Sind gläubige Menschen intelligenter?

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43 Antworten

Das ist die sogenannte pascalsche Wette. So dargestellt klingt es natürlich so, als wäre das vernünftigste, den Glauben an Gott zu praktizieren, aber es wird völlig unterschlagen, dass es eben weit mehr als nur die vier dargestellten Möglichkeiten gibt.

  • Wenn der christliche Gott existiert, aber ganz andere Maßstäbe für Belohnung und Bestrafung ansetzt, ist der Glaube keine Garantie für Erlösung im Jenseits. Im Gegenteil könnten bloße Lippenbekenntnisse aufgrund von Risikoabschätzungen Bestrafung nach sich ziehen.
  • Wenn der bestrafende Gott oder die bestrafenden Götter einer anderen Religion existieren, erwartet Christen und Atheisten das gleiche Schicksal im Jenseits, nämlich Verdammnis. Vielleicht fällt das Schicksal der Christen aufgrund von "Götzendienst" sogar noch schlimmer aus als das der Atheisten.
  • Wenn Gott oder Götter existieren, aber die Menschen im Jenseits nicht belohnen oder bestrafen, erwartet Christen und Atheisten ebenfalls das gleiche Schicksal.
  • Wenn Gott oder Götter existieren und Nichtglauben belohnen, stehen die Christen schlechter da als die Atheisten.
  • Wenn Götter nicht existieren, aber die Menschen im Jenseits dennoch belohnt oder bestraft werden, ist der Glaube wieder keine Garantie für Erlösung.

Da ohne weitere Informationen unmöglich gesagt werden kann, welche der Möglichkeiten eintreffen wird, verliert das Argument jegliche Aussagekraft. 

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 20:38

Wenn Gott oder Götter existieren und Nichtglauben belohnen, stehen die Christen schlechter da als die Atheisten.

Wenn Götter nicht existieren, aber die Menschen im Jenseits dennoch
belohnt oder bestraft werden, ist der Glaube wieder keine Garantie für
Erlösung.

Beides ist mal völlig unlogisch. Wer soll den den Mensch belohnen oder bestrafen wenn es keinen Gott gibt. Ansonsten enthalten deine Fragen eindeutig zu viele wenns.

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Hallo mulano,

Also ihre Frage gefällt mir. Dieses mal trolle Ich nicht herum, sondern versuch mal seriös zu antworten!

Es gibt genau 4 Möglichkeiten:


Wieso nur 4? Ich denke es gibt mehr als das, aber machen wir erstmal weiter!

1) Ich glaube an Gott und es gibt ihn. 2) Ich glaube an Gott, aber es
gibt ihn nicht. 3) Ich glaube nicht an Gott und es gibt ihn auch nicht.
4) Ich glaube nicht an Gott, aber es gibt ihn.


Ich kann die Frage von ihnen schon dahingehend nicht ernst nehmen, weil es nur NACH IHRER Ansicht 4 Möglichkeiten gibt.

Das was sie hier vertreten ist der sogenannte "Monotheismus", aber warum da aufhören, es gibt ja auch den "Polytheismus", und den "Pantheismus"
etc.

Monotheismus = Eingott Glaube,

Polytheismus = Mehrgott Glaube,

Pantheismus = Gott und Natur (Universum) sind eine Einheit,

Panentheismus = Die Natur (Universum), ist eine sich entwickelnde Gottheit,

Deismus = Gott erschuf alles, kümmert sich aber nicht mehr um den Rest,

Henotheismus = Es gibt einen "Höchsten" Gott, andere dürfen aber auch verehrt werden,

Monolatrie = Es gibt mehrere Götter, jedoch wird nur einer verehrt,

Atheismus = Die Abwesenheit eines glaubens an Gott / Götter,

Agnostizismus = Die Ansicht, dass man Götter weder beweisen noch widerlegen kann,

Die Liste ließe sich beliebig verlängern, nur damit Ich sie darauf mal
hingewiesen habe, aber bleiben wir doch mal bei diesen 4 Möglichkeiten.

Bei 2) und 3) passiert nach dem Tod nicht.

Das ist richtig, da ist dann genau das, was vor der Geburt war, nichts.

Bei 1) habe ich den Jackpot, bei 4) habe ich verkackt.

Bei 4 stimme Ich nicht zu, Gott soll ja angeblich allgütig sein, also
könnte er mir verzeihen, wenn Ich nicht an ihn glaube, und allwissend
soll er ja auch sein, weshalb er Wissen sollte WARUM Ich das nicht tue.

Falls allgütig nicht zutrifft, ist er ein Despot wie Hitler oder Stalin, wenn allwissend nicht zutrifft ist er naiv (zumindest für einen Gott, nicht als Mensch),

Denn wenn er allwissend wäre, so kennt er die Zukunft, aber so kann Ich doch
unmöglich einen freien Willen haben, also hab Ich's mir nicht mal
ausgesucht, Ich hätte garkeine Chance, das wäre dann Schicksal.

Und sowas würde Ich nicht gerne unterstützen.

Aber wenn wir wirklich einen freien Willen hätten, dann wäre er nicht
allwissend, weshalb Ich nicht die Wahrheit sagen würde, sollte er fragen
ob Ich an ihn geglaubt habe oder nicht (Ich würde ihn anlügen).

Allmächtig kann er sowieso nicht sein, eine Bonusfrage an sie, KANN Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht tragen kann?

Ob er es könnte oder nicht, spielt keine Rolle, in beiden Fällen wäre er nicht allmächtig!

Was eindeutig heißt, er existiert nur in der Fantasie des menschen!

(und ob ein Mensch intelligenter ist, ob nun religiös oder nicht, hat keine Aussagekraft. Dies sind zwei voneinander unabhängige Sachen. Ein religiöser Mensch ist anfälliger für Manipulationen und Realitätsferne, als ein Atheist.)

LG Dhalwim

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Kommentar von Tonydi
09.11.2016, 20:41

"göttlich" geschrieben .. :D sehr sehr gut :)))

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Die pascalsche (oder Pascal’sche) Wette ist Blaise Pascals berühmtes Argument für den Glauben an Gott. Pascal argumentiert, es sei stets eine bessere „Wette“, an Gott zu glauben, weil der Erwartungswert
des Gewinns, der durch Glauben an einen Gott erreicht werden könnte,
stets größer sei als der Erwartungswert im Falle des Unglaubens. Zu
beachten ist, dass dies kein Argument für die Existenz eines Gottes ist, sondern eines dafür, an die Existenz eines Gottes (oder mehrerer Götter) zu glauben.

Mit diesem Argument zielte Pascal besonders auf jene Menschen ab, die durch traditionelle „Gottesbeweise“ nicht zu überzeugen waren

https://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette#Austricksen_der_Wette

Dieses Argument ist nett, aber nicht tragbar, weil es schlicht zu viele Lücken enthält.

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Kommentar von 5432112345
16.10.2016, 19:51

Pascal setzt dabei aber vorraus, dass Glaube und Unglaube den selben Einsatz erfordern. Dies ist nicht der Fall, da sich der Gläubige zusätzlichen Regeln und Normen zu unterwerfen hat.
Damit ist dessen Einsatz auch höher weshalb die Aussage des höheren Erwartungswertes nicht mehr allein als Argument herangezogenwerden kann.

Pascal sagt im Prinzip:
Wenn ich 1€ einsetze, dann ist der Gewinn im Fall A gleich oder höher als im Fall B und impliziert damit, dass Fall A immer die bessere Wahl wäre.

Tatsächlich ist muss ich aber für Fall A 1,50€ einsetzen. Da aber die Chance besteht mit 1€ Einsatz in Fall B das gleiche Ergebnis zu erzielen wie in Fall A könnte der Gewinn hier höher ausfallen und somit ist Fall A eben nicht mehr die absolut bessere Wahl.

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Mitnichten und Neffen, werte mulano.

Das ist nur ein Schachern, ein Kuhhandel nach dem Motto: gibst du mir das (mögliche Erlösung vor möglich X), geb ich dir das: Selbsterniedrigung + noch die Anderer, welche es wagen, nicht deiner, meiner Meinung zu sein.

Einmal schwärmte eine Frau, die mit einem verwitweten Katholiken ein Kind bekam, welcher sich lang weigerte, sie zu heiraten, da er durch den Tod seiner Frau nicht geschieden sei, dass er nun seinen Frieden mit Gott gemacht habe, er wolle sie nun doch ehelichen.

Ich bekam am Telefon einen Lachkrampf, als ich die Gründe erfuhr, denn die waren eben so kuhhändlerisch: schenkst du mir noch lang Gesundheit und Arbeitskraft, lieber Gott, dann nehme ich diese Frau., wobei er sich gleichzeitig von der Sünde ausserehelichen GV gehabt zu haben freisprechen konnte in der Beichte.

Um fröhlich los zu gehen und neue Sünden zu tun - er bestahl mich.

Da ich kein Katholik bin, durfte er das laut seiner Konfession sogar...

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Bei Möglichkeit 4 »hat man« nur »verkackt« d.h. landet für seinen Unglauben in der Hölle, wenn der Gott, denn es gibt und an den man nicht glaubt, so ähnlich drauf ist wie »Uncle Joe« Stalin.

Auch der war grausam (allerdings auch zu seinen Anhängern) und ließ sich dabei als »Freund der Menschheit« und Ähnliches lobpreisen.

In diesem Falle kann man einfach nur verzweifeln und sich wünschen, man wäre nicht existent. Man weiß ja nie, ob man zufällig den richtigen Fundamentalismus erwischt hat.

Vielleicht wird man dadurch sogar besonders böse, denn wenn man schon mit überwältigender Wahrscheinlichkeit für Hölle fahren sollte, dann wenigstens als absolutes Ekel und nicht als herzensguter Mensch.

Womöglich kommen aber auch die Fundis dafür in die Hölle (dann aber nicht so, wie sie sich dies vorstellen), dass sie Gott eine derart mickrige Persönlichkeit hinter einem so aufgeblasenen Ego zutrauen, dass es sogar Hitler, Stalin oder andere Tyrannen in den Schatten stellt…

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Kommentar von Zicke52
09.11.2016, 23:35

@SlowPhil: Sorry, wollte Pfeil nach oben geben und habe aus Versehen den nach unten erwischt. Dafür habe ich noch ein "Danke" draufgegeben, um das Missgeschick zu "neutralisieren"...

Am besten gefällt mir dein letzter Absatz. Meine Rede.

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...und wenn der (intelligente) gläubige Mensch sich nun an einschränkende/beschränkende/verhindernde/verneinende Glaubensregeln in seiner Tätigkeit/Entwicklung hält und sich hierdurch ausbremst, hat er dann nicht sehr dumm gehandelt?

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 19:30

Das ist immer auch ein bisschen Auslegungssache der jeweiligen Schrift wie ich mich verhalten sollte.

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Es gibt noch eine 5. Möglichkeit. Es gibt ein irgendwie geartetes Oberüberdingensbummens, ich jedoch glaube nicht an das Ding, heuchele aber,ich würde dran glauben tun, ums mir nicht zu verkacken, wie Du Dich ausdrückst.

Naja, nach den Märchen und Mythen, die über dieses Oberüberdingensbummens zu hören bekommt, hat man dann auch, wie drückst Du es aus?.... Verkackt.

Ist es da nicht am schlausten wenn ich an Gott glaube. Wenn es ihn nicht gibt obwohl ich glaube das es ihn gibt passiert mir schließlich nichts, andersherum sieht es schon anders aus ;-)

Zu Dieser Frage, entweder Du verfällst den unbelegten Behauptungen eines wie auch immer gearteten Geschichtswerkes richtig oder gar nicht. Ein bisschen tot oder nur teilweise schwanger ist halt nicht.

Sind gläubige Menschen intelligenter?

Zu dieser Frage, das wage ich, zu bezweifeln. Wenn man Raten, Annehmen und ins Blaue tippen mit Wissen im wahrsten und empirischen Sinne des Wortes verwechselt, scheint das eher keinen geeigneten Hinweis auf besondere Schlauheit zu sein und wenn man Meinungen mit Fakten verwechselt, eher auch nicht.

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Und an welchen Gott sollte man denn glauben? Selbst wenn du an Gott glaubst, es ihn wirklich gibt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit grade bei 0,01 % bis 0.001 % dass du an den richtigen Gott geglaubt hast. 

Ausserdem, vielleicht ist der richtige Gott sogar richtig sauer wenn du an einen anderen Gott als ihn geglaubt hast. Da ist es vielleicht besser wenn du an gar keinen Gott glaubst.

Also so sehe ich die Sache. 

lg 

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Damit hat uns der pastor auch immer gelangweilt, also wenn es gott nicht gibt und du gelebt hast als ob, hast du dein leben fremdgesteuert gelebt, wenn es gott gibt und du hast gläubig gelebt, ist die frage welche der 50 tausend christlichen glaubensrichtungen die richtige war und ob es überhaupt eine christliche war die richtig ist, vllt haben die muslime recht oder die juden oder die pastafari oder mal ganz unkonventienell vllt scientology!? Ich denke save ist der der einfach nur anständig lebt, der hat am meisten von seinem leben und wenn es gott gibt, dann wird er ihn bestimmt nicht wegen Formalitäten verwerfen! Lg

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 21:21

Wiso fremdgesteuert? Ich fühle mich durch meinen Glauben nicht eingeschränkt. Mord, Diebstahl und so darfst du auch als Nichtgläubiger von staatswegen schon nicht begehen und wer steuert dich dann falls es Gott gibt?

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Kommentar von Lazybear
16.10.2016, 22:08

weil glaübige menschen aufgrund der autorität von oben das tun was sie tun und sich einreden es wäre auch von ihnen gewollt!

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Ist es da nicht am schlausten wenn ich an Gott glaube

Nicht wirklich, da die meisten Religionen quasi im Kleingedruckten stehen haben dass der Grund des Glaubens ebenso wichtig ist, wenn nicht wichtiger ist, als der Glaube selbst.

Vor allem verschiedene christliche Gruppierungen sehen die Einstellung "Ich glaube/ bin Teil der Religion weil ich mich so absichern möchte." als ziemlichenm Affront an und verurteilen diesen "falschen Glauben" mit der Hölle.

Ausserdem bleibt wenn du glaubst immer noch die Frage offen ob du nun auch die richtige Religion gewählt hast, denn der falschen Religion anzugehören, wird laut den Religionen selbst ebenfalls mit der Hölle belohnt.

Vor allem aber ist der Glaube an Gott nichts weiter als ein Aberglaube. Es gibt keinen Gott, er ist eine rein fiktive Figur. Und ich denke nicht dass du "vorsichtshalber" an jeden Aberglauben glaubst, nur weil er dir mit einer Strafe "droht".

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 19:18

Kann man überhaupt aus Angst heraus glauben? Ich meine wenn ich nur glaube weil ich befürchte sonst nicht in Himmel zu gelangen, dann glaube ich soch nicht wirklich.

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Deine Überlegungen geben keine Antwort auf die Frage, ob es Gott überhaupt gibt und sie degradiert Religion zu blankem Opportunismus.

Opportunismus ist aber keine Intelligenz, es ist eine Haltung oder besser gesagt eine Nichthaltung. Ob das einem Gott gefallen könnte?

Übrigens, warum sollte ein allmächtiger Gott darauf Wert legen, dass wir an ihn glauben und vor ihm im Staub kriechen. Wenn es ihm oder ihr wichtig wäre, würde er/sie doch für Klarheit sorgen.

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"Ist es da nicht am schlausten wenn ich an Gott glaube..." Bist du der Meinung, du kannst dies willentlich, an einen Gott glauben? Vielleicht auch noch an den richtigen Gott? Du bist z.B. Christ und kannst dann zum sunnitischen Glauben wechseln und von ganzen Herzen glauben? Oder als Atheist einfach überzeugter Zeuge Johovas werden? Denn der jeweilige Gott fordert ja wohl Überzeugung für den Glauben, nicht Scheinheiligkeit und so tun als ob.
Sicherlich gibt es Menschen die ihren Glauben wechseln, und vom neuen Glauben auch überzeugt sind, aber kann man dies willentlich, sozusagen beschließen?
Ich bin in einem langen Prozess vom Glauben zum Nichtglauben gekommen, das war kein Beschluß von mir oder weil ich es schlauer fand. Es war eine Abwägung von Argumenten und Plausibilitäten, die mich dazu bewogen. Um mich zum Glauben an irgendeinen Gott zu bringen, müßten diese Argumente plötzlich besser, plausibler sein. Nichts anderes.

 Ich habe keine Ahnung wie ich irgendwie beschließen könnte, wieder gläubig zu werden.

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Die Gläubigen gehen zum Teil am Sonntag in die Kirche. Deshalb vermeiden sie es am Samstag einen über den Durst zu trinken. Das wiederum hat zur Folge, dass bei den Gläubigen statistisch weniger Gehirnzellen durch Alkohol abgetötet werden. Die Konsequenz ist, einen geringfügig höhere Intelligenz. Eine höhere Weisheit wird hierdurch nicht erreicht.

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 19:44

In die Kirche gehen ist keine Bedingung. Wer es machen möchte kann es meinetwegen tun. Zu den Gehirnzellen, es kommt nicht nur darauf an wie viele man abtötet, sonder auch wie viele maximal vorhanden sind :D

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Kommentar von Susanne88
17.10.2016, 13:59

Deswegen ist Alkohol für Muslime tabu. Folge: Höhere Intelligenz der Muslime.

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Kommentar von SturerEsel
29.10.2016, 20:41

Dafür saufen die Gläubigen nach der Kirche am Stammtisch, lösen dabei ein paar politische Probleme der Welt und verprügeln anschließend Frau und Kinder.

Öhm ... war das Klischee?

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Das hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern mit Ansichten & Überzeugungen. Außerdem zeigt er sich uns ja nicht (jedenfalls nicht eindeutig), also hat er auch kein Recht, sich zu beschweren, wenn man nicht an ihn glaubt, aber nichts Böses gemacht hat. Zudem ist "an Gott glauben" nicht immer positiv. Teufelsanbeter (KEINE Satanisten) glauben auch an Gott.

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Wenn du etwas über die durchschnittliche Intelligenz einer Gruppe erfahren willst, suche dir doch Statistiken. Deine Argumentation sagt gar nichts über die Intelligenz von Gläubigen aus. Denn nur weil jemand an die von dir bevorzugte Schlussfolgerung "es gibt einen Gott glaubt", bedeutet das nicht, dass diese Person gute Gründe dafür hat.

Außerdem ist deine Argumentation unsinnig. Bei 2) und 3) begehst du einen Fehlschluss namens denying the antecedent.

https://en.wikipedia.org/wiki/Denying_the_antecedent

Die Nichtexistenz eines Gottes bedeutet weder, dass Atheisten nichts gewinnen, noch dass Theisten nichts verlieren.

Bei 1) und 4) sind deine Schlussfolgerungen bestenfalls auf bestimmte Religionen anwendbar. Aber es sind genauso Religionen denkbar, bei denen Atheisten belohnt und Theisten bestraft werden. Kurzum, all diese spekulativen guten oder schlechten Konsequenzen lassen sich willkürlich auf fast jeden Glauben und fast jede Handlung übertragen. Normalerweise ignorieren wir diese Möglichkeiten, wenn wir etwas glauben oder uns entscheiden. Wenn ich aus dem Fenster sehe und denke "Es ist Herbst", verschwende ich keine Zeit darauf zu überlegen, ob ich für diese Annahme irgendwann unendliche Qualen erleiden würde. Und der Grund dafür ist sehr einfach: Ich könnte für das Gegenteil genau solche Qualen erleiden, weil all dies nur blinde Spekulation ist.

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Kommentar von mulano
17.10.2016, 18:04

Denn nur weil jemand an die von dir bevorzugte Schlussfolgerung "es gibt einen Gott glaubt", bedeutet das nicht, dass diese Person gute Gründe dafür hat.

Gute Gründe sind das vllt nicht, die findet man anderswo, aber es sind immerhin logische Gründe.

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Ganz sicher sind gläubige Menschen NICHT intelligenter. Den fehlt nämlich die Freiheit frei zu denken!

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Gläubige Menschen sind nicht intelligenter, sonst wäre ja der Himmel voll mit Intelligenzbestien, und da würde ich so ziemlich erschrecken. Stell dir nur mal vor: den ganzen tag nur völlig logisches und superintelligentes Gelabber! Keine doofen Sprüche mehr, niemand dem man etwas erklären kann, weil ja eh alle alles bereits wissen...todlangweilig! Gläubige Menschen sind nicht intelligenter aber vielleicht gläubiger. 

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Ich denke, man kann nicht sagen "Hey, es wäre schlau, an Gott (oder irgendwas anderes) zu glauben, dann mach Ich das Mal!"; ich denke, im Fall dass ein Gott existiert, gilt nicht, ob man immer brav zur Kirche gegangen ist, gespendet, gebetet hat, sondern letztlich Überzeugung und Leidenschaft, und das kann man nicht so bewusst manipuieren (oder zumindest kann ich es nicht, korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Außerdem gibt es noch eine weitere Möglichkeiten: 5) Ich glaube an einen Gott,aber es ist der falsche. Und in dem Fall hätte man, abhängig davon, welche Religion nun recht hat, ebenfalls verkackt, wie du so schön sagtest.

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 21:25

Dann muss man eben die Religionen studieren und dem Gott glauben schenken wo man es am sinnvollsten hält.

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du erzählst in deinen eigenen Worten die sog. Wette von Blaise Pascal
nach, in der es darum geht, dass es vorteilhafter und klüger wäre an Gott zu glauben als nicht.

Es gibt aber keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen
Glauben und Intelligenz. Die Bildung und Annahme von trivialen oder
religiösen Glaubenssätzen ist ein irrationaler psychologischer Vorgang.
In einem Menschen können hohe Intelligenz und völlig irrationale
Glaubenssätze nebeneinander koexistieren. Allerdings hat ein
Intellektueller erheblich mehr Möglichkeiten, seine Glaubensätze
fallweise zu überprüfen und u.U zu falsifizieren, als ein
bildungsferner Mensch, dessen Welt- und Selbstbild aus grösstenteils
nicht verifizierten und nicht verifizierbaren Glaubenssätzen besteht

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 20:25

Allerdings hat ein Intellektueller erheblich mehr Möglichkeiten, seine Glaubensätze fallweise zu überprüfen und u.U zu falsifizieren

Genau deshalb bin ich auch gläubig.
Der Atheismus ist logisch widerlegbar, ich habe ihn sozusagen falsifiziert :)

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Okay. Mach wie du meinst. Nur hat das nichts mit der Überschrift zu tun

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Kommentar von mulano
16.10.2016, 19:05

Natürlich hat das was mit zu tun. Wenn ich glaube gewinne ich praktisch immer, selbst wenn es ihn nicht gibt, da religiöse Menschen meist zufriedener mit ihrem Leben sind und auch Halt in ihrem Glauben finden.

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