Frage von BobMarley1995, 74

Sind Frauen den Männern, was das Ausleben des Sexuallebens zb. die Polygamie angeht, geschlechtlich im Vorteil und wenn Ja, warum glaubt ihr ist das so?

Hey Leute, Ich bin Männlich, Zwanzig Jahre alt und habe mir Aufgrund einer ehemaligen, sehr Chaotischen Beziehung viele Gedanken zu dem Thema freie Sexualität gemacht und mir Irgendwann diese Frage gestellt. Seit Ihr Frauen da konkret im Vorteil?

Ich meine man nehme zwei Gruppen a`10 Menschen, eine Männer- und eine Frauengruppe und schickt diese Los um jemanden für die Nacht zu finden. Zur Konkretisierung nehmen wir mal eine Alterspanne zwischen 20 & 30. Koorpertion zwischen den Gruppen ist natürlich Tabu :D Meiner Meinung nach werden nahezu alle Frauen die Nacht nicht alleine Verbringen, bei den Männern vllt ein großteil schon.

Dazu kommt dass Ich mehr Ploygam Lebende Frauen als Männer kenne und in dem Fall, wo eine Beziehung innerhalb meines Bekanntenkreises zerbrach, waren es häufig die Frauen, die sich wesentlich schneller, sexuell an jemand neuen geheftet haben weil sie es konnten.

Auch denke Ich, gibt es einige Eigenschaften die unproblematischer Erscheinen, wenn Ich sie als Frau habe, wie zb. - geringe Körpergröße - Unsicheres Auftreten - mangelndes Selbstbewusstsein - allgemeine Unwissenheit bis hin zur geringen Intelligenz - Unorganisiert bzw Zerstreut oder Planlos - Passiveres Verhalten innerhalb von Interaktionen

Im Umkehrschluss sind dies auch Eigenschaften, die in ihrem Gegenteil dem Mann abverlangt werden, denke Ich. Was meint Ihr dazu?

Ich hab da auch mit einer Freundin drüber gesprochen, die meinte, als Ich behauptete, dass man als Frau einen Mann problemlos auf einer Party küssen kann, dass Ich es selber mal versuchen sollte :D Sie spricht sich mit einem Nein auf die Oben gestellte Frage aus. Ich bin auf Eure Meinungen gespannt! :-)

Expertenantwort
von Kajjo, Community-Experte für Sexualitaet, 13
  • Polygamie bedeutet, mit mehreren Partner gleichzeitig eine feste Beziehung zu führen, im engeren Sinne sogar mit mehreren Partnern gleichzeitig verheiratet zu sein. Damit hat deine weitere Fragestellung dann aber gar nichts zu tun. Bitte verwende den Begriff nicht weiter falsch.
  • Das, was du meinst, ist das Ausleben von Promiskuität, also häufig wechselnde Sexualpartner zu haben. Im allgemeinen, und auch im besondere wie von dir beschrieben, geht es dabei weder um feste Partnerschaften noch um Liebe, sondern um reine Sexualität.
  • In diesem Sinne stimme ich dir zu, dass Frauen willfährige Sexualkontakte erheblich leichter anbahnen können als Männer. Eine Frau, die loszieht, die Nacht nicht alleine zu verbringen, wird wesentlich öfter Erfolg haben als ein Mann.
  • Im allgemeinen gilt aber auch, dass erheblich mehr Männer Interesse an willfährigen Sexualkontakten haben als Frauen. Frauen suchen überwiegend feste Beziehungen und wünschen sich auch romantische Bindung, während Männer sich eher einfach nur Sex vorstellen können. Ausnahmen auf beiden Seiten bestätigen die Regel...
Antwort
von Spockyle, 28

Ich kann dir jetzt nur meine ganz persönliche Meinung sagen, aber ich denke, das ist ja gewollt, oder?

Ich glaube nicht, dass Frauen da einen großen Vorteil haben. Du magst recht haben, dass eine Frau, die loszieht und alles anmacht, was nicht bei drei auf dem Baum ist, sich leicht tut, einen Partner für die Nacht zu finden, aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Frauen, die sowas tun, schnell abgestempelt sind. Sowas passiert den Männern nicht ganz so fix.

Auch denke Ich, gibt es einige Eigenschaften die unproblematischer Erscheinen, wenn Ich sie als Frau habe, wie zb. - geringe Körpergröße - Unsicheres Auftreten - mangelndes Selbstbewusstsein - allgemeine Unwissenheit bis hin zur geringen Intelligenz - Unorganisiert bzw Zerstreut oder Planlos - Passiveres Verhalten innerhalb von Interaktionen

Das, so finde ich, stimmt gar nicht. Alles hat seine Freundin und Liebhaberin, auch der Mauerblümerich. Und - wenn du ganz ehrlich bist - glaube ich, dass dir eine Femme Fatale auch lieber ist als ein Mädel, mit dem du nicht reden kannst, weil sie zu schüchtern, zu dumm oder einfach zu verplant ist. Mir geht es schon so, davor und danach möchte ich mit dem Partner schon ein paar Sätze wechseln können ;)

Von beiden Geschlechtern wird viel abverlangt. Wenn du weltoffen sein kannst und den Mädels die Möglichkeit einräumst, nicht perfekt zu sein, sondern zerstreut, zwischendrin unwissend und vielleicht auch nicht unbedingt Modell-Maße, dann kommen die dir sicher auch entgegen und du musst auch nicht der Traumprinz inklusive Pferd sein (bin mir aber sicher, es gibt Frauen, für die bist du's ;) ).

Antwort
von voayager, 31

Der Teig eines Kuchens wird meist einen Rührstab finden, sofern er nicht völlig versauert oder verfallen ist. Der Rührstab findet indes noch lang nicht auf die Schnelle einen Teig zum Rühren.


Antwort
von Himmelsschaf, 26

Jede der (hetero-) Frauen, die auf Partnersuche rausgeht, braucht auch (mindestens) einen Typen der mitmacht. Von daher stimmt es nicht, dass mehr Frauen als Männer in dieser Nacht ihren Spaß haben. Der Wesentliche Unterschied zwischen Mann und Frau in dem von dir beschriebenen Szenario ist, dass die Gesellschaft von beiden Geschlechtern ein anderes Flirtverhalten erwartet. Von den Frauen ein eher aktives und von den Männern ein eher passives. Ich könnte mir vorstellen, dass es darauf zurückzuführen ist, dass bei zu offensiv flirtenden Männern sich Frauen schnell bedroht fühlen und ganz zurück ziehen, wohingegen Männer sich einer offensiv flirtenden Frau gegenüber trotzdem meistens noch gewachsen fühlen. Wo wir dann bei Sozialisation und anerzogenen Rollenbildern landen würden :)

Antwort
von Bloodlord2003, 36

ja, sicher ist das so, gz

du hast etwas völlig weltbewegendes rausgefunden

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