Würde gern wissen wie gute solche homöopathischen Mittel sind.Kann man sie für alles verwenden oder gibt es verschiedene,für bestimmte Bereiche.Wie gut sind diese?Sind sie gesünder als normale Medikamente?
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Sorry, man kann hier natürlich keine umfassende Antwort geben bezüglich der gesamten Homöopathie.
Eine Selbstmedikation würde ich immer vermeiden, sondern schon immer einen erfahrenen Homöopathen zu Rate ziehen.
Klar gibt es bestimmte Empfehlungen bei bestimmten Beschwerden, die kann man auch mal versuchen. Die Homöopathie geht aber immer vom ganzen Menschen aus, weshalb eine gründliche Anamnese vor Behandlung schon wichtig wäre.
Die Tropfen oder Globulis sind keine Medikamente! Daher kann man sie auch nicht vergleichen. Nebenwirkungen sind normalerweise kaum zu befürchten, eine Erstverschlechterung der Beschwerden ganz zu Anfang ist eher ein Merkmal des Wirkens und somit erwünscht, aber harmlos.
Gute Erfolge gibt es meist bei unklaren Beschwerden, chronischen oder dauerhaften Beschwerden etc - ich nenne mal Migräne, Schmerzen u.ä. - oder eben Dinge, die schulmedizinsch unklar sind oder als austherapiert gelten.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Substanzen, auch deshalb ist vorher die Rücksprache mit dem Fachmann angeraten.
Man sollte auch auf den Hersteller achten, die DHU bietet eigentlich die zuverlässigsten Mittel an - einfach bei der Apotheke angeben.
Grundsätzlich empfehle ich es einfach mal zu probieren bei Beschwerden.......und nicht auf die Leugner hören.
Wer heilt hat Recht.

Wenn ein homöopathisches Mittel von einem hierzu ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker ausgewählt und verordnet ist, kannst Du davon ausgehen, dass die bei sonst üblichen "normalen" (allopathischen) Medikamenten vorhandenen Nebenwirkungen wegfallen. Insofern kann man homöopathische Mittel als "gesünder" für den Körper bezeichnen. Ein homöopathisches Mittel wirkt allerdings nur effizient, wenn der Behandler ein genaues Krankheitsbild vom Patienten erstellen kann. Einfach nur mal so "was gegen Schnupfen" aufschreiben geht zwar auch, ist aber sehr ungenau und kann daher nicht besonders wirkungsvoll sein. Schadet allerdings auch niemandem.
The Leugner am 30. April 2007 02:23 Da liegst Du eben falsch. Nach homöopathischer Lehre schadet ein falsches homöopathisches Mittel, genau so wie ein richtiges wirkt.
WildeFee am 30. April 2007 03:12 Quelle bitte?!
Ein falsches Mittel wirkt in der Regel gar nicht. Es gibt Ausnahmen, aber die "Schäden" sind weit geringer, als die Nebenwirkungen der meisten allopathischen Medikamente.
Beispiel für eine unerwünschte Nebenwirkung in der Homöopathie: Hyoscyamus (Bilsenkraut) kann gegen Hustenreiz gegeben werden, aber auch gegen Blasenschwäche (uvam.). Bei niedrigpotenten, also bei Hyoscyamus-Globuli, bei denen man (fast) die physikalische Präsenz der Pflanze noch nachweisen kann, kann es bei Anwendung gegen Hustenreiz zu einer vorübergehenden Blasenschwäsche führen. Das allerdings nur für die Zeit, in der man es nimmt (wobei ich nicht sicher bin, ob der Klient dann nicht eh eine verkappte Blasenschwäche hat). Eine vorsichtige Dosierung ist hier also angezeigt.
In der Regel ist es aber harmlos bzw. wirkungsfrei, ein "falsches" Mittel zu nehmen.
Mikatto am 30. April 2007 11:12 da liegst du aber falsch.....bei solchen Behauptungen sind nur nachvollziehbare Quellen hilfreich, erzählen kann jeder viel....

Was ist ein gesundes Medikament?
Die Gegner der Homöopathie meinen dass sie nicht funktioniert, und dass die Medikamente derart extrem verdünnt sind dass sie nicht wirken können, und also nicht schaden.
Die Befürworter der Homöopathie meinen dagegen dass die Medikamente wirken, und also auch dass sie schaden können.
Auch aus homöopathischer Sicht gilt also NICHT: hilft nur, schadet aber nicht. Sondern: kann helfen, aber auch schaden.

hallo, nach jahrzehnten erfahrung mit homöopathie kann ich sagen, dass einige der antworten, die bisher kamen, gut informieren. aber das gebiet ist so groß, dass eine genauere beschäftigung damit sinnvoll ist. zb lesen des buches
Georgos Vithoulkas: Medizin der Zukunft
einige antworten liegen schief, besonders die behauptung, dass die methode schaden kann, weil sie ja auch nützen kann. wer das schreibt, kennt die methode noch nicht genügend.
wer eine/n kompetente/n behandler/in sucht, der fragt am besten beim nächsten apotheker nach einem arzt oder heilpraktiker, der "klassische homöopathie" mit einzelmitteln betreibt. die apotheker wissen regional am besten darüber bescheid, und wissen auch, welche behandler ernst zu nehmen sind bzw. erfolge haben.
empfehlungen zu sogenannten komplex-mitteln - mischungen aus mehreren homöopathischen einzelmitteln - können mal lindernde wirkungen haben, können aber nicht ein leiden ausheilen, sind bei chronischen leiden nicht zu empfehlen, eher bei allgemeinen sachen wie grippe-epidemien oder verdorbener magen und ähnliches.
wenn noch etwas unklar ist, weiter fragen!
hallo nochmal tanzbiene,
deine frage "Kann man sie für alles verwenden oder gibt es verschiedene,für bestimmte Bereiche.Wie gut sind diese?Sind sie gesünder als normale Medikamente?" macht deutlich, dass du einfach glaubst, homöopathische mittel seien wie die anderen zu benutzen, und sie seien einfach nur irgendwie anders, weniger chemie und so. sie sind aber überhaupt nicht mit den mitteln der pharmazeutischen industrie vergleichbar, es steht bei den klassischen einzelmitteln nur der name drauf, wie belladonna oder arsenicum oder tuberculinum. es steht nie drauf, wofür oder wogegen es wirken kann. das ist wie bei den einfachen tees, wie lindenblüten oder brennnesselblätter oder eibischkraut. wer es benutzt - oder verordnet - muss selber wissen, wofür. und das ist ein sehr großes wissensgebiet. bei jedem einzelnen menschen muss der homöopath bei chronischen krankheiten viele fragen stellen, und die auswertung der antworten führt ihn zum passenden mittel, deshalb ist das erste gespräch beim homöopathen sehr langdauernd, meistens. und die auswertung lernt man nicht in zwei wochenendkursen. vithoulkas, eine art lebender homöopathie-pabst, sagte mal, dass allein die richtige Beurteilung, welche symptome des patienten wichtig sind für die mittelfindung, sechs bis acht jahre erfahrung erfordern. das ist wohl ein grund, warum nicht so viele sich auf diese methode einlassen. wenn jemand sie nur so nebenbei macht, um zb patienten einen gefallen zu tun, dann kehrt er bei jedem ernsthafteren problem sofort zurück zu seinen gewohnten antibiotika und cortisonpräparaten, die keine heilkraft haben, sondern irgendwas erzwingen im körper, und dadurch meist etwas unterdrücken und an schlimmerer stelle wieder herauskommen lassen...
homöopathie diagnostiziert und therapiert an der lebenskraft, an welche die hochschulmedizin gar nicht glaubt, sie fragt nicht mal danach. es gibt keine dissertationen (doktorarbeiten) darüber, was eigentlich der unterschied zwischen einem toten und einem lebenden körper ist.
ich persönlich glaube, dass die intensive arbeit mit der homöopathie einen näher an die kräfte der natur heranbringt, und dass alle die besonders wichtigen und wirksamen arzneimittel der homöopathie in wahrheit diejenigen kräfte der natur sind, die seit ewigkeiten beteiligt sind an der entstehungsgeschichte des menschen. (diese meinung findest du in keinem lehrbuch, und es ist ja auch nur meine ganz persönliche überzeugung).
liebe grüsse,
Patron
Jaguar am 1. Mai 2007 15:57 die antwort finde ich klasse und kann mich dem nur anschließen.
eine Garantie gibt es natürlich nicht, jeder Mensch mag anders reagieren, ein Allheilmittel ist eben leider noch nicht gefunden......aber das ist in der Schulmedizin ja nicht anders, da kann dir auch niemand Garantien geben.