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Sind Garantiefonds auch für Privatanleger ein lukratives Geschäft?

gefragt von hakansergio am 01.09.2008 um 9:01 Uhr

Ich habe kürzlich gelesen, dass die Sparkassen nun auch einen Garantiefonds anbieten, der zu jeweils gleichen Teilen auf die verschiedenen Aktienmärkte setzt. Kann ich als Privatperson auch in diese Garantiefonds investieren und sind diese überhaupt lukrativ bzw. gewinnbringend? Ich bin immer ein sehr vorsichtiger Anleger, um nicht all zu viel Risiko eingehen zu müssen.

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anonym
beantwortet von Auskunft am 1. September 2008 09:12
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"Mit einem Garantiefonds sind Anleger vor Verlusten weitgehend geschützt. Das macht sie gerade in unruhigen Börsenzeiten besonders beliebt.

Doch das kleinere Verlustrisiko geht zu Lasten der Renditechancen.

Diese sind meist weit geringer als bei anderen Aktienprodukten: Zwar steigen auch die Kurse von Garantiefonds, wenn der Aktienmarkt zulegt - aber in weitaus geringerem Umfang.

FINANZtest hat die Vorjahres-Rendite von Garantiefonds ausgerechnet und mit einem passend zusammengestellten Garantiedepot verglichen.

Ergebnis: Ein einfacher Mix aus Aktien und Zinspapieren bringt in den meisten Fällen mehr ein.

Es gibt offene und geschlossene Garantiefonds.

Offene Garantiefonds:

Die Garantie greift nicht jederzeit. Sie ist vielmehr abhängig vom Garantierezept des Fonds. So kann der Schutz etwa nur zum Geschäftsjahres- oder Laufzeitende bestehen.

Geschlossene Garantiefonds:

Geschlossene Garantiefonds haben eine feste Laufzeit. Anleger können Anteile nur während weniger Wochen zu Beginn der Laufzeit kaufen. Danach gibt der Fonds keine Anteile mehr aus. Die Garantie von geschlossenen Fonds greift generell nur zum Laufzeitende. Wollen Anleger vorher aussteigen, müssen sie mit Abschlägen rechnen.

Um herauszufinden, wie gut Garantiefonds abschneiden, hat FINANZtest die Vorjahres-Rendite von ausgewählten Fonds ermittelt und mit selbst zusammengestellten Garantiedepots verglichen.

Diese Garantiedepots bestehen wie die getesteten Garantiefonds aus Aktien und Zinsanlagen.

Das Ergebnis: In 37 von insgesamt 43 Fällen liegt das von FINANZtest selbst zusammengestellte Garantiedepot vorn.

Die Garantiefonds entpuppten sich also als wahre Renditekiller.

(s.: http://www.zeit.de/online/2007/18/finanztest-garantiefonds)

Kommentar von jotde01 am 1. September 2008 09:23

super ausführlich kommentiert....DH


bela4ka
beantwortet von bela4ka am 3. September 2008 22:51
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nicht zu viel risiko ist gut. aber glaubst du tatsächlich , die sparkasse wüsste nicht wo man investieren sollte?! um gelder abzuschreiben bauen die eine filliale neben die andere.

Tipp: nicht das tun was die banken sagen, sondern das tun, was die banken selbst tun !!!!

wenn du allerdings einen berater oder "makler" brauchst kann ich dir meinen empfehlen. er weiss bescheid, dass ich ihn weiter empfehle.(a. maschewski, 01758630016)


rubensdario
beantwortet von rubensdario am 2. September 2008 17:12
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Garantiefonds haben in der Vergangenheit nur bewiesen, dass sie die relativ hohen Kosten der Fonds haben aber die Verzinsung von Sparbüchern.

Wenn ich in Fonds investiere, dann ist meine beste Garantie die Zeit die ich für die Kapitalbildung zur Verfügung habe. Bin ich jung, kann ich in internationale Aktienfonds investieren, wenn ich das Kapital erst zur Rente benötige.

Habe ich nur 10 Jahre zur VErfügung helfen Garantiefonds auch nicht.


anonym
beantwortet von Seegeist am 2. September 2008 09:19
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Ganz einfach: Garantie kostet Geld! Die Rendite der Fonds wird durch die Garantie geringer. Als vorsichtiger Anleger bietet Ihnen die Garantie aber die Sicherheit, die Sie ruhig schlafen läßt. Auch bei Garantiefonds sollte aber ein Anlagehorinzont von mindestens 10 Jahre beabsichtigt sein.


anonym
beantwortet von dfranke am 1. September 2008 17:14
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Ich kann meinen Vorrednern dahingehend nur zustimmen, dass sich die meisten Garantiefonds als Renditekiller entpuppen und sich nur dann lohnen würden, wenn sie auch die Inflation berücksichtigen würden. Aber sowas lässt sich auch selbst bauen, indem man festverzinsliche Anlageformen und Fonds kombiniert. Auf http://www.investmentsparen.net/kapitalgarantie.html hab ich dafür mal einen Rechner entwickelt, der dem Anleger zeigt, wie er Fonds und festverzinsliche Papiere aufteilen muss, um am Ende der Laufzeit mit Sicherheit sein eingesetztes Kapital zuzüglich Inflationsausgleich zurückzuerhalten.


fairsite
beantwortet von fairsite am 1. September 2008 09:18
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mich würde ein Garantiefonds nur dann interessieren, wenn der Garantiezins mal mindestens über 3,8 % p.a. nach Abzug der Kosten und Gebühren ist, denn das habe ich schon auf einen ganz normalen Visa Sparkonto, täglich verfügbar ohne Kontoführungsgebühren.


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