Lydia95 am 23.08.2009 um 5:29 Uhr
Sind Gefühle überhaupt überlebenswichtig oder sind sie einfach nur reiner Luxus des Menschen? Was sollen Gefühle bewirken? Schön und gut, wenn man fröhlich oder traurig ist, aber ist sowas denn wirklich nötig, um zu überleben?

Liebe Lydia95,
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Ja, sie sind überlebensnotwendig. Würde man einem Säugling keinerlei Liebe zugestehen, würde er sterben. Ja, das wurde schon getestet.

ohne gefühle wären wir roboter. doch wer will das schon sein?
Lydia95 am 14. September 2009 02:49 Hätten wir keine Gefühle, wäre uns das egal.

...hier wird sehr schön dargelegt und auf den Punkt gebracht, was es mit den "Gefühlen" (innerhalb der Evolution) auf sich hat:
"Nach alldem komme ich zu dem Schluß, daß Gefühle mit Sicherheit immer auch programmiert sind. Doch dieses Programm ist nicht so festgelegt, wie wir uns das vorstellen: mit statischen Faktoren oder Programmpunkten. Mir kommt es so vor, als wären die Grundbausteine unserer Evolution selber dynamisch. Das Ringen jedes einzelnen Menschen um seine spezielle Wahrheit als auch um die Grundwahrheiten des Lebens fließt auf eine uns noch unbekannte Weise in den Prozeß der Evolution ein, der immer einen größeren Bogen umfaßt, als das Individuum überschauen kann. Die Gefühle sind ein Teil dieses faustischen Dranges im Menschen, dem Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen."
Gefühlte = fühlen?
weil fühlen ist notwendig, Schmerz etc sind ja teilweise überlebenswichtig.
Sie sind notwendig. Ein mensch würde ohne gefühle wie Zuneigung, liebe oder vor allem Aufmerksamkeit bereits in den ersten lebensmonaten sterben.
da gabs doch die Geschichte von dem forscher der rausfinden wollte was die dem menschen gegeben Sprache ist, und lies Kinder aufwachsen udn von hebammen großziehen, die aber nicht mit ihnen reden durften um ihnen keine irdische Sprache beizubringen.
Ergebnis: Die kinder starben weil sie keine Zuneigung erhielten.
kann mir wer auf die Sprünge helfen wer das war?
Ja, den meinte ich auch. Weiß leider nicht mehr wie der Typ hieß. Ich glaube irgendwas mit "Alexander" oder so.
habs gefunden, es war Friedrich II.
mia68 am 23. August 2009 05:59 ...dabei geht es allerdings mehr um das Thema "Kommunikation" und "Zuwendung" (beides nötig, um die Eigenwahrnehmung, die Wahrnehmung der Säuglinge überhaupt "anzustoßen"); nicht so sehr also um "Liebe" im eigentlichen Sinne (wobei die natürlich im besten Fall vorhanden ist...).
Stimmt schon, das Experiment war darauf ausgerichtet eine Sprache zu finden. Das Ergebnis lieferte trotzdem stattdessen den Beweis das ohne Zuwendung / Zuneigung ein Säugling nicht überleben würde.
Aber auch nur, weil Menschen Gefühle haben. Und dieses Experiment ist echt pervers gewesen. Ich erinnere, dass jemand für dieses Kind zehn jüdischen Müttern ihr Kind weggenommen hat.
Japp. Wenn wir nie welche hätten, hätten wir eben keine. So wie (höchstwahrscheinlich) der Großteil der Tierwelt.
Auch Tiere haben Gefühle.(können sogar wie wir unter Depressionen leiden). Und der Musiktheorie nach haben sogar Pflanzen Gefühle.
Ist es daher wirklich fragwürdig ob Gefühle Luxus sind? Wir könnten als Mehrzelliger Organismus nicht mehr Leben, da kognitive Prozesse kaum mehr notwendig währen.
Jo.
habs gefunden, es war Friedrich II.
Cool danke :)