Triskelirina am 18.05.2009 um 11:26 Uhr
Mein Mann und ich sind uns nicht einig. Ich bin mit Hunden und anderen Haustieren aufgewachsen und fände es schön, wenn unsere Kinder auch diese tolle Erfahrung machen könnten, einen Hund zum Freund zu haben. Mein Mann hatte nie was mit Tieren zu tun gehabt und findet das Zusammenleben von Menschen und Haustieren widernatürlich, und kann sich nicht vorstellen, welchen Nutzen die Kinder davon haben sollten.
Was denkt Ihr darüber?

Ich könnte mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen!
Kinder lernen Verantwortung, Rücksichtnahme, Sozialkompetenz, ...
Und ein nicht ganz unwesentlicher Punkt: Tiere hören auch zu und widersprechen nicht - ihnen kann man ALLES anvertrauen.
Nicht schlecht, wenn die Eltern mal wieder "schwierig" sind! ;)
Allerdings muss man auch bedenken, dass die Arbeit, die ein Tier macht anfangs ganz und später immer noch zum größten Teil an den Eltern "hängenbleibt"! Nach und nach sollte man aber die Kinder, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, mit Verantwortung übernehmen lassen!
Ist nicht zwangsläufig so.
Aber Fakt ist, dass viele Kinder einen negativen Einfluss auf die Haustiere haben!
Triskelirina am 18. Mai 2009 11:47 Dessen bin ich mir bewusst. Das ist dann eben die Aufgabe der Eltern, zu überwachen, dass der Vierbeiner keinen größeren Schaden erleiden muss. Und es wäre dann sicherlich wichtig, solche Tierart/Rasse zu wählen, die mit den Kindern gut kompartiebel ist ;-)
Kolibri am 18. Mai 2009 14:00 Als unser Kleiner 4 Wochen alt war haben wir - endlich wieder - eine Katze zu uns geholt. Anfangs ging der Kleine natürlich schon mal etwas gröber mit ihr um. Dann haben wir ihm erklärt, dass der Katze das nicht gefällt und auch weh tut. Die hat sich aber nie gewehrt, sondern ganz still gehalten, als ob sie verstünde, dass der Kleine das nicht mit Absicht macht. Mittlerweile schmusen die beiden ohne Ende, spielen miteinander, der Kleine singt der Katze sogar Schlaflieder, wenn er tagsüber schläft! ;)
Aber die Katze wehrt sich jetzt auch schon mal, wenn es ihr zu bunt wird! Kinder müssen eben respektieren, wenn das Tier seine Ruhe will und es gibt Plätze, die für das Kind absolut tabu sind, weil das Tier seine Rückzugsmöglichkeiten braucht!
Melanie11 am 28. Mai 2009 19:31 DH! Das wollte ich auch schreiben und an die Tiere sollte immerhin auc gedacht werden. Sie sind schließlich kein Spielzeug der Kinder und die Kinder sollten auch den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen lernen.

man entwickelt verantwortung

Es kommt jedoch auf das Alter und die Reife (Verantwortungsbewusstsein) der Kinder an. Wir haben ein Zwergkaninchen. Mein Sohn wird zwölf. Wenn ich nicht permanent sage, dass das Tier gefüttert und der Stall gereinigt werden muss, würde bei uns nix passieren. Meist bleibt die ganze Arbeit an mir kleben. Das solltest Du Dir bewusst machen. Ein Tier ist ein Lebewesen. Gerade für einen Hund ist es schade, wenn er den ganzen Tag allein ist, weil die Kinder in der Schule und Du und Dein Mann arbeiten sind. Bitte denk gut darüber nach und lass den "Niedlichkeits- und Kuschelaspekt" außen vor.

PS: ich könnte nie mit einem MAnn leben der Tierliebe nicht versteht und widernatürlich findet. Aber das is wieder was anderes.
Floeckli am 18. Mai 2009 11:31 DH, es ist alles andere als widernatürlich!
Triskelirina am 18. Mai 2009 11:39 Mein Mann hat eben viele andere positiven Eigenschaften, die unsere unterschiedliche Meinung über Haustiere ausgleichen :-)

...solange Kinder mit den Tieren klarkommen und nicht allergisch auf irgendwelche Haare sind...

das ist bewiesen! Und sag Deinem Mann: es ist widernatürlich OHNE Tiere aufzuwachsen! Der Mensch hat seit eh und je mit Tieren zusammengelebt! Liebe Grüsse Floeckli
unterwegs am 19. Mai 2009 12:48 auf den punkt gebracht! 10 daumen hoch!
Generell positiv: durch die haare und den schmutz werden die Abwehrssysteme des Kindes früh geübt und ihr Immunsystem abgehärtet. aber hasutier ist natürlich nicht gleich haustier. frag doch nochmal spezieller um welches tier es geht?
Triskelirina am 18. Mai 2009 13:53 Ich habe in der Fragebeschreibung geschriben, dass ich dabei an einen Hund denke :-)

Ein absolutes MUß !!!! Ich würde niemals Kinder ohne Tiere aufziehen. das werden meiner meinung nach emotionale und soziele Krüppel. Kinder müssen schon sehr früh Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe und der Umwelt lernen.das wäre für mich das ah und oh in der Erziehung!

Sicherlich, Verantwortungsgefühl,lernen mit Tieren umzugehen,lernen dass es kein Spielzeug ist. Nicht vergessen die Pferde- und Delphintherapien die gemacht werden.
Und ausserdem einen Kumpel haben mit dem man spielen kann oder kuscheln kann.
Feinmotorik wird geübt, sie müssen lernen dass man mit Tieren nicht grob umgehen darf.
auf alle Fälle - vor allem wenn sie ihrem Alter entsprechend Verantwortung für die Tiere übernehmen.


ja ich bin auch mit tieren aufgewachsen--habe auch selbst immer welche. du musst dich halt für den richtigen hund entscheiden--also eine rasse die sehr geduldig ist--gern spielt--nicht sehr schmerzempfindlich ( hunde schnappen zu wenn ihnen jemand "weh" tut) viell kurzhaarig ( wegen der wohnung--wenn dein mann sowieso schon eher negativ eingestellt ist werden ihn haare und schmutz natürlich mehr stören ) ich würde VORHER über verschiedene rassen informationen einholen damit es nicht die "falsche" für euch wird--den so einen begleiter hat man oft länger als zb. nen mann... :-) es bedeutet natürlich dann auch für dich mehr zeitaufwand + die verpflichtung dafür zu sorgen das es dem hund die nächsten ca 15 jahre gut geht. lg

hunde brauchen sehr viel zuwendung. katzen zum beispiel sind weniger auf ihr "menschenrudel" angewiesen und kommen auch mal miteinander aus (oder zur not ein paar stunden allein). aber auch für katzen ist es besser mindestens zwei gemeinsam zu halten. sie sind glücklicher dabei. von einer katze kann ein kind auch gut lernen, dass jedes lebewesen eine persönlichkeit ist, deren grenzen man respektieren sollte. die katze ist nur zärtlich wenn SIE es will (aber der halter kommt nicht zu kurz dabei). katzen sind sogar heilsam für kranke und alte leute - also auch für kinder - weil sie so gern schmusen. eine katze ist auch das tier was am wenigsten arbeit macht. selbst das katzenklo sauber zu halten ist wenig aufwändig. dass das kind sich kümmern sollte und verantwortung lernt wurde schon oft genug genannt. mein vater war auch so ein mensch wie dein mann. traurig, er weiß gar nicht was er verpasst. hoffentlich kannst du ihn umstimmen!
Kinder lernen allmählich Verantwortung zu übernehmen und einfühlsam zu werden. Um mit einem Hund oder einer Katze in Kontakt zusein, muss man ihn/sie verstehen lernen und auf sie eingehen. Was meine Kinder an sozialkompatiblem Verhalten durch unsere diversen Haustiere gelernt haben ist durch nichts anderes zu ersetzen.
Tiere, seien es Hunde, Katzen, Vögel o.Ä., haben immer einen positiven Effekt auf Kinder. Sie lernen Verantwortung, den Umgang etc. Sie können sogar therapeutische Fähigkeiten haben (insbes. Hunde) und Allergien eindämpfen (wie bei meiner Tochter). Zudem haben sie ein feines Gespür. Meine kranke Tochter provitiert von unserem Hund in vielerlei Hinsicht, auch der Hund spürt, wenn es ihr nicht gut geht (hat Epilepsie). Kinder und Tiere sind eine Kombination, die eigentlich nie verkehrt ist. Allerdings sollte man schon darauf achten, dass das Tier auch gut mit Kindern kann, denn Kinder sind auch häufig ungeschickt oder zu grob. Also, aufgepasst bei der Wahl des Tieres (wir haben z.B. einen Collie, der sehr familienbezogen ist). Also, viel Spaß mit eurem vielleicht baldigen Familienzuwachs.

Seit ich denken kann, bin ich mit Tieren aufgewachsen.Ich hatte ein Pony und eine Katze. Ich wusste, dass sie auf mich angewiesen sind und ich mich um sie kümmern muss, auch wenn ich keine Lust habe, sie zu füttern oder den Stall auszumisten. Ich habe auch gelernt, sie zu respektieren und sie nicht als Spielzeug zu betrachten. Ein Tier merkt immer, wenn es einem schlecht geht und ist für einen da, wenn man mit den Eltern oder Freunden nichts mehr anfangen kann. Im Gegensatz zu vielen meiner Freunde habe ich keine Allergien, gehe gerne in die Natur und treibe Sport und das liegt auch an den Tieren. Ich war auch immer gut in der Schule. Leider ist mein Pony in der Zwischenzeit verstorben. Da ich selbst Tiere haben möchte, werden auch meine Kinder mit welchen aufwachsen und wenn diese welche haben möchten und der Wunsch, nicht nur eine kurze Phase ist, sondern anhält, würden sie eins bekommen und ich würde ihnen helfen, mit den Aufgaben und der Verantwortung zu wachsen.

Das ist neben Liebe und Verständnis das Beste was man seinem Kind geben kann. Die Tierwahl kann ja dem des Kindes angepasst werden, so z.B. ein Meerschweinchen oder Kaninchen für kleinere Kinder und später auch ein Hund. Ich bin mit Tieren aufgewachsen, mit eben schon genannten kleineren und hätte ich sie nicht gehabt, ich wage es zu behaupten, wäre mein Seelenheil verloren gewesen.
Ich bin jetzt 65 Jahre alt, meine Kinder haben im Kindesaltewr immer Haustiere haben dürfen. Dadurch sind alle drei sehr verantwortungsbewußt. Meine Tochter lebt in Griechenland, dort werden Tiere nicht gut behandelt, sie schreitet immer ein, wenn Not an Mann ist, um den Tieren zu helfen, darauf bin ich heute stolz. Ihre Molli112
also ich bin auch noch ein kind und ich finde durch mein erstes haustier habe ich sehr viel verantwortung gelernt und jetzt könnte ich mir ein leben ohne tiere überhaupt nicht mehr vorstellen ;)

Hallo, prizipiell haben Tiere eine sehr guten Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Achte bitte darauf, dass Deine Kinder nicht allergisch auf Tiere, die in der Wohnung oder im Haus mitleben, reagieren. Durch Tiere erlernen sie Sozialverhalten und Verantwortung. Außerdem kannst Du die Kinder damit immer wieder auf eine Entdeckungsreise, in die Welt der Tiere (z.B. Bücher), entführen. Sie werden durch diese Reisen auch offener für andere Themen und erweitern dadurch ihr Wissen.
100%ig


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meine hat kannichen und sie fütter sie selber nur sauber machen tuche ich und ein streuren hilf sie dabei

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Ich habe 4 Töchter alle sind mit Hunden und Katzen groß geworden. Ich meine das sie im umgang mit den Tieren sehr viel gelernt haben. Auch soziales verhalten sie sind alle in soziale Berufen und haben ihre eigenen Tiere.
Haustiere, selbst Fische!, haben einen positiven Einfluss auf Kinder/Erwachsene. Allerdings sollte man auch bedenken, wer kümmert sich um die Tiere z.B. in den Ferien?

Ja! Eindeutig! Sie lernen Verantwortung zu übernehmen !!! Aber nicht gleich mit einem Hund anfangen, sondern eher mit einem Hamster, Hasen, etc...
Hallo. Selbstverständlich haben Haustiere einen positiven Einfluss. Schon die Aussage (Zitat):"... und kann sich nicht vorstellen, welchen Nutzen die Kinder davon haben sollten." zeigt mir welch Geistes Kind Dein Mann ist. Muss alles einen "Nutzen" haben? Den haben Haustiere auf jeden Fall. Allerdings ist man als Eltern bei der Verantwortung immer mit im Boot. Vielleicht ist es das was Deinen Man anwidert. Kinder lernen, unter Eurer Anleitung natürlich, den Umgang mit Tieren, das aber auch das Sterben von Tieren dazugehört (ich spreche aus Erfahrung) und nebenbei haben Kinder einen Freund der immer da ist.
bui41
Triskelirina am 20. Mai 2009 09:39 Urteile bitte nicht zu voreilig über meinen Mann, wenn du die Umstände nicht weisst! Erstens, seine Mutter katte ebenfalls nichts mit Tieren zu tun, hält sie für ekelig, schmutzig und stinkig. Diese Einstellung hat sie an ihren Sohn weiter vererbt. Und ich befürchte eben, mein Mann könnte eben diese Eintellung auch auf unsere Kinder weiter vererben, wenn wir uns kein Tier anschaffen. Als mein Mann mich kennenlernte hatte ich selber Meerschweinchen, die leider inzwischen verstorben sind. Und zu denen konnte er dann sogar eine Beziehung aufbauen!
Aber meine absolute Lieblingstiere sind Hunde, einfach weil sie wirklich zu echten Familienmitgliedern werden. Und geradie die kann mein Mann nicht ausstehen, weil er mal ohne einen Grund ganz spontan von einem deutschen Schäferhund gebissen worden ist. Es war bei einer Wanderung, der Hund gehörte zu einer anderen Gruppe und im Vorbeigehen biss er einfach meinen Mann kräftig in die Wade! Erst seitdem hat mein Mann Angst vor und Hass auf Hunde und hält sie für unberechenbar. Das kann man doch nachvollziehen!
Mich hat zwar auch in meiner Kindheit ein fremder Kettenhund sehr kräftig gebissen, ich habe bis jetzt eine große Narbe am Knöchel. Aber da ich zuhause "liebe" Hunde hatte, wusste ich, dass nicht alle Hunde "böse" sind, nur weil dieser eine mich grundlos gebissen hat.
Und was die Frage des Nutzens angeht - so ist sie gar nicht so sinnlos. Tiere machen sehr viel Arbeit! Also sollen sie auch einen Nutzen haben, auch, wenn dieser Nutzen einzig und allein in liebevoller Beziehung besteht.
Ein ganz klares 'Positiv' !!

ich glaub da muss man nicht mehr viel zu sagen... wenn ihr das teir gut erzieht dann wird es sehr guten einfluss auf die kinderentwicklung nehmen, es kann mit ihm spielen, kuscheln und was weiß ich alles, es lernt den umgang....
Also bei mir hat es nicht geschadet das wir Katzen hatten.
voll umfänglich ja, es ist sogar bewiesen, dass kinder, die mit tieren aufwachsen, weniger allergien entwickeln.

Vielen Dank für das Sternchen - hab mich sehr gefreut! :)