Aufgrund einer großen Baumaßnahme in Niedersachsen wurden 5 Bauernhäuser abgerissen. Verblieben ist 1 Bauernhof. Dort sammeln sich zur Zeit die Katzen, die von den Vorbesitzern der anderen Höfe zurück gelassen wurden. Alle Katzen (ca. 20 Stück) werden zur Zeit kastriert/sterilisiert und tierärztlich versorgt. Die Jungkatzen werden durch die örtliche "Katzennothilfe" weiter vermittelt. Die älteren Katzen (10 Stück) sollen zurück auf den Bauernhof kommen, da sie als nicht-vermittelbar gelten. Die Besitzerin des Bauernhofs ist sehr tierlieb, hat alle Katzen bislang gefüttert - aber meines Erachtens nach mit den Kosten für das Futter/den Tierarzt in Zukunft überfordert. Es ist aber geplant, dass diese 10 Katzen nach der Sterilisation/Kastration am Freitag zu ihr zurück auf den Hof gebracht werden. Die "Katzennothilfe" sieht dies als einzige Möglichkeit. Meine Frage: Ist es tatsächlich so, dass Katzen, die ca. 1 Jahr alt sind und bislang frei auf einem Bauernhof herumliefen, als "unzähmbar" gelten? Oder würden sie sich doch an eine Wohnung gewöhnen? Frage 2: Habt Ihr Erfahrungen, mit solch einer Masse von Katzen und wie damit umgegangen wurde?
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Es würde sehr, sehr schwierig werden, so extreme Frei-katzen erst mal an Menschenhand und dann noch an die Wohnung zu gewöhnen. Da kann, je nach Muttertier auch schon ein halbes Jahr reichen, dass es fast unmöglich wird. Hier gibt es auch so eine Futterstelle, die aber gut mit Spenden vom Tierschutz unterstützt wird. meist ist es in solchen Fällen für die Tiere wirklich besser, wenn sie so gehalten werden.
sind sie einmal dran gewöhnt ist es fast nicht möglich dass zu ändern. katzen haben ihren eigenen willen! problem 1. katzentoilette! kennen die ja nicht!, 2. freilauf, die würden ewig lange jaulen und versuchen nach draussen zu kommen, 3. schmusen, wenn die das nicht gewöhnt sind, sind sie eher scheu und lassen sich nicht gern anfassen, kratzgefahr
Das klingt, als hättest Du das bereits erlebt? Und die anderen Antworten klingen ja auch danach. Dann gehen mir leider gerade die Ideen aus, wie ich der Dame helfen könnte.
geheim am 25. September 2008 08:33 wird bei Geld-/Futterspenden "bleiben" müssen... SAg ihr, dass du zwar gerne ihr ein paar abnehmen würdest, aber das wegen deiner Wohnung leider nicht geht. Stattdessen kannst du ja die oben genannten Hilfen anbieten :o)
PS: A finde ich die Dame klasse und B finde ich dein Verhalten ebenso toll!
Danke für diesen netten Kommentar. Ich habe jetzt mit einem größeren Tierheim telefoniert. Zum einen kann man dort Futterspenden abholen - zum anderen wurde mir die Adresse einer Firma in Bremen genannt, die Katzenfutter "mit kleinen Fehlern" (falsch geklebte Banderole um die Packung oder ähnliches) für ca. 0,15 Cent pro Dose verkauft.

Bei uns im Wohngebiet kamen mal ein Zeitlang die Katzen weg, kurz darauf hat eine Familie ihre Freilaufende Katze nur noch mit Leine nach draußen gelassen. Mit viel Liebe, vielleicht klappt es die Katzen an den Menschen und an die Wohnung zu gewöhnen. Viel Glück.
Danke schön! Ich überlege, ob ich selbst versuche, eine solche Katze aufzunehemen. Aber nach allem, was ich lese, scheint mir das nicht klug.
du tust den katzen damit keinen gefallen, ich würde ihnen die freiheit lassen und sie draussen füttern!
kleines beispiel: ich hatte mir mal ein weisses katzenbaby vom bauernhof geholt, weil ich sie von meinem perserkater decken lassen wollte. es hat nicht gepasst, sie war zu wild in der wohnung.

ja, eigentlich sollten alle katzen gezämt werden
hallo -ja man kann sie muit viel liebe und gedult nach der kastration noch zahm bringen -bei und leben selber durchs tierheim 15 katzen die wíder ausgewildert wurden-werden 2 x täglich gefüttert für den winter haben wir ein zimmer mit katzenklappe und heizung umgebaut werden jährlich geimpft und vieles mehr -die katzen wo wir zahm gebracht haben sind mittlerweile in sehr gute hände vermittelt -in 4 jahren 18 stück -dafür kommen immer andere nach -auser bestimmte die bleiben- kommen täglich zum fressen und lassen sich ab und zu mal wenn sie es möchten streicheln-bitte keine gedult verlieren-setzen sie sich einfach beim füttern im abstand mit dazu -damit die katzen sie kennen lernen-lassen sie ihnen zeit -auf den finger ein bischen sahne ihn hinstrecken -aber bitte in sitzen -so das die katzen in fast gleicher höhe mit ihnen sind-geben sie nicht auf alle werden vieleicht nicht ganz zutraulich aber die jüngeren schon .viel erfolg
Hallo, ich freue mich, dass Du Dich auskennst. In diesem Falle ist die Dame, die den Hof betreibt, ca. 70 Jahre alt und finanziell nicht gut aufgestellt. Ich frage mich, wer mit den 10 Katzen zur jährlichen Untersuchung geht/wer sie dorthinbringt. Deswegen dachte ich, dass eine Vermittlung schön wäre.
Wenn da der Tierschutz hinter steht, sorgen die meist auch für die Impfungen, etc. Das ist also gesichert. Es gibt so viele tiger in den heimen, die wirklich unglücklich sind, da ist es wichtiger, diese zu vermitteln. Die tiger von dem Hof, sind dort glücklich, solange sie ihr tägl. futter bekommen und sonst ihre Ruhe haben. Wer mag kann zum schmusen kommen, und wer nicht, der kann sich ins Stroh kuscheln. Und dafür ist so eine ältere Dame sehr geeignet.