfresser der Futterindustrie ein schönes Leben.

Kommentar von HontaYOYO ,

Werden da auch Gewebeproben und sowas gemacht, wie der Hund das verträgt?

Kommentar von Goodnight ,

Es gibt bekanntlich einen Skandal wie das ein Futtermittelhersteller gemacht hat.

Kommentar von HontaYOYO ,

ein veganer Hersteller oder ein anderer?

Kommentar von Goodnight ,

So viel ich weiss, stellt der kein vegetarisches Futter her.

Antwort
von BrightSunrise, 76

Im Prinzip ja.

Vorkoster sozusagen.

Grüße

Antwort
von VeggiGirl92, 37

Nein! Das habe ICH geschrieben und das Futter wurde nicht wie das meiste normale Hundefutter unter Qualen am Tier getestet sondern es waren lediglich 30 Testesser.
Das hier ist es http://www.vegdog.de/

Und das ist doch ein gutes Experiment: Der Hund darf fressen (macht ihm spaß) und tut dabei noch was nützliches, indem darüber Informationen gesammelt werden können über Fressverhalten, Verträglichkeit und Verdauung.
Also wie bei einer ganz normalen Futterumstellung eben.

Kommentar von Lapushish ,

Das war unter meinem Kommentar gestern... Diskussion ob vegan lebende Hunde besser riechen :D

Kommentar von Golikumani ,

Hunde die Artgerecht ernährt werden, nennt sich BARF (Biologische Artgerechte Rohfütterung), stinken auch nicht.

Kommentar von friesennarr ,

Schrecklich, was die Hunde da fressen müssen:

Unsere unterschiedlichen Futtersorten versorgen den Hund mit allen essentiellen Nährstoffen und sind zu 100% bedarfsdeckend.

Gerade dieser Satz ist wichtig - essentielle Nähstoffe, wie ich geschrieben habe in meiner Antwort sind da Fett, Eiweiß, Kohlehydrate, Mineralstoffe und Vitamine und Wasser - das sind die essentiellen Nährstoffe.

100 % Bedarfsdeckend - ist das was ich in meiner Antwort als rein rechnerische Versorgung erklärt habe.

Dieses Futter das da angeboten wird ist schlicht und einfach effektive Tierquälerei.

Glaub mir - da wird nicht nur getestet ob die Hunde das gerne Fressen, da gehört noch viel mehr dazu.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@Lapu, Ja genau, da hab ich es als Kommentar geschrieben. @Goli, Hat aber mit dem Thema hier nichts mehr zu tun. @Friese, Keine Ahnung, was du jetzt genau meinst. Wenn alle Nährstoffe abgedeckt sind, ist doch alles ok? Verstehe das Problem nicht.

Kommentar von friesennarr ,

Nein ist es nicht.

Soll ich dir mal 100 g pulverisiertes Eiweiß geben, 30 g flüssiges Fett, 40 g Zucker, eine Vitamintablette und eine Mineralstofftablette oder Salzleckstein?

Dann hast du alle Nährstoffe. Ernährst du dich so?

Oder machst du aus den Grundstoffen ein Kartoffelplätzchen, mit Apfelmuß??

Equal zum Hund: Ein Rinderfleischstück schön fettig und ein Ei.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@friese, muss ich nicht, da es genug vegane Lebensmittel gibt, ich supplementiere nur b12. Und beim Hundefutter ist es ähnlich: da wird nur hinzugefügt, was noch fehlt. Dem Hund ist es total egal, was er vor sich hat! Es schmeckt und hält ihn gesund, was will man mehr.

Kommentar von Omnivore11 ,

Dem Hund ist es total egal, was er vor sich hat!

Dann hast du noch keinen Hund gehabt

Kommentar von Deamonia ,

Das ist nicht wahr! Du verstehst es einfach nicht oder? 

DU supplementierst nur, also fügst hinzu was noch fehlt, aber die Vegane Hundeernährung besteht fast ausschließlich aus supplementieren 

Also in etwa so, als wenn du alle anderen "essentiellen Nährstoffe" in Pulverform zusammen mixt, das über eine Schüssel voll Gras und Holzspähne kippst, noch ein paar Tropfen Aroma dazu mixt, damit es auch schmeckt, und dich dann davon ernährst. 

(Gras und Holzspäne deswegen, weil diese in etwa den Nährwert für den Menschen haben, wie es Gemüse für den Hund hat) 

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@omni, doch. Und es ist ihnen wohl egal, solange es schmeckt! Du hast offenbar keine Ahnung von Hunden.

Kommentar von Omnivore11 ,

Oh doch. Sogar jahrelange PERSÖNLICHE Erfahrung!

Kommentar von Deamonia ,

Stimmt, so lange es schmeckt, ist es egal was er vor sich hat! Ob man nun Veganes Futter, oder Sägespäne mit Duft und Lockstoffen versieht, der Hund würde beides fressen, Hauptsache es schmeckt.

Hunde fressen übrigens auch total gern Schokolade, folgerst du daraus auch, das Schokolade gesund für Hunde ist?

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@omni, Scheinbar nicht, sonst würdest du wissen, dass Hunde das fressen, was ihnen schmeckt.

Antwort
von Dahika, 47

Ja natürlich. Und einer Ideologie zu folgen, werden sie gequält.

Kommentar von friesennarr ,

Normales Hundefutter wird auch getestet, nicht nur veganes Futter, alle.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

Da es mehr normales Hundefutter gibt als veganes, werden auch mehr Tiere für normales Hundefutter gequält. Die meisten veganen Hundefuttersorten wurden eh ohne Tierversuche hergestellt. Also wer quält hier? denk nochmal nach

Kommentar von friesennarr ,

So ein quatsch - abgesehen davon verfütter ich kein industriell hergestelltes Hundefutter sondern Rohfleisch.

Antwort
von Omnivore11, 15

Leider ja. Hunde unnatürliches Futter geben. Schlimm.

Antwort
von MissLeMiChel, 20

Natürlich ist das ein Tierversuch aber kein schlimmer!

Antwort
von XxLesemausxX, 72

Hallo HontaYOYO,

wenn man es mit den anderen Tierversuchen vergleicht, dann nein. Futter zu fressen, tut einem Tier nicht weh und bringt es auch nicht um.
Ansonsten stört es den Hund auch recht wenig. Er muss ja nur fressen und dann tun sie ja nicht gerade ungerne. ;-)

L.G.
XxLesemausxX

Kommentar von HontaYOYO ,

Der Hund wird also nicht untersucht, wie er das Futter verträgt? Keine Gewebeproben oder sowas?

Kommentar von XxLesemausxX ,

Nun, man kann sich auch online Futter zuschicken lassen und diese dem Hund zum testen geben und dann eine Rückmeldung geben, wie das Futter beim Hund angekommen ist.

Es gibt sicherlich verschiedene Methoden. Aber die Tiere, denen Clerasil, Spüli etc. in die Augen gespritzt wird oder dessen Haut wegätzt, haben es da eindeutig schlimmer.

Kommentar von HontaYOYO ,

Bevor veganes Hundefutter auf den Markt kommt wird es nicht getestet an Hunden, wie es verstoffwechselt wird oder sowas?

Kommentar von XxLesemausxX ,

Alles wird irgendwie getestet. Aber inzwischen ist man zu dem Entschluss gekommen, dass es wirksamere Methoden, als Tierversuche gibt. Der Hund wird nicht der einzige Tester sein. Zumal Tierfutter tatsächlich sogar besser verarbeitet und hergestellt wird, als menschliche Lebensmittel.

Aber wie schon gesagt, den Stoffwechsel, das Blut etc. können und werden auf tierärztliche Basis kontrolliert. Der Hund wird nicht so krepieren, wie die Hunde und Kaninchen im Versuchslabor.

Mir ist bis jetzt noch kein Todesfall einen Hundes bekannt, der Futter getestet hat. Es wird auch nicht gleich hingestellt, sondern vorab auch noch mal auf bestimmte Stoffe, Erreger etc. getestet, die dem Hund schaden könnten.

Kommentar von HontaYOYO ,

Also harmlose Tests bei Labortieren. Danke.

Kommentar von friesennarr ,

Nein, harmlos sind die Tests nicht.

Kommentar von friesennarr ,


Zumal Tierfutter tatsächlich sogar besser verarbeitet und hergestellt wird, als menschliche Lebensmittel.

Nein - absolut nicht. Warst du schon mal bei einem Tierfutterhersteller? Das würdest du nicht essen wollen.

Kommentar von scheggomat ,

So gruselig ist das auch wieder nicht...

Es wird zwar alles tierische verarbeitet, die Anforderungen an Hygiene und bakteriologischer Qualität sind teilweise genauso hoch wie in der Lebensmittelindustrie.

Es wird genauso nach Codex Alimentarius mit HACCP und dem ganzen Gerümpel gearbeitet, minderwertige Rohstoffe und Produkte verworfen, es werden Verkostungen durchgeführt, und, und, und.

Einfach 'ne komplette Kuh in den Brecher schmeißen und unten in Dosen abfüllen läuft nicht.

Kommentar von friesennarr ,

Das gäbe kein klinisches Profil ab, wenn nur Hundehalter, die das Futter mal Austesten darüber einen Bericht schreiben würden.

Ein klinisches Profil kann auch nur da erstellt werden, wo alle Umweltreize gleich sind, und das ist bei jemandem der Fifi damit füttert und ein anderer der Hasso damit füttert nicht gegeben. Fifi liegt auf der Couch rum, Hasso arbeitet schwer. Kein Vergliech möglich.

Absatz zwei würde ich so nicht unterstützen. Auch die Tierfuttermitteltesthunde leben nicht artgerecht.

Kommentar von friesennarr ,

Natürlich wird da Blut untersucht, auf Mangel und Übersättigung, das Fell, die Haut, die Zähne werden untersucht - den Hunden wird zu viel von dem Futter gegeben, oder zu wenig um zu sehen ob sie zu oder ab nehmen. Die Hunde müssen ein bestimmtes Leistungspensum abarbeiten, um zu sehen wie das Futter bei Leistung dosiert werden muß. Das sind keine Haustiere, die leben in einem Labor unter ganz bestimmten Klimatischen Bedingungen. Versuch ist versuch, da zählt das Tier selber nichts.

Dann macht man ja auch Welpenfutter und dieses Welpenfutter wird logischerweise an Welpen ausprobiert - also hast du auch Welpen im Test, die dadurch natürlich nicht artgerecht gehalten werden.

Kommentar von XxLesemausxX ,

Dann hoffe ich das keiner von Euch einen Hund oder ein anderes Tier hat. Keinerlei Lebensmittel selber konsumiert und jeder von Euch Veganer ist. Denn auch alles anderen Tierfuttermarken, menschliche Lebensmittel, Pflegeprodukte, Medikamente etc. etc. werden und wurden an Tieren getestet.
Dann dürftet Ihr Eure Hund nun auch verhungern lassen.

Da auch schon mal dran gedacht? Diese vegane Futtersorte, ist nicht die einzige, die an Hunden getestet wurde. Sofern auch Katzenfutter etc. vorgefüttert wird, bevor es in den Verkauf kommt.

Aber wenn man selber Produkte verwendet, hat man eigentlich nicht mal ansatzweise das Recht, sich darüber auch aufzuregen. ;-)

Kommentar von friesennarr ,

Ich bin mir 100 % ig sicher, das das rohe Fleisch, das ich meinem Hund gebe nicht durch einen Futtertest entstanden ist.

Kommentar von XxLesemausxX ,

So, da haben wir das übliche Thema. Du stellst Tierversuche als grausam da, lässt aber Rinder etc. abschlachten und weißt dabei wahrscheinlich nicht, dass die Betäubung in vielen Fällen gar nicht richtig wirkt und es teilweise auch nicht abgewartet wird?! Und die Tiere dann schön langsam ausblutet dürfen. Das ist natürlich um einiges besser, als das andere.

Ich füttere selber Fleisch, ganz klar. Wenn man Tiere hat, muss man die artgerechte Haltung und Ernährung eben akzeptieren.

Es geht nur ums Prinzip.

Kommentar von friesennarr ,

Ich habe auch nichts gegen sinnvolle Tierversuche - habe lediglich erläutert, das es beim Futtertest genauso wenig artgerecht zu geht wie bei allen anderen Test.

Ich weis sehr gut was Schlachten bedeutet, das das die Betäubung nicht richtig wirkt, ist äußerst selten.

Es geht dir um welches Prinzip?

Kommentar von XxLesemausxX ,

Um das Prinzip des Unterscheidens. Hunde und Schweine sag ich jetzt mal. Der eine wird lieg gehabt und da wird sich sofort drüber aufgeregt und der andere wird quasi einfach wegradiert. Obwohl sich von der Intelligenz und den Gefühlen kaum was unterscheidet.

Sinnvolle Tierversuche gibt es eigentlich überhaupt gar nicht.

Äußerst selten ist es nicht der Fall, sondern erschreckend oft. Meist bei Schweinen, da es da nicht immer wirkt oder gar nicht. Unangemessene Dosis und schlampige Arbeit. Kann man sehen wie man will. Aber selten, ist definitiv falsch.

Kommentar von friesennarr ,

Irgendwo hast du was falsch gelesen - oder in den falschen Hals bekommen.  Für mich ist Tier Tier - da gibt es kein Besser oder Schlechter - aber es ist nun mal Fakt, das Fleischesser Fleisch (Beute) essen.

Ich bin Fleischesser, ich bin nicht gegen Schlachten, auch nicht bei meinen Pferden.

Es gibt sinnvolle Tierversuche - ohne sie hätten wir sehr viele Medikamente nicht - dagegen gibt es sehr viel unnütze Tierversuche - hier dieser Futtertest gehört auf jeden Fall mit dazu.

Das letzte kommentiere ich nicht mehr, es sei den du bist selbst Metzger und weist das aus erster Hand.

Kommentar von Goodnight ,

Das ist nun eine glatte Lüge. Hunde die Futter testen leben ein Luxusleben im Rudel. Ein schönes Fell und gesunde Knochen bekommt man nicht durch miserable Haltung. So dumm verfälscht nun sicher kein Herstelle sein Produkt.

Kommentar von friesennarr ,

Nö - der Hund der es nicht verträgt - ist dann eben verschwunden um die Testberichte nicht ins negative zu ziehen.

Du solltest mal die Testeinrichtungen für ganz normales Hundefutter sehen. Große Zimmer mit Fliesen zur einfachen Reinigung, ein paar Kissen und Decken - ein paar Welpen die nur dazu da sind zu testen, ob man mit diesem Futter die Welpen ernähren kann. Regelmäßige Bluttest und Kotproben und Urinproben (letztere zwei sehr harmlos).

Wenn das Luxusleben ist dann, na danke.

Kommentar von scheggomat ,

Es gibt beides.

Das Luxusleben zusammen mit den anderen Tieren um ihre "Arbeit" zu erledigen, aber halt auch viele Stunden und Tage in den Wohnzellen.

Und nicht jeder Hersteller hat eine eigene Versuchsanstalt. Das wird dann von externen Instituten übernommen.

Antwort
von Golikumani, 40

Veganes Tierfutter... Was soll das sein? Wer sich ein Fleischfresser als Tier sucht soll dieses auch Artgerecht ernähren.

Kommentar von Nishiwaa ,

Hunde sind Allesfresser... Wenn man schon unnötige Kommentare abgibt, dann bitte richtig.

Kommentar von Golikumani ,

Hunde gehören zur Ordnung der Raubtiere. Hast schon mal nen Raubtier freiwillig ausschließlich Karotten essen sehen? Nur weil ein Tier alles frisst heißt es nicht, dass es Allesfresser sind bzw. sie alles fressen sollten was sie fressen wollen. Die Ernährung von Hunden sollte hauptsächlich aus tierischen Produkten wie Fleisch oder Organen wie Pansen bestehen. Für eine ausgewogene Ernährung gehört etwas Gemüse dazu, ja. Unsere Hunde werden gebarft. Bekommen also auch wöchtenlich Beerenmix mit nem Ei und noch irgend nem Kram, weiß grad nicht so genau. Das bekommen die mein ich zwei mal die Woche. Ansonsten halt Pansen, ungekochten Hähnchenschenkel, sowas eben. Ein Tier wie ein Hund rein Vegan ernähren zu wollen ist Tierquälerei.

Kommentar von friesennarr ,

Hunde gehören durchaus nicht zu den Allesfressern, sonst könnten sie Pflanzliches verdauen und das können sie nicht. Hunde und Hundeartige fressen zu 90 % Fleisch und Innereien und nur zu max. 10 % sind es andere Sachen.

Bei 90 % Tierischem Anteil kann man noch lange nicht von einem Allesfresser sprechen.

Also auch bei dir: Wenn man schon unnötige Kommentare abgibt, dann bitte richtig.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

Nein. Es wäre Quälerei, wenn der Hund schaden durch z.B. Nährstoffmangel bekommt. Ist aber normalerweise nicht der Fall, da das Hundefutter speziell mit allen Nährstoffen hergestellt wurde.

Kommentar von friesennarr ,

Alle Nährstoffe sind auch in Astronautenkost, deshalb ernähren wir uns nicht davon, oder?

Wie schon erwähnt sind die Nährstoffwerte nur rein rechnerisch enthalten, ob sie das verwerten können steht gar nirgends, denn sie können es nicht.

Kommentar von Omnivore11 ,

Das wäre geil ^^

Aus ethischen Gründen müssen alle Menschen Astronautganer werden ^^

Kommentar von VeggiGirl92 ,

Hunde können Stärke spalten und zählen eher zu den "omnivoren carnivoren" als zu den reinen carnivoren, die überhaupt nix mit pflanzenkost anfangen können. @Friese, Wenn man Astronautenkost mag.. oder drauf angewiesen ist, kann man das tun. Man kann übrigens Nährstoffe beim TA kontrollieren lassen.. dann weiß man ja ob alles okay ist.

Kommentar von friesennarr ,

Hunde produziern max. 3 % an Amilasen - das heist das sie auch nur einen geringen Teil an Kohlehydraten aufspalten und verwerten können - nicht umsonst haben alle Hunde die viel anderes Zeug als Fleisch bekommen riesige Kothaufen und sehr oft - Balast will wieder raus.

Hunde zählen mit nichten zu den omnivoren carnivoren, das haben wir versucht aus ihnen zu machen. Sie können sehr wenig mit den rohen Gemüse und Obsten anfangen, mit unbearbeitetem Getreide rein gar nichts.
Wenn sie das könnten, dann würde ich dir zustimmen.

Hunde können die Gemüse, Obst und das viele Getreide nur halbwegs verarbeiten, wenn es denaturiert, gekocht, gespalten, gesplittet, vorverdaut, enzymatisch vorbehandelt und was auch immer noch ist.

Die Natur bietet sowas nur in einem einzigen Fall, im Magen des Beutetieres - den Inhalt dessen fressen sie aber noch nicht mal mit, habe erst letztens einen Film angesehen wo die Hunde den Mageninhalt aus dem Magen herausgeschüttelt haben und nicht mitgefressen haben (nur das was am Magen dran klebte - in Minimengen).

Ein, wie du es schreibst halbwegs Omnivorer Hund müsste diese Sachen alle roh und unbehandelt verdauen können, kann er aber nicht, somit ist es für mich ein No Go. Frag mal Berni was passiert wenn ein Hund eine Karotte abschluckt - die wird nicht verdaut, die muß herausoperiert werden, weil sie den Darm verstopft.

Test: Füttere deinem Hund mal ungekochten Reis und beobachte, was hinten wieder raus kommt.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@friese, dir ist aber schon klar, dass wir bei rohem Getreide und Reis auch an unsere Grenzen stoßen oder? Wir sind immerhin keine Vögel, haben keinen Kropf. Das ist nochmal ne andere Geschichte. Und ja.. ein Glück haben wir die Kunst des Kochens erfunden. Ist doch schön, was man damit alles machen kann.

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@omni, Nee danke, nur Flüssignahrung wäre nicht mein Fall. Abwechslung ist schöner 😁

Kommentar von Omnivore11 ,

Wieso.....wir brauchen nicht mehr die armen Pflanzen ausbeuten. Weißt du nicht wie sehr die Pflanzen gequält werden?

Kommentar von VeggiGirl92 ,

@omni, Zum Glück ist das nicht der Fall.. du hast also weder von Hunden, noch von Pflanzen ne Ahnung.

Kommentar von Omnivore11 ,

Projeziere nicht dein Unwissen auf andere. Das führt zu nix

Kommentar von VeggiGirl92 ,

hahaa :D das würdest du dir wohl wünschen. ICH hab das mit den Pflanzen ja wohl nicht geschrieben sondern DU. Wirst du jetzt langsam vergesslich?? Scroll einfach hoch.

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